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SUMMARY:Freie Sachsen\, Reichsbürger und Co – Widerstand und Sturz der Demokratie? Podium zu Entwicklungen der extremen Rechten in Sachsen | Leipzig
DESCRIPTION:Die Gründung der rechtsextremen Freien Sachsen im Februar 2021 fiel in die Zeit der Covid-19-Pandemie\, die sie als Gelegenheitsfenster zu nutzen wussten. Während dieser Zeit gelangen der extremen Rechten große Mobilisierungserfolge in Sachsen. Wöchentlich gingen Tausende Menschen in über hundert Orten auf die Straße\, um gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu demonstrieren. Im darauffolgenden Jahr traten die Freien Sachsen in drei Landkreisen zu den Landratswahlen an und holten in allen Wahlkreisen zweistellige Ergebnisse – in einem Landkreis erzielte eine Kandidatin sogar über 20 Prozent. Dabei machten die Freien Sachsen nie einen Hehl daraus\, dass es sich bei ihnen um eine antidemokratische Partei mit im Kern neonationalsozialistischem Charakter handelt. \nNicht erst seit der Pandemie verzeichnen auch Gruppen der sogenannten Reichsbürger*innen in Sachsen immer mehr Zulauf. Sie stellen sich eigene Ausweise aus\, blockieren Behörden mit ihren Schreiben\, erwerben attraktive Immobilien und gründen Schulen oder gleich ganze Königreiche. In den letzten Jahren kam es bundesweit zu zahlreichen tätlichen Übergriffen und Umsturzversuchen sowie zu Waffenfunden\, Festnahmen und Razzien im Milieu. \nWelche Rolle spielen Rassismus\, Rechtsextremismus\, Antisemitismus oder Esoterik für die Freien Sachsen\, Reichsbürger*innen und andere rechtsextreme Gruppen in Sachsen? Welche Gefahren gehen von ihren Ideologien und Organisationen aus? Wie strukturiert sich die rechtsextreme sächsische Szene im Schatten der AfD aktuell? Und was können Bürger*innen\, Zivilgesellschaft und Verwaltung tun\, um diesen Entwicklungen zu begegnen? \n  \nEs diskutieren: \nJohannes Kiess\, Stellvertretender Direktor des Else Frenkel Brunswik-Instituts der Universität Leipzig\, Autor des Buches „Widerstand über alles – Wie die Freien Sachsen die extreme Rechte mobilisieren (gemeinsam mit Michael Nattke) \nAnne Mehrer\, Fachreferentin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Kulturbüro Sachsen\, \nBenjamin Winkler\, Soziologe\, Leiter des Büros der Amadeu Antonio Stiftung Sachsen\, \nNina Böckmann\, Journalistin\, recherchiert und berichtet zu Entwicklungen des Rechtsextremismus in Sachsen \nModeration: Claudia Euen \n\nOrt\ndie naTo\nKarl-Liebknecht-Straße 46\nLeipzig \n\nEine Veranstaltung der Amadeu Antonio Stiftung. \nAnmeldungen: unter vera.ohlendorf@amadeu-antonio-stiftung.de \nEs gilt die Antidiskriminierungsklausel: Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:»Baseballschlägerjahre – die 90er in Zwickau.« Eine Talkrunde über eine Zeit\, die weit ins Heute reicht | Zwickau
DESCRIPTION:„Ihr Zeugen der Baseballschlägerjahre. Redet und schreibt von den Neunzigern und Nullern. It‘s about time.“ Mit diesem Tweet reagierte Journalist Christian Bangel im Oktober 2019 auf ein Interview mit Hendrik Bolz\, Autor von „Nullerjahre“. Innerhalb der ersten zehn Tage kamen fast 3000 Antworten.\nErinnerungen an alltägliche Gewalt im Osten der Republik. Menschen aus Zwickau und der Region tauchen in die Nachwendezeit ein und erzählen Geschichten die verdrängt wurden\, aber bis ins Heute unserer Stadt reichen. \n\n\n\nDetails\n\n\nDatum\n24.11.2024\n\nZeit\n17:00 Uhr\n\nEintritt\nFree\n\nOrt\nGewandhaus Zwickau \n\nHauptmarkt\n08056 Zwickau\n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Kontrovers vor Ort: „Spaziergänge“ und Sitzblockaden – Kontroverse Proteste | Taucha
DESCRIPTION:Demonstrationen sind ein wichtiger Teil der Demokratie. In Deutschland gab es in den letzten Jahren Debatten um die Einschränkung der Versammlungsfreiheit\, etwa im Zusammenhang mit der Pandemie. Zu kontroversen Protesten zählen die Montagsdemonstrationen in Sachsen\, die seit einigen Jahren durch die Straßen von Städten ziehen. Sie richten sich – je nach aktueller Lage – gegen Corona-Maßnahmen\, Energiepolitik oder Flüchtlingseinrichtungen. Organisiert und geführt werden sie teilweise durch rechtsextremistische Parteien und Bewegungen\, die auf diese Weise den Anschluss an die Mitte der Gesellschaft suchen. \nEin aktuelles Beispiel für kontroverse Proteste – aus ganz anderer politischer Richtung – sind die Aktionen der Letzten Generation. Ein Teil der Gesellschaft zeigt Verständnis und deklariert Unterstützung für die Ziele der Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten\, ein anderer wird kritisch\, ungeduldig\, manchmal sogar den Demonstrierenden gegenüber aggressiv. \nDie Referenten Dr. Piotr Kocyba und Dr. Alexander Leistner (beide unter anderem Protestforscher an der Universität Leipzig) geben kurze Inputs zu aktuellen Protestbewegungen\, damit im Anschluss über die Legitimation der vorgestellten Protestbewegungen\, ihre Auswirkung auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie diskutiert werden kann. \nDiese Veranstaltung wird in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung angeboten und ist für Sie kostenfrei. \n  \nWas? Inputs und Diskussion zum Thema mit den Protestforschern Dr. Piotr Kocyba und Dr. Alexander Leistner \nWann? Donnerstag\, 21. November 2024\, 19 bis 21.15 Uhr \nWo? Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha\, Geschwister-Scholl-Straße 4\, 04425 Taucha \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop „Sichtbar und entschlossen – Schutzstrategien in Zeiten rechtsextremer Bedrohung vielfältiger Räume“ |
DESCRIPTION:Was: Workshop in deutscher Lautsprache\nWann: 18. November 2024\nDauer: 9:30-17:30 Uhr\nMit: Tom Böhme und Michael Krell (Herausgeber „Sächsische Realitäten“) und Christian Herold (Mobiler Berater gegen Rechtsextremismus des Kulturbüro Sachsen)\nWo: Zwickau\, Alter Gasometer\nKosten: 10€\nVerpflegung: Snacks werden vor Ort sein\, Mittagessen individuell\nAnmeldung: Hier geht´s zur Anmeldung.\n\nVeranstaltungstext\n\n\nIn Zeiten zunehmender Bedrohung durch Rechtsextreme wird es immer wichtiger\, demokratische Räume zu schützen und vielfältige\, engagierte Menschen zu stärken. Insbesondere von (Mehrfach-)Diskriminierung Betroffene sind von rechten Ideologien\, Einschüchterungsversuchen und Übergriffen bedroht. So werden sie oftmals noch weiter verdrängt\, verlieren an Bewegungsfreiheit\, an Beteiligungsmöglichkeiten und auch an Einflussnahme auf öffentliche Diskurse und politische Entscheidungen. \nDer Workshop „Sichtbar und entschlossen“ bietet praxisnahe Unterstützung und Strategien für alle\, die sich aktiv gegen rechte Bedrohungen und für eine Gesellschaft\, in der viele Perspektiven sichtbar sind\,  einsetzen – und dabei Sicherheit und Selbstbewusstsein gewinnen wollen. \nWas erwartet dich? \nDer Tag besteht aus zwei Workshops\, du kannst zu beiden Schwerpunkten kommen oder nur zu einem. \nWorkshop Teil 1 (9:30 – 12:00): Rechtsextreme Angriffe auf vielfältige Räume – Strategien\, Herausforderungen\, Umgang\nDieser erste Teil beleuchtet aktuelle Gefahren durch rechtsextreme Akteur*innen und diskutiert Handlungsoptionen für demokratische Räume\, um sicher und entschlossen agieren zu können. \nWorkshop Teil 2 (13:00 – 17:30): Souverän sichtbar sein – Sicherheitsfragen zu demokratischem Engagement und Veranstaltungen\nHier geht es um konkrete Sicherheitsfragen und individuelle Beratung: Wie können Akteur*innen und Organisationen ihre Sichtbarkeit behalten und dabei gut geschützt sein? Die Teilnehmenden können ihre eigenen Fragen und Anliegen einbringen und erhalten praxisnahe Unterstützung und individuelle Beratung. \nFür wen ist der Workshop?\n\n\nDer Workshop richtet sich an alle\, die sich aktiv gegen rechte Bedrohungen und Diskriminierung stellen und sich für vielfältige Räume mutig einsetzen. \nZu den Trainern\nTom Böhme und Michael Krell forschen und publizieren zum Phänomenbereich der radikalen Rechten und deren Mobilisierungs- und Agitationsstrategien mit Fokus auf den ländlichen Raum. Ihr zuletzt erschienenes Buch „Sächsische Realitäten“ beschäftigt sich insbesondere mit den Freien Sachsen und damit einhergehenden neuen Strategien der radikalen Rechten. \nChristian Herold ist mobiler Berater gegen Rechtsextremismus für das des Kulturbüro Sachsen in Zwickau und Umgebung. \nWie funktioniert die Anmeldung?\nDie Anmeldung läuft über unsere Anmeldeseite. Ihr werdet auf eine externe Seite geleitet auf der ihr um ein paar Informationen gebeten werdet. Für Fragen zum Workshop wendet euch gerne an edu.news(at)educat-kollektiv(dot)org. \nDetails zum Ort und Barrieren\nDer Workshop findet in deutscher Lautsprache statt. Der Veranstaltungsraum ist die BarTerre im Alten Gasometer in Zwickau. Hier findet ihr eine detaillierte Beschreibung der Barrieren vor Ort. \nCovid19 ist immer noch da und gefährdet die Gesundheit von uns und den Menschen um uns herum. Manche Menschen sind stärker gefährdet und sind auf Covid-Schutzmaßnahmen angewiesen\, um teilnehmen zu können. Wir möchten\, dass unsere Workshops auch für diese Menschen / dich zugänglich sind. Deshalb bitten wir alle unsere Teilnehmer*innen und Workshop-Gastgeber*innen\, sich vor der Teilnahme an unseren Workshops zu testen. Wenn ihr Symptome habt\, bleibt bitte Zuhause. Jede*r\, der sich entscheidet\, während der Workshops eine Maske zu tragen\, kann dies ohne Diskussion tun. Für den Fall\, dass eine oder mehrere Personen wünschen\, dass auch andere Teilnehmer*innen eine Maske tragen\, bitten wir euch\, eine Maske zu tragen\, bis sich die Gruppe auf eine gemeinsame Vereinbarung geeinigt hat. Wir wissen auch\, dass es für manche Menschen nicht möglich ist\, Masken zu tragen\, z. B. weil sie nicht atmen können oder unter Reizüberflutung leiden. Wir werden Tests und Masken in begrenzter Anzahl zur Verfügung stellen\, bitten euch aber\, eigene Masken mitzubringen. \nDie Veranstaltung ist Teil des Projekts „Kategorisch konsequent! Schritt für Schritt gegen diskriminierende Strukturen.“  Die Veranstaltung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Warum kein Schlussstrich? Gespräch über die Erinnerungsarbeit von Semiya Şimşek\, Gamze Kubaşık\, Mandy Boulgarides und Lina Boulgarides | Chemnitz
