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SUMMARY:OFFENER PROZESS - Ausstellung zum NSU-Komplex | Zwenkau
DESCRIPTION:OFFENER PROZESS – Ausstellung zum NSU-Komplex \nDie Ausstellung OFFENER PROZESS widmet sich dem Thema der Auswirkungen rassistischer Gewalttaten am Beispiel des NSU-Komplexes\, dessen gesellschaftliche Aufarbeitung noch lange nicht abgeschlossen ist. In der Ausstellung wird dabei die Ost-Deutsche Realität\, insbesondere in Sachsen\, zum Ausgangspunkt genommen\, um eine Geschichte des NSUKomplexes zu erzählen\, die von den Migrationsgeschichten und den Kontinuitäten rechter und\nrassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen ausgeht. Mit dem Ansatz eines “lebendigen Erinnerns” rückt sie marginalisierte Perspektiven in den Mittelpunkt. \nNicht selten sind es die Geschichten der Täter:innen des NSU-Komplexes\, die im Mittelpunkt der Narrative stehen. Das Projekt Offener Prozess möchte mit dieser Tradition brechen und stattdessen sowohl Migrationsgeschichten und migrantische Kämpfe\, Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt sowie struktureller und institutioneller Rassismus in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken. \nZiel der Ausstellung ist\, mithilfe der Exponate\, des Methodenhandbuches\, eines mehrsprachigen Vermittlungsteams und eines Diskursprogrammes\, die komplexen Ereignisse des NSU-Prozess für ein breites Publikum zugänglich zu gestalten. Die Ausstellungsarbeiten stehen in den Sprachen Türkisch\, Arabisch\, Englisch und in einfacher Sprache zur Verfügung. Zudem beinhalten die audiovisuellen Arbeiten für blinde Menschen eine Audiodeskription. \n\n\n\nKünstlerische Beiträge von Harun Farocki\, Hito Steyerl\, belit sağ\, Želimir Žilnik\, Ulf Aminde und Forensic Architecture u.a. widmen sich den Lebensrealitäten von Gastarbeiter:innen\, Migrationsgeschichten\, dem Alltag in Deutschland und der rechtsterroristischen Gewalt wie dem Alltagsrassismus. Aktivistische Initiativen erinnern an diejenigen\, die Opfer dieser Gewalt geworden sind und sind die lauten Stimmen derer\, die sich dagegen zur Wehr setzen. Zuhören wird hier als politische Praxis verstanden\, Erinnern als Prozess. Diese Ausstellung fordert auf zum Handeln. Begleitet wird die Ausstellung von einem Vermittlungs- und Diskursprogramm. Zusätzlich können die Inhalte in der Webausstellung\nnachvollzogen werden. Der Ausstellungsraum wird um eine Interaktive Karte sowie einen Chatbot (Messenger-Dienst) erweitert.Die Ausstellung ist entstanden im Rahmen des Projekts Offener Prozess – NSU-Aufarbeitung in Sachsen des ASA-FF e.V. unter Leitung von Hannah Zimmermann und Jörg Buschmann. Ayşe Güleç und Fritz Laszlo Weber entwickelten im Auftrag des Projekts Offener Prozess das künstlerische\, gestalterische und kuratorische Konzept der Ausstellung. Irène Mélix ist verantwortlich für die Ausstellungsproduktion und die Konzeption der Webausstellung. Für das Vermittlungsprogramm sowie die politische Bildungsarbeit im Kontext der Ausstellung sind Ayşe Güleç\, Juliane Phieler und Hannah Zimmermann verantwortlich.\n\n\n\n\n\n\nÖffnungszeiten \nIm Zeitraum vom 24. August bis 6. Oktober ist die Ausstellung im KulturKino zu folgenden Zeiten geöffnet: \n  \n\nmontags 10 bis 14 Uhr\ndienstags 10 bis 14 Uhr\ndonnerstags 15 bis 19 Uhr\n\n\nSowie an den Tagen: \n  \n\nSo\, 01.09.2024 13 bis 15 Uhr\nSo\, 08.09.2024 13 bis 17 Uhr (Tag des offenen Denkmals)\nSo\, 22.09.2024 10 bis 12 Uhr (mit Vermittlung\, Anmeldung notwendig)\nDo\, 03.10.2024 15 bis 17 Uhr (mit Vermittlung\, Anmeldung notwendig)\nSo\, 06.10.2024 13 bis 15 Uhr\n\n\n\n\nVermittlungsangebot für Schulen\n\nSchulklassen und andere interessierte Gruppen haben die Möglichkeit\, die Ausstellung mit einer Vermittlung zu besuchen. Jeweils zwei junge Menschen\, geschult von ASA-FF e.V.\, führen die Gruppe durch die Ausstellung.\nDies dauert 1\,5 bis 2 Stunden.Zur Terminabsprache und für weitere Bildungsangebote nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf:E-Mail: info@kulturkino-zwenkau.de\nTelefon: 034203 – 623 160 \n\n\n\n\nOrt\n\n\n\nHugo-Haase-Straße 9\n04442 Zwenkau
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SUMMARY:DES! Sommercamp der selbstverwalteten Jugendclubs | Naunhof
DESCRIPTION:Selbstverwaltete Jugendclubs aufgepasst! Das DES!-Sommercamp richtet sich direkt an euch. Anmeldung und alle Infos unter: nimm-des.de/festival\n\n\n\nKommt mit anderen Jugendclubs aus Sachsen ins Gespräch\, tauscht euch aus\, knüpft Kontakte\, diskutiert und feiert miteinander!\n\n\nDES! läuft in Kooperation mit der Sächsischen Landjugend und wird durch das Bundesprogramm DemokratieLeben des BMFSFJ gefördert.\n\n\nIhr wollt einen Stand für den Jahrmarkt anmelden? Ihr braucht Unterstützung bei Materialtransport oder -beschaffung? Ihr habt eine Idee\, seid aber unsicher\, wie die umgesetzt werden kann? Dann meldet euch dazu bitte bei Julian (Kontaktdaten stehen rechts).\n\n\n\n\n\n\n\nDie Unterkunft bezahlen wir. Wir übernehmen auch eure Reisekosten nach dem Bundesreisekostengesetz. Das bedeutet \n\nfür PKW-Fahrten: wir bezahlen 20 ct pro gefahrenen Kilometer von euch zuhause zum Veranstaltungsort und zurück\nfür Fahrten mit dem ÖPNV: wir brauchen euer Ticket im Original. Dieses müsst ihr uns also nach dem Sommercamp zuschicken. Nicht übernommen werden Fahrten in der 1. Klasse.\n\n\n\nDas Sommercamp findet im Freizeit- und Bildungszentrum Grillensee statt. \nAdresse: Ammelshainer Str. 1\, 04683 Naunhof \n\n\nAnreise mit dem Auto: \n\nAutobahn A14 Dresden – Leipzig bis zur Ausfahrt 30 (Klinga/Ammelshain)\,\nlinks Richtung Ammelshain\,\nin Ammelshain links Richtung Naunhof\,\nam Ortseingang Naunhof geradeaus in den Birkenweg und gleich rechts auf den Parkplatz\n\nAnreise mit den Öffis:\nStündlich fährt ein Zug vom Hauptbahnhof Leipzig zum Bahnhof Naunhof. Der Bahnhof liegt in 1\,5 Kilometer Entfernung vom Haus Grillensee. Entweder ihr lauft die Strecke oder ihr erwischt den Bus 641 Richtung Grimma\, mit welchem ihr bis zur Haltestelle „Naunhof\, Birkenweg“ fahren könnt. Von dort aus sind es nur noch 270 m Fußstrecke. \nUnterbringung: \nGeschlafen wird in Doppel- bis Mehrbett-Zimmern\, welche jedes über ein eigenes Bad verfügen. Bettwäsche und Handtücher sind vorhanden. \nWir bemühen uns\, dass ihr gemeinsam mit euren Jugendclub-Kollegen und -Kolleginnen ein Zimmer bekommt. Bitte seht uns nach\, falls das nicht immer klappen sollte. \nGrundsätzlich werden die Zimmer geschlechtergemischt belegt. Bitte schreibt uns unter „Das möchte ich euch noch mitteilen“ in der Anmeldesmaske\, wenn ihr eine geschlechtergetrennte Unterbringung bevorzugt. \n\n\nKontakt\nJulian Koch-Duschek\nProjektleiter\nTelefon: 0157-77441830\nE-Mail: jduschek@saechsische-jugendstiftung.de \nAndreas Wujanz\nProjektmitarbeiter\nTelefon: 0151-42058419\nE-Mail: andreas.wujanz@saechsische-landjugend.de \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung & Programm
