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Vortrag & Diskussion mit Mehmet Arbag: Antikurdischer Rassismus | Leipzig

28. Mai | 18:3020:00

Im Februar dieses Jahres wird ein Mann in einer Leipziger Straßenbahn mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Auslöser des Angriffs: Er unterhielt sich zuvor auf Kurdisch. Die Angreifer zeigen deutlich, dass der Grund für ihren Angriff Hass auf Kurd*innen ist.

In Deutschland gehört Anti-Kurdischer Rassismus zum Alltag. Von Anfeindungen bis zu schweren Angriffen, von denen es allein in den letzten beiden Jahren mehrere gab. Aufmerksamkeit bekommt das Thema dennoch weiterhin vergleichsweise wenig. Da es sich bei den Tätern häufig selbst um Migrant*innen oder Menschen mit familiärer Migrationsgeschichte handelt, werden die Angriffe als ethnische oder politische Konflikte abgetan. Das verkennt, dass antikurdischer Rassismus auf einer langen Geschichte von Unterdrückung, Verfolgung und Entmenschlichung basiert, die bisweilen genozidale Züge annimmt.

Gemeinsam wollen wir verstehen, wie sich antikurdischer Rassismus äußert, welche historischen Kontinuitäten ihn prägen und warum das Problem bisher so wenig Aufmerksamkeit erfahren hat.

Referent: Mehmet Arbag, Politikwissenschaftler und politischer Bildner beim Verband binationaler Familien und Partnerschaften

Der Ort ist rollstuhlgerecht eingerichtet. Weitere Informationen dazu auf der Webseite der Galerie KUB.

Antidiskriminierungsregel
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung und findet in Kooperation mit dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften statt.

Termine:
Donnerstag, 28.05.26 | 18:30-20:00 Uhr

Einlass ab 18:00 Uhr

Ort: Galerie KUB, Kantstraße 18, 04275 Leipzig

Die Veranstaltung ist dank Förderung kostenfrei.

Weitere Informationen

Details

Veranstaltungsort

  • Stadt Leipzig

Veranstalter