DESCRIPTION:Durch die rechtsterroristische Mordserie des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU)\, verloren sie ihre Väter: Semiya Şimşek\, Gamze Kubaşık\, Mandy und Lina Boulgarides. \nBis zur Selbstenttarnung des NSU-Komplexes im November 2011 wurden die Angehörigen der Opfer und Betroffenen durch Strafverfolgungsbehörden\, Verwaltung und Politik\, aber auch von Teilen der Medien nicht ernst genommen. Stattdessen wurden sie allein gelassen\, stigmatisiert und sogar verdächtigt\, selbst in die Mordtaten und Anschläge verwickelt zu sein. Die Ignoranz sowie die falschen Beschuldigungen gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen waren vielfach von rassistischen Vorurteilen geprägt. \nBeim Podiumsgespräch werden die Töchter von Enver Şimşek\, Mehmet Kubaşık und Theodoros Boulgarides: Semiya Şimşek\, Gamze Kubaşık\, Mandy und Lina Boulgarides über den NSU-Komplex\, über den Umgang der Sicherheitsbehörden mit den Angehörigen und über ihre Erinnerungsarbeit sprechen. Als politische Bildnerinnen engagieren sie sich seit Jahren für Aufklärung und politische Konsequenzen. \nOrt: IZDA e. V.\, Gießerstraße 26\, 09130 Chemnitz\nZeit: 16.11.2024 | 19:00 Uhr – 21:00 Uhr \nDiese Veranstaltung wird gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB).\nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:ndo-Netzwerktreffen: Austausch\, Empowerment und Vernetzung für eine postmigrantische Gesellschaft | Leipzig
DESCRIPTION:Am 16. November 2024 lädt das Netzwerk neue deutsche organisationen (ndo) zu einem regionalen Vernetzungstreffen in Leipzig ein. Die Veranstaltung richtet sich an Mitglieder\, Allies und Interessierte\, die an einem Austausch über postmigrantische Solidarität und die Stärkung von Bündnissen teilnehmen möchten. Besonders im Fokus stehen Empowerment und Zusammenhalt im Hinblick auf die besonderen Herausforderungen in Ostdeutschland. Interessierte finden untenstehend alle wichtigen Informationen zur Teilnahme\, zum Programm und zur Anmeldung. \n———————————————————————————————————— \nEinladung zum ndo-Netzwerktreffen in Leipzig – Jetzt anmelden! \nLiebe Community\, liebe Netzwerkmitglieder und Allies\,\nverzeiht uns das doppelte Versenden\, der vorherige Anmeldelink funktioniert nicht. Hier der richtige Link:\n💌 NEUER LINK FÜR DIE ANMELDUNG: JETZT ANMELDEN \nLasst uns zusammenkommen! Die neuen deutschen organisationen (ndo) laden euch herzlich ein zum großen Netzwerktreffen in Leipzig – einem wichtigen Forum für Austausch\, Empowerment und Vernetzung\, speziell für Organisationen in Ostdeutschland\, Allies in Ostdeutschland (und Westdeutschland) und Interessierte – hier ist Platz für alle\, die dabei sein wollen. Dieses Jahr steht im Zeichen der postmigrantischen Solidarität: Empowerment\, Zusammenhalt und die Stärkung unserer Bündnisse. \nDieses Jahr treffen wir uns in Leipzig\, um uns angesichts des starken Rechtsdrucks in Ostdeutschland auszutauschen\, uns zu solidarisieren und unsere Forderungen entschlossener zu vertreten. Lasst uns darüber sprechen\, wie wir uns gegenseitig stärken\, neue Verbündete gewinnen und mit einer gemeinsamen Vision für unsere Arbeit und Sicherheit eintreten können. Seid dabei und gestaltet mit! \nFreut euch auf spannende Gespräche moderiert von Trong Duc Do (Bündnis #Unteilbar)\, inspirierende Keynotes wie von Rudaba Badakhshi (DaMigra) und neue Perspektiven. Und das Beste: Das Treffen ist für alle offen\, bringt also gerne Kolleg\*innen mit oder leitet diese Einladung an eure Netzwerke weiter! \nSeid dabei und gestaltet mit! Wir freuen uns auf euch! \n— \nℹ️ Hard Facts \n👤 Wer? Das Regionale Netzwerktreffen richtet sich an die Netzwerkmitglieder der ndo (neue deutsche organisationen – das postmigrantische Netzwerk e.V.) UND ihre Allies in Ostdeutschland\, vor dem Hintergrund der besonderen Situation von MSOs und NDOs angesichts des Rechtsdrucks in diesen Regionen. \n⏰ Wann? Samstag\, den 16. November 2024 von 10:00 – 16:00 Uhr \n📍 Wo? Soziokulturelles Zentrum „KOMM-Haus Grünau“\nSelliner Straße 17\, 04207 Leipzig \nWarum? Die ndo Netzwerktreffen sind ein wichtiges Forum für Austausch\, Empowerment und Vernetzung miteinander\, insbesondere für junge Menschen mit Einwanderungsgeschichte in einer postmigrantischen Gesellschaft. In diesem Jahr legt die ndo den Fokus auf zentrale Aspekte der postmigrantischen Solidarität: Empowerment\, Zusammenhalt und die Stärkung von Bündnissen. \nZusätzliche Infos: Die Räumlichkeiten sind barrierefrei und Reise- sowie Unterkunftskosten können von uns zurückerstattet werden. \n—\nHier unser Programm: \n– 10:00 – 10:30 Ankunft\n– 10:30 – 11:00 Begrüßung und Vorstellungsrunde\n– 11:00 – 11:30 Keynote „Sachsen nach den Wahlen – neue politische Landschaften. Chancen und Herausforderungen für Allianzen“ mit anschließender Kommentierung. Referentin: Rudaba Badakhshi\n– 11:30 – 11:45 Pause\n– 11:45 – 12:30 Fragen und Diskussion zur Keynote\n– 12:30 – 13:30 Mittagspause\n– 13:30 – 14:30 Moderierter Austausch der Netzwerkmitglieder\n– 14:30 – 15:00 Abschlussplenum\n– 15:00 – 16:00 Offener Austausch der Netzwerkmitglieder bei Kaffee und Kuchen\n– 16:00 Schluss \n— \nBis dahin\,\neure ndo 🫰🏾 \nDie “neue deutschen organisationen” sind ein bundesweites Netzwerk von rund 200 Vereinen\, Organisationen und Projekten von People of Color und Schwarzen Menschen. Unsere Gemeinsamkeit: Wir engagieren uns für eine chancengerechte und inklusive Gesellschaft. Wir setzen uns ein für mehr Sichtbarkeit\, Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Dafür bringen wir uns in Debatten ein mit Veranstaltungen\, Vernetzung\, Medienarbeit und Positionspapieren. \nAnmeldung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:»Gefangen in Flößberg«: Buchvorstellung mit Moritz Grote und Wolfgang Heidrich | Leipzig
DESCRIPTION:Das Außenlager Flößberg war von Dezember 1944 bis April 1945 als Außenstandort des Konzentrationslagers Buchenwald in Betrieb. Jüdische wie nichtjüdische Männer aus ganz Europa wurden hier für den Leipziger Rüstungskonzern HASAG ausgebeutet\, misshandelt und getötet: »Ein Tag in Flößberg«\, so ein ehemaliger Gefangener\, »war wie ein ganzes Leben im Tod. Der Dreck\, der Schlamm\, die Qualen\, die Brutalität\, das war jenseits aller Vorstellungskraft.« \nDieses Buch versucht\, Flößberg als Teil des NS-Ausbeutungs- und Vernichtungssystems sichtbar zu machen. Es soll die Stimmen einiger der unzähligen Menschen\, die hier zur Zwangsarbeit herangezogen wurden\, bewahren\, und die Verantwortlichen im System verorten. Um diese Strukturen zu verstehen\, braucht es mehr als nur den Blick auf einzelne Gewaltausübende und auf den Ort des Geschehens. Es braucht die Details\, die Biografien\, den Vergleich\, um den beispiellosen Terror nachzuvollziehen. \nAutor(en): Moritz Grote\, Wolfgang Heidrich. Einleitung von Stefan Hördler. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig: Die Autoren Moritz Grote und Wolfgang Heidrich stellen im Ariowitsch-Haus ihr Buch über das Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald vor. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Weitere Informationen finden Sie auf den Websites der Gedenkstätte oder des Ariowitsch-Hauses. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Die wiedervereinigte Rechte. Eine Spurensuche zur Neuformierung der extremen Rechten nach der deutschen Wiedervereinigung | Pirna
DESCRIPTION:Unter dem #Baseballschlägerjahre wird seit einigen Jahren eine intensivere Debatte um rechte Gewalt zu Beginn der 1990er Jahre geführt. Die momentane Stärke der extremen Rechten wie auch die Wiederkehr extrem rechter Jugendkultur\, die an die Zeit um die Jahrtausendwende denken lässt\, wirft die Frage auf\, wie viel diese Situation mit dieser Zeit zu tun hat.\n\n\n\n\nIn seinem Vortrag „Die wiedervereinigte Rechte“ will der Sozialwissenschaftler Lukas Jocher versuchen\, hierzu einige Deutungsangebote zu machen. Denn die Welle rechter Gewalt in den 1990er Jahren entstand weder im luftleeren Raum\, noch halten die zu ihrer Erklärung kursierenden Entlastungsnarrative in West- und Ostdeutschland einer genaueren Prüfung stand. Der Vortrag geht verschiedenen Strängen nach\, um die Gewaltwelle der 1990er anhand der Kontinuität rechter Gewalt in Ost- und Westdeutschland seit den 1980ern zunächst historisch zu kontextualisieren. Danach soll die Frage nach gesellschaftlichen Bedingungen und Debatten\, die die Erfolge der extremen Rechten in den 1990er Jahren begünstigten\, intensiver Raum finden\, um dies schließlich mit ihrem Fortwirken in der Gegenwart zu verknüpfen. \nDer Vortrag erfolgt im Rahmen der Veranstaltungsreihe 35 Jahre Mauerfall: Jüdisches Leben in der DDR und rechte Gewalt in den sogenannten (Nach)Wendejahren in Pirna und Umgebung. \n\nDatum: Donnerstag\, 14. November 2024 18:00\n\n\nVeranstaltungsort: Kulturkiste K2 – K2 – Kulturkiste\, 3\, Schössergasse\, Copitz\, Pirna\, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge\, Sachsen\n01796\, Deutschland\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Abschlusstagung Betriebliche Demokratiekompetenz | Chemnitz