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: Zwickau und der NSU | Zwickau
DESCRIPTION:Die Schau in den Zwickauer Priesterhäusern will zur Auseinandersetzung mit den extrem rechten Gewalttaten anregen. EFBI-Mitarbeiter Piotr Kocyba und Ulf Bohmann von der TU Chemnitz haben die Texte zur Ausstellung erarbeitet.\nAm 01. September eröffnet die Ausstellung „Zwickau und der NSU. Auseinandersetzung mit rechtsextremen Taten“ um 15 Uhr in den Priesterhäusern in Zwickau (Domhof 5-8\, 08056 Zwickau). Dreizehn Jahre nachdem die breite Öffentlichkeit von den Gewalttaten des selbsternannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) erfuhr\, widmet sich die Exposition den zwischen 2000 und 2007 verübten Mordanschlägen und Gewalttaten\, blickt auf die Mordopfer und ihrer Hinterbliebenen und setzt sich mit der Geschichte der Aufarbeitung dieser Taten auseinander. \nDie Schautafeln widmen sich sechs Themenkomplexen: Neben einer generellen Einführung\, gibt es einen Überblick die Taten\, Opfer und Tatorte. EFBI-Mitarbeiter Dr. Piotr Kocyba war maßgeblich an der Konzeption beteiligt. „Bei der Gestaltung war uns besonders wichtig\, zu zeigen\, dass der NSU nicht nur aus dem oft benannten Trio bestand\, sondern dass es sich um ein Netzwerk mit vielen Unterstützer:innen handelte“\, sagt der Protest- und Bewegungsforscher. Daher behandelt die Schau den NSU als Komplex. \nAußerdem beleuchten die Wissenschaftler\, warum die Unterstützung in der sächsischen Stadt Zwickau so maßgeblich für die Umsetzung der Gewaltverbrechen war. „Die Art und Weise\, wie Gedenken\, Mahnung und Aufarbeitung umgesetzt wurden\, ist auch für die Gegenwart und Zukunft relevant“\, so der Soziologe Ulf Bohmann von der TU Chemnitz. Daher wirft die Ausstellung auch einen kritischen Blick auf die rechtsstaatliche Aufarbeitung\, die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse und widmet sich der Enttäuschung von Angehörigen der Opfer und Gedenkaktivist:innen über das Ausbleiben einer vollständigen Aufarbeitung. „Wir betrachten aber auch die vielfältige Gedenkarbeit der Zivilgesellschaft in Zwickau\, die auf die Enttarnung im Jahr 2011 folgte“\, so die beiden Autoren der Ausstellung. Auch die Widerstände gegen diese Form der Aufarbeitung\, zum Beispiel das Absägen von zur Erinnerung der Opfer gepflanzten Bäumen\, thematisieren die Schautafeln. \n  \nDie Ausstellung ist bis zum 4. November 2024 geöffnet. Der Eintritt ist frei. Begleitend werden Führungen und verschiedene Programmpunkte angeboten: \n  \nSonntag\, 01.09.2024\, 15 Uhr\nAusstellungseröffnung \nZwickau und der NSU. Auseinandersetzung mit rechtsextremen Taten \nEintritt frei \nOrt\nPriesterhäusern in Zwickau\nDomhof 5-8\n08056 Zwickau \n  \nWeitere Termine \nDienstag\, 24.09.2024\, 14 Uhr\nFührung durch die Sonderausstellung „Zwickau und der NSU. Auseinandersetzung mit rechtsextremen Taten“ \nDie Inhalte der Sonderausstellung zum Thema NSU\, die bis zum 4. November 2024 in den Priesterhäusern Zwickau gezeigt wird\, wurden von Wissenschaftlern der Uni Leipzig und der TU Chemnitz erarbeitet. In einer Führung geben diese Wissenschaftler nun einen Einblick in die Schau und ihre Entstehung. \nEintritt frei \n  \nDienstag\, 22.10.2024\, 14.30 Uhr\nFilmvorführung: Der NSU-Komplex – Rekonstruktion einer beispiellosen Jagd (2016) \nDer knapp einstündige Dokumentarfilm von Stefan Aust und Dirk Laabs beleuchtet Netzwerke und Hintergründe des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)\, dessen Mitglieder Morde\, Bombenanschläge und Banküberfälle begingen. Der Film ist Teil des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Zwickau und der NSU. Auseinandersetzung mit rechtsextremen Taten“\, die vom 1. September bis 4. November 2024 im Museum Priesterhäuser Zwickau zu sehen ist. \nEintritt frei\, Voranmeldung empfohlen \n  \nDienstag\, 29.10.2024\, 14 bis 16 Uhr\nJung im Dialog: Der NSU und Zwickau \nDiskutiere mit uns über den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) und seine Bedeutung für Zwickau. Finde heraus\, wie wir als Gemeinschaft aus den Ereignissen lernen und heute darauf reagieren können. Nimm an unserer interaktiven Dialogveranstaltung teil und erfahre\, wie du dich demokratisch engagieren und einen positiven Beitrag leisten kannst! \nDie Veranstaltung richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren. Sie ist eine Veranstaltung des AKTION ZIVILCOURAGE e.V. aus der Reihe „JuDiO – Junger Dialog in Ostdeutschland“. \nEintritt frei \n  \nBarrierefreiheit\nDie historischen Altbauten sind nicht barrierefrei. Das Personal ermöglicht auf Nachfrage betreffenden Personen individuell zugeschnittene Einblicke. Die Sonderausstellung sowie die Räume im Ergänzungsbau sind barrierefrei. \nÖffnungszeiten\nDienstag bis Sonntag\, Feiertag 11.30 bis 17 Uhr \nSchließtage: Karfreitag\, Heiligabend\, Silvester \nEintritt\nWährend der Sonderausstellung „Zwickau und der NSU. Auseinandersetzung mit rechts-extremen Taten“ ist vom 01.09–04.11.2024 der Museumseintritt frei. \n  \nKontakt zu den Ausstellungsautoren: \npiotr.kocyba@uni-leipzig.de \nulf.bohmann@soziologie.tu-chemnitz.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Desinformation und Hass im Superwahljahr Ein Rückblick auf die Wahlkämpfe in Sachsen | Leipzig
