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SUMMARY:Vernetzungsworkshop: „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Nordböhmen und Sachsen“ | Ústí nad Labem
DESCRIPTION:Für Samstag\, den 5. Oktober 2024 laden die Jan-Evangelista-Purkyně-Universität Ústí nad Labem (UJEP)\, das Archäologische Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag (ArÚ)\, die Stiftung Sächsische Gedenkstätten (StSG)\, die sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG)\, die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig (GfZL) und das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT) in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Archäologie (LfA) und dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) zum Vernetzungstreffen „Stätten der NS-Zwangsarbeit in Nordböhmen und Sachsen“ nach Ústí nad Labem ein. \nGastgeber des Treffens ist die Universität Ústí nad Labem in Nordböhmen. Ziel des Workshops ist es\, die grenzüberschreitenden Kontakte zwischen Sachsen und Nordböhmen zu vertiefen. Diese Regionen sind zwar durch das Erzgebirgsmassiv getrennt\, waren aber während der NS-Zeit seit 1938 wirtschaftlich eng verflochten. Der Reichtum an Bodenschätzen sowie die Verlagerung von Rüstungsbetrieben führte im Laufe des Zweiten Weltkriegs auf beiden Seiten zu einer Ausweitung erzwungener Arbeit und zu einem Ausbau des Lagersystems\, an dem in Böhmen nach dem Zweiten Weltkrieg angeknüpft wurde. \nAn dem Workshop nehmen deutsche wie tschechische Wissenschaftler*innen\, Denkmalpfleger*innen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen teil\, die sich seit langem mit diesem Thema im Erzgebirge befassen. Neben der Teilnahme an Vorträgen besteht auch die Möglichkeit zu einer Posterpräsentation. Vorgestellt werden können u.a. studentische Aktivitäten mehrerer Universitäten und Hochschulen in der Tschechischen Republik sowie Projekte aus Sachsen. Beabsichtigt ist\, dass bilaterale Partnerschaften intensiviert und zu einer systematischen Zusammenarbeit ausgebaut werden können. Die Workshopsprachen sind Deutsch und Englisch. \nDen Abschluss des Workshops bildet eine Exkursion zu einem unterirdischen Werk in Rabštejn (Rabenstein)\, wo Häftlinge eines Außenlagers des KZ Flossenbürg zur Produktion von Flugzeugen für die Firma Weserflug GmbH eingesetzt wurden. Dort wurde u. a. einer der ersten Hubschrauber des Typs Focke-Angelis Fa-223 hergestellt. Feste Schuhe\, warme Kleidung und eine Taschenlampe werden empfohlen. \nDie Exkursion soll mit einem gemeinsamen Bus erfolgen. Nach der Rückkehr nach Ústí nad Labem besteht die Möglichkeit\, Austausch und Diskussionen in einem Kaffeehaus oder in einer Bierstube fortzusetzen. \n\n09:30 Uhr Ankommen \n\n10:00 Uhr Grußworte\nVáclav Drška\, Dekan der Philosophischen Fakultät\, UJEP\nJan Mařík\, Direktor\, ArÚ Praha\nSven Riesel\, Stiftung Sächsische Gedenkstätten \n10:20 Uhr Jan Hasil (ArÚ Praha – OFU Bamberg)\, Stand und Perspektiven der Zwangsarbeitsarchäologie in Böhmen \n10:40 Uhr Petr Hasil (ZČU Pilsen – ArÚ Praha)\, Orte der Zwangsarbeit aus der Perspektive der Industriearchäologie \n11:00 Uhr Petr Pijáček (Verein Političtí vězni)\, So called Řetízkárna at the slave labour camp Rovnost \n11:20 Uhr Pavel Vařeka (ZČU Pilsen)\, Buchpräsentation „Überreste von Lagern des nationalsozialistischen und kommunistischen\nTotalitarismus in Westböhmen“ \n\n11:40 Uhr Kaffeepause \n\n12:00 Uhr Thomas Trajkovits (LfD) und Michael Strobel (LfA)\, NS-Zwangslager als Gegenstand der sächsischen Denkmalpflege \n12:20 Uhr Isabel Panek (GfZL) und Sven Riesel (StSG)\, Vernetzung und Förderung ehrenamtlichen Engagements zur NS-Zwangsarbeit in Sachsen \n12:40 Uhr Diskussion \n\n13:00 Uhr Mittagspause \n\n14:00 Uhr Exkursion \n\n18:00 Uhr Veranstaltungsende \n\nAnmeldung bitte bis spätestens 15.09.2024 per E-Mail an:\nveranstaltungen@stsg.de \nBitte geben Sie bereits bei der Anmeldung an\, ob Sie Ihre Aktivitäten oder Initiative mit einem Poster vorstellen wollen\, ob Sie an der Exkursion teilnehmen werden und ob Sie eine Mitfahrgelegenheit ab Dresden oder Leipzig in Anspruch nehmen möchten. \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/vernetzungsworkshop-staetten-der-ns-zwangsarbeit-in-nordboehmen-und-sachsen-usti-nad-labem/
CATEGORIES:Seminar | Workshop
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SUMMARY:Strukturen weiter wandeln. Gutes Leben für alle! Radreise in die Oberlausitz und im Dreiländereck D-CZ-PL  | Oberlausitz und Dreiländereck
DESCRIPTION:Mittwoch\, 02.10.2024 – Sonntag\, 06.10.2024\, 16:00 – 14:00 Uhr\n\nKulturfabrik Meda\, Hainewalder Str. 35\, Mittelherwigsdorf 02763\n\n\nDie Herausforderungen sind groß: 2024 ist Wahljahr in Sachsen und Europa. 2024 ist für die Lausitz ein weiteres Jahr inmitten des Strukturwandels. Die Oberlausitz und das Dreiländereck sind ein spannendes Laboratorium des Wandels. Es fließen Gelder\, es fließen Hoffnungen. Es gibt viel Frust und Angst. Auf dieser Radreise schauen wir dahin\, wo es klappt. Wo Menschen demokratisch und im Miteinander den sozial-ökologischen Wandel voranbringen. Wir schauen aber auch dahin\, wo es weh tut: Kohlestress für die Natur und zwischen den Nationen. Vermutlich Wahlergebnisse\, die die Demokratie erneut auf eine Probe stellen. \nAus dem Programm: Gemeinsam mit lokalen Kooperationspartnern besuchen wir Initiativen\, die in der Oberlausitz für das gute Leben für alle eintreten – denn gute Laune nach der Wahl\, müssen wir uns schon selber machen. Auch das Thema Kohleausstieg und Strukturwandel stehen auf dem Programm. Wir besuchen die schöne Stadt Liberec und verbringen gemeinsame Zeit in der Kulturfabrik MEDA. Wenn das Wetter es noch zulässt am See\, der noch vor wenigen Jahren Kohlegrube war. >>> Der Nachmittag der Utopien to go findet am 05.10. statt und ist für alle Interessierten offen! \nOrt/Unterkunft Kulturfabrik MEDA in Mittelherwigsdorf (https://kulturfabrik-meda.de/). Die Unterkunft erfolgt in Mehrbettzimmern. Einzelzimmerwünsche können wir nur begrenzt berücksichtigen. Diese bitte angeben (Mehrkosten pro Nacht 20 €). Bei der Anmeldung bitte besondere Verpflegungswünsche angeben. \nGebühr 260 Euro / ermäßigt 140 Euro inkl. F/U und zwei Abendessen. Der Teilnahmebeitrag trägt zu 2/3 zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei. Anreise/Transport Die Anreise erfolgt auf eigene Kosten. Die Tagesetappen mit dem Rad betragen maximal 50 Kilometer durch hügelige\, aber nicht bergige Landschaft. Die Strecke ist für Menschen mit einem mehr als 3-Gang-Fahrrad in der Regel körperlich gut zu schaffen. Badesachen nicht vergessen! Team Susanne Gärtner\, Sozialpädagogin & Kulturwissenschaftlerin\, Jiři Olišar\, Sprach- & Kulturmittler und Thomas Pilz\, Lausitzer\, Kulturmittler & Lokalpolitiker. \nAnsprechpartnerin susanne.gaertner@riesa-efau.de \nHinweis Die Plätze sind begrenzt. Bitte so früh wie möglich anmelden\, damit wir planen können. \nKosten: \n260 Euro / 140 Euro\n\nAnmeldung / Tickets\nWeitere Informationen
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SUMMARY:(Mit-) Gestalten – Meine Einflussmöglichkeiten als Bürger*in – Petitionen\, Einwohneranfragen & Co. | digital
DESCRIPTION:Die sächsische Gemeindeordnung bietet den Einwohnerinnen und Einwohnern verschiedene Möglichkeiten der Mitwirkung. Interessant sind diese auch für Menschen\, die (noch) keine Wahlrecht haben oder die nicht in ein Gremium gewählt wurden. Auch aus der „außerparlamentarischen Opposition” heraus kann man kommunalpolitisch wirksam werden. Referentin Stefanie Gruner gibt einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen aller kommunalen Beteiligungsformen. Im Rahmen der Veranstaltungen werden Möglichkeiten\, aber auch Grenzen der verschiedenen Instrumente aufgezeigt. \nDie bekannteste und unkomplizierteste Beteiligungsform ist das Petitionsrecht. Die Sächsische Gemeindeordnung räumt jedem die Möglichkeit ein\, Anliegen an die Gemeinde zu formulieren und legt eine angemessene Frist für deren Beantwortung fest. Wie sieht die Praxis in den sächsischen Städten\, Gemeinden und Landkreisen aus? Wie gehen die Kommunalverwaltungen mit Petitionen um? \nWeitere Beteiligungsmöglichkeiten sind Einwohneranfrage\, Einwohnerantrag\, Einwohnerversammlung\, Bürgerbegehren sowie die Berufung von sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohner in Ausschüsse und Beiräte. Je nach Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer können die Themen im Seminar unterschiedlich gewichtet werden. Es soll darüber hinaus auch Raum für Austausch bleiben\, welche Erfahrungen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren Kommunen bereits mit den verschiedenen Beteiligungsformaten gemacht haben. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:EBBS-Treffen 2024 & Verleihung des 1. Sächsischen Beteiligungspreises | Dresden
DESCRIPTION:Am 27. September 2024 findet von 11 bis 20 Uhr wieder das Jahrestreffen des »Erfahrungs- und Beratungsnetzwerk Bürgerbeteiligung« (EBBS) statt\, zudem wir alle im Bereich Bürgerbeteiligung aktiven Akteurinnen und Akteure aus ganz Sachsen herzlich einladen. Neben den wie immer hochspannenden Gesprächsrunden wird in diesem Jahr erstmals der Sächsische Beteiligungspreis 2024 von Demokratieministerin Katja Meier auf dem Treffen verliehen. \nIch möchte am EBBS-Treffen 2024 teilnehmen\n\n\n\nProgramm\n\nTermin:  27. September 2024 von 11:00 – 20:00 Uhr\nOrt: Penck Hotel\, Dresden \nBegrüßung und Einführung\n10:30 – 11:00 Uhr    Ankommen\n11:00 – 11:10 Uhr    Begrüßung\n11:10 – 12:00 Uhr    Impuls »Schöner Scheitern: Fehlerkultur und Beteiligung« \nDiskussionen in gesonderten Themenräumen\n12:00 – 13:00 Uhr    1. Gesprächsrunde\n13:00 – 14:00 Uhr    Gemeinsames Mittagessen\n14:00 – 15:00 Uhr    2. Gesprächsrunde\n15:00 – 15:30 Uhr    Abschlussplenum\n15:30 – 16:00 Uhr    Kaffeepause \nVerleihung Sächsischer Beteiligungspreis 2024 & Get-Together \n16:00 – 16:10 Uhr    Begrüßung durch Demokratieministerin Katja Meier\n16:10 – 16:30 Uhr    Keynote von Ralf-Uwe Beck (Mehr Demokratie e. V.)\n16:30 – 18:30 Uhr    Preisverleihung mit Demokratieministerin Katja Meier\n18:30 – 20:00 Uhr    Sektempfang\, Buffet und Möglichkeit zum Austausch \nVeranstaltungsort\nPenck Hotel\nOstra-Allee 33\n01067 Dresden \n\n\nProgramm_Netzwerktreffen_2024 (*.pdf\, 0\,78 MB)\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Re: set-Teamendenschulung #6 | Chemnitz