DESCRIPTION:Save the Date! Abschlusstagung Betriebliche Demokratiekompetenz 14. November 2024 in Chemnitz\nAm Donnerstag\, 14. November 2024 planen wir unsere Fach- und Abschlussveranstaltung im Bundesprogramm „Betriebliche Demokratiekompetenz“. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Deutsche Gewerkschaftsbund laden herzlich ein. \nDas aktuelle Erstarken rechtsextremer Akteure und Einstellungen hierzulande und weltweit zeigt wiederholt: Es braucht aufmerksamen und kreativen Einsatz für Vielfalt und Demokratie\, gegen Rassismus und die extreme Rechte. Mit dem Bundesprogramm „Betriebliche Demokratiekompetenz“ traten wir vor drei Jahren genau hierfür an: 34 Projekte entwickeln und erproben bundesweit Modelle in der Arbeitswelt\, um demokratische Einstellungen in Betrieben und Berufsschulen zu stärken. Anlässlich der endenden regulären Programmlaufzeit Ende 2024 stellen wir entwickelte Strategien\, erfolgreiche Beispiele aus verschiedenen Branchen und Regionen und Erkenntnisse vor. \nWir wollen die herausfordernde Arbeit der Projektmitarbeiter*innen und engagierte Belegschaften würdigen und mit Ihnen und Vertreter*innen *innen der Sozialpartner\, Wissenschaft\, Politik\, Akteuren aus dem Bereich Demokratiestärkung und weiteren am Thema Interessierten ins Gespräch kommen. \nWir freuen uns\, wenn Sie Ihre Teilnahme bereits vormerken. Infos zu Programm und Anmeldemöglichkeiten folgen zeitnah. \n\n\n\n\nWas?  \nVorträge\, Diskussionsrunden\, Vorstellung von Instrumenten und erfolgter Projektarbeit in Betrieben und Berufsschulen\n\n\nWann?\nDonnerstag\, 14. November 2024\, 9:30 – 15:00 Uhr\n\n\nWo?  \n09114 Chemnitz\, Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit\, Paracelsusstr. 12\n\n\n\n\nVeranstalter*in: Bundesministerium für Arbeit und Soziales\, Deutscher Gewerkschaftsbund gemeinsam mit Gastgeberin Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit \nHerzliche Grüße \nDas Koordinierungsteam in der Initiative betriebliche Demokratiekompetenz (BMAS und DGB) \nKontakt: kontakt@betriebliche-demokratiekompetenz.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:“Spenden gegen die Menschenrechte – Fundraising im Kontext der rechtsextremen Szene in Deutschland” | Leipzig
DESCRIPTION:Die Erfolge der AfD bei den letzten Landtagswahlen sowie Enthüllungen der Correctiv-Recherche haben nicht nur erschreckende „Remigrationspläne“ extrem rechter Akteure offengelegt. Das Geheimtreffen in Potsdam diente auch als Fundraising-Event für rechtsextreme Netzwerke und als Vernetzungsplattform zwischen Großunternehmern und rechtsextremen Aktivisten. Rechte Kader und AfD-Politiker warben aktiv um Spenden für ihre Arbeit und Projekte\, die von rassistischen Säuberungsfantasien über rechte Kampagnenformate bis hin zu Dating-Apps für Rechte reichen.\nDas Webinar greift diesen Aspekt auf und beleuchtet die dahinterstehende Strategie und Ideologie. Im Anschluss soll über die Verantwortung und Bedeutung von Fundraising in diesem Kontext diskutiert werden sowie Ansätze und Strategien gegen rechts. \nReferent: Johannes Richter (Medico international e.V.) \nWas erwartet Euch? \n\nEinblick in rechtsextreme Netzwerke und deren Protagonist*innen\nIdeologie und Strategien der rechtsextremen Akteure\nDiskussion zu Strategien gegen rechts\n\nDu Zugangsdaten werden einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail versendet. Das Treffen findet als Online-Meeting via Teams statt. \nAnmeldung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Audiowalk: „Zwischen Buche und Mulde“ – NS-Zwangsarbeit in Bad Düben und Umgebung | Bad Düben
DESCRIPTION:Nach mehr als zwei Jahren intensiver Recherche und Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte der NS-Zwangsarbeit in der der Dübener Heide\, freuen wir uns\, Sie herzlich zur öffentlichen Präsentation unseres Geschichtsprojektes einzuladen. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Dübener Schulen sowie engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern haben wir die Geschichte der NS-Zwangsarbeit in der Stadt Bad Düben und im nahegelegenen Zwangsarbeitslager „Heide“ erforscht und dokumentiert. \nDas Ergebnis dieser Arbeit ist ein Audiowalk\, der Sie zu verschiedenen Orten in Bad Düben führt\, an denen Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus stattgefunden hat. Der Audiowalk erzählt die vielfältigen Schicksale der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und rekonstruiert die Verflechtungen des Lagers „Heide“ in die damalige Dübener Stadtgesellschaft. \nDie  Präsentation findet am 13. November 2024 von 14:30 bis 16:30 Uhr im KuBa (Kulturbahnhof Bad Düben) statt. Neben der Vorstellung des Audiowalks erwartet Sie ein spannender Einblick in die Hintergründe der Projektarbeit\, der Rechercheprozesse und der historischen Zusammenhänge. \nWir würden uns freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen über die Bedeutung der Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit in der Region ins Gespräch zu kommen. \nVeranstaltungsort:\nKulturbahnhof Bad Düben\nBahnhofstraße 3\, 04849 Bad Düben\nUhrzeit: 14:30 – 16:30 Uhr \nLink zum Audiowalk: https://guidemate.com/guide/Lager-Heide-663355ccc38fbd29b6b2bad7 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:"Unter Nazis" - Lesung und Diskussion mit Jakob Springfeld | Taucha
DESCRIPTION:Jakob Springfeld wurde 2002 in Zwickau geboren und ist dort auch aufgewachsen. Im gemeinsam mit dem Co-Autor Issio Ehrich verfassten Buch „Unter Nazis“ wird von den schwierigen Bedingungen berichtet\, unter denen sich Menschen in seiner Heimatstadt für Klimaschutz\, Vielfalt\, Toleranz und Menschenwürde einsetzen. Für seinen Einsatz erhielt er 2020 die Theodor-Heuss-Medaille für besonderes Engagement für Demokratie und Bürgerrechte. Jakob Springfeld liest aus dem Buch „Unter Nazis“ und steht zur anschließenden Diskussion mit dem Publikum zur Verfügung. Warum Aufgeben keine Option ist und es auch Anlass für Hoffnung gibt\, wollen wir gemeinsam mit dem Autor diskutieren. \n_ \nRechte Gewalt in Taucha früher und heute \nWir wollen den Anlass auch nutzen gemeinsam auf die Verhältnisse in Taucha zu schauen. Wir möchten alle Tauchaer*innen ermutigen ihre Geschichten und Erfahrungen mit rechter Gewalt in Taucha zu teilen. Kommen Sie dazu gerne vorab auf uns zu oder sprechen Sie uns bei der Veranstaltung direkt an. Alternativ möchten wir Sie einladen uns ihre Erfahrungen – ob aus den 90ern oder den letzten Jahren – gerne per eMail zu schicken oder anonym das Forumlar auf der Homepage des Dokumentations- und Rechercheprojektes Chronik.LE → https://chronikle.org/ereignismelden zu nutzen. \nMit Solidarischen Grüßen \nSAfT e.V. \nWichtiger Hinweis:\nAngehörige und Sympathisant_innen von faschistischen\, rassistischen und antisemitischen Organisationen haben auf unserer Veranstaltung nichts zu suchen. Die Veranstalter_innen behalten sich vor solche Personen von der Veranstaltung auszuschließen. \nOrt\nHaugwitzstube\nHaugwitzwinkel 1\n04425 Taucha \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Jahrestagung der Otto-Brenner-Stiftung: Progressive Antworten auf die Landtagswahlen in Ostdeutschland | Berlin
DESCRIPTION:Anmeldefrist: 01.10.2024 | Nach den Landtagswahlen in Sachsen\, Thüringen und Brandenburg im September 2024 wird die AfD vermutlich in allen drei Landtagen die größte Fraktion und stärkste Partei darstellen. Als Konsequenz muss über eine neue Qualität in der Verteidigung demokratischer Institutionen nachgedacht werden. Zugleich macht der fortschreitende Erfolg der Rechtsextremen – trotz aller Aufrufe und ehrlichen Bemühungen zum Kampf gegen Rechtsextremismus – deutlich\, dass die Ursachen dieser gesellschaftlichen Krisenerscheinung noch längst nicht überwunden sind.Auf die Themen und Attacken der Rechten lediglich zu reagieren\, so unsere Schlussfolgerung\, reicht nicht aus. Informiert\, gestritten und diskutiert werden muss immer auch über konkrete Vorhaben zur Verbesserung des Lebens der Menschen in Deutschland und darüber hinaus. Die Otto Brenner Stiftung lädt daher Wissenschaftler*innen\, Aktivist*innen und Gewerkschafter*innen zur Diskussion ein: Wie ist auf die Geländegewinne antidemokratischer Kräfte zu antworten? Wie sollten progressive Politikentwürfe für Medien-\, Betriebs- sowie Wirtschafts- und Sozialpolitik aussehen– und wie können diese sichtbar gemacht werden? \nDie Anmeldung zu unserer Jahrestagung ist auf dieser Seite ab dem 26. August bis einschließlich  1. Oktober – solange Plätze verfügbar sind – möglich. Veranstaltungsort: Hotel Leonardo Royal\, Berlin \nWeitere Informationen zum Programm
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/jahrestagung-der-otto-brenner-stiftung-nie-wieder-ist-jetzt-progressive-antworten-auf-die-landtagswahlen-in-ostdeutschland/
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SUMMARY:Erinnern heißt Kämpfen. Antifaschistische Gedenkkundgebung zum 86. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 | Leipzig
DESCRIPTION:Antifaschistische Gedenkkundgebung zum 86. Jahrestag der Novemberpogrome Sonntag\, 10. November 2024\, 18 Uhr Leipzig Hauptbahnhof\, Gleis 24 (Deportations-Denkmal). \nVor 86 Jahren brannten Leipziger Nazis Synagogen\, Kaufhäuser\, Schulen und Trauerhallen unter den Augen der Bevölkerung nieder. Sie schlugen\, beraubten\, demütigten und verschleppten hunderte Menschen. Dieses öffentliche Verbrechen vom 9. und 10. November 1938 war Teil einer reichsweiten antisemitischen Kampagne. Sie bereitete den Boden für die völlige Entrechtung und Vernichtung der Jüdinnen:Juden. Jüdische Leipziger:innen flüchteten aus der Stadt oder wurden vertrieben. Durch die nationalsozialistische Vernichtungspolitik fanden tausende jüdische Leipziger:innen in deutschen Todeslagern und Mordgruben den Tod. Von den einst 12.000 Mitgliedern der Gemeinde blieben bei Kriegsende kaum 20 Personen in Leipzig zurück. \nHeute greifen die AfD und andere Rechtsextreme das Erinnern und Gedenken an die Shoah auf breiter Front an\, streuen antisemitische Verschwörungstheorien und machen so jüdische Menschen zur Zielscheibe. Die Querdenken-Bewegung verharmlost mit abstrusen Vergleichen die Nazi-Verbrechen. In der bürgerlichen Mitte fallen die Hemmungen\, jüdisches Leben verächtlich zu machen. Seit dem antisemitischen Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 hat sich die Bedrohung dramatisch zugespitzt: Insbesondere islamistische Gruppen versuchen\, den Terror auf Jüdinnen:Juden und Israelis in Deutschland auszuweiten. Im Antisemitismus finden unterschiedlichste Kräfte