DESCRIPTION:Wahlkämpfe finden zunehmend im Internet statt und werden auch mit unlauteren Mitteln geführt. \nDabei sind es weniger politische Parteien und Kandidaten selbst\, als vielmehr deren Unterstützer sowie antidemokratische und ausländische Akteure\, die Desinformation\, Hass und anderen manipulative Techniken nutzen. Deren Ziel ist es\, die Entscheidungen von Wählerinnen und Wählern zu beeinflussen oder demokratische Wahlen und Institutionen an sich in ihrer Legitimität anzugreifen. \nMit der Veranstaltung blicken wir zurück auf drei Wahlen und monatelangem Wahlkampf in Sachsen. \nWelche desinformierenden Erzählungen waren häufig zu beobachten? Wer war besonders betroffen von hetzerischen und verleumderischen Beiträgen? Von wem geht solch undemokratische Praxis aus? Und vor allem: welche Bedeutung hatte es für den Ausgang der Wahlen \nDiese Fragen erörtern wir mit drei Gästen\, die Soziale Medien mit unterschiedlichen Fragestellungen während der Wahlen 2024 beobachten: \nDas Projekt Faktenstark sammelt Beiträge aus Sachsen auf verschiedenen Plattformen und analysiert deren desinformierenden Erzählungen. Im Monitoring-Projekt des Leipziger Else-Frenkel-Brunswik-Instituts liegt der Fokus vor allem auf extrem rechte Telegram-Gruppen mit lokalem und landesweiten Bezug. Und eine Studie des Institute for Strategic Dialogue blickt bundeweit in TikTok-Kanäle und auf geschlechtsbezogenem Hass und Desinformation. \nAm Ende schauen wir auch nach vorn\, denn 2025 stehen Bundestagswahlen an. Daher fragen wir auch\, was Gesellschaft\, Politik\, Medien und Bildung bedenken und tun sollten\, um demokratische Wahlen und faire Wahlkämpfe zu stärken. \n\nDie Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und insbesondere jene\, die öffentliche Debatten und Wahlkämpfe beobachten\, analysieren oder mitgestalten. Ausdrücklich eingeladen sind daher Vertreterinnen und Vertreter von Medien\, Politik\, Verbänden\, politischer Bildung\, Forschung und Zivilgesellschaft. \nDie Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen jedoch gebeten. \n  \nProgramm: \n\n\n\n16:45 Uhr\nTür offen\n\n\n17:00 Uhr\nDesinformation und Hass während der Wahlkämpfe 2024 in Sachsen\n\n\n\nDesinformation in den Sozialen Medien in Sachsen\nUna Titz (Analystin im Projekt Faktenstark und Bildungsreferentin im Projekt de:hate der Amadeu-Antonio-Stiftung)\n\n\n\nMobilsierung durch die extreme Rechte in Sachsen auf Telegram\nDr. Johannes Kiess (Stv. Direktor des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts / Universität Leipzig\, verantwortlich für das Forschungsprojekt Online-Mobilisierung der extremen Rechten)\n\n\n\nGeschlechtsbezogene Gewalt und Desinformation auf TikTok\nPaula Charlotte Matlach (Analystin am Institute for Strategic Dialogue Germany\, mit Fokus auf Online-Verbreitung von Desinformation\, Hassrede und extremistischen Ideologien)\n\n\n18:30 Uhr\nPause mit kleinem Imbiss\n\n\n19:00 Uhr\nWas bedeuten die Beobachtungen für zukünftige Wahlen? Podiumsdiskussion mit allen drei Gästen\n\n\nca. 20:00 Uhr\nEnde\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nOrt\nKultur- und Begegnungszentrum „Ariowitsch-Haus“ e.V.\nHinrichsenstraße 14\n04105 Leipzig \nZur Anmeldung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fachtag: Esoterik und Rechtsextremismus – Geschichte und Gegenwart einer Liaison | digital
DESCRIPTION:Nicht erst seit der Corona-Pandemie zeigt sich\, dass in der esoterischen Szene menschenfeindliches Gedankengut weit verbreitet ist – verbunden mit einer tiefsitzenden Abneigung gegenüber der Moderne und der Aufklärung\, und verbunden auch mit einer Anfälligkeit für Verschwörungsideologien und Antisemitismus. \nIn der Veranstaltung wollen wir uns zunächst genauer mit den Brücken zwischen Esoterik und Rechtsextremismus beschäftigen: Welche Inhalte hat das Gedankengut\, das in der Szene populär ist? Welche Rolle spielt die sogenannte „Alternative Medizin“ und die Ablehnung der Naturwissenschaften für die Esoterik? \nIm Anschluss geht es um die Ideengeschichte der rechten Esoterik. Denn rechtsesoterisches Denken war schon in seinen Anfängen im 19. Jahrhundert für Rassismus und Antisemitismus anfällig. Wir wollen fragen: Was hat es auf sich mit den sogenannten „Wurzelrassen“? Diese wurden als ideologisches Konstrukt popularisiert von Helena Blavatsky\, der vielleicht wichtigsten frühen Vordenkerin der Esoterik. Und welche Bedeutung haben esoterisch-obskurantische Ideen wie die sogenannte „Ariosophie“ für die Frühgeschichte des Nationalsozialismus? \nZum Abschluss wollen wir uns austauschen über praktische Erfahrungen aus der Auseinandersetzung mit rechter Esoterik. Wie kann Beratung und Bildung zu diesem Thema gelingen\, und (wie) unterscheiden sie sich im Vergleich zur Arbeit gegen herkömmlichen Rechtsextremismus? \nDie Online-Veranstaltung ist eine Kooperation der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus\, der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) und des Bundesverbands Mobile Beratung e.V. \nAblauf\n\n\n\n13:30 \nBegrüßung\n\n\n13:45\nInput 1: Esoterik – zwischen Aufbruch und Unterwerfung  \n\nAndreas Speit\, Journalist\n\n\n\n\n14:50\nKurze Pause \n\n\n15:00\nInput 2: Vril\, Wurzelrassen\, Weltverschwörung. Die Ideengeschichte der rechten Esoterik \n\nDr. Judith Bodendörfer\, Religionswissenschaftlerin\, Projektleiterin von KONVERS – Netzwerk politische Bildung gegen Verschwörungsideologien der Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.\n\n\n\n\n15:45\nPause\n\n\n16:00\nGespräch: Beraten gegen rechte Esoterik\, beraten gegen Rechtsextremismus?  \n\nLaura Schenderlein\, Mobile Beraterin gegen Rechtsextremismus in Brandenburg\nFlorian Teller\, FARN – Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz\nMatthias Pöhlmann\, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen\, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern\n\nModeration:  Sarah Ullrich\, Journalistin\n\n\n17:20\nAbschluss und Verabredungen\n\n\n\nZum Programmflyer (PDF)\nAnmeldung\nDie Veranstaltung richtet sich an Engagierte gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bzw. Rechtsextremismus sowie an Menschen aus Beratungsstellen für Religions-\, „Sekten-“ und Weltanschauungsfragen. \nWir bitten um eine Anmeldung bis zum 10. September 2024 unter https://bagkr.de/anmeldung-esoterik-und-rechtsextremismus/ \nDie Zugangsdaten zur Onlineveranstaltung erhalten Sie 1-2 Tage vor dem Termin. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Erinnern versammeln | Chemnitz
