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Queerer Elternschaft in Deutschland mit Blick nach Europa | Dresden

1. Juni | 18:0020:00

Was bedeutet Familie heute? Queere Elternschaft macht sichtbar, wie vielfältig Lebensrealitäten von Familien längst sind und wo gesellschaftliche sowie rechtliche Gegebenheiten noch auseinandergehen. Welche Hürden bestehen aktuell in Deutschland? Welche Entwicklungen zeichnen sich ab? Und was zeigt der Blick nach Europa?

Wir sprechen über queeren Kinderwunsch, unterschiedliche Familienkonstellationen, soziale und rechtliche Herausforderungen sowie die Bedarfe der Communities. Dabei verbinden wir persönliche Erfahrungen mit fachlichen Perspektiven und einem vergleichenden Blick über die Grenzen.

Ihr seid herzlich eingeladen, zuzuhören, Fragen zu stellen und eure eigenen Erfahrungen einzubringen.

Unsere Moderation:
Lisa Bendiek: Autorin, Moderatorin und queere Mutter mit freiberuflicher Tätigkeit, unter anderem als Trainerin für feministische Rhetorik sowie als Dolmetscherin für die Mobile Opferberatung für Betroffene rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt. Hauptberuflich ist sie als Referentin in der diskriminierungskritischen Bildungsarbeit tätig, derzeit mit Schwerpunkt auf rassismuskritischer Sensibilisierung für Pädagog*innen in Sachsen und Argumentationstraining im Umgang mit Rechtspopulismus.

Unsere Referent*innen:
Constanze Körner: Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Constanze Körner für Regenbogenfamilien. Seit der Gründung von LesLeFam e.V. übernimmt sie die leitenden Aufgaben des Vereins und verantwortet die geschäftsführende Leitung sowie die Projektkoordination. Gemeinsam mit dem Team entwickelt sie Projekte für Lesben* und queere Menschen und macht Vernetzungsarbeit in Berlin auf Landes- und Bundesebene. 2019 wurde sie mit dem Magnus-Hirschfeld-Preis ausgezeichnet und ist zudem Beirätin beim LesbenRing e.V.

Juli Heinicke: Juli Heinicke ist Rechtsanwältin und betreibt eine eigene Kanzlei in Berlin. Sie berät insbesondere Menschen der LGBTQIA+-Community im Bereich des Familienrechts. Zudem ist sie Mitglied der Familienrechtskommission des Deutscher Juristinnenbund e.V. und engagiert sich ehrenamtlich als Rechtsberaterin für die TIN*-Rechtshilfe und den Verband Queere Vielfalt (LSVD).

Mooooon: Mooooon arbeitet als Choreograf, Performer, Videoproduzent und Kurator mit einem Schwerpunkt auf Aktivismus und Community-Building. Aus einer queeren, situierten Perspektive als nicht-binäre, chronisch kranke Person und Elternteil mit Klassismus- und Fluchterfahrungen in der Herkunftsfamilie. Seine Praxis verbindet Kunst und politische Organisierung und schafft solidarische, barrierearme Räume, in denen Machtverhältnisse, Repräsentation, Klassismus und Körpernormen kollektiv verhandelt werden. In Projekten wie wilde pferde, POLYMORA Inc., dem Festival FAMILIA*FUTURA und der Online-Plattform NICHT NUR MÜTTER entwickelte er langfristige, nicht-hierarchische Strukturen für Austausch, Empowerment und Zugänglichkeit an der Schnittstelle von Kunst und Aktivismus. Seit 2023 engagiert er sich zudem im selbstorganisierten TWIKX e.V. in Leipzig und stärkt dort durch kollektive Organisation, Ressourcen-Sharing und inklusive Raumgestaltung nachhaltige Community-Strukturen.

📅 01. Juni | 18 Uhr
📍 riesa efau Saal: Runde Ecke (barrierefrei)
🎤 Queerer Elternschaft in Deutschland mit Blick nach Europa

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Veranstaltungsort

  • Stadt Dresden

Veranstalter