BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Netzwerk Tolerantes Sachsen - ECPv6.15.18//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://www.tolerantes-sachsen.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Netzwerk Tolerantes Sachsen
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260601T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260601T200000
DTSTAMP:20260428T045416
CREATED:20260427T094852Z
LAST-MODIFIED:20260427T094852Z
UID:33996-1780336800-1780344000@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Queerer Elternschaft in Deutschland mit Blick nach Europa | Dresden
DESCRIPTION:Was bedeutet Familie heute? Queere Elternschaft macht sichtbar\, wie vielfältig Lebensrealitäten von Familien längst sind und wo gesellschaftliche sowie rechtliche Gegebenheiten noch auseinandergehen. Welche Hürden bestehen aktuell in Deutschland? Welche Entwicklungen zeichnen sich ab? Und was zeigt der Blick nach Europa? \nWir sprechen über queeren Kinderwunsch\, unterschiedliche Familienkonstellationen\, soziale und rechtliche Herausforderungen sowie die Bedarfe der Communities. Dabei verbinden wir persönliche Erfahrungen mit fachlichen Perspektiven und einem vergleichenden Blick über die Grenzen. \nIhr seid herzlich eingeladen\, zuzuhören\, Fragen zu stellen und eure eigenen Erfahrungen einzubringen. \nUnsere Moderation:\nLisa Bendiek: Autorin\, Moderatorin und queere Mutter mit freiberuflicher Tätigkeit\, unter anderem als Trainerin für feministische Rhetorik sowie als Dolmetscherin für die Mobile Opferberatung für Betroffene rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt. Hauptberuflich ist sie als Referentin in der diskriminierungskritischen Bildungsarbeit tätig\, derzeit mit Schwerpunkt auf rassismuskritischer Sensibilisierung für Pädagog*innen in Sachsen und Argumentationstraining im Umgang mit Rechtspopulismus. \nUnsere Referent*innen:\nConstanze Körner: Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Constanze Körner für Regenbogenfamilien. Seit der Gründung von LesLeFam e.V. übernimmt sie die leitenden Aufgaben des Vereins und verantwortet die geschäftsführende Leitung sowie die Projektkoordination. Gemeinsam mit dem Team entwickelt sie Projekte für Lesben* und queere Menschen und macht Vernetzungsarbeit in Berlin auf Landes- und Bundesebene. 2019 wurde sie mit dem Magnus-Hirschfeld-Preis ausgezeichnet und ist zudem Beirätin beim LesbenRing e.V. \nJuli Heinicke: Juli Heinicke ist Rechtsanwältin und betreibt eine eigene Kanzlei in Berlin. Sie berät insbesondere Menschen der LGBTQIA+-Community im Bereich des Familienrechts. Zudem ist sie Mitglied der Familienrechtskommission des Deutscher Juristinnenbund e.V. und engagiert sich ehrenamtlich als Rechtsberaterin für die TIN*-Rechtshilfe und den Verband Queere Vielfalt (LSVD). \nMooooon: Mooooon arbeitet als Choreograf\, Performer\, Videoproduzent und Kurator mit einem Schwerpunkt auf Aktivismus und Community-Building. Aus einer queeren\, situierten Perspektive als nicht-binäre\, chronisch kranke Person und Elternteil mit Klassismus- und Fluchterfahrungen in der Herkunftsfamilie. Seine Praxis verbindet Kunst und politische Organisierung und schafft solidarische\, barrierearme Räume\, in denen Machtverhältnisse\, Repräsentation\, Klassismus und Körpernormen kollektiv verhandelt werden. In Projekten wie wilde pferde\, POLYMORA Inc.\, dem Festival FAMILIA*FUTURA und der Online-Plattform NICHT NUR MÜTTER entwickelte er langfristige\, nicht-hierarchische Strukturen für Austausch\, Empowerment und Zugänglichkeit an der Schnittstelle von Kunst und Aktivismus. Seit 2023 engagiert er sich zudem im selbstorganisierten TWIKX e.V. in Leipzig und stärkt dort durch kollektive Organisation\, Ressourcen-Sharing und inklusive Raumgestaltung nachhaltige Community-Strukturen. \n📅 01. Juni | 18 Uhr\n📍 riesa efau Saal: Runde Ecke (barrierefrei)\n🎤 Queerer Elternschaft in Deutschland mit Blick nach Europa \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/queerer-elternschaft-in-deutschland-mit-blick-nach-europa-dresden/
LOCATION:Stadt Dresden
CATEGORIES:Podium | Gespräch
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260629T170000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260629T190000
DTSTAMP:20260428T045416
CREATED:20260427T095043Z
LAST-MODIFIED:20260427T095043Z
UID:33998-1782752400-1782759600@www.tolerantes-sachsen.de
SUMMARY:Erzählcafé „Queeres Leben in der DDR“ | Dresden