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung von Offener Prozess – NSU Aufarbeitung in Sachsen\, Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen und Versammeln antirassistischer Kämpfe. \nGemeinsam laden wir Aufarbeitungs-\, Gedenk- und Betroffeneninitiativen zu einem Austausch ein und fragen uns: Wo steht unsere Erinnerungs- und Bildungsarbeit? Wo sind die Lücken in unserer Arbeit und wo können wir uns und andere in der lokalen Arbeit besser unterstützen? Welche Rolle können dabei Archivierungspraktiken spielen und wie verändert und wandelt sich Erinnern angesichts verschiedener politischer Entwicklungen? \nWir sind in einer politischen Zeitenwende\, wie die anstehenden Landtagswahlen in den neuen Bundesländern erneut verdeutlichen werden. Deswegen wollen wir uns in Chemnitz treffen\, an dem Ort\, an dem das Gedenken an den NSU Komplex durch das entstehende Pilot-Dokumentationszentrum erstmals institutionalisiert wird. Erinnerungspolitische Kämpfe werden nach jahrzehntelanger Recherche und Erinnerungsarbeit von Betroffenen neu zwischen Zivilgesellschaft und Institutionen ausgehandelt. Wie gestaltet sich unser Gedenken und Erinnern heute\, was sind Herausforderungen und was braucht es um vergangene\, gegenwärtige und zukünftige Kämpfe zu stärken? In Chemnitz wollen wir zusammenkommen und uns gemeinsam zu diesen Fragen austauschen und vernetzen. \nZur Anmeldung\nProgramm\nFreitag\, 13. September 2024 \n**17:00 – 18:00 Uhr**\, Weltecho\nAnkommen \n**18:00-21:30 Uhr**\, Weltecho\, Club\nErinnern Versammeln: Auftakt zum Symposium mit künstlerischen Beiträgen und anschließender Diskussion\nDer Auftakt des Symposiums «Erinnern versammeln – Praktiken für die Zukünfte einer Gesellschaft der Vielen» lädt sowohl Aufarbeitungs-\, Gedenk- und Refugees-Initiativen als auch die interessierte Öffentlichkeit zum Austausch ein. Im Fokus stehen die erinnerungspolitischen Kämpfe\, die nach jahrzehntelanger Recherche- und Erinnerungsarbeit von Betroffenen neu zwischen Zivilgesellschaft und Institutionen ausgehandelt werden. Mit der Entwicklung des NSU-Dokumentationszentrums in Chemnitz stellen sich die Fragen: Wie gestaltet sich unser Gedenken und Erinnern heute? Welche Herausforderungen ergeben sich daraus\, und was ist nötig\, um vergangene\, gegenwärtige und zukünftige Kämpfe zu stärken?\n«Erinnern versammeln» bedeutet für uns\, danach zu suchen\, was und wer fehlt\, und darüber mit denen zu sprechen\, die seit Jahren und Jahrzehnten Teil der erinnerungspolitischen Kämpfe sind. Mit den Impulsen von Hannah Peaceman (angefragt)\, Gamze Kubaşık\, Ali Şirin und Aurora Rodonò können wir ein gemeinsames Verständnis darüber entwickeln\, wo wir gegenwärtig mit unserer Erinnerungsarbeit stehen. Im Dialog mit den künstlerischen Beiträgen der Filmemacherin Claudia Tuyềt Scheffel und dem Leipziger MC Faeb (angefragt) wollen wir die Praktiken einer Gesellschaft der Vielen wirkmächtig entfalten.\nAnschließend versammeln wir uns alle zu einer gemeinsamen Diskussion. Mit Annita Kalpaka\, Aminata Cissé (angefragt) und Fatima Maged (angefragt) erweitern wir unser Verständnis\, indem wir fragen\, welche Lebens- und Widerstandsgeschichten (un)sichtbar und (un)erzählt bleiben. Die Bedeutung von Archiven\, Geschichtsschreibungen und der politischen Bildungsarbeit soll dabei helfen\, den Herausforderungen und Lücken der Erinnerungsarbeit zu begegnen. \nSamstag\, 14. September 2024 \nFrühstück im Weltecho \nErkundungen\n**09:30**\, Treffpunkt: Weltecho\, anschließend in die Stadt\nCritical Walk – Eine Führung zum NSU-Komplex durch das ehemalige Fritz-Heckert-Stadtgebiet\nDer Critical Walk widmet sich der architektonischen\, sozialen und politischen Geschichte des ehemaligen Fritz-Heckert-Gebiets im Süden von Chemnitz. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf dem Stadtteil als Wohnort\, Vernetzungsraum und Tatort des NSU. Wir besuchen die konkreten Orte\, an denen das NSU-Netzwerk lebte und Verbrechen beging\, und nähern uns dabei den Fragen\, wie das NSU-Netzwerk in Chemnitz verankert war und wie eine lokal verankerte Aufarbeitung aussehen kann. \n**09:30**\, Treffpunkt: Weltecho\, anschließend in die Stadt\nPilot-Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Chemnitz\nIm Gedenken an die Opfer des NSU-Komplexes wird im Jahr 2025\, während der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025\, ein Pilot-Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex eröffnet. Wir möchten euch die Räume des zukünftigen Pilot-Dokumentationszentrums zeigen und das Konzept für diesen Ort vorstellen. Teil des Zentrums sind die Wanderausstellung *Offener Prozess*\, Bildungs- und Vermittlungsangebote\, ein Forschungsbereich\, ein Archiv sowie ein Versammlungsort – die Assembly. \n**09:30**\, Weltecho\nFührung durch die Satelliten der Ausstellung *Offener Prozess*\nDie Ausstellung *Offener Prozess* widmet sich den Auswirkungen rassistischer und rechter Gewalttaten am Beispiel des NSU-Komplexes. Die Satelliten der Ausstellung\, eine kleinere Variante der Gesamtausstellung\, umfassen sieben Arbeiten\, einen Chatbot (Messenger-Dienst) sowie den Zugriff auf die Inhalte der Webausstellung und eine interaktive Karte. Unter anderem sind Arbeiten von Želimir Žilnik\, Harun Farocki\, Thanh Nguyen Phuong\, Sefa Defterli\, belit sağ und Forensic Architecture vertreten. Sie beleuchten verschiedene Aspekte des NSU-Komplexes und verweisen auf die tiefgreifenden zeitlichen und räumlichen Dimensionen. Ziel ist es nicht\, eine umfassende Einführung in den NSU-Komplex zu geben\, sondern auf die Kontinuitäten von und den Widerstand gegen rassistische und rechte Gewalt hinzuweisen. \n**ab 09:30**\, Weltecho\nSchaufensterprojekte\nDas Projekt «Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe» schafft ein offenes Archiv zu antirassistischer Widerstandsgeschichten in Ost- und Westdeutschland. Im Weltecho geben wir einen Einblick in das digitale sowie analoge Archiv anhand von sieben Projekten. Diese haben Bewegungsgeschichten und verschiedene antirassistische Kämpfe in Form von Büchern\, Podcasts und Videoformaten aufgearbeitet. Die Akteur:innen aus unterschiedlichen Bewegungskontexten führten Gespräche mit Zeitzeug:innen\, durchforsteten Archive und verknüpften ihre Erkenntnisse mit eigenen Erfahrungen\, um diese weiter zu erarbeiten und aufzubereiten. Damit wirken sie einer Politik des Entnennens sowie Praktiken des Ignorierens und Schweigens entgegen\, indem sie verschiedene Perspektiven auf vielfältigen Kämpfe zugänglich machen.