DESCRIPTION:Dir geht der Hass im Netz gegen den Strich und Du willst was dagegen tun? Du möchtest das Internet nicht länger den Hater*innen überlassen? Dann werde jetzt Teil unseres sachsenweiten Teamenden-Netzwerks und gib in unserem Projekt re:set eigene Workshops gegen Hassrede im Netz! \nDafür statten wir Dich mit dem nötigen Wissen und einem methodischen Werkzeugkasten aus\, um jungen Menschen\, Lehr- oder Fachkräften Deine erworbenen digitalen Kompetenzen weiterzugeben und sie für ein couragiertes Handeln im Netz zu begeistern. \nUnsere nächste Schulung findet vom 27. bis 29. September statt! \nIn unseren Workshops lernst Du\, Hassrede im Netz zu erkennen und Handlungsoptionen praktisch anzuwenden. Außerdem bieten wir Dir den Raum\, mit anderen Engagierten zusammenzukommen und Dich über Diskriminierung und geeignete Gegenstrategien im Netz auszutauschen. Wir freuen uns auch über Deine Erfahrungswerte mit Blick auf die Weiterentwicklung unserer interaktiven und multimedialen Bildungsmaterialien. \nDas bietet Dir unser Teamenden-Netzwerk: \n\nVermittlung von Anfragen für Bildungsveranstaltungen durch die Amadeu Antonio Stiftung Sachsen (Honorarverträge für die Durchführung werden selbstständig zwischen Teamer*in und Aufftraggeber*in geschlossen)\nkostenfreie Qualifizierungen für den Umgang mit unseren pädagogischen\, innovativen Materialien zur eigenen Workshopgestaltung\npartizipative Möglichkeiten in der Weiterentwicklung von Inhalten und Themen\nAustausch und Vernetzung mit anderen freiberuflichen Teamenden aus der politischen Bildungsarbeit in einem professionellen Rahmen und auf Augenhöhe\nfortlaufende Begleitung und Fortbildung im Prozess (nicht nur) bei wenig Vorerfahrung\n\nDas ist dein Profil: \n\nDu bist mindestens 18 Jahre alt und wohnst idealerweise in Sachsen oder in der Nähe.\nDu bist politisch interessiert und hast Lust\, Dich mit anderen Interessierten über politische Themen auszutauschen.\nDu bringst die dafür benötigte Zeit und Verlässlichkeit mit.\nDu begegnest anderen Menschen mit Offenheit.\nDu kannst Dich gut selbst organisieren und bringst ein hohes Maß an Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein mit.\nIdealerweise hast Du Vorerfahrung in der politischen Bildungsarbeit. Falls nicht\, kannst Du bei uns auch erste Erfahrungen machen!\nDu verfügst über ein Basiswissen in den Themenfeldern Soziale Medien\, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit\, extrem rechte Agitationen\, Diskriminierung\, Demokratiebildung und möchtest deine Kenntnisse weiterentwickeln.\n\nDas sind die Inhalte unserer Schulung: \n\nWas ist Hassrede und wie erkenne ich diese? Wer ist betroffen und was sind die Folgen? Was sind geeignete Gegenstrategien?\nWie begeistere ich für eine offene und faire Debatte im Internet?\nWie erkenne ich kodierte rechte Inhalte im Netz? Wie gehe ich (online) mit Desinformationen und Verschwörungserzählungen um?\nWie gestalte ich einen Workshop (on- und offline)?\nWelche schwierigen Situationen können mir in Workshops begegnen und wie kann ich darauf reagieren?\nAußerdem lernst du wichtige lokale Akteur*innen kennen\, die im Themenfeld arbeiten.\n\nInteresse?  \nHier kannst Du dich für unsere nächste Schulung vom 27.-29.09.2024 bewerben!  \nWir freuen uns darauf\, dich kennenzulernen! \n\n„re:set – Jugend gegen Hass im Netz“ ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung\, gefördert durch die Stiftung Mercator. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Modulare Fortbildung: Zwischen Konflikt und Konsens (Teil 1) | Meißen
DESCRIPTION:Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog\nDie Polizei genießt Erhebungen zufolge großes gesellschaftliches Ansehen. Trotzdem entzünden sich an polizeilichen Maßnahmen immer wieder Diskussionen – nicht nur im Kontext der Aufarbeitung des NSU-Komplexes.\nAuch Enthüllungen über extrem rechte Netzwerke in den deutschen Polizeibehörden und Diskussionen über Racial Profiling oder zum adäquaten Umgang mit Betroffenen rechter Gewalt werfen Fragen auf. \nDie Polizei hat auf diese Debatten an vielen Stellen reagiert\, es wurde reformiert und sensibilisiert.\nJedoch sind Konflikte bestehen geblieben: Die Sichtweisen\, mit denen Polizei und beispielsweise Engagierte in Initiativen\, Beratungsstellen oder Teilnehmende demokratischer Demonstrationen mitunter aufeinander blicken\, sind häufig von Unkenntnis über die jeweiligen Motive und Handlungslogiken des Gegenübers geprägt. Gleichwohl wird jenseits dieser konfrontativen Konstellationen sowohl von Polizistinnen als auch von Akteurinnen der Zivilgesellschaft immer wieder das Interesse artikuliert\, mit der jeweils anderen Seite in einen Dialog zu treten. Dafür bietet die Fortbildung ein Forum. \nWissen erweitern – Perspektivwechsel ermöglichen – Netzwerke bilden\nIm Rahmen der Fortbildung wird ein „geschützter Raum“ geschaffen\, in dem sich Polizistinnen sowie Akteurinnen der Zivilgesellschaft in insgesamt zwei aufeinanderfolgenden zweitägigen Veranstaltungen in einem strukturierten und moderierten Rahmen auf Augenhöhe austauschen können. Besser mit- statt übereinander reden\, ist das Motto der Fortbildungsreihe für jeweils 11 Vertreter*innen aus Polizei und Zivilgesellschaft.\nInhaltliche Schwerpunkte 2024 sind die Themen Rechtsextremismus\, Rassismus\, Diskriminierung und rechte Gewalt. Diskutiert werden unterschiedliche Rollen\, Aufgaben\, Erfahrungen\, Dilemmata\, Konflikte und Lösungsansätze\, die das Agieren von Polizei und Zivilgesellschaft bewegen. \nInhalte\nModul 1: Wir und die anderen\, die anderen und wir – Zivilgesellschaft und Polizei \n\nEinführung in die Veranstaltungsreihe und Kennenlernen der Teilnehmenden;\nWas ich über die „anderen“ gehört habe – Kennenlernen und Reflexion von Erfahrungen\,\nUrteilen\, Vorurteilen;\nWas macht Polizei? – Auftrag und Rolle von Polizei in der Demokratie;\nWas ist Zivilgesellschaft? – Auftrag und Rolle von Zivilgesellschaft in der Demokratie;\nUnterschiedliche Aufgaben?! – das Themenfeld Rechtsextremismus\, Diskriminierung;\nRassismus und rechte Gewalt als Tätigkeitsfeld von Polizei und Zivilgesellschaft;\nEinführung und Begriffe – Stereotype\, Vorurteile\, Diskriminierung.\n\nModul 2: Arbeitsfeld Rechtsextremismus\, Diskriminierung\, Rassismus und rechte Gewalt bei Polizei und Zivilgesellschaft \n\nDiskriminierung und Rassismus in Gesellschaft und Polizei – Ausprägungen\, Erscheinungsformen und Handlungsmöglichkeiten;\nWas tun? – Handlungsmöglichkeiten und Präventionsstrategien gegen Diskriminierung und Rassismus;\nUmgang mit und Unterstützung von Betroffenen rechter Gewalt – Rolle\, Aufgaben und Herausforderungen für Polizei und Zivilgesellschaft;\nBlick in die Zukunft – Möglichkeiten der Kommunikation\, Kooperation (und ihre Grenzen) in Sachsen.\n\nDie Fortbildung wird gestaltet von Referent*innen aus Polizei und Zivilgesellschaft. \nTeilnehmende\nEingeladen zur Fortbildungsreihe sind:\nAktive zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Sachsen\, die im Themenfeld Rechtsextremismus\, Rassismus und rechte Gewalt bei Beratungsstellen und ähnlichen Trägern arbeiten und in ihrer Tätigkeit Berührungspunkte mit der Polizei aufweisen.\nTätige in Polizeibehörden aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern und Dienststellen aus Sachsen\, hier besonders Polizistinnen die in Revieren tätig sind\, ermittelnde Beamt*innen der Kriminalpolizei\, Angehörige der Bereitschaftspolizei\, des polizeilichen Opferschutzes und der Aus- und Fortbildung. \nTermine:\nModul 1: 25. und 26.09.2024\nModul 2: 23. und 24.10.2024\nBeginn Anreisetag 10:00 Uhr\, Ende Abreisetag 16:30 Uhr. \nOrt:\nDorint Park Hotel Meißen\, Hafenstraße 27-31\, 01662 Meißen\nBarrierearme Tagungsräume und Hotelzimmer\nsind auf Anfrage vorhanden. \nTeilnahme und Übernachtung sind kostenfrei. Reisekosten werden übernommen. \nAnmeldung bis 31.08.2024 unter Angabe der Organisation / Dienststelle mit einer Mail an anmeldung[at]kulturbuero-sachsen.de. Plätze sind begrenzt – die Anmeldung ist erst nach Bestätigung durch uns wirksam. \nVeranstaltungs-Flyer als .PDF downloaden (ca. 174 KB) \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:3. CSD Döbeln — Bunte Flaggen gegen braune Politik | Döbeln
DESCRIPTION:Am 21.09. 2024 findet der dritte CSD in Döbeln statt. Organisiert wird der CSD von der Queeren Gruppe Döbeln in Zusammenarbeit mit dem Projekt WerkStadt vom Treibhaus e.V. \nRechte für queere Menschen wurden schon immer politisch erkämpft und gerade im ländlichen Raum bedeutet dieser Kampf\, sich entschlossen dem Rechtsruck entgegen zu stellen. Der CSD Döbeln steht daher dieses Jahr unter dem Motto: Bunte Flaggen gegen braune Politik! \nUnsere Solidarität gilt nicht nur anderen queeren Menschen\, sondern auch geflüchteten Menschen\, Menschen mit Behinderung\, People of Color\, Menschen in finanziell prekären Situationen\, obdachlosen Menschen\, kurz: all jenen\, die genau wie wir nicht in das Gesellschaftsbild rechtsextremer Ideologien passen und die genau wie wir aus dem rechten Lager bedroht werden. Gewinnen können wir nur gemeinsam: No one is free until all are free! \nWir sind dieses Jahr mehr denn je auf die Unterstützung solidarischer Großstädter*innen und lokaler Verbündeter angewiesen. Packt die Pride-Flaggen und Antifa-Fahnen in den Rucksack und ab in die Provinz!\nSupport your Hinterland\, wir brauchen euch! \nZeit\n21.09.2024 \n14.00 Uhr Start Hauptbahnhof Döbeln \n16.00 Uhr Parkfest mit Infoständen im Wettinpark \n18.00 Uhr CSD Aftershow im Café Courage \nBei Fragen meldet euch unter: \nwerkstadt@treibhaus-doebeln.de \nqueeres_doebeln@systemli.org \nWeitere Informationen
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SUMMARY:9. Antifaschistischer Jugendkongress | Chemnitz
