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SUMMARY:Sicherheitssprechstunde: Bedrohung der Zivilgesellschaft in Wahlkampfzeiten | digital
DESCRIPTION:Um auf die akuten Bedrohungen von Akteur*innen der Zivilgesellschaft durch rechtsextreme Kampagnen und Angriffe zu reagieren\, bietet das Kompetenzzentrum Rechtsextremismus und Demokratieschutz der Amadeu Antonio Stiftung monatlich eine Online-Sicherheitssprechstunde an. \nZiel ist es\, die Öffentlichkeit für die Bedrohung durch rechtsextreme Akteur*innen zu sensibilisieren und den Austausch der Betroffenen zu fördern. In den Sprechstunden werden Themenschwerpunkte gesetzt und Inputs gegeben\, das Wichtigste ist aber der Austausch zwischen den Teilnehmenden. \nInteressierte können sich über sicherheitssprechstunde@komprex.de anmelden. \n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:SAY THEIR NAMES: Gedenkkundgebung\, Filmscreening und Gespräch zum rassistischen Anschlag in Hanau | Chemnitz
DESCRIPTION:Der sechste Jahrestag des rassistischen Anschlages in Hanau steht bevor. Jedes Jahr\, jeden Monat sprechen wir neun Namen aus – stellvertretend für alle Opfer rechter\, rassistischer\, antimuslimischer und antisemitischer Gewalt. Dieses Jahr kommt ein zehnter Name dazu. Ibrahim Akkuş starb an den Spätfolgen des Anschlages. Unser Gedenken gilt ihnen allen.\nSeit sechs Jahren tragen die Angehörigen und Betroffenen Schmerz und Wut mit sich. Für sie bedeutet Erinnern\, die Geschichte immer wieder zu erzählen – so\, wie sie wirklich geschehen ist. Gegen das Vergessen. Gegen die Verharmlosung. Gegen das Verdrehen der Wahrheit. \nDie Namen der Ermordeten klagen an und zwingen uns\, den rassistischen Normalzustand beim Namen zu nennen – institutioneller Rassismus in Behörden\, tödliche Polizeigewalt\, rassistische Politik. Wir stehen an der Seite der Betroffenen und fordern echte Solidarität statt hohler Gesten.\nZum sechsten Jahrestag ist unsere Botschaft eindeutig: Erinnern heißt verändern. Erinnern heißt handeln. Erinnern heißt kämpfen. Erinnern heißt\, füreinander einzustehen und aufeinander achtzugeben. \nDeshalb organisieren wir auch in Chemnitz eine Gedenkkundgebung für die Ermordeten des rassistischen Anschlags in Hanau: \nSie findet am 19. Februar 2026 ab 17 Uhr am Johannisplatz statt. Lasst uns zusammen kommen\, Kerzen niederlegen und gedenken. \nAnschließend laden wir zu einer Filmvorstellung mit Gespräch ein.\nKommt dazu gerne ab 17:45 Uhr ins NSU-Dokumentationszentrum (Johannisplatz 8\, Chemnitz). Dort zeigen wir die Dokumentation „Hanau – eine Nacht und ihre Folgen“ und wollen gemeinsam darüber sprechen. \nDie Veranstaltung wird auf deutsch und englisch stattfinden. \nKommt zusammen\, erinnert gemeinsam und macht SAY THEIR NAMES überall sichtbar. Laut. Entschlossen. Solidarisch. \nSAY THEIR NAMES. Immer. Überall. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Webtalk: Gewalt\, die bleibt – zur Weitergabe von Gewalt\, Angst und Erinnerung in einer Stadt mit multipler Anschlagsgeschichte | digital
DESCRIPTION:Rassistische und religiös begründete Gewalt sind keine abgeschlossenen Ereignisse\, sondern Teil einer fortwirkenden gesellschaftlichen Realität. Der Solinger Brandanschlag von 1993\, bei dem gezielt türkischstämmige Menschen ermordet wurden\, steht exemplarisch für eine Reihe rassistisch motivierter Angriffe auf migrantisch gelesene Personen in Deutschland. Solche Taten prägen nicht nur die unmittelbar Betroffenen und ihre Angehörigen\, sondern schreiben sich tief in kollektive Erinnerungen ein – und wirken über Generationen hinweg fort. \n\n\n\n\n\nIm Jahr 2024 erschütterte die Stadt eine weitere ideologisch motivierte Gewalttat. Der islamistisch motivierte Anschlag auf das Festival der Vielfalt hat bestehende Vulnerabilitäten offengelegt und eine erneute Kerbe in das Stadtgedächtnis geschlagen. Der Täter\, inspiriert vom sogenannten „Islamischen Staat“\, unterschied nicht zwischen migrantischen und nicht-migrantischen Menschen. Dies verdeutlicht: Gewalt wirkt nicht trennscharf\, sondern betrifft die Gesellschaft insgesamt. \nDer Webtalk geht der Frage nach\, wie transgenerationale Traumata insbesondere in migrantischen Communities weitergegeben werden\, welche gesellschaftlichen und städtischen sowie Community-basierten Umgangsformen mit solcher Gewalt existieren und was es bedeutet\, an einem Ort zu leben\, der\, wie Solingen\, von einer multiplen Anschlagsgeschichte geprägt ist. \nIm Gespräch mit dem Psychologischen Psychotherapeuten und Traumaexperten Dr. Ali Kemal Gün verbinden wir historische Einordnung mit psychologischen und gesellschaftlichen