zusammen. Aktivist:innen von der extremen Rechten bis zur autoritären Linken relativieren oder leugnen die Shoah\, schänden Gedenkstätten\, bestreiten Israels Existenzrecht\, fordern zum Boykott von Israelis auf oder drangsalieren jüdische Menschen\, die sich nicht für ihre jeweilige Agenda einspannen lassen. Unter der Parole „Free Palestine from German Guilt“ hat sich sogar eine linke Spielart des Geschichtsrevisionismus entwickelt. \nTrotz alledem gibt es wieder jüdisches Leben in Leipzig. Zugleich steht es unter Druck wie seit langem nicht mehr. Jüdinnen:Juden werden marginalisiert\, diskriminiert und bedroht – online\, auf der Straße\, bei Behörden\, in der Ausbildung\, im Job und an ihren Wohnorten. Viele trauen sich längst nicht mehr\, Zeichen ihrer jüdischen Identität zu zeigen und fühlen sich von der nicht-jüdischen Mehrheitsgesellschaft allein gelassen. Deswegen gilt es\, Solidarität mit den Betroffenen von Antisemitismus zu zeigen. Wir versammeln uns am Ort\, von dem aus der letzte Deportationszug die Stadt verließ. Antifaschismus bedeutet nicht nur\, an Verfolgung und Vernichtung zu erinnern. Er muss heute gegen jeden Antisemitismus einschreiten. \nDieser Aufruf wird unterstützt von: \nVVN/BdA Leipzig\, Reclaim Antifa\, Fantifa Leipzig\, Gruppe Florida\, Junges Forum der DIG Leipzig \n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltungsort\nLeipzig Hauptbahnhof\, Gleis 24 (Hauptbahnhof\, 04103 Leipzig) \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Performance „Third Skin“ von Ana Lessing Menjibar | Dresden
DESCRIPTION:„She is the daughter of two creatures that fought against silence. Against the silence\nthat keeps the feelings inside like intestines. Against the silence that mutes the dead.\nBut the womb is still fertile from which that silence crawled…“ \nDie Performance „Third Skin“ (Premiere 12.10.2023\, Uferstudios Berlin) der deutsch-spanischen Choreografin und Künstlerin Ana Lessing Menjibar ist eine poetische Reaktion auf die Öffnung ihrer Familiengeschichte. Sie widmet sich den Kriegs- und Faschismuserlebnissen\, den kollektiven wie individuellen Wunden und den Erfahrungen des politischen Widerstandes dreier Generationen. \nIn Resonanz auf diese Auseinandersetzung entwirft die Künstlerin in enger Zusammenarbeit mit ihrem Team die Fiktion einer Chimäre in ständiger Metamorphose\, die atmend in Verbindung mit der Gegenwart bleibt\, während sie sich zu Vergangenheit und Zukunft öffnet. In „Third Skin“ entsteht so ein energetischer Kosmos aus Körper\, Klang\, Rhythmus\, Sprache und skulpturalen Objekten\, in dem die Haut als durchlässige Oberfläche zur Trägerin von Markern der Zeit wird. \nIn einem hybriden Raum zwischen Installation und Bühne greift Ana Lessing Menjibar das dem Flamenco inhärente (Körper-) Wissen auf\, welches das Teilen der Verletzlichkeit als eine Quelle des Dialogs und als Ermächtigung des Körpers versteht. Durch das De- und Rekodieren mit Elementen aus der bildenden Kunst\, dem zeitgenössischen Tanz und der elektronischen Musik-Komposition\, nimmt der tanzende Körper Bezug auf historisch gewachsene Strukturen und kulturelle Bezüge und macht diese in einer mythologischen Welt multisensorisch erfahrbar. \nEintritt frei\, Spende empfohlen (Platzreservierung: tickets@zentralwerk.de) \nWeitere Informationen zur Performance und dem Team auf der Homepage von Ana Lessing Menjibar und hier gibt es den kurzen Weg zum Trailer. \nDie Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms des Erinnerungspolitischen Fachtags „Sicht|Felder. Kunst\, Gedächtnis und Erinnerung“. \nDie Performance „Third Skin“ ist eine Produktion von Ana Lessing Menjibar in Koproduktion mit dem tanzhaus nrw\, ermöglicht durch Mittel des Hauptstadtkulturfonds und in Zusammenarbeit mit den Uferstudios Berlin\, unterstützt durch das Goethe-Institut Madrid und das Instituto Cervantes Berlin. Das vorausgehende Rechercheprojekt „GROWING Third Skin” wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR. Diese Arbeit wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union erstellt. Die hierin zum Ausdruck gebrachten Ansichten können in keiner Weise als die offizielle Meinung der Europäischen Union angesehen werden. \nDie Aufführungen werden unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz\, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder. \nOrt\nZentralwerk Dresden\nRiesaer Straße 32\n01127 Dresden \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/performance-third-skin-von-ana-lessing-menjibar-dresden/
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SUMMARY:Performance „Third Skin“ von Ana Lessing Menjibar | Dresden
DESCRIPTION:„She is the daughter of two creatures that fought against silence. Against the silence\nthat keeps the feelings inside like intestines. Against the silence that mutes the dead.\nBut the womb is still fertile from which that silence crawled…“ \nDie Performance „Third Skin“ (Premiere 12.10.2023\, Uferstudios Berlin) der deutsch-spanischen Choreografin und Künstlerin Ana Lessing Menjibar ist eine poetische Reaktion auf die Öffnung ihrer Familiengeschichte. Sie widmet sich den Kriegs- und Faschismuserlebnissen\, den kollektiven wie individuellen Wunden und den Erfahrungen des politischen Widerstandes dreier Generationen. \nIn Resonanz auf diese Auseinandersetzung entwirft die Künstlerin in enger Zusammenarbeit mit ihrem Team die Fiktion einer Chimäre in ständiger Metamorphose\, die atmend in Verbindung mit der Gegenwart bleibt\, während sie sich zu Vergangenheit und Zukunft öffnet. In „Third Skin“ entsteht so ein energetischer Kosmos aus Körper\, Klang\, Rhythmus\, Sprache und skulpturalen Objekten\, in dem die Haut als durchlässige Oberfläche zur Trägerin von Markern der Zeit wird. \nIn einem hybriden Raum zwischen Installation und Bühne greift Ana Lessing Menjibar das dem Flamenco inhärente (Körper-) Wissen auf\, welches das Teilen der Verletzlichkeit als eine Quelle des Dialogs und als Ermächtigung des Körpers versteht. Durch das De- und Rekodieren mit Elementen aus der bildenden Kunst\, dem zeitgenössischen Tanz und der elektronischen Musik-Komposition\, nimmt der tanzende Körper Bezug auf historisch gewachsene Strukturen und kulturelle Bezüge und macht diese in einer mythologischen Welt multisensorisch erfahrbar. \nEintritt frei\, Spende empfohlen (Platzreservierung: tickets@zentralwerk.de) \nWeitere Informationen zur Performance und dem Team auf der Homepage von Ana Lessing Menjibar und hier gibt es den kurzen Weg zum Trailer. \nDie Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms des Erinnerungspolitischen Fachtags „Sicht|Felder. Kunst\, Gedächtnis und Erinnerung“. \nDie Performance „Third Skin“ ist eine Produktion von Ana Lessing Menjibar in Koproduktion mit dem tanzhaus nrw\, ermöglicht durch Mittel des Hauptstadtkulturfonds und in Zusammenarbeit mit den Uferstudios Berlin\, unterstützt durch das Goethe-Institut Madrid und das Instituto Cervantes Berlin. Das vorausgehende Rechercheprojekt „GROWING Third Skin” wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR. Diese Arbeit wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union erstellt. Die hierin zum Ausdruck gebrachten Ansichten können in keiner Weise als die offizielle Meinung der Europäischen Union angesehen werden. \nDie Aufführungen werden unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz\, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder. \nOrt\nZentralwerk Dresden\nRiesaer Straße 32\n01127 Dresden \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Buchvorstellung: Isay Rottenbergs Zigarrenfabrik | Döbeln
DESCRIPTION:Eine fesselnde\, außergewöhnliche Familiengeschichte und ein neues Gesicht des Widerstands gegen den Nationalsozialismus.  \nWie ein niederländisch-jüdischer Unternehmer den Nazis die Stirn bot. \nIsay Rottenberg\, ein Unternehmer aus Amsterdam\, kauft 1932 im sächsischen Döbeln bei Dresden die Deutschen Zigarrenwerke. Mit maschinellen Produktionsmethoden saniert er den wirtschaftlich angeschlagenen Großbetrieb mitten im Dritten Reich. Die arische Konkurrenz schäumt. Doch solange der Jude Rottenberg vielen Hundert Menschen in schwierigen Zeiten Arbeit gibt\, schaffen es selbst eingefleischte Nazis nicht\, ihn zu vertreiben. Mit Mut und Beharrlichkeit kann er bis 1935 durchhalten. \nEine unglaubliche Geschichte\, die erst im Jahr 2015 ans Licht kam. Ein Anruf über geraubtes jüdisches Eigentum bringt Hella und Sandra Rottenberg auf die Spur. Niemand in der Familie hatte je etwas von der Fabrik ihres Großvaters erzählt. Die beiden begeben sich auf eine hartnäckige und intensive Suche und stoßen in deutschen Archiven schließlich auf einen Schatz von Dokumenten\, die aufdecken\, wie der niederländisch-jüdische Unternehmer Isay Rottenberg furchtlos dafür kämpfte\, sein Unternehmen in Nazi-Deutschland zu halten. \n Freitag\, 08. November 2024\nEinlass: 18.30 Uhr\nBeginn: 19.00 Uhr\nStadtbibliothek Döbeln \nEintritt frei\, um Spenden wird gebeten. \nWeitere Informationen\n\n\n\n 
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SUMMARY:Should I stay or should I go? Wenn Leben in Ostdeutschland (un)möglich ist | Chemnitz
