05.05. | „Heute glaubt niemand mehr, was wir so jung erlebt und gelitten haben…“ – Zwangsarbeit im Nationalsozialismus – Herausforderungen für die historische Bildung| Online

Die Teilnehmer_innen der zweiteiligen Fortbildung erhalten Einblicke in derzeitige Forschungserkenntnisse zu Zwangsarbeit während der NS-Zeit, in lokalgeschichtliche Auseinandersetzungen mit der Thematik und lernen methodische Impulse für die Vermittlung der Thematik für pädagogische Kontexte kennen. Ein Schwerpunkt in der Fortbildung liegt dabei auf den Einsatz tschechischer Zwangsarbeiter_innen während der NS-Zeit in Sachsen. In Workshops werden Archivdokumente und Zeitzeugeninterviews für den digitalen und analogen Einsatz in der Arbeit mit Jugendlichen diskutiert und ausprobiert. Anmeldeschluss: 30. April 2021.

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25.05. | Jugendkulturen in der DDR und Jugendpolitik der SED-Diktatur | Online

Die Leipziger Fotografin Christiane Eisler und die Politikwissenschaftlerin Dr. Steffi Lehmann richten den Blick auf jugendliche Subkulturen in der DDR im Allgemeinen und thematisieren die Jugendpolitik der SED-Diktatur. Christiane Eisler begleitete die Jugendszenen der DDR vor allem in den 1980er Jahren fotografisch und durfte als eine der wenigen in einem Jugendwerkhof fotografieren.Dr. Steffi Lehmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V. in Chemnitz, legte 2018 eine umfassende Studie über die Jugendpolitik der SED-Diktatur vor.

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21. – 23.08.20 | Verunsichernde Orte – Theresienstadt/Terezín | Řehlovice

Das Weiterbildungsangebot »Verunsichernde Orte« bietet die Möglichkeit, zentrale Fragen der Praxis historisch-politischer Bildung an Gedenkstätten und anderen Bildungseinrichtungen zu diskutieren. Zusammen mit Freiwilligen der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und des Gedenkdienstes sollen die eigene(n) Rolle(n) an diesem besonderen Ort, der Gedenkstätte Theresienstadt, reflektiert werden.

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