TolSax Update | Newsletter Juni 2020

Die normale Projektarbeit kommt allmählich wieder in Gang, Planungsunsicherheiten und finanzielle Belastungen bleiben aber weiterhin bestehen. Der Bedarf an Vernetzung ist gerade in diesen Zeiten der Verunsicherung und des Abstandsgebotes groß. Dazu wie immer viele Anregungen im Juni-Newsletter des TolSax.

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Warnung vor Rechtsextremen und Antisemitismus auf „Corona-Demos“

Seit dem 20. April finden in Sachsen und darüber hinaus eine Reihe von Demonstrationen statt, die die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie teilweise scharf kritisieren. Die Amadeu Antonio Stiftung und das Kulturbüro Sachsen e.V. beobachten, dass Neonazis, Rechtspopulisten und Verschwörungsideologen diese Proteste in vielen Orten im Bundesland dominieren.

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Alle im Blick? – Handreichung zur Unterstützung von LSBTIQ* in der Corona-Krise

Der Informationsflyer der LAG Queeres Netzwerk Sachsen und des Paritätischen Sachsen zur Unterstützung von LSBTIQ* in der Corona-Krise bietet sozialpädagogisch und beratend tätigen Fachkräften eine Orientierung über spezifische gruppenbezogene Anliegen und Bedarfe sowie eine Liste szenenaher/ communitybasierter Anlaufstellen für Fragen, Austausch und Weiterbildung.

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30.06. | Jugendbildungsreferent*in | Leipzig

Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken sucht ab 1. Oktober eine*n Jugendbildungsreferent*in (Vollzeit, 40 Stunden/Woche, Vergütung in Anlehnung an TV-L (Ost) 9.). Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre mit der Option auf Verlängerung um weitere zwei Jahre befristet. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2020.

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14.06. | Mitarbeiter*in Politik, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit im Projekt „Spaces For Rights“ | Dresden

Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. sucht ab 15. Juli 2020 eine*n neue*n Mitarbeiter*in (Teilzeit) in der Öffentlichkeitsarbeit am Projektstandort Dresden. Die Stelle umfasst 20 h/Woche und ist vorerst befristet bis 31.03.2021. Vergütung in Anlehnung an TVöD Bund 9. Die Bewerbungsfrist endet am 14.06.2020.

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Christel-Hartinger-Preis für Zivilcourage und beherztes Engagement

Der zum dritten Mal ausgeschriebene Preis der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen kommt Gruppen und Einzelpersonen projektbezogen zugute, die im Geiste eines aktiven, solidarischen Humanismus vor Ort mit hohem persönlichem Einsatz und Mut Menschen unterstützen, die in Not sind und unter Diskriminierungen zu leiden haben. Der Preis ist mit je Kategorie (für Gruppen und für Einzelpersonen) mit 1.500 Euro dotiert. Bewerbungsfrist: 13. Juli.

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Stellungnahme: Sachsens queere Infrastruktur braucht Perspektiven – Bestandsgarantien für Vereine jetzt!

Als Dachverband der queeren Interessenvertretungen Sachsens richtet die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Queeres Netzwerk Sachsen einen eindringlichen Appell an Politik und Regierung im Freistaat: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Menschen (LSBTTIQ*) und die sie unterstützenden Vereine und Initiativen brauchen Ihre Unterstützung. Sie brauchen sie jetzt in der Krise und sie brauchen sie auch danach, um deren Folgen bewältigen zu können.

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Diskussionsrunde „Die Demokratie in der Krise“

Wie lange ist es möglich, dass das Infektionsschutzgesetz einzelne Artikel des Grundgesetzes außer Kraft setzt und Bürger- und Freiheitsrechte massiv einschränkt? Unter welchen Bedingungen muss politischer Protest in der Öffentlichkeit auch in der Zeit von Corona möglich sein? Wieviel Dissens und Widerspruch muss eine Regierung auch in der Krise ertragen? Diese Fragen wurden in der (Online)Diskussionsrunde des Kulturbüro Sachsen am 21. April 2020 diskutiert.

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Stellungnahme: Queere Vereine in Sachsen zwischen Notstandsicherung, Innovation und Existenznot

LAG Queeres Netzwerk Sachsen am 20.04.2020: Die Corona bedingten Einschränkungen treffen queere Vereine und Initiativen hart und sorgen für Unsicherheit und Existenzängste. […] Als Dachverband queerer Vereine und Initiativen in Sachsen machen wir daher deutlich, dass Gleichstellung und Antidiskriminierung nicht als gesellschaftlicher Luxus abgetan, sondern als das anerkannt werden, was sie sind: Ein Querschnittsthema. Es geht uns alle an, wie eine Gesellschaft mit ihren Mitgliedern umgeht.