DESCRIPTION:(Post-)Migrantische Perspektiven auf den Osten über Verdrängung\, Hoffnung und Selbstverwirklichung \n\nWenn du in Ostdeutschland lebst\, hast du dich bestimmt mindestens einmal gefragt: bleiben oder gehen? Nicht nur aufgrund rechter Bewegungen ist das (Über-)Leben in Ostdeutschland schwierig; auch gut bezahlte Arbeitsplätze sind rar. \nEs ist ein Panel über Verdrängung\, Hoffnung und Selbstverwirklichung. Wir bringen Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten zusammen: sie sind entweder in Ostdeutschland geboren oder migriert\, gehören verschiedenen Generationen an\, leben in einer Klein- oder Großstadt… Doch diese Fragen verbindet sie alle miteinander: Wofür lohnt es sich zu bleiben? Was macht Mut? Was macht Angst? Und wann heißt es nur noch «Exit Ostdeutschland»? \nMit: \n\nEmiliano Chaimite (Afropa e.V.)\nAlexander Saavedra (AGIUA e.V.)\nNam Duy Ngyuen (Mitglied des Sächsischen Landtages\, Die Linke)\nCynthia Zimmermann (Jugendstil*)\nVanessa Beyer ((K)einheit Initiative)\nModeration: Ras Yohannes\n\nDiese Veranstaltung ist in Kooperation zwischen (K)Einheit\, Jugendstil* und dem Kompetenznetzwerk für das Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft sowie der Stadtbibliothek Chemnitz entstanden. Sie findet in Begleitung der Ausstellung «Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten» des Kompetenznetzwerk für den Zusammenhalt in der Migrationsgesellschaft\, ein Projekt von DaMOst e.V.\, und Jugendstil*\, ein Projekt von «Stiftung Bürger für Bürger»\, statt. \nUnterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH. Gefördert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien\, des Freistaates Sachsen und der Stadt Chemnitz. \n\nVeranstaltungsort\nStadtbibliothek Chemnitz\nMoritzstraße 20\n09111 Chemnitz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Isoliert im Reich – Reichsbürger in Sachsen | Görlitz
DESCRIPTION:Ein Blick hinter die Kulissen\nReichsbürger lehnen die Existenz der Bundesrepublik und deren Rechtssystem ab. \nSeit November 2016 ist die Reichsbürgerbewegung darum Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes. \nIm Rahmen unserer Veranstaltung liefert der Dresdner Politikwissenschaftler Sebastian Trept einen Blick hinter die Kulissen einer Szene\, deren Mitglieder den deutschen Staat und dessen Regeln nicht anerkennen und stattdessen eigene Staaten ausrufen. \nSebastian Trept präsentiert einen Überblick über die vorhandenen Informationen und unternimmt den Versuch\, ein genaueres Bild der Reichsbürgerbewegung in Sachsen und Deutschland zu zeichnen.\nFallbeschreibungen\, Mitgliederzahlen und Einsatzberichte lassen den Eindruck einer heterogenen Bewegung entstehen\, die einerseits besonders intensiv den Kontakt zu Verwaltungsmitarbeitern sucht und sich andererseits bewusst einer genauen Betrachtung entzieht. \nNeben der reinen personellen Entwicklung der Szene\, konzentriert sich Sebastian Trept vor allem auf deren historische und ideologische Entwicklung. \nEr geht den Fragen nach\, was Reichsbürger kennzeichnet und woher die Bewegung stammt. \nGemeinsam mit seinem Publikum will Sebastian Trept Instrumente und Argumentationen von Reichsbürgern entschlüsseln und Hilfestellungen entwickeln im Umgang mit Mitgliedern der Szene. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (Kontrovers vor Ort). \nReferent: SlpB mit Sebastian Trept\nPolitik- und Kommunikationswissenschaftler (Erwachsenenbildung) \nAblauf\n19:00 Uhr Begrüßung\n19:15 Uhr Vortrag Sebastian Trept\n20:15 Uhr Austausch\, Rückfragen\, Diskussionsrunde\n21:00 Uhr Ende der Veranstaltung \nDiese Veranstaltung wird finanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. \nAnmeldung
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/isoliert-im-reich-reichsbuerger-in-sachsen-goerlitz/
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SUMMARY:Klingende Steine - Ein musikalischer Spaziergang durch Dresden auf den Spuren jüdischer Geschichte | Dresden
DESCRIPTION:In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten im gesamten Deutschen Reich Synagogen und unzählige weitere jüdische Einrichtungen. Menschen wurden getötet\, gedemütigt und verhaftet\, Geschäfte und Wohnungen demoliert und zerstört. Der Terror der Reichspogromnacht wütete auch in Dresden. Im Verlauf eines wilden Umzugs wurden Menschen misshandelt\, jüdische Geschäfte geplündert und verwüstet\, Kaufhäuser und die Semper-Synagoge in der Zeughausstraße niedergebrannt.\nGemeinsam mit dem Bremer Kammerensemble Konsonanz und HATiKVA e.V. möchten wir im Rahmen eines Spaziergangs durch die Dresdner Innenstadt an die Novemberpogrome 1938 erinnern. Auf einer sachkundig geführten Tour mit Dr. Gunda Ulbricht werden Orte jüdischen Lebens in Dresden sicht- und hörbar gemacht. An den Stationen Verkehrsmuseum\, Stele/Brühlsche Terasse und Bärenzwinger erfahren wir die Hintergründe zu diesen Orten und zur Bedeutung\, die diese für Dresdner Jüdinnen und Juden in Geschichte und Gegenwart hatten und haben. Dazu erklingt passgenau ausgesuchte Musik\, live interpretiert von Musiker_innen des Kammerensembles Konsonanz in Duo-\, Triound Ensemble-Besetzung.\nSie sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. \nAblauf:\n1. Station bzw. Treffpunkt: Verkehrsmuseum Dresden im Johanneum am Neumarkt\, Augustusstraße 1\, 01067 Dresden\n2. Station: Stele am Brühlschen Garten\n3. Station: Bärenzwinger Dresden \nOrt\nVerkehrsmuseum Dresden im Johanneum am Neumarkt\nAugustusstraße 1\n01067 Dresden \nAnsprechpartner_in \nJenny Sprenger-Seyffarth\nSachsen@fes.de \nKontaktanschrift \nFriedrich-Ebert-Stiftung\nLandesbüro Sachsen\nBurgstraße 25\n04109 Leipzig\nTel. 0341-9602160 und -9602431\, Fax 9605091\nE-Mail: sachsen@fes.de \nFriedrich-Ebert-Stiftung\nBüro Dresden\nObergraben 17 A\n01097 Dresden\nTel. 0351-80468-03 und -04\, Fax 0351-80468-05\nE-Mail: sachsen@fes.de\nHinweis: Wenn Sie sich online anmelden\, erhalten Sie automatisch eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Diese ist gleichzeitig Ihre Anmeldebestätigung.. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:European Music Trails Connected - Netzwerktreffen | Leipzig
DESCRIPTION:In Zeiten erstarkender nationalistischer Tendenzen auf dem gesamten Kontinent\, veranstaltet der Notenspur Leipzig e.V. ein Netzwerktreffen\, das Kulturakteure aus der Region dazu ermutigen soll\, europäische Projekte zu wagen\, Verbindungen über Grenzen hinweg zu knüpfen und Europa in den Osten Deutschlands einzuladen. \nKeine Region kann kulturell und historisch für sich allein betrachtet werden: ob Händler und Waren entlang der mittelalterlichen Handelsroute Via Regia\, Kunstschaffende\, Artisten der Messen der Barockzeit oder Studierende der heutigen Hochschulen\, heutige oder damalige Flüchtende – die Verbindungen aus Europa nach Mitteldeutschland und zurück sind alt\, vielfältig\, langlebig und oft fruchtbar. Kaum denkbar die Identifikation mit dem heutigen Sachsen\, Sachsen-Anhalt oder Thüringen\, ihrem historischen Erbe und ihren Traditionen\, ohne auch die europäischen Wurzeln mitzudenken.\nLeipzig besitzt ein reiches musikalisches Erbe. Die Stadt war Lebensmittelpunkt und Wirkungsstätte einer Reihe bekannter europäischer Komponisten und Musikerinnen und Geburtsstätte musikalischer Traditionen und Einrichtungen. Neun Musikerbe-Stätten wurden 2018 gemeinsam mit der Leipziger Notenspur als verbindendem Element und den „Europäischen Notenspuren“ als fortlaufendem Projekt mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet.\nUm dieses Musikerbe in seiner Gesamtheit und europäischen Dimension sichtbarer und erlebbar zu machen\, setzt der Notenspur Leipzig e.V. seit 2018 mit wechselnden internationalen und regionalen Partnern in mehrjährigen Projektphasen die Europäischen Notenspuren um. Dabei wurde er bereits zweimal im Programm Kreatives Europa der Europäischen Kommission gefördert. \nIn diesem Zusammenhang stellten sich dem Notenspur Leipzig e.V. Fragen zur Projektfinanzierung auf europäischer Ebene\, aber auch zu Synergien zwischen verschiedenen europäischen Programmen und Formaten. Beim Netzwerktreffen „European Music Trails Connected“ möchten wir diesen Zusammenhängen nachgehen und Interessierten aus der Region sowie unseren Projektpartnern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit bieten\, sich zu informieren\, kennenzulernen und auszutauschen. Fragen zu möglichen Fördermöglichkeiten und Verbindungen unter den verschiedenen Programmen soll genauso Raum gegeben werden\, wie dem (Erfahrungs-)Austausch untereinander und dem Knüpfen neuer Kontakte. \nDer Fokus der Veranstaltung liegt dabei zunächst auf der Präsentation und Einordnung verschiedener Programme\, Plattformen und Fördermöglichkeiten. So konnten als Hauptredende der Präsident von Europa Nostra Deutschland\, Dr. Uwe Koch\, der Projektleiter der European Heritage Days des Europäischen Rates\, Sergei Bazarya sowie die Vertreterin des Creative Europe Help Desks Germany\, Sophia Hodge gewonnen werden. Im Anschluss an die Beiträge zu diesen drei Programmen am Vormittag haben Teilnehmende die Möglichkeit aus einem parallelen Angebot zwei für sie passende Veranstaltungen auszuwählen. Hier ist zum einen Raum\, den Hauptredenden vertiefende Fragen zu stellen\, zum anderen werden aber auch weitere Programme vorgestellt und Workshops zu verschiedenen Themen angeboten. Zwischen und nach den inhaltlichen Beiträgen sowie beim geselligen Ausklang am Abend ist genügend Zeit\, um in lockerer Runde Kontakte zu knüpfen und persönliche Gespräche zu führen. \nDie Veranstaltung richtet sich an alle\, die ein europäisches Projekt durchführen\, planen oder sich einfach über die Möglichkeiten europäischer Kooperationen informieren möchten. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 €. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt\, eine Anmeldung unbedingt notwendig. Bitte nutzen Sie hierfür bis 7.10.2024 dieses Google-Formular. \nBitte beachten Sie: die Sprache der Veranstaltung ist Englisch! \n\n\n\n\n\nProgramm\n\n\n\nÄnderungen vorbehalten! Hier können Sie das Programm als PDF herunterladen. \nDas Netzwerktreffen „European Music Trails Connected“ findet in der Alten Börse am Naschmarkt 1 in Leipzig statt. Das vertiefende Angebot am Nachmittag findet in nahegelegenen Tagungsräumen in der direkten Nachbarschaft statt. \n\nANMELDUNG\nAnmeldefrist: 7.10.2024 \n\n\n\nAnsprechpartnerin:\nNotenspur Leipzig e.V.\nAntje Rademacker\, Projektkoordinatorin Europäische Notenspuren\nmusictrails@notenspur-leipzig.de \nWeitere Informationen
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CATEGORIES:Fachtag | Konferenz,Vernetzung
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SUMMARY:Vortrag und Diskussion: Isoliert im Reich – Reichsbürgerbewegung in Sachsen | Eilenburg