\nDie Recherchen widmen sich unterschiedlichen Bewegungsgeschichten:\n– Queers of Color in Deutschland\, Tarek Shukrallah\n– Linke Afrikaner:innen in Hamburg\, Josephine Akinyosoye & Johannes Tesfai\n– jüdisch-queerfeministische Kämpfe und ihre Vernetzungen\, Angelika Levi & Alisa Limorenko\n– the Karawane Munich\, Alice Hamdi & Mika Wodke\n– migrantisch-antirassistische Feminismen\, Annita Kalpaka\, Brigitta Kuster\, Efthimia Panagiotidis\n– Viet-Deutsche Communities in Ostdeutschland\, Vũ Vân Phạm & Trong Do Duc\n– Angehörige und Betroffene der Opfer des NSU erzählen\, Yasmin Dreessen.\nBesucher:innen können die Rechercheprozesse und Projekte in Form von Hörstationen\, Archivmaterialien\, Kurztexten und weiteren Formaten in den Räumlichkeiten des Weltechos erkunden. \n**ab 09:30**\, Weltecho\nAusstellung von Hami Wobowen und Ngoc Anh Pham \n**12:30-13:30 Uhr**\, Weltecho\nMittagessen \n**13:30-15:30 Uhr & 16:00-17:30 Uhr**\, Weltecho\nWerkstatt 1: Archivpraktiken und Geschichtsschreibung\nDie klassische und dominante Form des häufig staatlichen Archivs ist meist kein Ort\, der antirassistischen Akteur:innen und ihren Kämpfen offensteht. Auch andere Gedächtnisinstitutionen ignorieren oft die Geschichtsschreibung einer Gesellschaft der Vielen. Antirassistische Kämpfe stellen daher immer wieder die Frage\, wessen Stimmen gehört werden und wer die Geschichten schreiben kann. Diese Kämpfe manifestieren sich in vielfältigen Formen wie Plakaten\, Flyern und selbstorganisierten Medien\, die Fragmente einer langen und vielfältigen Geschichte schaffen und die Wirkmächtigkeit normativer Masternarrative stören.\nDoch mit der Zeit gehen oft auch Erinnerungen und Kontexte verloren. Im Projekt „Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe“ haben sich zahlreiche Aktivist:innen auf den Weg gemacht\, um Zeitzeugnisse und Zeitzeug:innen zu finden und zu befragen. Sie schaffen Schaufenster in ein umfangreiches\, jedoch wenig geteiltes Gedächtnis einer antirassistischen Allmende. Anhand von Archivalien\, Archivprojekten und Geschichtsarbeiten werden wir queer-migrantische Kämpfe\, die Organisierung linker Afrikaner:innen\, migrantisch-antirassistische Feminismen und viet-deutschen Widerstand kennenlernen. Wir werden ganz praktisch über die Herausforderungen und die Freuden antirassistischer Archiv- und Geschichtspraxis sprechen – und vielleicht auch neue Archive gründen?\nMit Impulsen von Tarek Shukrallah\, Women in Exile\, Josy Akinyosoye\, Johannes Tesfai\, Andreas Charis\, Annita Kalpaka\, Van Vu Pham\, Trong Do Duc\nWorkshopleitung: Lee Hielscher und Trong Do Duc\nOrganisiert durch: Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe \n**13:30-15:30 Uhr & 16:00-17:30 Uhr**\, Weltecho\nWerkstatt 2: Politische Bildungsarbeit in Betroffenenperspektiven\nNSU\, Hanau\, Halle…– An allen Orten rassistischer Anschläge organisieren sich Betroffene\, Angehörige und solidarische Initiativen. Sie halten die Erinnerung an die Opfer lebendig\, leisten Trauerarbeit\, geben der Wut Ausdruck und stellen Forderungen nach Anerkennung\, Aufklärung\, Gerechtigkeit und einem angemessenen Gedenken. Immer wieder erklären sie\, wie institutioneller und alltäglicher Rassismus wirkt\, wer Verantwortung für die Gewalt und die mangelnde Aufklärung trägt\, und wie solidarisches Handeln ermöglicht und umgesetzt werden kann. Dennoch werden Betroffene gerade in der politischen Bildungsarbeit immer wieder auf die Rolle der Zeug:innenschaft reduziert\, obwohl sie selbst Workshops\, Panels und Bildungsmaterialien planen und durchführen und als politische Bildner:innen tätig sind.\nDer Workshop geht den Fragen nach\, wie diese (machtungleiche) Aufteilung aufgehoben und Betroffene\, Angehörige sowie die mit ihnen verbundenen solidarischen Initiativen als entscheidende Akteur:innen der Bildung gestärkt werden können. Wie müssten gute solidarische Kooperationen aussehen\, um auf Augenhöhe zwischen den Institutionen der politischen Bildung und den selbstverwalteten Strukturen zu arbeiten? Wie kann in der Partizipation Powersharing gelingen? Was sind die Bedarfe der Akteur:innen\, um in ihrer Arbeit anerkannt und ernst genommen zu werden?\nDer Workshop lädt engagierte Menschen und Initiativen ein\, ihre Erfahrungen miteinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Zudem sollen Formate der betroffenen-zentrierten Bildungsarbeit entwickelt werden.\nMit Impulsen von erinnerungspolitischen Initiativen und Bildner:innen.\nWorkshopleitung: Gamze Kubaşık und Ali Şirin\nOrganisiert durch: Rosa-Luxemburg-Stiftung und Offener Prozess \n**17:45-19:00 Uhr**\, Weltecho\nSymbiose\nDer Samstag begann mit ersten Erkundungen von Erinnerungspraktiken und bot Raum für intensiven Austausch in zwei Werkstätten. Nun wollen wir die vielfältigen Erfahrungen in einer Symbiose zusammenführen. Was nehmen wir mit? Was hat uns in Bewegung gesetzt? Welche Verbindungen haben wir zueinander kennengelernt? In einem Austauschformat teilen wir unsere Erlebnisse und Lernprozesse und erfahren von den Formaten und Akteur:innen\, die wir bisher noch nicht kennenlernen konnten. Welche Fragen an antirassistische Zukünfte eröffnen sich hier? Wie können wir die Praktiken der Dominanzgesellschaft hinter uns lassen und eine Gesellschaft der Vielen praktisch werden lassen? \nSonntag\, 15. September 2024 \n**10:00-14:00 Uhr**\, Weltecho\nBrunch & Worldcafé\nBundesweite Föderation und der Aufruf für Zusammenschlüsse\nSonntag wird der Tag der Verabredungen und Zukunftsvisionen. Nach zwei Tagen Input und Austausch\, geht es an diesem Tag um die bundesweite Föderationen und zukünftigen Zusammenschlüsse\, in dem wir die Inhalte der letzten Tage zusammenbringen und Fäden zusammen spinnen.\nBeim gemeinsamen Brunch sind Projekte und Arbeitsbereiche eingeladen sich im Worldcafé noch einmal vorzustellen und über gemeinsame Zukunftsperspektiven und Zusammenarbeit zu sprechen.\nBeim gemeinsamen Brunch und im World Café sind Projekte und Arbeitsbereiche eingeladen sich noch einmal vorzustellen und über gemeinsame Zukunftsperspektiven und Zusammenarbeit zu sprechen. \n**14:00 Uhr**\, Weltecho\nGemeinsame Abreise zum Bahnhof \n\n\n\n\nInformation\n\nVeranstaltungsort\nWeltecho\nAnnaberger Straße 24\n09111 Chemnitz \nZeit\n13.09.2024\, 19:00 – 15.09.2024\, 15:00 Uhr \n\n\n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshoptag: "How to Vereinsgründung und Netzwerkarbeit für (post)migrantische Jugendliche und junge Erwachsene in Ostdeutschland ” | Leipzig