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NSU-Watch: Aufklären & Einmischen #44 – Vor Ort mit Nhi Le, Kristin Pietrzyk und SUPPORT: Gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt in Sachsen.

In der dritten Folge der Podcastserie von NSU Watch und VBRG e.V: “Vor Ort. Gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt” sprechen Caro Keller (NSU-Watch) und Heike Kleffner (VBRG e.V.) über die aktuelle Situation in Sachsen. Schwerpunkte sind die Zuspitzung von anti-asiatischem Rassismus in der Coronakrise, das Prozessende gegen „Revolution Chemnitz“ und die strafrechtliche Aufarbeitung von Rechtsterrorismus in Sachsen sowie eine Analyse der Entwicklung rechter Gewalt in Sachsen und Möglichkeiten solidarischen Handelns.

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Queeres Netzwerk Sachsen: Lebenslagen von LSBTTIQ* in Sachsen angesichts der Corona-Krise

LSBTTIQ* in Sachsen sind von der aktuellen Pandemiekrise und den damit verbundenen Einschränkungen zunächst ebenso betroffen, wie alle anderen sächsischen Bürger*innen. Viele arbeiten in Kurzarbeit, sind von Jobverlust oder wegbrechenden Aufträgen bedroht und machen sich Sorgen um ihre Gesundheit.Hinzu kommen jedoch spezielle Bedarfe, Belastungen und Lebenssituationen, die mit der Zugehörigkeit zur Gruppe der LSBTTIQ* und der Marginalisierung bzw. Diskriminierung dieser Gruppe in der sächsischen Bevölkerung einhergehen.

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Stellungnahme an Politik und Verwaltung in Sachsen. Mobile Jugendarbeit/Streetwork in Zeiten der Corona-Pandemie

Stellungnahme des LAK Mobile Jugendarbeit e.V. an Politik und Verwaltung in Sachsen vom 06.04.2020:“[…]Um diese wertvolle fachliche und gerade jetzt so notwendige Arbeit für und mit den jungen Menschen in Sachsen weiterführen zu können, braucht es eine Verpflichtung der Politik sowie Verwaltung, dass die Förderung für die Projekte trotz Krisenzeiten gesichert ist!“

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Mobile Jugendarbeit/ Streetwork in der Corona-Pandemie

Mobile Jugendarbeit/ Streetwork stehen derzeit wie viele andere Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit vor enormen Herausforderungen. Gleichzeitig entwickeln sie in dieser Krisensituation flexible Lösungen und innovative Ideen, um Beziehungen zu erhalten, junge Menschen weiterhin zu begleiten und im Sozialraum wirksam zu sein.
Eine aktuelle Situationsbeschreibung Mobiler Jugendarbeit/ Streetwork aus Sachsen.

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Solidaritätsversprechen der #unteilbaren Zivilgesellschaft in Sachsen!

Mit #unteilbar bauen wir ein langfristiges Bündnis in Sachsen auf. Nach dem Ausgang der Kommunal- und Landtagswahlen in Sachsen ist mit einer Verschärfung der Angriffe auf die politische Legitimität und die finanziellen Grundlagen unserer Arbeit als Zivilgesellschaft in Sachsen zu rechnen. Wir werden uns von Angriffen nicht spalten lassen und öffentlich #unteilbar zueinanderstehen. Jetzt unterzeichnen!

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PM zu Angriffsstatistik Opferberatung Support 2019

Einordnung der Statistik zu rechtsmotivierten und rassistischen Angriffen 2019 der Opferberatung. Fachreferentin Hübler: „In den Angriffszahlen zeigt sich ein unveränderter gesellschaftlicher Zustand in Sachsen und darüber hinaus, der durch einen nach rechts verschobenen Diskurs, in Teilen offen artikulierten Rassismus und nicht zuletzt durch eine gewachsene Einflussnahme durch die AfD in Kommunalparlamenten und Landtag geprägt ist.“

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Jährliche Statistik zu rechtsmotivierten und rassistischen Angriffen und Beratungsfällen

Im Jahr 2019 zählten die Opferberatungsstellen in Sachsen 226 rechtsmotivierte und rassistische Angriffe. Damit sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahr (317) um 29%. 276 Menschen waren von diesen Angriffen direkt betroffen. Im 10-Jahresverlauf hält sich die Anzahl rechtsmotivierter und rassistischer Angriffe in Sachsen unverändert auf einem anhaltend hohen Niveau.

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