DESCRIPTION:Reichsbürger lehnen die Existenz der Bundesrepublik und deren Rechtssystem ab. Seit November 2016 ist die Reichsbürgerbewegung darum Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes. Im Rahmen der Veranstaltung liefert der Dresdner Politikwissenschaftler Sebastian Trept einen Blick hinter die Kulissen einer Szene\, deren Mitglieder den deutschen Staat und dessen Regeln nicht anerkennen und stattdessen eigene Staaten ausrufen. \nSebastian Trept präsentiert einen Überblick über die vorhandenen Informationen und unternimmt den Versuch\, ein genaueres Bild der Reichsbürgerbewegung in Sachsen und Deutschland zu zeichnen. Fallbeschreibungen\, Mitgliederzahlen und Einsatzberichte lassen den Eindruck einer heterogenen Bewegung entstehen\, die einerseits besonders intensiv den Kontakt zu Verwaltungsmitarbeitern sucht und sich andererseits bewusst einer genauen Betrachtung entzieht. \nNeben der reinen personellen Entwicklung der Szene konzentriert sich Sebastian Trept vor allem auf deren historische und ideologische Entwicklung. Er geht den Fragen nach\, was Reichsbürger kennzeichnet und woher die Bewegung stammt. Gemeinsam mit seinem Publikum will Sebastian Trept Instrumente und Argumentationen von Reichsbürgern entschlüsseln und Hilfestellungen entwickeln im Umgang mit Mitgliedern der Szene. \nDie Veranstaltung aus der Reihe KvO – Kontrovers vor Ort wird in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung angeboten und ist für Sie kostenfrei. Aus planungstechnischen Gründen wird um Anmeldung gebeten. \n  \nWas? Isoliert im Reich – Die Reichsbürgerbewegung in Sachsen | Vortrag und Diskussion mit Sebastian Trept \nWann? Dienstag\, 5. November 2024\, 19 bis 20.30 Uhr \nWo? Haus Rinckart\, Dr. Külz-Ring 9\, 04838 Eilenburg\, Raum 2.28 \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/vortrag-und-diskussion-isoliert-im-reich-reichsbuergerbewegung-in-sachsen-eilenburg/
LOCATION:Landkreis Nordsachsen
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SUMMARY:voll politisch Kurzfilmtour | Aue-Bad Schlema
DESCRIPTION:Kurzfilme haben den Vorteil\, kulturelle\, gesellschaftliche und politische Tendenzen schnell\, künstlerisch und pointiert reflektieren zu können. Seit vier Jahren zeichnet der Preis „voll politisch – Kurzfilmpreis für demokratische Kultur“ beim FILMFEST DRESDEN den Film aus\, der eine kritische und kontroverse Sicht auf ein politisches Thema ermöglicht. \nWir freuen uns sehr\, dass sich 2024 zum zweiten Mal die sachsenweite Nachspieltour unter dem Titel „Perspektivwechsel“ an die Preisstiftung anschließt. Gemeinsam mit dem Preisstifter Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie\, Europa und Gleichstellung laden wir zu zehn Terminen ein. \n\nNach dem Filmprogramm gibt es die Möglichkeit für Gespräch und Diskussion. Wir freuen uns sehr\, dass Constanze Wolpers\, Regisseurin des Films EINE EINZELNE TAT\, bei der Tour an ausgewählten Terminen als Gesprächsgast dabei sein wird (*).\n\nDie Orte sind:\n\n13.9. Mittelherwigsdorf – 19:30 Uhr / Kulturfabrik Meda\n27.9. Groitzsch – 20 Uhr / Pödelwitz hat Zukunft e.V.\n28.9. Pirna – 19 Uhr / AG Asylsuchende Sächs. Schweiz-Osterzgebirge e.V.\n10.10. Döbeln* – 19 Uhr / Treibhaus\n11.10. Wurzen* – 19 Uhr / Mitmachcafé Wurzen\n17.10. Großhennersdorf* – 20 Uhr / Kunst-Bauer-Kino\n18.10. Leipzig-Grünau – 15 Uhr / Freizeittreff „Völkerfreundschaft“\n30.10. Hoyerswerda – 19 Uhr / Offene Werkstatt der Demokratie\, Brigitte-Reimann-Bibliothek\n04.11. Dresden – 18 Uhr / Thalia Kino (In Kooperation mit der vhs Dresden\, Anmeldung hier)\n05.11. Aue-Bad Schlema* – 18:30 Uhr / Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V. (KGE)\n\n\n\nDas Programm zeigt:\n\n\n\n\nBASRI & SALMA IN A NEVER-ENDING COMEDY von Khozy Rizal (Indonesien\, 2023)\, 15 Min\n\nEin Ehepaar besitzt ein Karussell und verbringt seine Tage damit\, die Kinder anderer Leute zu betreuen\, ohne selbst welche zu haben. Zwischen aufdringlichen Verwandten\, Selbstzweifeln und einer heftigen Konfrontation finden sie heraus\, warum sie noch nicht mit einem Kind gesegnet sind.\n\n\nOUTSIDE von Izabela Plucińska (Polen\, 2023)\, 5 Min\n\nDer mit Kohle gezeichnete Film OBOK erzählt die Geschichte häuslicher Gewalt.\n\n\nLAND DER BERGE von Olga Kosanović (Öesterreich\, 2023)\, 28 Min\n\nEin Versicherungsbetrug und der linke Daumen des alleinerziehenden Vaters Vladimir finden sich in einer unauffälligen Tragödie über die kafkaesken Schranken des österreichischen Einwanderungsgesetzes wieder.\n\n\nBIG BANG von Carlos Segundo (Frankreich\, 2022)\, 14 Min\n\nUberlandia\, Brasilien. Chico verdient seinen Lebensunterhalt mit der Reparatur von Öfen\, in die er dank seiner geringen Größe leicht hineinpasst. Von der Gesellschaft gehasst\, vernachlässigt und ausgegrenzt\, beginnt Chico\, sich zu wehren.\n\n\nEINE EINZELNE TAT von Constanze Wolpers (Deutschland\, 2023)\, 19 Min\n\nEin junger Geflüchteter wird in der Kleinstadt Celle in Norddeutschland erstochen. Die Polizei befragt\, verhört\, obduziert\, sucht\, rekonstruiert\, konserviert\, protokolliert – 1.700 Seiten. Eine Annäherung an den strukturellen Rassismus über Ermittlungsakten\, Fußball und das Aufwachsen der Autorin in Celle.\n\n\n\n\n\n\nEintritt frei. Das Filmprogramm wird in deutscher Sprache bzw. mit deutschen Untertiteln präsentiert.\n\n——————————\n\nGefördert von: Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie\, Europa und Gleichstellung\n\nKooperationspartner:innen: FILMFEST DRESDEN\, Orte der Demokratie\, Volkshochschule Dresden\n\n\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/voll-politisch-kurzfilmtour-aue-bad-schlema/
LOCATION:Erzgebirgskreis
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SUMMARY:Lichtbildervortrag: Die Geschichte der Jugendburg Hohnstein 1924 bis 1933 | Hohnstein
DESCRIPTION:Vor 100 Jahren\, im September 1924\, übergab der Staat Sachsen die Burg Hohnstein per Mietvertrag dem Verband für deutsche Jugendherbergen. Sie wurde innerhalb weniger Jahre unter der Leitung des Herbergsvaters Konrad Hahnewald zu einer der größten Jugendherbergen im Deutschen Reich und erlangte internationale Bekanntheit. Der Lichtbildervortrag erzählt die Geschichte der Jugendburg Hohnstein ab 1924 bis zu ihrem Ende mit dem Beginn des Nationalsozialismus: Wie sah es auf der Burg aus und wie wurde sie umgebaut und eingerichtet? Wie war die Stimmung auf und gegenüber der Jugendburg? Wer waren die Gäste? Welche Veranstaltungen fanden statt? Und was passierte nach der Besetzung durch die SA? \nDen Vortrag halten Steffen Richter und Katharina Wüstefeld\, Kontakt: burghohnstein@akubiz.de \nOrt\nBurg Hohnstein\nMarkt 1\nHohnstein \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/lichtbildervortrag-die-geschichte-der-jugendburg-hohnstein-1924-bis-1933-hohnstein/
LOCATION:Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
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SUMMARY:Workshop: Diskriminierung\, Rassismus und Rechtspopulismus – eine Begriffsabgrenzung | digital
DESCRIPTION:WIR GREIFEN FOLGENDE INHALTE AUF \n\nArbeitsdefinition: Rassismus und Diskriminierung – was ist das?\nAlltagsrassismus\, struktureller Rassismus – Was ist dabei schon diskriminierend und rassistisch?\nWie bin ich selbst in rassistische Denk- und Gefühlsmuster (in Bezug auf die Berufspraxis) eingebunden?\nPraxisteil: die eigene Reflexion zur eigenen Positionierung und erste Ideen im Umgang mit Rassismus und Diskriminierung\n\nAUßERDEM \n\n\nNutzen Sie zusätzlich die Möglichkeit für eine individuelle und kostenfreie Supervision zu einem der aufgeführten Themenschwerpunkte für Ihre Einrichtung. Die Supervision wird ebenfalls online durchgeführt. Voraussetzung: Sie haben an mindestens zwei der angebotenen Online- Fortbildungen teilgenommen und es gibt noch freie Plätze. \n\n\nAlso melden Sie sich am besten gleich an und geben Sie dabei bitte auch an\, ob Sie an einer Supervision interessiert sind und zu welchem Thema! Bitte geben Sie nach Möglichkeit auch ein zweites Thema an. Termine für die Supervisionen werden mit jedem / mit jeder Teilnehmenden individuell verabredet. \n\n\nFAKTEN \n\nTermin: Montag\, 04.11.2024\, 17:00 Uhr\ntechnische Einweisung ab 16:45 Uhr möglich\nOnline-Seminar (3h Wissens-Input + 2h flexibler Praxis-Teil)\nnach erfolgter Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten zum ZOOM-Onlineportal\ndie Teilnahme ist kostenfrei\nauf Wunsch wird eine Teilnahmebestätigung ausgestellt\n\nWeitere Informationen & Anmeldung
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/workshop-diskriminierung-rassismus-und-rechtspopulismus-eine-begriffsabgrenzung-digital/
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SUMMARY:Festival: "If the kids are united against racism" | Zwickau
DESCRIPTION:Es ist soweit!\nHier kommt die erste Ankündigung für das diesjährige „If the kids are united against racism“.\nDie Konzert-und Themenwoche findet vom 04.-09. November statt. Auch in diesem Jahr stehen interessante Themen auf der Agenda:\n\nMontag: offener Kneipenabend; „Erinnern\, mahnen und dann…?“ (Ab 18 Uhr im Vendetta Rosso. Eintritt frei)\nDonnerstag: Vokü mit veganem Essen zum Solipreis und ein Vortrag zum Thema „aktueller Stellenwert von Frauen in der rechten Szene“ (Ab 18 Uhr im Vendetta Rosso. Eintritt frei)\nSamstag: gibt’s Einblicke zu „Grenzüberschreitung – vom Internet auf die Straße“ danach spielen unter anderem @heartatactpunkrock (Ab 17 Uhr im Vendetta Rosso; Eintritt auf Spendenbasis)\nDiese Veranstaltung wurde nach dem Auffliegen des NSU ins Leben gerufen\, um zu zeigen\, dass es auch in Zwickau junge Menschen gibt\, die sich über die Gesellschaft Gedanken machen\, sich für Solidarität und gegen menschenfeindliche Ideologien stellen.\nDie Themen die uns heute beschäftigen sind leider immernoch sehr ähnlich. Wir möchten aufklären und davor warnen\, wie sich rechte Strukturen vermehren\, stärken und radikalisieren. Um weiterhin dagegen anzukämpfen\, dass diese Menschen mitbestimmen\, was in dieser Stadt\, in diesem Bundesland oder auf der ganzen Welt passiert.\n\nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/festival-if-the-kids-are-united-against-racism-zwickau/