DESCRIPTION:Wir laden dich ein zum Workshop „Selbstorganisation – Vereinsgründung & Netzwerkarbeit für (post)migrantische Jugendliche & junge Erwachsene in Ostdeutschland“. \nWarum? Netzwerken erhöht Sichtbarkeit und ermöglicht Teilhabe und politische Schlagkraft. Sich in Vereinen organisieren zu können\, sich gut zu vernetzen\, ist insbesondere für Menschen mit Einwanderungsgeschichte essentiell. \nNutze diese Chance\, um wichtige Fähigkeiten zu erlernen: \n\nVereinsgründung und Projektmanagement\nNetzwerkarbeit und Selbstorganisation\nFinanzierungsmöglichkeiten für Projekte\n\nGemeinsam für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit!\nFahrtkosten und Verpflegung werden übernommen. \nWer? Das Capacity Building richtet sich an Personen zwischen 16 und 27 Jahren mit eigener oder familiärer Migrations- oder Fluchtgeschichte bzw. Selbstbezeichnung als BIPoC\, Schwarze Deutsche\, Sinti*zze und Rom*nja\, jüdisch\, muslimisch\, die in Mecklenburg-Vorpommern\, Sachsen-Anhalt\, Sachsen\, Brandenburg oder Thüringen leben.\nWann?  am Samstag\, dem  14. September 2024 von 10-15 Uhr\nWo?  in Leipzig (genauen Standort nach der Anmeldung).\nWie anmelden? Die Anmeldung startet jetzt bis zum 02. September! Hier Anmelden.
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SUMMARY:Demokratiekonferenz 2024 | Görlitz
DESCRIPTION:OLD SCHOOL\, NEW SCHOOL\, YOUR SCHOOL? Die Demokratiekonferenz 2024 \nLiebe Schüler*innen\, liebe Lehrkräfte\, liebe Engagierte\, \ndie Partnerschaft für Demokratie (PfD) der Stadt Görlitz veranstaltet in Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz am 18.09.2024 eine weitere Demokratie-Konferenz für die Stadt. Das diesjährige Thema ist Demokratie und Demokratie-Bildung an der Schule und für Kinder und Jugendliche. \nEin zentraler Aspekt ist die Herausforderung der Demokratie-Bildung an Schulen sowie die Möglichkeiten deren Unterstützung durch Akteure und Angebote außerhalb der Schulen.\nWir laden Sie und euch herzlich zur Teilnahme an der Konferenz ein. Eine Anmeldung ist bis zum 20.8.2024 unter info@neisse-pfd.de notwendig. \nDas Programm der Konferenz steht hier zum Download bereit. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:9. Antifaschistischer Jugendkongress | Chemnitz
DESCRIPTION:Es ist soweit. Wir starten die Mobi für den antifaschistischen Jugendkongress 2024. Dieser findet dieses Jahr unter dem Moto „Ost! – Ost! – Ostdeutschland? Geschichte und Gegenwart linker Politik im Osten“ statt. Gemeinsam mit euch möchte wir dieses Jahr einen kritischen Blick auf die Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft linker Kämpfe werfen und uns dabei Besonderheiten dieser im Osten Deutschlands ansehen. Neben diesem Themenschwerpunkt wird es wieder eine bunte Mischung verschiedener theoretischer und praktischer Workshops geben. Stay tuned – in Kürze werden wir die ersten Infos zum Programm veröffentlichen. Und auch alles Weitere zur Anmeldung etc. erfahrt ihr hier in Kürze. \nHier der Aufruf für den diesjährigen Juko: \nOst! – Ost! – Ostdeutschland?\nGeschichte und Gegenwart linker Politik im Osten\nEs ist 2024 und das Jahr der Kommunal- und Landtagswahlen in Sachsen.\nVielen von uns läuft es kalt den Rücken herunter\, wenn wir uns die Wahlumfragen in Sachsen\, Thüringen und Brandenburg anschauen. Die AfD scheint stärkste Kraft zu werden. Ob die vielen Proteste\, ausgelöst durch die Correctiv-Recherche\, gegen die (extrem) rechte Partei einen maßgeblichen Einfluss auf das Wahlverhalten haben werden\, ist bisher fraglich. Positiv ist\, dass die Demos nicht nur in den Großstädten\, sondern auch an vielen Orten im ländlichen Raum stattfinden und sich damit einer vielfach schon etablierten rechten Hegemonie im ostdeutschen Hinterland entgegenstellen. \nDer Protest gegen die AfD ist richtig und wichtig\, denn sobald die Partei in Machtpositionen gelangt\, wird sie alles daran setzen\, ihre völkische und rassistische Ideologie mittels Verordnungen und Gesetzen langfristig zu verankern. Wir müssen uns jedoch bewusst sein\, dass wir nicht nur die AfD kritisieren sollten\, sondern auch jene\, die deren rechte Politik bereits heute umsetzen. Wer Rassismus salonfähig macht\, wer\, wie die Ampelregierung\, das Asylrecht weiter verschärft oder wer sich\, wie CDU und FDP\, kulturkämpferisch gegen die notwendige sozial-ökologische Transformation stellt\, stärkt letztendlich die AfD und leistet der Normalisierung menschenverachtender Einstellungen Vorschub. Vor allem in Ostdeutschland wird die Diskursverschiebung nach rechts merklich spürbar. \nDoch die Gründe für die hohen Zustimmungsraten im Osten zu rechten Parteien sind vielfältig. Sie liegen unter anderem im nicht hinterfragten “Antifaschismus” der DDR und im dort schon grassierenden Rassismus\, vor allem gegenüber den Vertragsarbeiter*innen. Daneben spielen die Erfahrungen in der sogenannten Wendezeit\, der nationale Taumel und das Zurückweichen des Staates vor der\, oft tödlichen\, rechten Gewalt in den 90’er und 2000’er Jahren eine wichtige Rolle. Und nicht zuletzt ist eine seit 30 Jahren regierende CDU in Sachsen\, die rechte Gewalt verharmlost und die Zivilgesellschaft kriminalisiert\, für den Aufstieg der Rechten mitverantwortlich. \nAuf dem diesjährigen JuKo werfen wir also einen kritischen Blick auf die Geschichte und Gegenwart Ostdeutschlands und seine linken Bewegungen. Was können wir aus der Vergangenheit lernen und wie muss linke Politik im Osten aussehen\, um rechte Hegemonie zurückzudrängen und die befreite Gesellschaft nicht aus den Augen zu verlieren? \nNeben diesem thematischen Schwerpunkt haben wir wieder eine Vielzahl an unterschiedlichen Workshops und Inputs zu Theorie und Praxis im Angebot. Der JuKo wird wieder ein Ort des Kennenlernens und der Weiterbildung sein.\nAlso kommt vorbei und verbringt mit uns eine schöne Zeit. Bringt euch vor Ort gerne nach euren Kapazitäten und Fähigkeiten ein – denn der JuKo lebt von Eurer Teilhabe! \nDeshalb: Kommt vom 20.09. – 22.09. zum Antifaschistischen Jugendkongress im AJZ Talschock nach Chemnitz! \nWeitere Informationen & Programm
