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16. Fachnetzwerktagung: “Intersektionen von Antisemitismus- und Rassismuskritik” | Freiberg
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, liebe Engagierte und Interessierte,
das Fachnetzwerk veranstaltet seine nächste Tagung am 08. September 2026 im Pi-Haus in Freiberg. Dazu möchten wir Sie und Euch herzlich einladen!
Der inhaltliche Schwerpunkt der Veranstaltung liegt diesmal auf “Intersektionen von Antisemitismus- und Rassismuskritik”.
Die Tagung wird mit einer Kurzeinführung zum Schwerpunktthema eröffnet. Danach folgt eine Arbeitsgruppenphase, in der wir uns mit verschiedenen Unterthemen befassen werden. Nach der Mittagspause laden wir Sie ein, sich in offenen Gesprächs- und Vernetzungsräumen vertiefend miteinander auszutauschen.
Eine detaillierte Übersicht über den Tagesablauf finden Sie im angehängten Programm. Die Teilnahme ist kostenfrei und es wird ein vegetarisches Mittagessen geben.
Mit der Veranstaltung richten wir uns primär an ein Fachpublikum, Interessierte sind jedoch auch stets herzlich willkommen. Für Ihre Anmeldung senden Sie uns einfach eine kurze E-Mail an fachnetzwerk@ariowitschhaus.de, inklusive Nennung der von Ihnen präferierten AG sowie eines Zweitwunsches.
PROGRAMM
09.30 – 10.00 Uhr: Ankommen
10.00 – 10.30 Uhr: Begrüßung und Kurzinput zum Schwerpunktthema (Raja-Léon Lange)
10.30 – 13.00 Uhr: Arbeitsgruppenphase
- Reflexionsraum: Rassismus- und Antisemitismuskritik zusammendenken (Leitung: Ely Almeida & Jonas Köpsel, LAG pokuBi)
Wir laden euch zu einem Reflexionsraum ein, in dem die eigene Auseinandersetzung mit Rassismus- und Antisemitismuskritik im Mittelpunkt steht. Mit einer kreativen Malübung machen wir unsere persönlichen Wege sichtbar – mit Erfahrungen, Fragen, Brüchen, Überschneidungen sowie Höhen und Tiefen. Gemeinsam schauen wir darauf, wo wir gerade stehen, welche Unsicherheiten und Spannungsfelder uns begegnen und welche Ressourcen uns in der weiteren Auseinandersetzung unterstützen.
- Ist Antisemitismus eine Form von Rassismus? (Leitung: Mehmet Arbag, Verband binationaler Familien und Partnerschaften)
Gemeinsam möchten wir dieser Frage mit einer Übung nachgehen. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Auseinandersetzung mit unterschiedlichen theoretischen Perspektiven auf Rassismus und Antisemitismus, ohne vorschnelle Antworten, dafür mit Raum für Differenzierung und Austausch.
- Diskriminierung & Antimuslimischer Rassismus – Austausch, Reflexion und Methoden (Leitung: Katrin Pausch & Neria Elias, ZEOK e.V.)
In diesem Workshop geht es um Perspektiven auf die Themen Diversität, Diskriminierung und antimuslimischen Rassismus. Im Mittelpunkt stehen die Auseinandersetzung mit den parallelen Wirkungsweisen verschiedener Diskriminierungsformen sowie deren pädagogische Bearbeitung in Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Angeboten. Ergänzt wird dies durch Übungen zur Sensibilisierung für Ausgrenzung und Macht sowie die Vorstellung von Methoden und partizipativen Formaten, etwa Gedenkarbeit, Gespräche und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven, die Solidarität mit von Ausgrenzung betroffenen Menschen stärken.
- Verflechtung von antiosteuropäischem Rassismus und Antisemitismus anhand von Beispielen aus der (deutschen) Geschichte (Leitung: Anna Nikolenko, Verband binationaler Familien Partnerschaften & Neko Panteleeva, ReflAct – Unterstützung von Vereinen im Umgang mit Antisemitismus)
In diesem Diskussionsraum möchten wir uns mit Adressierungen und diskursiven Konstruktionen osteuropäischer Jüdinnen*Juden in Deutschland zu verschiedenen Zeiten auseinandersetzen. Dabei nehmen wir auch rechtliche Regulierungen und politische Aushandlungsprozesse in den Blick. Wir fragen danach, wie sich darin Verflechtungen von Antisemitismus und Rassismus zeigen und welche Erfahrungen damit verbunden sind. Nach einem Input der Referent*innen ist Raum für eine gemeinsame Diskussion mit den Teilnehmenden.
13.00 – 14.00 Uhr: Mittagspause im Pi-Haus
14.00 – 15.30 Uhr: Offene Gesprächsräume
Die offenen Gesprächsräume werden durch unterschiedliche Leitfragen strukturiert und sollen dazu dienen, die in den Arbeitsgruppen behandelten Themen weiterführend zu diskutieren und/oder im gemeinsamen Austausch an Ideen zur praktischen Umsetzung intersektionaler Ansätze zu arbeiten.
15.30 – 16.00 Uhr: Abschluss der Tagung
Wo: Pi-Haus Kinder- und Jugendzentrum der Stadt Freiberg, Beethovenstraße 5, 09599 Freiberg