Perspektiven. In Zentrum stehen dabei die Weitergabe von Angst und Schweigen ebenso wie Möglichkeiten der Aufarbeitung und der Entwicklung kollektive Resilienz. \nMit Dr. Ali Kemal Gün (Psychologischer Psychotherapeut und Traumaexperte) \nModeriert von Lars Wiegold (Peace Research Institute Frankfurt (PRIF) / Forschungsverbund RADIS) \n\nDer Webtalk findet im Rahmen der Webtalk-Reihe „Getroffene Orte – Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt“ statt. Weitere Informationen zu dieser Reihe finden Sie Link hat Vorschau-PopupInterner Link: hier \noder unter Externer Link: https://www.radis-forschung.de/forschung/veranstaltungen/webtalkreihe-30 \nBitte melden Sie sich jeweils einzeln zu den Terminen an.  \nAlle Veranstaltungen finden jeweils dienstags von 16:00 – 17:30 Uhr per Zoom statt. Alle registrierten Teilnehmenden erhalten per Mail am jeweiligen Vorabend die Einwahldaten zur Online-Teilnahme. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Filmabend: „Kein Land für Niemand” | Freiberg
DESCRIPTION:Die Dokumentation „Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer\, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme\, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert\, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Durch Interviews mit Wissenschaftler:innen\, politischen Entscheidungsträger:innen und Aktivist:innen hinterfragt der Film die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen\, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. \nIm Anschluss des Films steht die aus Mittelsachsen stammende Ärztin Nora\, die an mehreren Seenotrettungseinsätzen beteiligt war\, für eine Gesprächsrunde zur Verfügung. \nDer Film wird organisiert von der SEBIT\, dem Jungen Netzwerk\, Kulturstrudel\, Freiberg.Grenzenlos\, Freiberg für Alle und Agenda 21. \n📍Kinopolis\, Chemnitzer Str. 133 09599 Freiberg\n📆 26.02.2026\n⏰ Start 19 Uhr\n⌛ Filmlaufzeit: 107 min\n💸 Eintritt: kostenlos\, Spendenmöglichkeiten Vorort \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Tagung: Politisch Handeln im autoritären Sog – widerständig & solidarisch | Halle (Saale)
DESCRIPTION:Ob Inklusion und Bleiberecht\, ob Gleichstellung und queere Orte\, ob Umwelt und Kultur: Überall in Sachsen-Anhalt und Sachsen engagieren sich Menschen für ein gutes Leben in einer gerechten und offenen Gesellschaft. \nVielerorts geben jedoch extreme Rechte den Ton an und drängen den Einsatz für Demokratie in den Hintergrund. Der politische Diskurs ist vergiftet. Bedrohung und Gewalt gegen Engagierte und Marginalisierte gehören zum Alltag. Demokratische Initiativen stehen unter Druck\, ihrer Arbeit wird mit Misstrauen und Ablehnung begegnet. In Sachsen-Anhalt drohen im Herbst 2026 ein Wahlsieg der extremen Rechten und ihre Beteiligung an einer Landesregierung. Das hätte verheerende Auswirkungen über das Bundesland hinaus. \nNoch aber ist nichts entschieden. Es gilt\, gemeinsam zu handeln und sich zu wappnen – gegen die Angriffe der extremen Rechten\, widerständig und solidarisch für eine gelebte Demokratie. \nAuf der Tagung wollen wir diskutieren\, was das konkret heißt: Was kann den autoritären Sog stoppen? Worauf müssen wir uns aber auch vorbereiten? Wie fördern wir die Resilienz der demokratischen Zivilgesellschaft? Welche Bündnisse gehen wir ein? Wie stärken wir die vielen Visionen für eine solidarische Zukunft? \nPROGRAMM UND ANMELDUNG ab Januar 2026 auf weiterdenken.de/politisch-handeln \nEine gemeinsame Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. Diese Tagung findet in Zusammenarbeit statt mit Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V.\, Netzwerk Tolerantes Sachsen und Kulturbüro Sachsen e.V. und wird unterstützt von der Hochschullernwerkstatt der Martin-Luther-Universität. Sie richtet sich an hauptamtlich und ehrenamtlich engagierte Menschen in der Demokratiearbeit\, Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Irritierende Alternative – Junge Menschen und Resilienz gegenüber Demokratiefeindlichkeit | digital
DESCRIPTION:Junge Menschen rücken als potentielle Wählergruppe für neurechte Akteure immer stärker in den Fokus. Es gelingt\, eine große Gruppe von ihnen durch gezielte Ansprache zu erreichen. So wachsen nicht nur Wahlergebnisse. Auch demokratiefeindliche\, exkludierende\, rassistische und wissenschaftsskeptische Positionen verstetigen sich in der jungen Generation. In der Fachveranstaltungen werden sowohl Ursachen analysiert sowie Perspektiven zum Aufbrechen dieser Entwicklung aufgezeigt.\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
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