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/9-antifaschistischer-jugendkongress-chemnitz/
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SUMMARY:3. CSD Döbeln — Bunte Flaggen gegen braune Politik | Döbeln
DESCRIPTION:Am 21.09. 2024 findet der dritte CSD in Döbeln statt. Organisiert wird der CSD von der Queeren Gruppe Döbeln in Zusammenarbeit mit dem Projekt WerkStadt vom Treibhaus e.V. \nRechte für queere Menschen wurden schon immer politisch erkämpft und gerade im ländlichen Raum bedeutet dieser Kampf\, sich entschlossen dem Rechtsruck entgegen zu stellen. Der CSD Döbeln steht daher dieses Jahr unter dem Motto: Bunte Flaggen gegen braune Politik! \nUnsere Solidarität gilt nicht nur anderen queeren Menschen\, sondern auch geflüchteten Menschen\, Menschen mit Behinderung\, People of Color\, Menschen in finanziell prekären Situationen\, obdachlosen Menschen\, kurz: all jenen\, die genau wie wir nicht in das Gesellschaftsbild rechtsextremer Ideologien passen und die genau wie wir aus dem rechten Lager bedroht werden. Gewinnen können wir nur gemeinsam: No one is free until all are free! \nWir sind dieses Jahr mehr denn je auf die Unterstützung solidarischer Großstädter*innen und lokaler Verbündeter angewiesen. Packt die Pride-Flaggen und Antifa-Fahnen in den Rucksack und ab in die Provinz!\nSupport your Hinterland\, wir brauchen euch! \nZeit\n21.09.2024 \n14.00 Uhr Start Hauptbahnhof Döbeln \n16.00 Uhr Parkfest mit Infoständen im Wettinpark \n18.00 Uhr CSD Aftershow im Café Courage \nBei Fragen meldet euch unter: \nwerkstadt@treibhaus-doebeln.de \nqueeres_doebeln@systemli.org \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Modulare Fortbildung: Zwischen Konflikt und Konsens (Teil 1) | Meißen
DESCRIPTION:Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog\nDie Polizei genießt Erhebungen zufolge großes gesellschaftliches Ansehen. Trotzdem entzünden sich an polizeilichen Maßnahmen immer wieder Diskussionen – nicht nur im Kontext der Aufarbeitung des NSU-Komplexes.\nAuch Enthüllungen über extrem rechte Netzwerke in den deutschen Polizeibehörden und Diskussionen über Racial Profiling oder zum adäquaten Umgang mit Betroffenen rechter Gewalt werfen Fragen auf. \nDie Polizei hat auf diese Debatten an vielen Stellen reagiert\, es wurde reformiert und sensibilisiert.\nJedoch sind Konflikte bestehen geblieben: Die Sichtweisen\, mit denen Polizei und beispielsweise Engagierte in Initiativen\, Beratungsstellen oder Teilnehmende demokratischer Demonstrationen mitunter aufeinander blicken\, sind häufig von Unkenntnis über die jeweiligen Motive und Handlungslogiken des Gegenübers geprägt. Gleichwohl wird jenseits dieser konfrontativen Konstellationen sowohl von Polizistinnen als auch von Akteurinnen der Zivilgesellschaft immer wieder das Interesse artikuliert\, mit der jeweils anderen Seite in einen Dialog zu treten. Dafür bietet die Fortbildung ein Forum. \nWissen erweitern – Perspektivwechsel ermöglichen – Netzwerke bilden\nIm Rahmen der Fortbildung wird ein „geschützter Raum“ geschaffen\, in dem sich Polizistinnen sowie Akteurinnen der Zivilgesellschaft in insgesamt zwei aufeinanderfolgenden zweitägigen Veranstaltungen in einem strukturierten und moderierten Rahmen auf Augenhöhe austauschen können. Besser mit- statt übereinander reden\, ist das Motto der Fortbildungsreihe für jeweils 11 Vertreter*innen aus Polizei und Zivilgesellschaft.\nInhaltliche Schwerpunkte 2024 sind die Themen Rechtsextremismus\, Rassismus\, Diskriminierung und rechte Gewalt. Diskutiert werden unterschiedliche Rollen\, Aufgaben\, Erfahrungen\, Dilemmata\, Konflikte und Lösungsansätze\, die das Agieren von Polizei und Zivilgesellschaft bewegen. \nInhalte\nModul 1: Wir und die anderen\, die anderen und wir – Zivilgesellschaft und Polizei \n\nEinführung in die Veranstaltungsreihe und Kennenlernen der Teilnehmenden;\nWas ich über die „anderen“ gehört habe – Kennenlernen und Reflexion von Erfahrungen\,\nUrteilen\, Vorurteilen;\nWas macht Polizei? – Auftrag und Rolle von Polizei in der Demokratie;\nWas ist Zivilgesellschaft? – Auftrag und Rolle von Zivilgesellschaft in der Demokratie;\nUnterschiedliche Aufgaben?! – das Themenfeld Rechtsextremismus\, Diskriminierung;\nRassismus und rechte Gewalt als Tätigkeitsfeld von Polizei und Zivilgesellschaft;\nEinführung und Begriffe – Stereotype\, Vorurteile\, Diskriminierung.\n\nModul 2: Arbeitsfeld Rechtsextremismus\, Diskriminierung\, Rassismus und rechte Gewalt bei Polizei und Zivilgesellschaft \n\nDiskriminierung und Rassismus in Gesellschaft und Polizei – Ausprägungen\, Erscheinungsformen und Handlungsmöglichkeiten;\nWas tun? – Handlungsmöglichkeiten und Präventionsstrategien gegen Diskriminierung und Rassismus;\nUmgang mit und Unterstützung von Betroffenen rechter Gewalt – Rolle\, Aufgaben und Herausforderungen für Polizei und Zivilgesellschaft;\nBlick in die Zukunft – Möglichkeiten der Kommunikation\, Kooperation (und ihre Grenzen) in Sachsen.\n\nDie Fortbildung wird gestaltet von Referent*innen aus Polizei und Zivilgesellschaft. \nTeilnehmende\nEingeladen zur Fortbildungsreihe sind:\nAktive zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Sachsen\, die im Themenfeld Rechtsextremismus\, Rassismus und rechte Gewalt bei Beratungsstellen und ähnlichen Trägern arbeiten und in ihrer Tätigkeit Berührungspunkte mit der Polizei aufweisen.