DESCRIPTION:Es ist soweit. Wir starten die Mobi für den antifaschistischen Jugendkongress 2024. Dieser findet dieses Jahr unter dem Moto „Ost! – Ost! – Ostdeutschland? Geschichte und Gegenwart linker Politik im Osten“ statt. Gemeinsam mit euch möchte wir dieses Jahr einen kritischen Blick auf die Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft linker Kämpfe werfen und uns dabei Besonderheiten dieser im Osten Deutschlands ansehen. Neben diesem Themenschwerpunkt wird es wieder eine bunte Mischung verschiedener theoretischer und praktischer Workshops geben. Stay tuned – in Kürze werden wir die ersten Infos zum Programm veröffentlichen. Und auch alles Weitere zur Anmeldung etc. erfahrt ihr hier in Kürze. \nHier der Aufruf für den diesjährigen Juko: \nOst! – Ost! – Ostdeutschland?\nGeschichte und Gegenwart linker Politik im Osten\nEs ist 2024 und das Jahr der Kommunal- und Landtagswahlen in Sachsen.\nVielen von uns läuft es kalt den Rücken herunter\, wenn wir uns die Wahlumfragen in Sachsen\, Thüringen und Brandenburg anschauen. Die AfD scheint stärkste Kraft zu werden. Ob die vielen Proteste\, ausgelöst durch die Correctiv-Recherche\, gegen die (extrem) rechte Partei einen maßgeblichen Einfluss auf das Wahlverhalten haben werden\, ist bisher fraglich. Positiv ist\, dass die Demos nicht nur in den Großstädten\, sondern auch an vielen Orten im ländlichen Raum stattfinden und sich damit einer vielfach schon etablierten rechten Hegemonie im ostdeutschen Hinterland entgegenstellen. \nDer Protest gegen die AfD ist richtig und wichtig\, denn sobald die Partei in Machtpositionen gelangt\, wird sie alles daran setzen\, ihre völkische und rassistische Ideologie mittels Verordnungen und Gesetzen langfristig zu verankern. Wir müssen uns jedoch bewusst sein\, dass wir nicht nur die AfD kritisieren sollten\, sondern auch jene\, die deren rechte Politik bereits heute umsetzen. Wer Rassismus salonfähig macht\, wer\, wie die Ampelregierung\, das Asylrecht weiter verschärft oder wer sich\, wie CDU und FDP\, kulturkämpferisch gegen die notwendige sozial-ökologische Transformation stellt\, stärkt letztendlich die AfD und leistet der Normalisierung menschenverachtender Einstellungen Vorschub. Vor allem in Ostdeutschland wird die Diskursverschiebung nach rechts merklich spürbar. \nDoch die Gründe für die hohen Zustimmungsraten im Osten zu rechten Parteien sind vielfältig. Sie liegen unter anderem im nicht hinterfragten “Antifaschismus” der DDR und im dort schon grassierenden Rassismus\, vor allem gegenüber den Vertragsarbeiter*innen. Daneben spielen die Erfahrungen in der sogenannten Wendezeit\, der nationale Taumel und das Zurückweichen des Staates vor der\, oft tödlichen\, rechten Gewalt in den 90’er und 2000’er Jahren eine wichtige Rolle. Und nicht zuletzt ist eine seit 30 Jahren regierende CDU in Sachsen\, die rechte Gewalt verharmlost und die Zivilgesellschaft kriminalisiert\, für den Aufstieg der Rechten mitverantwortlich. \nAuf dem diesjährigen JuKo werfen wir also einen kritischen Blick auf die Geschichte und Gegenwart Ostdeutschlands und seine linken Bewegungen. Was können wir aus der Vergangenheit lernen und wie muss linke Politik im Osten aussehen\, um rechte Hegemonie zurückzudrängen und die befreite Gesellschaft nicht aus den Augen zu verlieren? \nNeben diesem thematischen Schwerpunkt haben wir wieder eine Vielzahl an unterschiedlichen Workshops und Inputs zu Theorie und Praxis im Angebot. Der JuKo wird wieder ein Ort des Kennenlernens und der Weiterbildung sein.\nAlso kommt vorbei und verbringt mit uns eine schöne Zeit. Bringt euch vor Ort gerne nach euren Kapazitäten und Fähigkeiten ein – denn der JuKo lebt von Eurer Teilhabe! \nDeshalb: Kommt vom 20.09. – 22.09. zum Antifaschistischen Jugendkongress im AJZ Talschock nach Chemnitz! \nWeitere Informationen & Programm
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SUMMARY:Demokratiekonferenz 2024 | Görlitz
DESCRIPTION:OLD SCHOOL\, NEW SCHOOL\, YOUR SCHOOL? Die Demokratiekonferenz 2024 \nLiebe Schüler*innen\, liebe Lehrkräfte\, liebe Engagierte\, \ndie Partnerschaft für Demokratie (PfD) der Stadt Görlitz veranstaltet in Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz am 18.09.2024 eine weitere Demokratie-Konferenz für die Stadt. Das diesjährige Thema ist Demokratie und Demokratie-Bildung an der Schule und für Kinder und Jugendliche. \nEin zentraler Aspekt ist die Herausforderung der Demokratie-Bildung an Schulen sowie die Möglichkeiten deren Unterstützung durch Akteure und Angebote außerhalb der Schulen.\nWir laden Sie und euch herzlich zur Teilnahme an der Konferenz ein. Eine Anmeldung ist bis zum 20.8.2024 unter info@neisse-pfd.de notwendig. \nDas Programm der Konferenz steht hier zum Download bereit. \nWeitere Informationen
URL:https://www.tolerantes-sachsen.de/veranstaltung/demokratiekonferenz-2024-goerlitz/
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SUMMARY:Workshoptag: "How to Vereinsgründung und Netzwerkarbeit für (post)migrantische Jugendliche und junge Erwachsene in Ostdeutschland ” | Leipzig
DESCRIPTION:Wir laden dich ein zum Workshop „Selbstorganisation – Vereinsgründung & Netzwerkarbeit für (post)migrantische Jugendliche & junge Erwachsene in Ostdeutschland“. \nWarum? Netzwerken erhöht Sichtbarkeit und ermöglicht Teilhabe und politische Schlagkraft. Sich in Vereinen organisieren zu können\, sich gut zu vernetzen\, ist insbesondere für Menschen mit Einwanderungsgeschichte essentiell. \nNutze diese Chance\, um wichtige Fähigkeiten zu erlernen: \n\nVereinsgründung und Projektmanagement\nNetzwerkarbeit und Selbstorganisation\nFinanzierungsmöglichkeiten für Projekte\n\nGemeinsam für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit!\nFahrtkosten und Verpflegung werden übernommen. \nWer? Das Capacity Building richtet sich an Personen zwischen 16 und 27 Jahren mit eigener oder familiärer Migrations- oder Fluchtgeschichte bzw. Selbstbezeichnung als BIPoC\, Schwarze Deutsche\, Sinti*zze und Rom*nja\, jüdisch\, muslimisch\, die in Mecklenburg-Vorpommern\, Sachsen-Anhalt\, Sachsen\, Brandenburg oder Thüringen leben.\nWann?  am Samstag\, dem  14. September 2024 von 10-15 Uhr\nWo?  in Leipzig (genauen Standort nach der Anmeldung).\nWie anmelden? Die Anmeldung startet jetzt bis zum 02. September! Hier Anmelden.
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SUMMARY:Erinnern versammeln | Chemnitz
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung von Offener Prozess – NSU Aufarbeitung in Sachsen\, Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen und Versammeln antirassistischer Kämpfe. \nGemeinsam laden wir Aufarbeitungs-\, Gedenk- und Betroffeneninitiativen zu einem Austausch ein und fragen uns: Wo steht unsere Erinnerungs- und Bildungsarbeit? Wo sind die Lücken in unserer Arbeit und wo können wir uns und andere in der lokalen Arbeit besser unterstützen? Welche Rolle können dabei Archivierungspraktiken spielen und wie verändert und wandelt sich Erinnern angesichts verschiedener politischer Entwicklungen? \nWir sind in einer politischen Zeitenwende\, wie die anstehenden Landtagswahlen in den neuen Bundesländern erneut verdeutlichen werden. Deswegen wollen wir uns in Chemnitz treffen\, an dem Ort\, an dem das Gedenken an den NSU Komplex durch das entstehende Pilot-Dokumentationszentrum erstmals institutionalisiert wird. Erinnerungspolitische Kämpfe werden nach jahrzehntelanger Recherche und Erinnerungsarbeit von Betroffenen neu zwischen Zivilgesellschaft und Institutionen ausgehandelt. Wie gestaltet sich unser Gedenken und Erinnern heute\, was sind Herausforderungen und was braucht es um vergangene\, gegenwärtige und zukünftige Kämpfe zu stärken? In Chemnitz wollen wir zusammenkommen und uns gemeinsam zu diesen Fragen austauschen und vernetzen. \nZur Anmeldung\nProgramm\nFreitag\, 13. September 2024 \n**17:00 – 18:00 Uhr**\, Weltecho\nAnkommen \n**18:00-21:30 Uhr**\, Weltecho\, Club\nErinnern Versammeln: Auftakt zum Symposium mit künstlerischen Beiträgen und anschließender Diskussion\nDer Auftakt des Symposiums «Erinnern versammeln – Praktiken für die Zukünfte einer Gesellschaft der Vielen» lädt sowohl Aufarbeitungs-\, Gedenk- und Refugees-Initiativen als auch die interessierte Öffentlichkeit zum Austausch ein. Im Fokus stehen die erinnerungspolitischen Kämpfe\, die nach jahrzehntelanger Recherche- und Erinnerungsarbeit von Betroffenen neu zwischen Zivilgesellschaft und Institutionen ausgehandelt werden. Mit der Entwicklung des NSU-Dokumentationszentrums in Chemnitz stellen sich die Fragen: Wie gestaltet sich unser Gedenken und Erinnern heute? Welche Herausforderungen ergeben sich daraus\, und was ist nötig\, um vergangene\, gegenwärtige und zukünftige Kämpfe zu stärken?\n«Erinnern versammeln» bedeutet für uns\, danach zu suchen\, was und wer fehlt\, und darüber mit denen zu sprechen\, die seit Jahren und Jahrzehnten Teil der erinnerungspolitischen Kämpfe sind. Mit den Impulsen von Hannah Peaceman (angefragt)\, Gamze Kubaşık\, Ali Şirin und Aurora Rodonò können wir ein gemeinsames Verständnis darüber entwickeln\, wo wir gegenwärtig mit unserer Erinnerungsarbeit stehen. Im Dialog mit den künstlerischen Beiträgen der Filmemacherin Claudia Tuyềt Scheffel und dem Leipziger MC Faeb (angefragt) wollen wir die Praktiken einer Gesellschaft der Vielen wirkmächtig entfalten.\nAnschließend versammeln wir uns alle zu einer gemeinsamen Diskussion. Mit Annita Kalpaka\, Aminata Cissé (angefragt) und Fatima Maged (angefragt) erweitern wir unser Verständnis\, indem wir fragen\, welche Lebens- und Widerstandsgeschichten (un)sichtbar und (un)erzählt bleiben. Die Bedeutung von Archiven\, Geschichtsschreibungen und der politischen Bildungsarbeit soll dabei helfen\, den Herausforderungen und Lücken der Erinnerungsarbeit zu begegnen. \nSamstag\, 14. September 2024 \nFrühstück im Weltecho \nErkundungen\n**09:30**\, Treffpunkt: Weltecho\, anschließend in die Stadt\nCritical Walk – Eine Führung zum NSU-Komplex durch das ehemalige Fritz-Heckert-Stadtgebiet\nDer Critical Walk widmet sich der architektonischen\, sozialen und politischen Geschichte des ehemaligen Fritz-Heckert-Gebiets im Süden von Chemnitz. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf dem Stadtteil als Wohnort\, Vernetzungsraum und Tatort des NSU. Wir besuchen die konkreten Orte\, an denen das NSU-Netzwerk lebte und Verbrechen beging\, und nähern uns dabei den Fragen\, wie das NSU-Netzwerk in Chemnitz verankert war und wie eine lokal verankerte Aufarbeitung aussehen kann. \n**09:30**\, Treffpunkt: Weltecho\, anschließend in die Stadt\nPilot-Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Chemnitz\nIm Gedenken an die Opfer des NSU-Komplexes wird im Jahr 2025\, während der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025\, ein Pilot-Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex eröffnet. Wir möchten euch die Räume des zukünftigen Pilot-Dokumentationszentrums zeigen und das Konzept für diesen Ort vorstellen. Teil des Zentrums sind die Wanderausstellung *Offener Prozess*\, Bildungs- und Vermittlungsangebote\, ein Forschungsbereich\, ein Archiv sowie ein Versammlungsort – die Assembly. \n**09:30**\, Weltecho\nFührung durch die Satelliten der Ausstellung *Offener Prozess*\nDie Ausstellung *Offener Prozess* widmet sich den Auswirkungen rassistischer und rechter Gewalttaten am Beispiel des NSU-Komplexes. Die Satelliten der Ausstellung\, eine kleinere Variante der Gesamtausstellung\, umfassen sieben Arbeiten\, einen Chatbot (Messenger-Dienst) sowie den Zugriff auf die Inhalte der Webausstellung und eine interaktive Karte. Unter anderem sind Arbeiten von Želimir Žilnik\, Harun Farocki\, Thanh Nguyen Phuong\, Sefa Defterli\, belit sağ und Forensic Architecture vertreten. Sie beleuchten verschiedene Aspekte des NSU-Komplexes und verweisen auf die tiefgreifenden zeitlichen und räumlichen Dimensionen. Ziel ist es nicht\, eine umfassende Einführung in den NSU-Komplex zu geben\, sondern auf die Kontinuitäten von und den Widerstand gegen rassistische und rechte Gewalt hinzuweisen. \n**ab 09:30**\, Weltecho\nSchaufensterprojekte\nDas Projekt «Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe» schafft ein offenes Archiv zu antirassistischer Widerstandsgeschichten in Ost- und Westdeutschland. Im Weltecho geben wir einen Einblick in das digitale sowie analoge Archiv anhand von sieben Projekten. Diese haben Bewegungsgeschichten und verschiedene antirassistische Kämpfe in Form von Büchern\, Podcasts und Videoformaten aufgearbeitet. Die Akteur:innen aus unterschiedlichen Bewegungskontexten führten Gespräche mit Zeitzeug:innen\, durchforsteten Archive und verknüpften ihre Erkenntnisse mit eigenen Erfahrungen\, um diese weiter zu erarbeiten und aufzubereiten. Damit wirken sie einer Politik des Entnennens sowie Praktiken des Ignorierens und Schweigens entgegen\, indem sie verschiedene Perspektiven auf vielfältigen Kämpfe zugänglich machen.\nDie Recherchen widmen sich unterschiedlichen Bewegungsgeschichten:\n– Queers of Color in Deutschland\, Tarek Shukrallah\n– Linke Afrikaner:innen in Hamburg\, Josephine Akinyosoye & Johannes Tesfai\n– jüdisch-queerfeministische Kämpfe und ihre Vernetzungen\, Angelika Levi & Alisa Limorenko\n– the Karawane Munich\, Alice Hamdi & Mika Wodke\n– migrantisch-antirassistische Feminismen\, Annita Kalpaka\, Brigitta Kuster\, Efthimia Panagiotidis\n– Viet-Deutsche Communities in Ostdeutschland\, Vũ Vân Phạm & Trong Do Duc\n– Angehörige und Betroffene der Opfer des NSU erzählen\, Yasmin Dreessen.\nBesucher:innen können die Rechercheprozesse und Projekte in Form von Hörstationen\, Archivmaterialien\, Kurztexten und weiteren Formaten in den Räumlichkeiten des Weltechos erkunden. \n**ab 09:30**\, Weltecho\nAusstellung von Hami Wobowen und Ngoc Anh Pham \n**12:30-13:30 Uhr**\, Weltecho\nMittagessen \n**13:30-15:30 Uhr & 16:00-17:30 Uhr**\, Weltecho\nWerkstatt 1: Archivpraktiken und Geschichtsschreibung\nDie klassische und dominante Form des häufig staatlichen Archivs ist meist kein Ort\, der antirassistischen Akteur:innen und ihren Kämpfen offensteht. Auch andere Gedächtnisinstitutionen ignorieren oft die Geschichtsschreibung einer Gesellschaft der Vielen. Antirassistische Kämpfe stellen daher immer wieder die Frage\, wessen Stimmen gehört werden und wer die Geschichten schreiben kann. Diese Kämpfe manifestieren sich in vielfältigen Formen wie Plakaten\, Flyern und selbstorganisierten Medien\, die Fragmente einer langen und vielfältigen Geschichte schaffen und die Wirkmächtigkeit normativer Masternarrative stören.\nDoch mit der Zeit gehen oft auch Erinnerungen und Kontexte verloren. Im Projekt „Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe“ haben sich zahlreiche Aktivist:innen auf den Weg gemacht\, um Zeitzeugnisse und Zeitzeug:innen zu finden und zu befragen. Sie schaffen Schaufenster in ein umfangreiches\, jedoch wenig geteiltes Gedächtnis einer antirassistischen Allmende. Anhand von Archivalien\, Archivprojekten und Geschichtsarbeiten werden wir queer-migrantische Kämpfe\, die Organisierung linker Afrikaner:innen\, migrantisch-antirassistische Feminismen und viet-deutschen Widerstand kennenlernen. Wir werden ganz praktisch über die Herausforderungen und die Freuden antirassistischer Archiv- und Geschichtspraxis sprechen – und vielleicht auch neue Archive gründen?\nMit Impulsen von Tarek Shukrallah\, Women in Exile\, Josy Akinyosoye\, Johannes Tesfai\, Andreas Charis\, Annita Kalpaka\, Van Vu Pham\, Trong Do Duc\nWorkshopleitung: Lee Hielscher und Trong Do Duc\nOrganisiert durch: Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe \n**13:30-15:30 Uhr & 16:00-17:30 Uhr**\, Weltecho\nWerkstatt 2: Politische Bildungsarbeit in Betroffenenperspektiven\nNSU\, Hanau\, Halle…– An allen Orten rassistischer Anschläge organisieren sich Betroffene\, Angehörige und solidarische Initiativen. Sie halten die Erinnerung an die Opfer lebendig\, leisten Trauerarbeit\, geben der Wut Ausdruck und stellen Forderungen nach Anerkennung\, Aufklärung\, Gerechtigkeit und einem angemessenen Gedenken. Immer wieder erklären sie\, wie institutioneller und alltäglicher Rassismus wirkt\, wer Verantwortung für die Gewalt und die mangelnde Aufklärung trägt\, und wie solidarisches Handeln ermöglicht und umgesetzt werden kann. Dennoch werden Betroffene gerade in der politischen Bildungsarbeit immer wieder auf die Rolle der Zeug:innenschaft reduziert\, obwohl sie selbst Workshops\, Panels und Bildungsmaterialien planen und durchführen und als politische Bildner:innen tätig sind.\nDer Workshop geht den Fragen nach\, wie diese (machtungleiche) Aufteilung aufgehoben und Betroffene\, Angehörige sowie die mit ihnen verbundenen solidarischen Initiativen als entscheidende Akteur:innen der Bildung gestärkt werden können. Wie müssten gute solidarische Kooperationen aussehen\, um auf Augenhöhe zwischen den Institutionen der politischen Bildung und den selbstverwalteten Strukturen zu arbeiten? Wie kann in der Partizipation Powersharing gelingen? Was sind die Bedarfe der Akteur:innen\, um in ihrer Arbeit anerkannt und ernst genommen zu werden?\nDer Workshop lädt engagierte Menschen und Initiativen ein\, ihre Erfahrungen miteinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Zudem sollen Formate der betroffenen-zentrierten Bildungsarbeit entwickelt werden.\nMit Impulsen von erinnerungspolitischen Initiativen und Bildner:innen.\nWorkshopleitung: Gamze Kubaşık und Ali Şirin\nOrganisiert durch: Rosa-Luxemburg-Stiftung und Offener Prozess \n**17:45-19:00 Uhr**\, Weltecho\nSymbiose\nDer Samstag begann mit ersten Erkundungen von Erinnerungspraktiken und bot Raum für intensiven Austausch in zwei Werkstätten. Nun wollen wir die vielfältigen Erfahrungen in einer Symbiose zusammenführen. Was nehmen wir mit? Was hat uns in Bewegung gesetzt? Welche Verbindungen haben wir zueinander kennengelernt? In einem Austauschformat teilen wir unsere Erlebnisse und Lernprozesse und erfahren von den Formaten und Akteur:innen\, die wir bisher noch nicht kennenlernen konnten. Welche Fragen an antirassistische Zukünfte eröffnen sich hier? Wie können wir die Praktiken der Dominanzgesellschaft hinter uns lassen und eine Gesellschaft der Vielen praktisch werden lassen? \nSonntag\, 15. September 2024 \n**10:00-14:00 Uhr**\, Weltecho\nBrunch & Worldcafé\nBundesweite Föderation und der Aufruf für Zusammenschlüsse\nSonntag wird der Tag der Verabredungen und Zukunftsvisionen. Nach zwei Tagen Input und Austausch\, geht es an diesem Tag um die bundesweite Föderationen und zukünftigen Zusammenschlüsse\, in dem wir die Inhalte der letzten Tage zusammenbringen und Fäden zusammen spinnen.\nBeim gemeinsamen Brunch sind Projekte und Arbeitsbereiche eingeladen sich im Worldcafé noch einmal vorzustellen und über gemeinsame Zukunftsperspektiven und Zusammenarbeit zu sprechen.\nBeim gemeinsamen Brunch und im World Café sind Projekte und Arbeitsbereiche eingeladen sich noch einmal vorzustellen und über gemeinsame Zukunftsperspektiven und Zusammenarbeit zu sprechen. \n**14:00 Uhr**\, Weltecho\nGemeinsame Abreise zum Bahnhof \n\n\n\n\nInformation\n\nVeranstaltungsort\nWeltecho\nAnnaberger Straße 24\n09111 Chemnitz \nZeit\n13.09.2024\, 19:00 – 15.09.2024\, 15:00 Uhr \n\n\n\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Fachtag: Esoterik und Rechtsextremismus – Geschichte und Gegenwart einer Liaison | digital
DESCRIPTION:Nicht erst seit der Corona-Pandemie zeigt sich\, dass in der esoterischen Szene menschenfeindliches Gedankengut weit verbreitet ist – verbunden mit einer tiefsitzenden Abneigung gegenüber der Moderne und der Aufklärung\, und verbunden auch mit einer Anfälligkeit für Verschwörungsideologien und Antisemitismus. \nIn der Veranstaltung wollen wir uns zunächst genauer mit den Brücken zwischen Esoterik und Rechtsextremismus beschäftigen: Welche Inhalte hat das Gedankengut\, das in der Szene populär ist? Welche Rolle spielt die sogenannte „Alternative Medizin“ und die Ablehnung der Naturwissenschaften für die Esoterik? \nIm Anschluss geht es um die Ideengeschichte der rechten Esoterik. Denn rechtsesoterisches Denken war schon in seinen Anfängen im 19. Jahrhundert für Rassismus und Antisemitismus anfällig. Wir wollen fragen: Was hat es auf sich mit den sogenannten „Wurzelrassen“? Diese wurden als ideologisches Konstrukt popularisiert von Helena Blavatsky\, der vielleicht wichtigsten frühen Vordenkerin der Esoterik. Und welche Bedeutung haben esoterisch-obskurantische Ideen wie die sogenannte „Ariosophie“ für die Frühgeschichte des Nationalsozialismus? \nZum Abschluss wollen wir uns austauschen über praktische Erfahrungen aus der Auseinandersetzung mit rechter Esoterik. Wie kann Beratung und Bildung zu diesem Thema gelingen\, und (wie) unterscheiden sie sich im Vergleich zur Arbeit gegen herkömmlichen Rechtsextremismus? \nDie Online-Veranstaltung ist eine Kooperation der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus\, der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) und des Bundesverbands Mobile Beratung e.V. \nAblauf\n\n\n\n13:30 \nBegrüßung\n\n\n13:45\nInput 1: Esoterik – zwischen Aufbruch und Unterwerfung  \n\nAndreas Speit\, Journalist\n\n\n\n\n14:50\nKurze Pause \n\n\n15:00\nInput 2: Vril\, Wurzelrassen\, Weltverschwörung. Die Ideengeschichte der rechten Esoterik \n\nDr. Judith Bodendörfer\, Religionswissenschaftlerin\, Projektleiterin von KONVERS – Netzwerk politische Bildung gegen Verschwörungsideologien der Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.\n\n\n\n\n15:45\nPause\n\n\n16:00\nGespräch: Beraten gegen rechte Esoterik\, beraten gegen Rechtsextremismus?  \n\nLaura Schenderlein\, Mobile Beraterin gegen Rechtsextremismus in Brandenburg\nFlorian Teller\, FARN – Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz\nMatthias Pöhlmann\, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen\, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern\n\nModeration:  Sarah Ullrich\, Journalistin\n\n\n17:20\nAbschluss und Verabredungen\n\n\n\nZum Programmflyer (PDF)\nAnmeldung\nDie Veranstaltung richtet sich an Engagierte gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bzw. Rechtsextremismus sowie an Menschen aus Beratungsstellen für Religions-\, „Sekten-“ und Weltanschauungsfragen. \nWir bitten um eine Anmeldung bis zum 10. September 2024 unter https://bagkr.de/anmeldung-esoterik-und-rechtsextremismus/ \nDie Zugangsdaten zur Onlineveranstaltung erhalten Sie 1-2 Tage vor dem Termin. \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Desinformation und Hass im Superwahljahr Ein Rückblick auf die Wahlkämpfe in Sachsen | Leipzig