LOCATION:Landkreis Zwickau
CATEGORIES:Festival | Feier | Jubiläum
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SUMMARY:Workshop: Umgang mit Desinformations-Kampagnen | digital
DESCRIPTION:Engagierte in Zivilgesellschaft und Kommunalpolitik sind zunehmend mit Verleumdungen und Hetze konfrontiert. In der Regel gehen entsprechende Kampagnen von demokratiefeindlichen und rechtsextremen Kräften aus. Der Schaden der so entsteht\, ist enorm. Einerseits wird demokratischer Meinungsstreit durch Desinformations-Kampagnen erheblich erschwert bzw. verunmöglicht. Andererseits enden sie oft in Misstrauen\, Hetze und Gewalt gegen Personen und Organisationen. Uns ist es ein Anliegen\, demokratische Akteure im Umgang damit zu unterstützen. \nDafür bieten wir unsere Fortbildung zum Umgang mit Desinformations-Kampagnen an. Im Rahmen der Veranstaltung werden Beamte des Landeskriminalamts über strafrechtlich relevante Punkte und die Zusammenarbeit mit der Polizei und Behörden referieren. \nDieser Workshop richtet sich an alle Interessierten\, die selbst Teil einer Gruppe sind oder andere Gruppen in Entscheidungsfindungsprozessen begleiten. \nZiele\nWenn Sie an der Fortbildung teilgenommen haben: \n\nsind Sie grundlegend informiert über Desinformations-Kampagnen gegen Engagierte in Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft\nkennen Sie unterschiedliche Handlungsund Kommunikationsmöglichkeiten\, um Desinformation kompetent zu begegnen\nkennen Sie unterstützende Organisationen und Behörden\n\nZielgruppe\nAmtsträger*innen\, Mitarbeitende in Behörden\, Engagierte in Vereinen und Initiativen im ländlichen Raum sowie in Mittelstädten und andere Interessierte \nInhalte\n\nWas ist Desinformation? Formen und Wirkung von Desinformationen\nÜber Risiken und Bedrohungen für Gesellschaft\, Zusammenleben in der Kommune und Einzelpersonen\nKommunikationsstrategien\, Umgangsmöglichkeiten und rechtliche Aspekte\nWer kann helfen? Unterstützende Organisationen und Strukturen\n\nDie Fortbildung besteht aus Fachvorträgen und Raum für Austausch zu Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten.\nDas Kulturbüro Sachsen verfügt über eine langjährige Expertise in der Auseinandersetzung mit Rechtextremismus und in der Unterstützung von Menschen und Organisationen vor Ort. \nDatenschutz:\nMit der Anmeldung überlassen Sie dem Kulturbüro Sachsen e.V. personenbezogenen Daten. Diese werden ausschließlich im Zusammenhang mit E-Mails und Einladungen zu Veranstaltungen gemäß der europäischen Datenschutzverordnung (EU-DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erhoben\, verarbeitet und in der internen Adressdatenbank gespeichert. Sie können der Nutzung Ihrer Daten ohne Angabe von Gründen jederzeit schriftlich unter info@kulturbuero-sachsen.de widersprechen. \nAntidiskriminierungsregel\nDen Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor\, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen\, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören\, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. \nTermine und Ort:\nDiese Veranstaltung wird sowohl in Präsenz als auch online angeboten.\n17.10.2024 Riesa | 9:30 – 16:30 Uhr \, Mercure Hotel und\n30.10.2024 (Online) | 9:30 – 16:30 Uhr \nTeilnahmebeitrag: kostenfrei\nDie Veranstaltung wird gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung. Sie ist kostenfrei. Für Verpflegung ist gesorgt. Ein Teilnahmezertifikat kann ausgestellt werden. \nAnmeldung bis 10.10.2024 an bildung[at]kulturbuero-sachsen.de \nVeranstaltungs-Flyer als .PDF downloaden (ca. 1\,5 MB) \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/workshop-umgang-mit-desinformations-kampagnen-digital/
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CATEGORIES:Seminar | Workshop
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SUMMARY:Umgang mit Immobilienerwerb und -nutzung durch die extreme Rechte | Chemnitz
DESCRIPTION:Fortbildungsangebot für Verwaltungen\nOrte und Termine: \nKamenz 23.10.2024\, 9:00 -13:00 Uhr\nChemnitz 30.10. 2024\, 9:00 – 12:30 Uhr \nDas Fortbildungsangebot ist kostenfrei. \nAnmeldung bis 11.10.2024 an buero[aet]kulturbuero-sachsen.de\nBitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an\, für welchen Termin und Ort Sie sich anmelden. \nDer Erwerb und die Nutzung von Immobilien spielt für die extreme Rechte seit Jahren in Sachsen eine wichtige Rolle in der Etablierung von festen Strukturen. Ob als politische Trefforte\, für Schulungen\, Vorträge oder Lesungen\, Nutzung als Geschäft oder auch für Konzerte – die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig und die Bedeutung für die Szene entsprechend hoch. \nNeben der Nutzung etablierter Immobilien werden in Sachsen durch die extreme Rechte aber auch durch Reichsbürger zunehmend neue Immobilien erworben. Längst hat die rechte Szene den ländlichen Raum mit seinem Leerstand und den hohen Zustimmungswerten für rechte Parteien für sich entdeckt. \nUm Verwaltungen\, insbesondere die\, die mit Immobilien zu tun haben\, für derlei Bestrebungen zu sensibilisieren und Handlungskompetenzen im Umgang zu entwickeln\, hat das Kulturbüro Sachsen e.V. eine Fortbildung zu diesem Thema speziell für Verwaltungen entwickelt. Das Angebot baut auf Erfahrungen in der Beratung von Verwaltungen\, Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen auf. Ziel ist es\, einen Überblick über die verschiedenen Nutzungsformen und dessen Rolle für die Etablierung rechtsextremistischer Strukturen zu bekommen. In einem zweiten Schritt erarbeiten wir gemeinsam an konkreten Fallbeispielen Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten und lernen Good Practice Beispiele kennen. \nDie Fortbildung besteht aus einem Fachvortrag und Raum für Austausch zu Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten. Das Fortbildungsangebot ist kostenfrei. \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/umgang-mit-immobilienerwerb-und-nutzung-durch-die-extreme-rechte-chemnitz/
LOCATION:Stadt Chemnitz
CATEGORIES:Weiterbildung
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SUMMARY:Netzwerktagung "Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken" | Dresden
DESCRIPTION:Demokratien stehen unter Druck. Angriffe auf die politisch aktive Zivilgesellschaft und auf demokratische Institutionen nehmen zu. Extreme Rechte und rechtspopulistische Akteur*innen verbreiten menschenfeindliche\, antifeministische und antidemokratische Erzählungen und verschieben den gesellschaftspolitischen Diskurs nach rechts. Die bereits gelaufene Europawahl und die anstehenden Wahlen auf Landes- und kommunaler Ebene werden zeigen wie weit dieser Prozess der Erosion demokratischer Werte und Haltungen schon vorangeschritten ist. \nVor Ort engagieren sich viele Personen und Gruppen für Demokratie und Gleichberechtigung und gegen antifeministische und antidemokratische Entwicklungen. In großen und kleinen Projekten\, in Kommunalparlamenten\, Schulen\, Bildungseinrichtungen oder Sozialer Arbeit versuchen sie die Errungenschaften demokratischer Arbeit zu verteidigen. Die Netzwerktagung „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ will dieses Engagement sichtbar machen und zur Vernetzung und Stärkung der Akteur*innen beitragen. \n\n\nDie Netzwerktagung bietet Raum voneinander zu lernen\, eigene Expertise einzubringen\, Erfahrungen auszutauschen und solidarische Bündnisse zu schließen. Sie bringt bundesweit Menschen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zusammen\, die das Programm aktiv mitgestalten (können). \n\nStand 13.08.24 \n\n\n\n\n\n\n\nMontag\, 28.10.24\n\n\n\n\n10.30 Uhr\n\n\nAnmeldung\nGet together mit Stehkaffee \n\n\n\n\n11.00 Uhr\n\n\nI. Begrüßung und Einführung\nPlenum \n\n\n\n\n11.30 Uhr\n\n\nII. Einstieg ins Thema\nImpulsvortrag und Gesprächsrunden \n\n\n\n\n12.30 Uhr\n\n\nMittagspause – meet and greet \n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n13.30 Uhr\n\nIII. Wissen updaten: Was ist Antifeminismus?\nparallele Vorträge \n\n\n\n\n\n\n\n1. Antifeministische Einstellungen in NRW: Empirische Erkenntnisse zu Verbreitung und ideologischen Zusammenhängen\nVortrag mit Carina Schulz (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) \nBasierend auf einer Umfragestudie unter 1.500 Personen in NRW zeigt der Vortrag Zusammenhänge zwischen Antifeminismus\, Antisemitismus und Verschwörungserzählungen. Die Ergebnisse beleuchten sozio-demografische Faktoren\, die antifeministische Einstellungen beeinflussen\, und bieten eine wissenschaftliche Grundlage für gezielte Strategien zur Reduzierung dieser Einstellungen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n2. 10 Jahre „Demo für alle“ – und nun?\nVortrag und Diskussion mit Len Schmid (Fachstelle mobirex im Demokratiezentrum Baden-Württemberg) \n\n\n\n\nIm Jahr 2024 jährt sich die Formierung der sogenannten „Demos für alle“ zum zehnten Mal. Dieses Jubiläum nahm auch die antifeministische Organisation „Demo für alle“ zum Anlass\, um ein rückblickendes Video zu veröffentlichen. Ein Fazit darin: „Die Familie ist nicht tot! Wir sind bereit sie zu verteidigen. Auch gegen eine lautstarke und gewaltbereite Regenbogenfront.“ Der Vortrag behandelt die Frage\, ob und wie sich in den letzten 10 Jahren antifeministische Mobilisierungen gegen sexuelle Bildung und queerpolitische Errungenschaften verändert haben. Dabei sollen Gemeinsamkeiten und mögliche Neuauflagen antifeministischer Narrative genauer in den Blick genommen werden. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n3. „Whose body\, whose choice“ – Wie können männliche Personen reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung unterstützen\nVortrag mit Jörg (Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen) \nMerkmale der „Lebensschutz“-Bewegung sind\, neben Bestimmen-wollen über gebärfähige Körper\, eine rigide Sexualmoral und Ablehnung von Verhütung. Nicht thematisiert wird\, dass es für Schwangerschaften auch spermienproduzierende Körper braucht. Wie können männliche Personen Verantwortung übernehmen und Schwangerschaft und Verhütung auch zu ihren Themen machen? \n\n\n\n\n\n\n\n\n4. Buchpräsentation und Lesung: „Rechtspopulismus und Homosexualität. Eine Ethnografie der Feindschaft“\nBuchpräsentation und Lesung mit Dr. Patrick Wielowiejski \nHomosexuelle werden zunehmend ins populistische „Wir“ der äußersten Rechten integriert. Der Kulturanthropologe Patrick Wielowiejski hat eine Gruppe schwuler Mitglieder der „Alternative für Deutschland“ (AfD) zwei Jahre lang begleitet. Ausgehend von ihren Narrativen und Praktiken analysiert er in seiner „Ethnografie der Feindschaft“ das politische Imaginäre der gegenwärtigen Rechten. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n14.30 Uhr\n\n\nKaffeepause – meet and greet \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n15.00 Uhr\n\nIV. Erfahrungen teilen: Antifeminismus konkret \nparallele Workshops/Austauschrunden \n\n\n\n\n\n\n\n1. Praxisaustausch – Männlichkeit und Radikalisierung \nAustausch mit LKS Bayern gegen Rechtsextremismus \nDie extreme Rechte nutzt spezifische Männlichkeitsbilder um junge Menschen anzusprechen. Welche Rolle spielen diese Männlichkeitsbilder bei Radikalisierungsprozessen? Welchen Einfluss haben Männlichkeitsinfluencer\, die Manosphere oder Gaming-Szene auf die politische Einstellung junger Menschen? Der Workshop bietet Raum für einen Praxisaustausch zu diesen Fragen und möglichen Gegenstrategien. \n\n\n\n\n\n\n\n\n2. Nächstenliebe & Lebenshilfe oder moralpolitische Beeinflussung?“ Wie religiös-fundamentalistische Bewegungen vorgehen\nWorkshop mit Ruby Rebelde und Matthias Pöhl (FundiWatch) \nWie recherchieren wir zu religiös-fundamentalistischen Akteurskonstellationen? Nach zwei Kurz-Inputs zu Perspektiven & Motivationen geht es um folgendes: Welche Akteurskonstellationen mit welchen Themen kommen vor und wie lassen sich Informationen zusammentragen und teilen? Wie lassen sich Aufklärung und Gegenstrategien organisieren und welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es? \n\n\n\n\n\n\n\n\n3. Mehr als ein Generationenkonflikt. Wenn Feministinnen antifeministische Narrative nutzen.\nAustauschraum mit Susanne Weise \n„Gender-Ideologie“\, „Frühsexualisierung“ und „Umerziehung“ (u.a.) stehen im Zentrum antifeministischer Narrative. Mit einem queerfeministischen und intersektionalen Verständnis von Feminismus ist klar: Akteur*innen\, die diese Begriffe einsetzen\, agieren antifeministisch. Was aber\, wenn sie selbst Feministinnen sind? Wo endet der produktive Generationenkonflikt und was dann? \n\n\n\n\n\n\n\n\n4. Antifeminismus von rechts – warum gefährden rechte Überzeugungen ein gewaltfreies Leben für alle? \nVortrag mit Nicole Maziarka und Lisa Rechenberg (beide sie/ihr\, Referentinnen der Fachstelle Häusliche Gewalt der LAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e.V.) \nZiel des Vortrags ist es\, die Verwobenheit von rechten Ideologien und Antifeminismus darzustellen. Die Referentinnen der Fachstelle Häusliche Gewalt zeigen an Praxisbeispielen auf\, wie diese schon jetzt konkret den Gewaltschutz im Handlungsfeld Häusliche Gewalt erschweren. Im Zuge der steigenden rechten Einflussnahme wollen sie verdeutlichen: Es braucht die Verstetigung bestehender und den Ausbau neuer Projekt-übergreifender Strategien und Bündnisse\, die gemeinsam gegen Antifeminismus und sog. „Rechtsruck“ einstehen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n17.00 Uhr\n\n\nPause \n\n\n\n\n17.30 Uhr\n\n\nV. Netzwerkmarktplatz  \nKurzvorstellung und Ausklang mit Get together und Imbiss/Fingerfood \n\n„Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“: Amadeu Antonio Stiftung\, Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.\,  Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung\nBellis e. V.\nCenter for education on online prevention in social networks\, CEOPS\nfundiwatch\nLAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e. V.\nLKS Bayern gegen Rechtsextremismus\nMein Testgelände\nNationale Kontaktstelle CERV Deutschland\, Förderprogramm „Citizens\, Equality\, Rights and Values“\nSpotlight – Antifeminismus erkennen und begegnen\nWeiterdenken/Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen\n\n\n\n\n\n19.30 Uhr\n\n\nEnde 1. Tag \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDienstag\, 29.10.24\n\n\n\n\n08.30 Uhr\n\n\nAnmeldung\nGet together mit Stehkaffee \n\n\n\n\n09.00 Uhr\n\n\nVI. Begrüßung\nPlenum \n\n\n\n\n09.15 Uhr\n\n\nVII. Vortrag\nPlenum \n\n\n\n\n10.00 Uhr\n\n\nKaffeepause – meet and greet \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n10.30 Uhr\n\nVIII. Gemeinsam sind wir stärker – Strategien gegen Antifeminismus\nparallele Workshops/Austauschrunden \n\n\n\n\n\n\n\n1. „Aber sag was verdammt!“ Stimmen junger Menschen für Vielfalt und Demokratie\nWorkshop mit Vivian Sper und Dr.in Claudia Wallner (Projekt meinTestgelände) \nAntifeministische ‚Sorgen‘ um die Jugend bezwecken ein Erstarken traditioneller Geschlechterbilder und schränken Jugendliche in ihren Lebens-\, Liebens- und Zukunftsentwürfen ein. Im Gender-Magazin meinTestgelände werden Jugendliche laut: Im Workshop sprechen wir über den partizipativen und empowernden Ansatz des Projekts und loten Möglichkeiten der Demokratiebildung mittels Intervention und Prävention aus. \n\n\n\n\n\n\n\n\n2. Frauen* für Frauen* – gemeinsam Gegenwind gestalten\nAustauschraum mit Simone Glöckler & Romina Stawowy \nDie AfD und ihre Politik sind bekannt\, dennoch wird sie gewählt – auch von Frauen. Rechtspopulistische Parteien gefährden die Gleichberechtigung und schränken massiv unsere Teilhabe in Wirtschaft und Politik ein. Antifeminismus wird (wieder) salonfähig. Lasst uns vernetzen\, sprechen und unsere Kräfte bündeln\, um dem entgegenzuwirken. \n\n\n\n\n\n\n\n\n3. Antifeminismus im Netz begegnen\nWorkshop mit Dorothea Weiß und Henriette Schwinn (beide sie/ihr\, CEOPS (AVP e.V)) \nIn diesem Workshop widmen wir uns Methoden zum Umgang mit antifeministischen Inhalten im Netz. Gemeinsam entwickeln wir alternative Narrative und lernen\, feministische Memes und weitere Arten von Content einfach zu erstellen\, um mit Hilfe von Methoden des Online-Streetworkings gegen Antifeminismus\nvorzugehen. Ziel ist es\, den Teilnehmenden Werkzeuge an die Hand zu geben\, um sich online selbstbewusst positionieren zu können und antifeministischen Meinungen entgegenzuwirken. Dazu schauen wir uns einige Best-Practice-Beispiele an\, besprechen mögliche und tatsächliche Herausforderungen und werden auch selbst aktiv. Es werden Methoden vermittelt\, wie und wann diese am besten eingesetzt werden können\, sowie Strategien\, um die erstellten Inhalte effektiv nach außen zu tragen und zu kommunizieren. \n\n\n\n\n\n\n\n\n4. vernetzt kontern – Austauschraum für kommunalpolitische Interventionen gegen antifeministische Einflussnahme\nAustauschraum mit Laura Sasse (Dissens – Institut für Bildung und Forschung e. V.) \nWelche aktuellen Schwierigkeiten ergeben sich auf kommunalpolitischer Ebene bezüglich antifeministischer Einflussnahme? Im gemeinsamen Austausch sprechen wir über gemachte Erfahrungen\, Best-Practice-Beispiele im Umgang mit Antifeminismus auf kommunaler Ebene und tauschen uns über Synergieeffekte bei gebündelten Ressourcen aus. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n12.30 Uhr\n\n\nMittagspause – meet and greet \n\n\n\n\n13.30 Uhr\n\n\nIX. Abschlusspodium \nPlenum \nu.a. mit Teresa Lindenauer (TU Dresden)\, Nicole Maziarka/Lisa Rechenberg (Fachstelle Häusliche Gewalt der LAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e.V.)\, Ans Hartmann (Meldestelle Antifeminismus\, Amadeu Antonio Stiftung) \n\n\n\n\n14.30 Uhr\n\n\nX. Abschlussact\nPlenum \n\n\n\n\n15.00 Uhr\n\n\nEnde der Netzwerktagung \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEine Veranstaltung des Projekts „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ mit Weiterdenken\, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. \nKontakt \n\nHenning von Bargen\, Sandra Ho\, Tini Leonhardt: Gunda-Werner-Institut\, antifeminismus@boell.de\nAns Hartmann: Amadeu Antonio Stiftung\, antifeminismus@amadeu-antonio-stiftung.de\nLaura Sasse\, Maiken Schiele: Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.\, anbeg@dissens.de\nKathrin Bastet: Weiterdenken/Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen\, bastet@weiterdenken.de\n\nWeitere Informationen\nAnmeldung\n 
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SUMMARY:Critical Walk: Spurensuche - das ehemalige Fritz-Heckert-Gebiet und der NSU-Komplex  | Chemnitz
DESCRIPTION:Der Stadtteilspaziergang widmet sich der architektonischen\, sozialen und politischen Geschichte des Fritz-Heckert-Gebietes. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf dem Stadtteil als Wohnort\, Vernetzungsraum und Tatort des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Während des Spaziergangs werden die konkreten Orte\, an denen das NSU-Netzwerk lebte und Verbrechen beging\, aufgesucht. Wie war das NSU-Netzwerk in Chemnitz verankert? Und wie kann eine lokal angebundene Aufarbeitung aussehen?\nDer „Critical Walk“ wurde vom Projekt „Offener Prozess“ in Zusammenarbeit der Geschichtswerkstatt Trafo\, dem Stadtsoziologen Dominik Intelmann\, Studentinnen und Studenten sowie Dozentinnen und Dozenten des Seminars „doing memory – Historische Sozialraumerkundungen und Erinnerungsarbeit im ehemaligen Fritz-Heckert-Gebiet“ entwickelt. \nDiese Veranstaltung ist eine Kooperation des ASA-FF e. V. Chemnitz und der Volkshochschule Chemnitz. \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nWeitere Informationen & Anmeldung
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