DESCRIPTION:Dieses Erzählcafé wird mit Unterstützung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten organisiert und ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe zu queerem\, sächsischem Leben in der DDR. Ziel ist es\, mit Menschen unterschiedlicher Generationen über die Handlungsspielräume queerer Personen in der DDR ins Gespräch zu kommen. Wir möchten diesen Erfahrungen mehr Raum geben und einen Austausch darüber ermöglichen. \nMit dieser Reihe rücken wir einen bislang vernachlässigten Aspekt der DDR-Aufarbeitung in den Fokus: die strafrechtliche Verfolgung\, Inhaftierung und gesellschaftliche Ausgrenzung von lsbtiaq+ (lesbischen\, schwulen\, bisexuelle\, trans*\, inter*\, a_sexuellen und queeren) in Sachsen. \nWelche direkten und indirekten Auswirkungen hatte die strafrechtliche Verfolgung von Homosexualität und die Diskriminierung von Transgeschlechtlichkeit in der DDR auf die Lebenswirklichkeit queerer Menschen? Welche organisierten Formen der Selbstbehauptung und des Widerstands waren innerhalb des Systems möglich? Wie haben sich die Spielräume queerer Menschen von der Transformationszeit bis heute verändert? \nWir blicken zurück auf Zeiten gesellschaftlicher\, rechtlicher und politischer Transformation sowie auf Fortschritte bei der Normalisierung und Institutionalisierung von Vielfalt und Antidiskriminierung. Gleichzeitig stehen wir erneut an einem gesellschaftlichen Kipppunkt\, an dem klar wird\, dass erkämpfte Rechte nicht in Stein gemeißelt sind\, sondern nach wie vor verteidigt werden müssen. \nDas Erzählcafé ist eine offene Gesprächsrunde. Alle sind eingeladen\, sich aktiv einzubringen und ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven mitzubringen. Mit dabei sind u.a.: \nDie beiden Zeitzeug*innen: \nSamirah Kenawi (geb. 1962 in Ostberlin): Mitgründerin von Gerede und Aktivistin der DDR-Frauen- und Lesbenbewegung \nNach ihrem Abitur absolvierte sie eine Tischlerinnenlehre und studierte später Holzverarbeitung an der TU Dresden. 1987 war sie an der Gründung von Gerede beteiligt. Gerede war der erste Arbeitskreis Homosexualität\, der sich regelmäßig außerhalb kirchlicher Räume im damaligen Jugendclub Scheune in der Alaunstraße traf. Allen Engagierten war klar\, dass dieser Arbeitskreis ständig unter Beobachtung durch die Stasi stand. Dieser Arbeitskreis war der Ausgangspunkt für den ersten queeren Verein in Dresden\, dem Gerede e.V.  Nach Abschluss ihres Studiums zog Kenawi zurück nach Berlin. Dort gründete sie im Rahmen des Frauenzentrums Fennpfuhl eine Frauenbibliothek und ein Frauenarchiv. Daraus entstanden 1990 die Frauenbibliothek im EWA-Frauenzentrum sowie das Archiv GrauZone\, das Dokumente der DDR-Frauen- und Lesbenbewegung bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich macht. Für Kenawi ist diese Arbeit untrennbar mit dem Verständnis verbunden\, dass Geschichte nie isoliert betrachtet werden darf: „Die Geschichte von Emanzipationsbewegungen kann nur eingebettet in das jeweils historische Umfeld wirklich verstanden werden. Wir können aus dieser Geschichte manches für die heutigen Kämpfe lernen.“ \nHans-Jürgen Barth (geb. Hempel\, 1951 in Berlin geboren): Politischer Aktivist in der DDR\, heute Bildungsreferent in der Gedenkstätte Bautzner Straße \nNach seiner Kindheit in verschiedenen Heimen und bei Pflegeeltern absolvierte er eine Ausbildung zum Chemiefacharbeiter und studierte an der Offiziershochschule in Zittau. 1974 kam der Wendepunkt: Nach seinem Outing als schwul und der anschließenden Scheidung wurde er vom Parteisekretär diskriminiert und aus seiner Tätigkeit als Redakteur gedrängt. Nach seinem Umzug nach Dresden sah er sich zudem mit der Staatssicherheit konfrontiert. 1976 lehnte er eine Anwerbung als inoffizieller Mitarbeiter ab und stellte einen Ausreiseantrag. Am 14. April 1977 bekräftigte er dies durch eine Plakataktion auf der Prager Straße: „Ich bin kein Sklave der DDR! Ich fordere meine Ausreise aus diesem Regime\, wo es Diskriminierung\, Berufsverbote und keine Menschenrechte gibt“. Infolgedessen wurde er wegen mehrfacher „staatsfeindlicher Hetze“ verurteilt und von April 1977 bis Juni 1978 in politischer Haft (U-Haft Bautzner Straße\, Zuchthaus Cottbus\, Karl-Marx-Stadt). Im Juni 1978 wurde er von der Bundesrepublik freigekauft. Nach der Wiedervereinigung kehrte Hans-Jürgen Barth nach Dresden zurück. Heute gibt er Bildungsveranstaltungen in der Gedenkstätte Bautzner Straße und leitet den Gay-Stammtisch des Gerede e.V. Barth kann nicht nur über die gesellschaftliche Ausgrenzung als offen schwuler Mann in der DDR berichten\, sondern auch vom schwulen Dresden der 1970er Jahre. Mit seiner Arbeit ermutigt er nachfolgende Generationen\, sich selbst treu zu bleiben und zum eigenen Begehren zu stehen. \nund Wissenschaftler*in: \nBob Sieber (geb. 1998): Kulturwissenschaftler*in und Erziehungswissenschaftler*in. Interessiert sich für Gender/Queer Studies\, Kulturgeschichte und forscht zum Thema Trans* in der DDR. \n📅 29. Juni | 17 Uhr\n📍 Gedenkstätte Bautzner Straße\, Dresden (barrierefrei)\n💬 Queeres Leben in der DDR \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/erzaehlcafe-queeres-leben-in-der-ddr-dresden/
LOCATION:Stadt Dresden
CATEGORIES:Podium | Gespräch
END:VEVENT
END:VCALENDAR