DESCRIPTION:Wahlkämpfe finden zunehmend im Internet statt und werden auch mit unlauteren Mitteln geführt. \nDabei sind es weniger politische Parteien und Kandidaten selbst\, als vielmehr deren Unterstützer sowie antidemokratische und ausländische Akteure\, die Desinformation\, Hass und anderen manipulative Techniken nutzen. Deren Ziel ist es\, die Entscheidungen von Wählerinnen und Wählern zu beeinflussen oder demokratische Wahlen und Institutionen an sich in ihrer Legitimität anzugreifen. \nMit der Veranstaltung blicken wir zurück auf drei Wahlen und monatelangem Wahlkampf in Sachsen. \nWelche desinformierenden Erzählungen waren häufig zu beobachten? Wer war besonders betroffen von hetzerischen und verleumderischen Beiträgen? Von wem geht solch undemokratische Praxis aus? Und vor allem: welche Bedeutung hatte es für den Ausgang der Wahlen \nDiese Fragen erörtern wir mit drei Gästen\, die Soziale Medien mit unterschiedlichen Fragestellungen während der Wahlen 2024 beobachten: \nDas Projekt Faktenstark sammelt Beiträge aus Sachsen auf verschiedenen Plattformen und analysiert deren desinformierenden Erzählungen. Im Monitoring-Projekt des Leipziger Else-Frenkel-Brunswik-Instituts liegt der Fokus vor allem auf extrem rechte Telegram-Gruppen mit lokalem und landesweiten Bezug. Und eine Studie des Institute for Strategic Dialogue blickt bundeweit in TikTok-Kanäle und auf geschlechtsbezogenem Hass und Desinformation. \nAm Ende schauen wir auch nach vorn\, denn 2025 stehen Bundestagswahlen an. Daher fragen wir auch\, was Gesellschaft\, Politik\, Medien und Bildung bedenken und tun sollten\, um demokratische Wahlen und faire Wahlkämpfe zu stärken. \n\nDie Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und insbesondere jene\, die öffentliche Debatten und Wahlkämpfe beobachten\, analysieren oder mitgestalten. Ausdrücklich eingeladen sind daher Vertreterinnen und Vertreter von Medien\, Politik\, Verbänden\, politischer Bildung\, Forschung und Zivilgesellschaft. \nDie Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen jedoch gebeten. \n  \nProgramm: \n\n\n\n16:45 Uhr\nTür offen\n\n\n17:00 Uhr\nDesinformation und Hass während der Wahlkämpfe 2024 in Sachsen\n\n\n\nDesinformation in den Sozialen Medien in Sachsen\nUna Titz (Analystin im Projekt Faktenstark und Bildungsreferentin im Projekt de:hate der Amadeu-Antonio-Stiftung)\n\n\n\nMobilsierung durch die extreme Rechte in Sachsen auf Telegram\nDr. Johannes Kiess (Stv. Direktor des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts / Universität Leipzig\, verantwortlich für das Forschungsprojekt Online-Mobilisierung der extremen Rechten)\n\n\n\nGeschlechtsbezogene Gewalt und Desinformation auf TikTok\nPaula Charlotte Matlach (Analystin am Institute for Strategic Dialogue Germany\, mit Fokus auf Online-Verbreitung von Desinformation\, Hassrede und extremistischen Ideologien)\n\n\n18:30 Uhr\nPause mit kleinem Imbiss\n\n\n19:00 Uhr\nWas bedeuten die Beobachtungen für zukünftige Wahlen? Podiumsdiskussion mit allen drei Gästen\n\n\nca. 20:00 Uhr\nEnde\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nOrt\nKultur- und Begegnungszentrum „Ariowitsch-Haus“ e.V.\nHinrichsenstraße 14\n04105 Leipzig \nZur Anmeldung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung: Zwickau und der NSU | Zwickau
DESCRIPTION:Die Schau in den Zwickauer Priesterhäusern will zur Auseinandersetzung mit den extrem rechten Gewalttaten anregen. EFBI-Mitarbeiter Piotr Kocyba und Ulf Bohmann von der TU Chemnitz haben die Texte zur Ausstellung erarbeitet.\nAm 01. September eröffnet die Ausstellung „Zwickau und der NSU. Auseinandersetzung mit rechtsextremen Taten“ um 15 Uhr in den Priesterhäusern in Zwickau (Domhof 5-8\, 08056 Zwickau). Dreizehn Jahre nachdem die breite Öffentlichkeit von den Gewalttaten des selbsternannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) erfuhr\, widmet sich die Exposition den zwischen 2000 und 2007 verübten Mordanschlägen und Gewalttaten\, blickt auf die Mordopfer und ihrer Hinterbliebenen und setzt sich mit der Geschichte der Aufarbeitung dieser Taten auseinander. \nDie Schautafeln widmen sich sechs Themenkomplexen: Neben einer generellen Einführung\, gibt es einen Überblick die Taten\, Opfer und Tatorte. EFBI-Mitarbeiter Dr. Piotr Kocyba war maßgeblich an der Konzeption beteiligt. „Bei der Gestaltung war uns besonders wichtig\, zu zeigen\, dass der NSU nicht nur aus dem oft benannten Trio bestand\, sondern dass es sich um ein Netzwerk mit vielen Unterstützer:innen handelte“\, sagt der Protest- und Bewegungsforscher. Daher behandelt die Schau den NSU als Komplex. \nAußerdem beleuchten die Wissenschaftler\, warum die Unterstützung in der sächsischen Stadt Zwickau so maßgeblich für die Umsetzung der Gewaltverbrechen war. „Die Art und Weise\, wie Gedenken\, Mahnung und Aufarbeitung umgesetzt wurden\, ist auch für die Gegenwart und Zukunft relevant“\, so der Soziologe Ulf Bohmann von der TU Chemnitz. Daher wirft die Ausstellung auch einen kritischen Blick auf die rechtsstaatliche Aufarbeitung\, die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse und widmet sich der Enttäuschung von Angehörigen der Opfer und Gedenkaktivist:innen über das Ausbleiben einer vollständigen Aufarbeitung. „Wir betrachten aber auch die vielfältige Gedenkarbeit der Zivilgesellschaft in Zwickau\, die auf die Enttarnung im Jahr 2011 folgte“\, so die beiden Autoren der Ausstellung. Auch die Widerstände gegen diese Form der Aufarbeitung\, zum Beispiel das Absägen von zur Erinnerung der Opfer gepflanzten Bäumen\, thematisieren die Schautafeln. \n  \nDie Ausstellung ist bis zum 4. November 2024 geöffnet. Der Eintritt ist frei. Begleitend werden Führungen und verschiedene Programmpunkte angeboten: \n  \nSonntag\, 01.09.2024\, 15 Uhr\nAusstellungseröffnung \nZwickau und der NSU. Auseinandersetzung mit rechtsextremen Taten \nEintritt frei \nOrt\nPriesterhäusern in Zwickau\nDomhof 5-8\n08056 Zwickau \n  \nWeitere Termine \nDienstag\, 24.09.2024\, 14 Uhr\nFührung durch die Sonderausstellung „Zwickau und der NSU. Auseinandersetzung mit rechtsextremen Taten“ \nDie Inhalte der Sonderausstellung zum Thema NSU\, die bis zum 4. November 2024 in den Priesterhäusern Zwickau gezeigt wird\, wurden von Wissenschaftlern der Uni Leipzig und der TU Chemnitz erarbeitet. In einer Führung geben diese Wissenschaftler nun einen Einblick in die Schau und ihre Entstehung. \nEintritt frei \n  \nDienstag\, 22.10.2024\, 14.30 Uhr\nFilmvorführung: Der NSU-Komplex – Rekonstruktion einer beispiellosen Jagd (2016) \nDer knapp einstündige Dokumentarfilm von Stefan Aust und Dirk Laabs beleuchtet Netzwerke und Hintergründe des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)\, dessen Mitglieder Morde\, Bombenanschläge und Banküberfälle begingen. Der Film ist Teil des Begleitprogramms der Sonderausstellung „Zwickau und der NSU. Auseinandersetzung mit rechtsextremen Taten“\, die vom 1. September bis 4. November 2024 im Museum Priesterhäuser Zwickau zu sehen ist. \nEintritt frei\, Voranmeldung empfohlen \n  \nDienstag\, 29.10.2024\, 14 bis 16 Uhr\nJung im Dialog: Der NSU und Zwickau \nDiskutiere mit uns über den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) und seine Bedeutung für Zwickau. Finde heraus\, wie wir als Gemeinschaft aus den Ereignissen lernen und heute darauf reagieren können. Nimm an unserer interaktiven Dialogveranstaltung teil und erfahre\, wie du dich demokratisch engagieren und einen positiven Beitrag leisten kannst! \nDie Veranstaltung richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren. Sie ist eine Veranstaltung des AKTION ZIVILCOURAGE e.V. aus der Reihe „JuDiO – Junger Dialog in Ostdeutschland“. \nEintritt frei \n  \nBarrierefreiheit\nDie historischen Altbauten sind nicht barrierefrei. Das Personal ermöglicht auf Nachfrage betreffenden Personen individuell zugeschnittene Einblicke. Die Sonderausstellung sowie die Räume im Ergänzungsbau sind barrierefrei. \nÖffnungszeiten\nDienstag bis Sonntag\, Feiertag 11.30 bis 17 Uhr \nSchließtage: Karfreitag\, Heiligabend\, Silvester \nEintritt\nWährend der Sonderausstellung „Zwickau und der NSU. Auseinandersetzung mit rechts-extremen Taten“ ist vom 01.09–04.11.2024 der Museumseintritt frei. \n  \nKontakt zu den Ausstellungsautoren: \npiotr.kocyba@uni-leipzig.de \nulf.bohmann@soziologie.tu-chemnitz.de \nWeitere Informationen
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SUMMARY:DES! Sommercamp der selbstverwalteten Jugendclubs | Naunhof
