Wanderausstellung #StolenMemory

Autor_innen: #StolenMemory der Arolsen Archives

Die Wanderausstellung ist in einem umgestalteten Übersee-Container untergebracht, dessen Seitenwände aufgeklappt werden können. Anhand von Fotos persönlicher Gegenstände erzählt #StolenMemory die Geschichten von fünf ehemaligen Häftlingen, deren Verwandte wir noch suchen. Auf fünf weiteren Plakaten werden die Geschichten erfolgreicher Rückgaben an Familien vorgestellt.

Die Angehörigen kommen in Videoportraits zu Wort, die über QR-Codes abgerufen werden können. Darin berichten die Nachfahren von den Schicksalen der Verfolgten und davon, was ihnen die zurückgegebenen Gegenstände bedeuten. Auf zusätzlichen Tafeln informieren wir über das KZ-Lagersystem und stellen die Kampagne vor.

Der biografische Einstieg über die Schicksale der Opfer ermöglicht einen emotionalen Zugang zum Thema und eignet sich damit besonders für Jugendliche. Durch Kooperationen mit örtlichen Institutionen, wie Schulen und Vereinen, können Schüler*innen mit Biografien und Dokumenten arbeiten und sich selbst auf Spurensuche begeben. Auf der #StolenMemory-Website stehen kostenlose Bildungsmaterialien für die Vorbereitung zum Download bereit.

Scrollytelling-Website

Fünf animierte Kurzfilme erinnern an die tragischen Geschichten von Johannes, István, Helena, Claire und Sacharij, die Opfer des NS-Regimes waren. Neben den berührenden Animationsfilmen enthält die Website von #StolenMemory Interviews, Webstories und Hintergrundinfos zur Kampagne.

Zur #StolenMemory Website

Ermöglicht hat die Fördermaßnahme „Kultur im ländlichen Raum“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien die Entwicklung und den Bau des ersten #StolenMemory-Ausstellungscontainers. Den Bau und die Tour der weiteren drei Container konnten wir dank Unterstützung des US-amerikanischen, des belgischen und des französischen Außenministeriums, dem Auswärtigen Amt sowie der Fondation pour la Mémoire de la Shoah umsetzen. 

Der Architekt Stefan Blaas hat die Container entworfen, Konstruktion und Bau erfolgten durch die Containermanufaktur Berlin.

Wir kommen zu Ihnen

Als #StolenMemory-Gastgeber entstehen für die Kommunen keine Kosten – die Arolsen Archives stellen die Container frei zur Verfügung und kümmern sich um An- und Abtransport. Wir unterstützen Sie außerdem mit Flyern, Broschüren und Postern sowie bei der Pressearbeit.

Alles, was wir brauchen, ist ein guter Standort, an dem es viel Publikumsverkehr gibt. Denn das ist das Konzept der Wanderausstellung: Man „stolpert“ darüber im öffentlichen Raum – die Menschen werden durch die persönlichen Gegenstände und Schicksale angeregt, sich mit der nationalsozialistischen Verfolgung und ihren Auswirkungen bis in die heutige Zeit auseinanderzusetzen.

Haben Sie Interesse?

Auf unserer #StolenMemory-Website sehen Sie, in welchen europäischen Ländern die Wanderausstellung aktuell tourt. Wenn sie auch in Ihrer Stadt Halt machen soll, melden Sie sich gern über das Anmeldeformular!

Hier lang zur Anmeldung!

Kontakt

Arolsen Archives
International Center on Nazi Persecution

Große Allee 5-9
D-34454 Bad Arolsen

T +49 5691 629-0

Weitere Informationen

Redaktion TolSax

Ihr möchtet das Netzwerk auf dieser Webseite und im monatlichen Newsletter über Eure Projekte, Termine, Analysen oder Materialien informieren? Schickt uns Eure Infos!

Mastodon