\nTätige in Polizeibehörden aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern und Dienststellen aus Sachsen\, hier besonders Polizistinnen die in Revieren tätig sind\, ermittelnde Beamt*innen der Kriminalpolizei\, Angehörige der Bereitschaftspolizei\, des polizeilichen Opferschutzes und der Aus- und Fortbildung. \nTermine:\nModul 1: 25. und 26.09.2024\nModul 2: 23. und 24.10.2024\nBeginn Anreisetag 10:00 Uhr\, Ende Abreisetag 16:30 Uhr. \nOrt:\nDorint Park Hotel Meißen\, Hafenstraße 27-31\, 01662 Meißen\nBarrierearme Tagungsräume und Hotelzimmer\nsind auf Anfrage vorhanden. \nTeilnahme und Übernachtung sind kostenfrei. Reisekosten werden übernommen. \nAnmeldung bis 31.08.2024 unter Angabe der Organisation / Dienststelle mit einer Mail an anmeldung[at]kulturbuero-sachsen.de. Plätze sind begrenzt – die Anmeldung ist erst nach Bestätigung durch uns wirksam. \nVeranstaltungs-Flyer als .PDF downloaden (ca. 174 KB) \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Re: set-Teamendenschulung #6 | Chemnitz
DESCRIPTION:Dir geht der Hass im Netz gegen den Strich und Du willst was dagegen tun? Du möchtest das Internet nicht länger den Hater*innen überlassen? Dann werde jetzt Teil unseres sachsenweiten Teamenden-Netzwerks und gib in unserem Projekt re:set eigene Workshops gegen Hassrede im Netz! \nDafür statten wir Dich mit dem nötigen Wissen und einem methodischen Werkzeugkasten aus\, um jungen Menschen\, Lehr- oder Fachkräften Deine erworbenen digitalen Kompetenzen weiterzugeben und sie für ein couragiertes Handeln im Netz zu begeistern. \nUnsere nächste Schulung findet vom 27. bis 29. September statt! \nIn unseren Workshops lernst Du\, Hassrede im Netz zu erkennen und Handlungsoptionen praktisch anzuwenden. Außerdem bieten wir Dir den Raum\, mit anderen Engagierten zusammenzukommen und Dich über Diskriminierung und geeignete Gegenstrategien im Netz auszutauschen. Wir freuen uns auch über Deine Erfahrungswerte mit Blick auf die Weiterentwicklung unserer interaktiven und multimedialen Bildungsmaterialien. \nDas bietet Dir unser Teamenden-Netzwerk: \n\nVermittlung von Anfragen für Bildungsveranstaltungen durch die Amadeu Antonio Stiftung Sachsen (Honorarverträge für die Durchführung werden selbstständig zwischen Teamer*in und Aufftraggeber*in geschlossen)\nkostenfreie Qualifizierungen für den Umgang mit unseren pädagogischen\, innovativen Materialien zur eigenen Workshopgestaltung\npartizipative Möglichkeiten in der Weiterentwicklung von Inhalten und Themen\nAustausch und Vernetzung mit anderen freiberuflichen Teamenden aus der politischen Bildungsarbeit in einem professionellen Rahmen und auf Augenhöhe\nfortlaufende Begleitung und Fortbildung im Prozess (nicht nur) bei wenig Vorerfahrung\n\nDas ist dein Profil: \n\nDu bist mindestens 18 Jahre alt und wohnst idealerweise in Sachsen oder in der Nähe.\nDu bist politisch interessiert und hast Lust\, Dich mit anderen Interessierten über politische Themen auszutauschen.\nDu bringst die dafür benötigte Zeit und Verlässlichkeit mit.\nDu begegnest anderen Menschen mit Offenheit.\nDu kannst Dich gut selbst organisieren und bringst ein hohes Maß an Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein mit.\nIdealerweise hast Du Vorerfahrung in der politischen Bildungsarbeit. Falls nicht\, kannst Du bei uns auch erste Erfahrungen machen!\nDu verfügst über ein Basiswissen in den Themenfeldern Soziale Medien\, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit\, extrem rechte Agitationen\, Diskriminierung\, Demokratiebildung und möchtest deine Kenntnisse weiterentwickeln.\n\nDas sind die Inhalte unserer Schulung: \n\nWas ist Hassrede und wie erkenne ich diese? Wer ist betroffen und was sind die Folgen? Was sind geeignete Gegenstrategien?\nWie begeistere ich für eine offene und faire Debatte im Internet?\nWie erkenne ich kodierte rechte Inhalte im Netz? Wie gehe ich (online) mit Desinformationen und Verschwörungserzählungen um?\nWie gestalte ich einen Workshop (on- und offline)?\nWelche schwierigen Situationen können mir in Workshops begegnen und wie kann ich darauf reagieren?\nAußerdem lernst du wichtige lokale Akteur*innen kennen\, die im Themenfeld arbeiten.\n\nInteresse?  \nHier kannst Du dich für unsere nächste Schulung vom 27.-29.09.2024 bewerben!  \nWir freuen uns darauf\, dich kennenzulernen! \n\n„re:set – Jugend gegen Hass im Netz“ ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung\, gefördert durch die Stiftung Mercator. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:EBBS-Treffen 2024 & Verleihung des 1. Sächsischen Beteiligungspreises | Dresden
DESCRIPTION:Am 27. September 2024 findet von 11 bis 20 Uhr wieder das Jahrestreffen des »Erfahrungs- und Beratungsnetzwerk Bürgerbeteiligung« (EBBS) statt\, zudem wir alle im Bereich Bürgerbeteiligung aktiven Akteurinnen und Akteure aus ganz Sachsen herzlich einladen. Neben den wie immer hochspannenden Gesprächsrunden wird in diesem Jahr erstmals der Sächsische Beteiligungspreis 2024 von Demokratieministerin Katja Meier auf dem Treffen verliehen. \nIch möchte am EBBS-Treffen 2024 teilnehmen\n\n\n\nProgramm\n\nTermin:  27. September 2024 von 11:00 – 20:00 Uhr\nOrt: Penck Hotel\, Dresden \nBegrüßung und Einführung\n10:30 – 11:00 Uhr    Ankommen\n11:00 – 11:10 Uhr    Begrüßung\n11:10 – 12:00 Uhr    Impuls »Schöner Scheitern: Fehlerkultur und Beteiligung« \nDiskussionen in gesonderten Themenräumen\n12:00 – 13:00 Uhr    1. Gesprächsrunde\n13:00 – 14:00 Uhr    Gemeinsames Mittagessen\n14:00 – 15:00 Uhr    2. Gesprächsrunde\n15:00 – 15:30 Uhr    Abschlussplenum\n15:30 – 16:00 Uhr    Kaffeepause \nVerleihung Sächsischer Beteiligungspreis 2024 & Get-Together \n16:00 – 16:10 Uhr    Begrüßung durch Demokratieministerin Katja Meier\n16:10 – 16:30 Uhr    Keynote von Ralf-Uwe Beck (Mehr Demokratie e. V.)\n16:30 – 18:30 Uhr    Preisverleihung mit Demokratieministerin Katja Meier\n18:30 – 20:00 Uhr    Sektempfang\, Buffet und Möglichkeit zum Austausch \nVeranstaltungsort\nPenck Hotel\nOstra-Allee 33\n01067 Dresden \n\n\nProgramm_Netzwerktreffen_2024 (*.pdf\, 0\,78 MB)\nWeitere Informationen
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