DESCRIPTION:Selbstverwaltete Jugendclubs aufgepasst! Das DES!-Sommercamp richtet sich direkt an euch. Anmeldung und alle Infos unter: nimm-des.de/festival\n\n\n\nKommt mit anderen Jugendclubs aus Sachsen ins Gespräch\, tauscht euch aus\, knüpft Kontakte\, diskutiert und feiert miteinander!\n\n\nDES! läuft in Kooperation mit der Sächsischen Landjugend und wird durch das Bundesprogramm DemokratieLeben des BMFSFJ gefördert.\n\n\nIhr wollt einen Stand für den Jahrmarkt anmelden? Ihr braucht Unterstützung bei Materialtransport oder -beschaffung? Ihr habt eine Idee\, seid aber unsicher\, wie die umgesetzt werden kann? Dann meldet euch dazu bitte bei Julian (Kontaktdaten stehen rechts).\n\n\n\n\n\n\n\nDie Unterkunft bezahlen wir. Wir übernehmen auch eure Reisekosten nach dem Bundesreisekostengesetz. Das bedeutet \n\nfür PKW-Fahrten: wir bezahlen 20 ct pro gefahrenen Kilometer von euch zuhause zum Veranstaltungsort und zurück\nfür Fahrten mit dem ÖPNV: wir brauchen euer Ticket im Original. Dieses müsst ihr uns also nach dem Sommercamp zuschicken. Nicht übernommen werden Fahrten in der 1. Klasse.\n\n\n\nDas Sommercamp findet im Freizeit- und Bildungszentrum Grillensee statt. \nAdresse: Ammelshainer Str. 1\, 04683 Naunhof \n\n\nAnreise mit dem Auto: \n\nAutobahn A14 Dresden – Leipzig bis zur Ausfahrt 30 (Klinga/Ammelshain)\,\nlinks Richtung Ammelshain\,\nin Ammelshain links Richtung Naunhof\,\nam Ortseingang Naunhof geradeaus in den Birkenweg und gleich rechts auf den Parkplatz\n\nAnreise mit den Öffis:\nStündlich fährt ein Zug vom Hauptbahnhof Leipzig zum Bahnhof Naunhof. Der Bahnhof liegt in 1\,5 Kilometer Entfernung vom Haus Grillensee. Entweder ihr lauft die Strecke oder ihr erwischt den Bus 641 Richtung Grimma\, mit welchem ihr bis zur Haltestelle „Naunhof\, Birkenweg“ fahren könnt. Von dort aus sind es nur noch 270 m Fußstrecke. \nUnterbringung: \nGeschlafen wird in Doppel- bis Mehrbett-Zimmern\, welche jedes über ein eigenes Bad verfügen. Bettwäsche und Handtücher sind vorhanden. \nWir bemühen uns\, dass ihr gemeinsam mit euren Jugendclub-Kollegen und -Kolleginnen ein Zimmer bekommt. Bitte seht uns nach\, falls das nicht immer klappen sollte. \nGrundsätzlich werden die Zimmer geschlechtergemischt belegt. Bitte schreibt uns unter „Das möchte ich euch noch mitteilen“ in der Anmeldesmaske\, wenn ihr eine geschlechtergetrennte Unterbringung bevorzugt. \n\n\nKontakt\nJulian Koch-Duschek\nProjektleiter\nTelefon: 0157-77441830\nE-Mail: jduschek@saechsische-jugendstiftung.de \nAndreas Wujanz\nProjektmitarbeiter\nTelefon: 0151-42058419\nE-Mail: andreas.wujanz@saechsische-landjugend.de \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung & Programm
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SUMMARY:Gespräch mit Veith Selk zu seinem Buch "Demokratiedämmerung" | Schkeuditz
DESCRIPTION:Aktuell wird Demokratie vielfältig und facettenreich diskutiert. Besonders westliche Demokratien begründen ihr Selbstverständnis und ihre Führungsrolle mit einer gelebten und aktiven demokratischen Gesellschaft. Doch wie steht es um unsere Demokratie? Mit welchen gesellschaftlichen Herausforderungen sieht sie sich in der Gegenwart konfrontiert? \nWir laden Sie zu einer spannenden Gesprächsrunde am 29.08.2024 nach Schkeuditz mit dem Politikwissenschaftler und Autor Dr. Veith Selk ein\, in der wir aus seinem Buch “Demokratiedämmerung” hören und über seine Thesen diskutieren. \nOrt\nRathauskolonnade\nRathausplatz 3\n04435 Schkeuditz. \nAnmeldung\nWeitere Informationen
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SUMMARY:CSD Plauen | Plauen
DESCRIPTION:Wir ziehen um – mit euch. Am 24.08.2025 findet der CSD Vogtland in Plauen statt. Gemeinsam laufen wir für eine bunte Gesellschaft und rufen alle bunten Menschen dazu auf mit uns zu laufen. Wir starten 14:00 Uhr am oberen Bahnhof in Plauen und ziehen mit einer Parade durch die Stadt…
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SUMMARY:taz Panter Forum: Was auf dem Spiel steht | Chemnitz & digital
DESCRIPTION:Bei der Landtagswahl am 1. September könnte die rechtsextreme AfD in Sachsen stärkste Kraft werden. Und dann? Wir müssen hinschauen: Welche Agenda verfolgen Rechte? Welche Menschen und Strukturen\, die in Sachsen die Demokratie stärken\, stehen schon jetzt vor immer größer werdenden Herausforderungen? Wie organisiert sich Widerstand gegen antidemokratische Kräfte? Und auf wen kommt es jetzt besonders an? \nGanzes Programm\, Anmeldung & FAQ: taz.de/panterforen \n \n\nEintritt kostenlos | Anmeldung notwendig | Einlass ab 9.30 Uhr\n·Bühnenpodien | Küchentischgespräche | Raum für Austausch und Vernetzung\n\nZu Gast: die demokratischen Spitzenkandidatinnen für den sächsischen Landtag | Michael Nattke vom Kulturbüro Sachsen e.V.\, Autor und Aktivist Jakob Springfeld\, Jule Nagel von der Linkspartei\, Kulturwissenschaftlerin Frauke Wetzel\, Özcan Karadeniz\, Referent für politische Bildungsarbeit und viele mehr \nAb 18 Uhr kürt die taz Panter Stiftung eine Initiative aus Sachsen mit dem mit 5.000 € dotierten Panter Preis für ihr soziales Engagement. Nominiert sind das Küchenkollektiv Calzone Rivoluzione – Pizza gegen Rechts\, das Empowerment-Projekt für Mädchen SISTERS*\, Donata Porstmann von den Omas gegen Rechts in Döbeln sowie das Blaskapellen-Kollektiv Banda Comunale.  \nAusklang mit Live-Musik von DJane Izzy und Getränken \nOrt\nWeltecho Chemnitz\nAnnaberger Straße 24\nChemnitz\, 09111  \nProgramm\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Workshop für Neubürger*innen: Fit für die Wahlen nach der Einbürgerung – Landtagswahl & Wahl des Integrations- und Ausländerbeirats | Dresden
DESCRIPTION:In diesem Jahr stehen wichtige Wahlen an: am 9. Juni die Kommunalwahl und die Europawahl\, am 1. September die\nLandtagswahl und Wahl des Integrations- und Ausländerbeirats. \nSie dürfen nach Ihrer Einbürgerung erstmals in Deutschland wählen? Sie möchten besser verstehen\, worüber Sie bei diesen Wahlen entscheiden und wie die Wahlen konkret ablaufen? \nWer steht zur Wahl? Wie sieht der Stimmzettel aus? Wie viele Stimmen habe ich? \nWir laden Sie ein\, mit anderen Eingebürgerten über Ihre Fragen zu den Wahlen zu sprechen. \n• Samstag\, 25. Mai 2024\, 10.00 – 16.00 Uhr\nin unserem Workshop zur Kommunalwahl \n• Samstag\, 1. Juni 2024\, 10.00 – 16.00 Uhr\nin unserem Workshop zur Europawahl \n• Samstag\, 24. August 2024\, 10.00 – 16.00 Uhr\nin unserem Workshop zur Landtagswahl \nund Wahl des Integrations- und Ausländerbeirats \nDie Workshops finden in den Räumen der Volkshochschule Dresden\, Annenstraße 10 (in der Nähe vom Postplatz) statt. \nDie Teilnahme an den Workshops ist kostenlos.\nFür Verpflegung wird gesorgt. \nEine Kooperation der Volkshochschule Dresden mit dem Bündnis gegen Rassismus Sachsen und dem Ökumenischen Informationszentrum e.V. \nOrt\nVolkshochschule Dresden\nAnnenstraße 10 \nZum Flyer  \nWeitere Informationen
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SUMMARY:OFFENER PROZESS - Ausstellung zum NSU-Komplex | Zwenkau
DESCRIPTION:OFFENER PROZESS – Ausstellung zum NSU-Komplex \nDie Ausstellung OFFENER PROZESS widmet sich dem Thema der Auswirkungen rassistischer Gewalttaten am Beispiel des NSU-Komplexes\, dessen gesellschaftliche Aufarbeitung noch lange nicht abgeschlossen ist. In der Ausstellung wird dabei die Ost-Deutsche Realität\, insbesondere in Sachsen\, zum Ausgangspunkt genommen\, um eine Geschichte des NSUKomplexes zu erzählen\, die von den Migrationsgeschichten und den Kontinuitäten rechter und\nrassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen ausgeht. Mit dem Ansatz eines “lebendigen Erinnerns” rückt sie marginalisierte Perspektiven in den Mittelpunkt. \nNicht selten sind es die Geschichten der Täter:innen des NSU-Komplexes\, die im Mittelpunkt der Narrative stehen. Das Projekt Offener Prozess möchte mit dieser Tradition brechen und stattdessen sowohl Migrationsgeschichten und migrantische Kämpfe\, Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt sowie struktureller und institutioneller Rassismus in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken. \nZiel der Ausstellung ist\, mithilfe der Exponate\, des Methodenhandbuches\, eines mehrsprachigen Vermittlungsteams und eines Diskursprogrammes\, die komplexen Ereignisse des NSU-Prozess für ein breites Publikum zugänglich zu gestalten. Die Ausstellungsarbeiten stehen in den Sprachen Türkisch\, Arabisch\, Englisch und in einfacher Sprache zur Verfügung. Zudem beinhalten die audiovisuellen Arbeiten für blinde Menschen eine Audiodeskription. \n\n\n\nKünstlerische Beiträge von Harun Farocki\, Hito Steyerl\, belit sağ\, Želimir Žilnik\, Ulf Aminde und Forensic Architecture u.a. widmen sich den Lebensrealitäten von Gastarbeiter:innen\, Migrationsgeschichten\, dem Alltag in Deutschland und der rechtsterroristischen Gewalt wie dem Alltagsrassismus. Aktivistische Initiativen erinnern an diejenigen\, die Opfer dieser Gewalt geworden sind und sind die lauten Stimmen derer\, die sich dagegen zur Wehr setzen. Zuhören wird hier als politische Praxis verstanden\, Erinnern als Prozess. Diese Ausstellung fordert auf zum Handeln. Begleitet wird die Ausstellung von einem Vermittlungs- und Diskursprogramm. Zusätzlich können die Inhalte in der Webausstellung\nnachvollzogen werden. Der Ausstellungsraum wird um eine Interaktive Karte sowie einen Chatbot (Messenger-Dienst) erweitert.Die Ausstellung ist entstanden im Rahmen des Projekts Offener Prozess – NSU-Aufarbeitung in Sachsen des ASA-FF e.V. unter Leitung von Hannah Zimmermann und Jörg Buschmann. Ayşe Güleç und Fritz Laszlo Weber entwickelten im Auftrag des Projekts Offener Prozess das künstlerische\, gestalterische und kuratorische Konzept der Ausstellung. Irène Mélix ist verantwortlich für die Ausstellungsproduktion und die Konzeption der Webausstellung. Für das Vermittlungsprogramm sowie die politische Bildungsarbeit im Kontext der Ausstellung sind Ayşe Güleç\, Juliane Phieler und Hannah Zimmermann verantwortlich.\n\n\n\n\n\n\nÖffnungszeiten \nIm Zeitraum vom 24. August bis 6. Oktober ist die Ausstellung im KulturKino zu folgenden Zeiten geöffnet: \n  \n\nmontags 10 bis 14 Uhr\ndienstags 10 bis 14 Uhr\ndonnerstags 15 bis 19 Uhr\n\n\nSowie an den Tagen: \n  \n\nSo\, 01.09.2024 13 bis 15 Uhr\nSo\, 08.09.2024 13 bis 17 Uhr (Tag des offenen Denkmals)\nSo\, 22.09.2024 10 bis 12 Uhr (mit Vermittlung\, Anmeldung notwendig)\nDo\, 03.10.2024 15 bis 17 Uhr (mit Vermittlung\, Anmeldung notwendig)\nSo\, 06.10.2024 13 bis 15 Uhr\n\n\n\n\nVermittlungsangebot für Schulen\n\nSchulklassen und andere interessierte Gruppen haben die Möglichkeit\, die Ausstellung mit einer Vermittlung zu besuchen. Jeweils zwei junge Menschen\, geschult von ASA-FF e.V.\, führen die Gruppe durch die Ausstellung.\nDies dauert 1\,5 bis 2 Stunden.Zur Terminabsprache und für weitere Bildungsangebote nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf:E-Mail: info@kulturkino-zwenkau.de\nTelefon: 034203 – 623 160 \n\n\n\n\nOrt\n\n\n\nHugo-Haase-Straße 9\n04442 Zwenkau
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SUMMARY:Podiumsgespräch: Haltung bewahren - wie politisch muss Soziale Arbeit in Sachsen sein? | Leipzig
