Workshop: Miteinander anstatt gegeneinander. Rassismus und Antisemitismus in Kultur-, Bildungs- & Community-Arbeit zusammendenken | Dresden
Anmeldefrist: 20.04.2026 |
Diskussionen über Israel und Palästina sind oft von starken Emotionen und Polarisierung geprägt – sei es in Medien, auf Social Media oder im politischen Aktivismus.
Schnell werden Vorwürfe von Antisemitismus und Rassismus laut, die eine sachliche Auseinandersetzung erschweren. Doch was bedeuten diese Begriffe genau? Wie hängen sie zusammen? Und wie können wir in Bildungs-Strukturen und zivilgesellschaftlichem Engagement beiden Formen von Diskriminierung gerecht werden, ohne sie gegeneinander auszuspielen – auch dann, wenn es um das Thema ‚Nahostkonflikt‘ geht?
Im Workshop erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam Strategien, um mit den Spannungsfeldern von Antisemitismus- und Rassismuskritik umzugehen – insbesondere im Kontext von Israel/Palästina. Ziel ist es, in der politischen bzw. Jugend-Bildungsarbeit und anderen zivilgesellschaftlichen Strukturen handlungsfähig zu bleiben und Brücken statt Gräben zu bauen.
Wann: Donnerstag, 30. April 2026 // 10 – 16 Uhr (inkl. Mittagspause) // Dresden (Ort nach Anmeldung)
Ziele des Workshops:
- Grundlagen verstehen: Klärung der Begriffe Rassismus und Antisemitismus sowie ihres Verhältnisses zueinander
- Spannungsfelder erkennen: Reflexion über Herausforderungen im Umgang mit dem ‚Nahostkonflikt‘ in Bildungsarbeit und Engagement
- Handlungsfähigkeit stärken: Entwicklung von Ansätzen, um in polarisierten Situationen sprech-, handlungs- und bündnisfähig zu bleiben
- Gemeinsame Lösungen erarbeiten: Austausch im „Braver Space“ über Ansätze, um Trennungen und Ausschlüsse zu vermeiden
Referent*innen: Jules Alkanaan und Vicky Lessing vom BildungsBausteine e. V.
Der Workshop richtet sich an Multiplikator*innen aus der (Sozial-)Pädagogik, der Bildungs- und Jugendarbeit, der Kultur(-Vermittlung) und aus migrantischen Strukturen. Weitere Interessierte sind willkommen.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Rahmen:
- Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.
- Der Veranstaltungsort ist mit Rollstuhl leider nicht zugänglich. Für weitere
- Informationen wendet euch gerne per Mail an „ReflAct“.
- Im Vorfeld wird es eine Vorab-Umfrage geben, in der die Teilnehmenden Wünsche bzgl. der Inhalte und etwaiger Barrieren angeben können.
- Für Snacks und ein kleines veganes Mittagsessen ist gesorgt. Bitte teilt uns bei der Anmeldung eure Unverträglichkeiten mit.
- Alle Teilnehmenden sind für die Einhaltung eines diskriminierungsarmen Raums und Umgangs verantwortlich. Bei diskriminierendem Vorfällen behält es sich das Orgateam vor, Personen vom Workshop auszuschließen.
Bitte meldet euch bis zum 20. April unter folgendem Link an – die Plätze sind begrenzt: https://eveeno.com/antisemitismus_rassismus