DESCRIPTION:**Podiumsgespräch anlässlich der Landtagswahl in Sachsen** \nHaltung bewahren – wie politisch muss Soziale Arbeit in Sachsen sein? \nLiebe Kolleg:innen\, \nIn Zeiten von politischem Wandel und Krisen steht die Soziale Arbeit vor neuen Herausforderungen. Im September 2024 finden die Landtagswahlen in Sachsen statt und Soziale Arbeit muss sich deutlicher positionieren… oder? \nVielleicht kennt Ihr das: Politische Entscheidungen beeinflussen unseren Alltag als Sozialarbeitende oft unmittelbar. Wir finden: Soziale Arbeit und Politik haben einen komplizierten Beziehungsstatus. \nLasst uns darüber ins Gespräch kommen\, uns vernetzen und uns gegenseitig stärken! \nDer DBSH Sachsen lädt herzlich zu einem Podiumsgespräch mit Gäst*innen aus Praxis und Wissenschaft ein. \nam 22.08.2024\num 19 Uhr\nim Pögehaus\n \nmit \n\nFlorian Krahmer (NDK Wurzen)\nHannah L. Franke (Sozialarbeiterin (MSW)\, Vorstandsmitglied Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.)\nNicole Maziarka (staatl. anerkannte Sozialarbeiterin (B.A.)\, angewandte Sexualwissenschaftlerin (M.A. i.A.)\, Referentin LAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e.V.)\nSophie Spitzner (Treibhaus e.V. / wissenschaftliche Mitarbeiterin der HSMW)\n\nModeration: Tobias Burdukat (Geschäftsführer Between the Lines gGmbH in Grimma\, entstanden aus der von ihm entwickelten Projektkonzeption der emanzipatorischen Jugendarbeit „Dorf der Jugend“; Lehre an der TH Nürnberg und HTWK Leipzig) \nIm Anhang sind Veranstaltungsplakate zu finden\, die gerne weitergeleitet\, aufgehangen und verteilt werden können. Auch die Mail kann gerne weitergeleitet werden! \nWir freuen uns auf Euer Kommen und spannende Diskussionen unter Kolleg*innen! \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Wirtschaft im Dialog: Wirtschaftliche Auswirkungen in Zeiten des Populismus | Chemnitz
DESCRIPTION:Unsere Veranstaltung gibt Ihnen Einblicke in die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen\, in die aktuellen Erkenntnisse des Instituts der deutschen Wirtschaft und bietet Antworten. \n\n\nInhalte:\nDas Institut der deutschen Wirtschaft legt in seiner Studie erstmalig Zahlen vor\, welche wirtschaftlichen Auswirkungen ein Ausstieg Deutschlands aus der Europäischen Union für den Wirtschaftsstandort Deutschland bedeuten würde. In einer Zeit\, in der Populismus europaweit an Einfluss gewinnt\, sehen wir uns mit zahlreichen wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland konfrontiert. Darunter Themen\, wie die Verringerung des Bruttoinlandsprodukts\, der Verlust an Wertschöpfung\, Arbeitsplätzen\, Wohlstand und Freiheit. \nUnsere Veranstaltung gibt Ihnen Einblicke in die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen\, in die aktuellen Erkenntnisse des Instituts der deutschen Wirtschaft und bietet Antworten auf regionale Problemlagen in Sachsen. \nEs wird entscheidend sein\, dass Unternehmen\, Kultur\, Zivilgesellschaft und Politik gemeinsam Wege finden\, den Wirtschaftsstandort Deutschland innerhalb der Europäischen Union zu stärken und die Menschen in Sachsen auf diesem Weg mitzunehmen. \nDeshalb laden wir Sie herzlich zu unserer Veranstaltung „Wirtschaftliche Auswirkungen in Zeiten des Populismus“ ein und würden uns freuen\, wenn Sie sowohl Interesse als auch Gelegenheit haben\, mit uns ins Gespräch zu kommen. \nWir freuen uns auf Ihre Teilnahme\, wertvolle Impulse und einen inspirierenden Austausch! \nProf. Dr. Michael Hüther\, Institut der deutschen Wirtschaft\nRobert Czajkowski Wirtschaft für ein Weltoffenes Sachen e. V.\nChristoph Neuberg Industrie- und Handelskammer Chemnitz \n\n\nAblauf:\nProgramm: \nModeration: Alexandra Gerlach \n14:30 Uhr I Ankommen & registrieren\, Get together\n15:00 Uhr I Eröffnung Sylvia Pfefferkorn\, stellv. Vorstandssprecherin Wirtschaft für ein Weltoffenes Sachsen e. V\n15:05 Uhr I Statement Christoph Neuberg\, Hauptgeschäftsführer IHK-Chemnitz\n15:10 Uhr I Statement Prof. Dr. Michael Hüther\, Direktor und Mitglied des Präsidiums\, Institut der deutschen Wirtschaft\n15:15 Uhr I Vortrag Dr. Knut Bergmann Leiter Kommunikation und Hauptstadtbüro\, Institut der deutschen Wirtschaft\n15:35 Uhr I Podiumsdiskussion unter Einbeziehung der Teilnehmer Alexander Dierks\, CDU-Generalsekretär\, Sven Schulze Oberbürgermeister Stadt Chemnitz\, Robert Czajkowski\, Vorstandssprecher Wirtschaft für ein Weltoffenes Sachsen e. V.\, Marco Rutzke\, Geschäftsführer NetTask GmbH\nSeien Sie im Anschluss unser Gast und genießen Sie bei uns erlesene Fingerfoods und Canapés \n16:30 Uhr I Seien Sie im Anschluss unser Gast und genießen Sie erlesene Fingerfoods\, Canapés und bilaterale Gespräche & Netzwerk \n17:30 Uhr I Ende \nOrt\nIHK-Chemnitz\nStraße der Nationen 25\n09111 Chemnitz \nMit freundlicher Unterstützung durch die IHK – Chemnitz. \nIhre freundliche Registrierung erwarten wir bitte bis zum 15.08.2024. \nWir freuen uns auf Ihre Teilnahme! \nWeitere Informationen & Anmeldung
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SUMMARY:Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen – „Kunst als Mittel in der Antisemitismusbekämpfung“ | Döbeln
DESCRIPTION:Auf der inzwischen 7. Tagung des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus in Sachsen wollen wir uns mit Kunst als Mittel in der Antisemitismusbekämpfung befassen. Die Tagung findet am 20.08.2024 von 9.30-17.00 Uhr in Döbeln im Treibhaus Döbeln e.V. statt. Dazu möchten wir Sie und euch ganz herzlich einladen! \nDas Verhältnis von Kunst und Antisemitismus ist medial vor allem hinsichtlich seiner problematischen Dimensionen präsent. Seien es die Vorkommnisse auf der documenta\, der Berlinale oder in lokalem\, kleineren Rahmen\, regelmäßig manifestieren sich Spannungen zwischen Vorstellungen von künstlerischer Freiheit und den Grenzen zum Antisemitismus. Kunst kann jedoch auch als bedeutendes Mittel in der Kritik und Bekämpfung von Antisemitismus dienen und stellt in dieser Hinsicht einen wichtigen Bestandteil von Bildungsarbeit dar. Wir wollen uns auf der Tagung bewusst und vorranging mit diesen konstruktiven Potentialen befassen und beleuchten\, wie Kunst kreative Herangehensweisen an Antisemitismuskritik schaffen und Zielgruppen-Zugänge erweitern kann. \nProgramm \nDie Tagung wird eröffnet mit einer Keynote zum Schwerpunktthema „Kunst als Mittel in der Antisemitismusbekämpfung“. Daraufhin folgt eine Speed-Panel-Session\, bei der die Teilnehmenden die Möglichkeit besitzen\, im Wechsel verschiedene zur Auswahl stehende Projekte und Best-Practice Beispiele kennenzulernen. Am Nachmittag werden wir uns dann in Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenschwerpunkten austauschen. In jeder Gruppe geben Akteur*innen einen kurzen Gesprächsimpuls zu ihrer Arbeitspraxis. Wir laden Sie natürlich alle wie immer herzlich ein\, Ihre eigenen Beispiele\, Erfahrungen und Fragen mit in die jeweilige Gruppe einzubringen. Den Abschluss des Tages bildet eine Stadtführung zu Spuren Jüdischen Lebens in Döbeln von Stephan Conrad\, Leitung der AG Geschichte am Treibhaus Döbeln. \nEine detaillierte Übersicht über den Tagesablauf finden Sie im ebenfalls angehängten separaten Dokument. \nHinweise zur Anmeldung \nDie Tagung richtet sich primär an Akteur*innen\, die sich gegen Antisemitismus und/oder für die Stärkung und Selbstbestimmung jüdischen Lebens engagieren. Interessierte\, die sich zu diesen Themen weiterbilden möchten\, sind jedoch ebenfalls herzlich willkommen. \nBitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an\, welche der Arbeitsgruppen Sie besuchen möchten. Nennen Sie dabei bitte auch einen Zweitwunsch\, da wir die Teilnehmendenzahl pro AG auf 10 Personen begrenzen. \nTeilen Sie uns weiterhin bitte mit\, ob Sie am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen möchten. Das Mittagessen ist vegetarisch und vegan. \nAnfahrt \nDie Veranstaltung findet im Treibhaus e.V. Soziokultur in Döbeln\, Bahnhofstraße 56\, 04720 Döbeln statt. \nParkplätze vor Ort sind in Laufnähe des Veranstaltungsortes vorhanden. Zur Anreise mit dem ÖPNV nutzen Sie den Hauptbahnhof Döbeln und von dort Bus Nr. 750 oder 895 zur Haltestelle Döbeln\, Volkshaus. \nSollten Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten können\, wenden Sie sich gerne an uns und wir versuchen\, einen Platz zu vermitteln. \nOrt\nTreibhaus e.V. Soziokultur in Döbeln\nBahnhofstraße 56\nDöbeln\, 04720 \nWeitere Informationen
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SUMMARY:MUT-Workshop | digital
DESCRIPTION:Was macht dich eigentlich immer wieder wütend?\nDas geht raus an alle Sachsen-Töchter! Wir freuen uns einen weiteren digitalen MUT-Workshop anbieten zu können\n…du bist zwischen 16-29 Jahre alt\,\n…lebst und/oder arbeitest in Sachsen\n…und hast Bock deine WUT in MUT zu verwandeln?\n\n\n\nDann melde dich jetzt zu unserem kostenlosen MUT-Workshop an!\n\nDer Workshop ist digital – du kannst also von überall teilnehmen. Also Kalender raus und eintragen:\n\n19. August von 17.00 bis 20.00 Uhr\n\n\n\nMultiplikator*innen sind radikal-herzlich eingeladen sich anzumelden.\n\n\n\nauch radikale Söhne sind natürlich herzlich willkommen!\n\n\n\n\nbring your Bande! Sag auch gern deinen Mitstreiter*innen Bescheid und nehmt gemeinsam teil!\n\n\n\n\nWas erwartet dich?\nWir werden uns nach einem kurzen Warm-up deinem WUT-Thema widmen. Mit den Mitteln der Aktionskunst verwandeln wir dein WUT- in dein MUT-Thema. Politische Bildung kann mitunter etwas trocken rüberkommen. Aktionskunst hitted anders. Wir wollen dich empowern und bestärken\, neue Wege für dein politisches Thema zu gehen.\n\n\n\nDu bist herzlich eingeladen\, mitzumachen! Wir freuen uns auf dich!\n\nAnmeldung via Mail an anmeldung@radikaletoechter.de\n\n\nWeitere Informationen (Facebooklink)\nWebsite Radikale Töchter
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SUMMARY:Good news! Das Sommer-SachsenSofa | Löbau
DESCRIPTION:Die Nachrichtenlage wird bestimmt von negativen\, teils verheerenden Berichten über Krisen\, Krieg und Leid. Und auch in Sachsen werden vor der Landtagswahl eher Probleme in den Vordergrund gestellt als bereits Erreichtes. Dabei gibt es viel Gutes zu berichten. Von Menschen\, die sich engagieren und von gelungenen Initiativen. Auf diesem SachsenSofa wollen wir darüber sprechen\, was gut läuft in Sachsen. Lassen Sie sich überraschen! \nKooperation: Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen\, Sachsen-Fernsehen\nSofagäste: werden bekanntgegeben auf www.sachsensofa.de.\nModeration: Maxi Konang\, Daniel Heinze \n\n\n\nVeranstaltungsort\nMarktplatz Löbau\n02708 Löbau\n\n\n\nInformationen / Anmeldung\nwww.sachsensofa.de\n\n\n\nZielgruppe\nAlle\n\n\n\nVeranstalter\nEvangelische Akademie Sachsen\nHauptstraße 23\n01097 Dresden\nakademie@evlks.de\nhttp://www.ea-sachsen.de\n\n\nWeitere Informationen
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SUMMARY:Info-Veranstaltung: „Gehörlos\, schwerhörig und diskriminiert? – Welche Möglichkeiten habe ich?“ | digital
DESCRIPTION:Info-Veranstaltung: „Gehörlos\, schwerhörig und diskriminiert? – Welche Möglichkeiten habe ich?“\nWann:\nDonnerstag\, 15. August 2024\nUhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr \nWo:\nOnline (Die Zugangsdaten senden wir Ihnen nach der Anmeldung.) \nBei der Veranstaltung sprechen wir über:\n\nUmgang mit Diskriminierung\nIhre Rechte\nIhre Beratungsmöglichkeiten\nUnsere Online-Beratung\, unsere monatliche Sprechstunde in Deutscher Gebärdensprache\nIhre Fragen an uns\n\nHinweis zu Veranstaltung:\n\nWir sprechen Lautsprache.\nWir stellen Dolmetscher*innen für Deutsche Gebärdensprache.\nKostenfreie Teilnahme\n\nAnmeldung? Rückfragen?\nBitte wenden Sie sich an Martin Jäger per E-Mail an: onlineberatung@adb-sachsen.de \nWas macht das Antidiskriminierungsbüro Sachsen?\nDas Antidiskriminierungsbüro Sachsen berät Menschen\, die Diskriminierung erlebt haben.\nAlle Menschen können zu uns kommen.\nDie Beratung ist immer kostenlos. \nEine Beratung ist auf folgendem Weg möglich:\n• Online-Beratung (Chat)\n• Video-Beratung\n• Monatliche Sprechstunde in Deutscher Gebärdensprache\n• Email-Beratung\n• Vor Ort in Leipzig\, Dresden\, Chemnitz \nWir freuen uns über Ihre Teilnahme und sind gespannt auf Ihre Fragen! \nVielleicht interessiert Sie auch …\n… unsere Vernetzungsveranstaltung „Beratungsangebote für Gehörlose nach Diskriminierung“ am 13. August? \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Merkt ihr nischt! – Lesung antifaschistischer Texte | Chemnitz
DESCRIPTION:Zusammengestellt und vorgetragen von Mike Melzer (Bildungsreferent) \n„Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.“ \nSo kommentierte 1952 Bertolt Brecht das Wiedererstarken der Faschisten und Kriegstreiber im Westen Europas. Aber sollte im Angesicht des heutigen ansteigenden Rassismus und Chauvinismus und dem Erstarken von rechtsradikalen Parteien nicht auch an die Menschen erinnert werden\, die sich diesem Wahnsinn entgegenstellten? \nIm Programm werden neben den berühmten Dichtern der 1930er Jahre wie Brecht und Tucholsky auch weniger bekannte Namen wie Jura Soyfer\, Theodor Kramer und Horst Lommer durch ihre Texte zu hören sein. Ebenso entstanden in den Gefängnissen und Konzentrationslagern des Nationalsozialismus Kunstwerke\, welche uns Nachgeborenen nicht nur Erinnerung\, sondern auch Aufruf zum Widerstand sein sollen. Sie beeindrucken tief durch ihre Menschlichkeit und ihren Lebensmut in unmenschlicher Umgebung. \nAuch entstanden auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges und bei den Partisan*innen vor allem Lieder\, welche zum Teil bis heute als Hits bezeichnet werden können. \nDieses Programm will aus allen diesen ein Kaleidoskop formen\, das in vielen Farben strahlt\, und den Zuhörenden damit Mut\, Hoffnung und Zuversicht geben für den Kampf um Freiheit und Frieden. \nDiese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. \nOrt\nSoziokulturelles Zentrum QUER BEET\nRosenplatz 4\n09126 Chemnitz \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Zusammen stark engagiert – Argumentationsworkshop | Meißen
DESCRIPTION:Liebe (ehrenamtlich) Engagierte und Interessierte\, \nviele von uns kennen es: Eine rechte Äußerung fällt\, und man ist oft erst einmal perplex und weiß nicht\, wie man reagieren kann. Gerade Menschen\, die selbst Migrationsbezüge haben und / oder sich aktiv für eine pluralistische Gesellschaft einsetzen\, sind besonders häufig rechten Anfeindungen ausgesetzt. Wie können wir damit umgehen? \nIm Workshop tauschen wir uns aus und entwickeln gemeinsam Handlungsstrategien für den Umgang mit rechten Äußerungen. Interaktive Übungen und Methoden unterstützen uns\, die eigene Handlungs- und Argumentationssicherheit zu stärken. Das Ziel ist es\, dass sich alle Teilnehmenden im Umgang mit solchen Herausforderungen sicherer fühlen und effektive Strategien zur Hand haben\, um Rassismus und menschenfeindlichen Äußerungen entgegenzutreten. \nDer Workshop richtet sich an (ehrenamtlich) Engagierte und Interessierte. \nAlle sind herzlich eingeladen\, teilzunehmen und gemeinsam an einem respektvollen und toleranten Miteinander im Landkreis Meißen zu arbeiten. \nEine Kooperation zwischen Meißner Stimmen\, Buntes Meißen – Bündnis für Zivilcourage e.V. und dem Projekt „Spot on! Engagement sehen. Strukturen stärken“ des Kulturbüros Dresden e.V. \nAmanda Luna ist Bildungsreferentin in der politischen Bildung und Gesundheitsberaterin und hat mit Schulen\, Universitäten\, Vereinen\, Initiativen und Kommunen auf vielfältigste Weise zusammengearbeitet. In über sechs Jahren konnte sie in diversen Projekten\, Netzwerken und Beratungen auf lokaler\, regionaler und (inter)nationaler Ebene in Deutschland\, den Niederlanden\, Peru\, Mexiko und Brasilien ein enormes Maß an Erfahrung sammeln. Hier hat sie erfolgreiche Konzepte für ein transformatives\, nachhaltiges und sozial integratives Bildungssystem in die Praxis umgesetzt. Sie arbeitet mit partizipativen\, integrativen und machtkritischen Ansätzen sowie einer dekolonialen Perspektive. \nHier könnt ihr mehr über Amanda Luna erfahren: https://amandaluna.net/ \nAnmeldung bis zum 9. August 2024 an: \nNora Zeising (sie/ihr) – Projekt „SpotOn! Engagement sehen. Strukturen stärken“\nnora.zeising@kulturbuero-dresden.de\nKulturbüro Dresden\nSchweizer Str. 32\, 01069 Dresden\nTelefon Büro: 0351 407 662 53 Telefon mobil: 0176 95275796 \nwww.kulturbuero-dresden.de\nhttps://www.instagram.com/kulturbuerodd \nWeitere Informationen\n 
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SUMMARY:Vernetzungsveranstaltung „Beratungsangebote für Gehörlose nach Diskriminierung“ | digital
DESCRIPTION:Herzlich laden wir Sie zu unserer Vernetzungsveranstaltung ein. Seit Juli 2023 haben wir unser Angebot der Antidiskriminierungsberatung um die Möglichkeit der Online-Beratung sowie einer offenen Sprechstunde in Deutscher Gebärdensprache ergänzt. Ziel ist es\, eine barrierefreie und zugängliche Unterstützung für Ratsuchende zu gewährleisten. Hierbei nehmen wir insbesondere gehörlose und schwerhörige Ratsuchende in den Blick. \nDiese Veranstaltung ist für Sie interessant\, wenn …\n\n… im Rahmen Ihrer Arbeit Nutzer*innen Ihrer Angebote von Diskriminierung berichten und Sie sie gerne an eine geeignete Anlaufstelle verweisen möchten.\n … Sie insbesondere gehörlose oder schwerhörige Menschen\, die Diskriminierung erfahren haben\, an uns verweisen möchten. Denn diese profitieren insbesondere von den o. g. Angeboten.\n… Sie sich an der Gestaltung einer inklusiven Beratungslandschaft beteiligen und die Teilhabe gehörloser und schwerhöriger Menschen fördern möchten.\n\nTermin:\nDienstag\, 13. August 2024\nUhrzeit: 14:00 – 15:30 Uhr \nOrt:\nOnline (Zugangsdaten werden nach Anmeldung versendet) \nIm Mittelpunkt stehen folgende Themen:\n\nVorstellung unserer Online-Beratung und Sprechstunde in Deutscher Gebärdensprache\nTechnische und organisatorische Rahmenbedingungen dieser Angebote\, Rahmenbedingungen hinsichtlich Barrierefreiheit\nErfahrungsberichte und Fallbeispiele\nMöglichkeiten der Zusammenarbeit und Vernetzung\n\nAnmeldung:\nBitte melden Sie sich bis zum 6. August 2024 per E-Mail unter onlineberatung@adb-sachsen.de an. \nDie Teilnahme ist kostenlos. \nHinweise zur Veranstaltung:\nDie Veranstaltung findet über den Zoom-Raum des ADB Sachsen statt.\nSie wird durch Dolmetscher*innen für Deutsche Gebärdensprache begleitet. \nBitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung mit\, ob Sie weitere Bedarfe haben\, um an der Veranstaltung gut teilnehmen zu können. \nWir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den Austausch mit Ihnen! \nVielleicht interessiert Sie auch …\n… unsere Info-Veranstaltung (online): „Gehörlos\, schwerhörig und diskriminiert? – Welche Möglichkeiten habe ich?“ am 15. August? \nWeitere Informationen
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SUMMARY:Demokratie in Fahrt | sachsenweit
DESCRIPTION:Eine 2-tägige Bus-Tour zu einigen Orten der Demokratie im Vogtlandkreis\, Erzgebirgskreis\, Mittelsachsen und LK Leipzig. Anmeldeschluss war laut Flyer schon im Juni\, in der Radiosendung der Orte am Freitag klang es aber so\, als gebe es noch freie Plätze. Wäre dann auch noch was für den Newsletter. Aber wenn die Infos uns nicht erreichen\, kann man nix machen 🙁 \nhttps://www.demokratie-sachsen.org/demokratie-in-fahrt\n– – –\nDemokratie in Fahrt \n\nAm 13./14. August werden wir mit einem Bus und hoffentlich vielen interessierten Gästen unterwegs sein zu fünf spannenden Orten in Sachsen. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zur Tour und im Nachgang eine Dokumentation. \nMöchten Sie dabei sein\, dann gerne einfach und schnell über folgenden Link anmelden: https://eveeno.com/897780375 \n– – – \nWir laden ein zu einer Demokratietour durch Sachsen. Weil auch ein Bus ein „Ort der Begegnung“ sein kann und Demokratie mehr als einen Ort und ein Gesicht hat. Steigen Sie ein und erleben Sie mit uns demokratische Kultur an fünf Stationen außerhalb der Großstadt\, die ihre ganz eigene Demokratiegeschichte erzählen. \nWas brauchen Menschen\, um wieder Vertrauen in die Demokratie und die Kraft kollektiven Handelns zu bekommen? \nWas motiviert sie\, die wenige Zeit\, die ihnen neben Beruf und Familie oft bleibt\, in die Entwicklung ihres Gemeinwesens zu stecken? \nWelche Bedeutung haben dabei Begegnungen im Schaufenster\, auf Bahngleisen oder am Rande einer Kohleabbaugrube? \nUnd werden an diesen Orten die Keimlinge gesetzt für die Lösung großer gesellschaftlicher Fragen? \nErleben Sie wie an den unterschiedlichen Orten mit viel Kreativität und Motivation verschiedene Ansätze entwickelt und erprobt werden\, um Demokratie wieder verstärkt in den Alltag der Menschen zu bringen. \nhttps://www.demokratie-sachsen.org/orte \nUnsere Stationen \n\nDresden\, Hauptbahnhof\nRodewisch\, „ROWI Labor“\, Postplatz 9\, 08228 Rodewisch\nAue-Bad Schlema\, „Offener Bürgertreff“\, Bahnhofstraße 13\, 08280 Aue-Bad Schlema\nAnnaberg-Bucholz\, „Tresen\, Thesen\, Tempramente“\, Geyersdorfer Straße 34\, 09456 Annaberg-Buchholz\nLimbach-Oberfrohna\, „Limbach für alle“\nPödelwitz\, „Zukunftsform Pödelwitz“\nLeipzig\, Hauptbahnhof\n\nEs gibt noch freie Plätze! (Stand: 29.07.2024) \nWeitere Informationen & Anmeldung
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CATEGORIES:Bildungsreise | Bildungstag
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