Das AKuBiZ wird 20 Jahre – feiert mit uns!

Im Herbst 2001 legten wir, gemeinsam mit anderen Jugendlichen aus Pirna und der Region, den Grundstein zur Gründung des heutigen Vereins AKuBiZ. Wir wollten eine Alternative zu bestehenden rechten Strukturen schaffen und so ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und Solidarität setzen. In diesem Herbst dürfen wir nun nicht nur das 20-Jährige Bestehen unseres Vereins feiern, sondern gleichzeitig die Eröffnung unserer neuen größeren K2 Kulturkiste auf der Schössergasse 3 in Pirna. Wir haben deshalb ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt und laden euch herzlich dazu ein.

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EngagementGewinner: Der Preis, der inspiriert

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt sucht gemeinnützige Organisationen, die mit einfachen Ansätzen Engagierte und Ehrenamtliche insbesondere in ländlichen und/oder strukturschwachen Räumen gewinnen und Lust haben, ihre Tricks und Erfahrungen mit anderen zu teilen. 50 von ihnen haben die Chance auf je 10.000 Euro. Bewerbungsfrist: 10. Oktober 2021.

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TolSax Update | Newsletter September 2021

Im September-Newsletter erinnert unser Sprecher Robert Kusche von der RAA Sachsen an die pogromartigen Ausschreitungen vor 30 Jahren, als ein aufgebrachter Mob aus Neonazis und Anwohner*innen im ostsächsischen Hoyerswerda zwei Wohnheime für Vertragsarbeiter*innen und Asylsuchende angriff. Neben dem Gedenkwochenende anlässlich dieses Jahrestags gibt es in diesem TolSax-Update wieder zahlreiche Hinweise auf Veranstaltungen und andere Möglichkeiten, in Sachsen (und darüber hinaus) aktiv zu werden. Dazu gehört auch die #unteilbar-Demonstration am 4. September in Berlin.

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Ausstellung: Offener Prozess

Die Ausstellung Offener Prozess widmet sich dem NSU-Komplex. Sie nimmt dabei die Ost-Deutsche Realität, insbesondere in Sachsen, zum Ausgangspunkt, um eine Geschichte des NSU-Komplexes zu erzählen, die von den Migrationsgeschichten und den Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen ausgeht. Sie wird 2021 in Jena und Chemnitz sowie in Brüssel und – in Teilausschnitten – an dreizehn Theaterstandorten zu sehen sein. In den folgenden Jahren sind weitere Stationen in Städten geplant. Ab 2025 wird sie als Dauerausstellung in Chemnitz im Rahmen der Kulturhauptstadt zu sehen sein.

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28.08. | Ortsbegehung: Das KZ-Außenlager Schönau | Leipzig

Am authentischen Ort des ehemaligen KZ-Außenlager „Leipzig-Schönau“ wird sich dem Phänomen der Zwangsarbeit zunächst allgemein angenähert. Anschließend erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in den Lebens- und Arbeitsalltag der Häftlinge. Anhand von exemplarischen Biografien und Anschauungsmaterial begeben sie sich auf eine Spurensuche an einem Ort der wenig Spuren bietet.

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05.09. | Podiumsdiskussion zur „Aktualität des Antisemitismus in Ostsachsen“ | Dresden

Am 5. September findet die Auftaktsveranstaltung des Bündnisses gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen zum Thema „Aktualität des Antisemitismus in Ostsachsen“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden statt. Die Veranstaltung wird gefördert und unterstützt durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft; Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen sowie das Staatsschauspiel Dresden.

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08.09. | Den 11. September erklären: 9/11 und die Erzählung von der Verschwörung | Online

Der Mannheimer Historiker Philipp Gassert diskutiert Verschwörungsnarrative rund um den 11. September im Kontext der Geschichte von 9/11. Der Vortrag baut auf seinem Buch „11. September 2001 – 100 Seiten“ (Stuttgart: Reclam 2021) auf. Im Anschluss laden wir Sie herzlich zur Fragerunde und zur Diskussion ein.

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09.09. | Handlanger der SS: Die Rolle der Trawniki-Männer im Holocaust | Online

Bei diesem Vortrag mit anschließendem Gespräch geht es um die Trawniki-Männer, “fremdvölkische” Hilfstruppen im Dienst des NS-Regimes. Die überwiegend unter sowjetischen Kriegsgefangenen rekrutierten und im SS-Ausbildungslager Trawniki angelernten Männer hatten maßgeblich Anteil an der Umsetzung der “Aktion Reinhardt”.

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14.09. | Was heißt NSU-Aufarbeitung und warum ist sie notwendig? – Eine Einführung | Chemnitz

Ausgehend von der Frage „War da der NSU?“ beleuchtet das Projektteam „Offener Prozess“ in diesem Vortrag die Strukturen und Bedingungen, die den NSU möglich gemacht haben. Zu fragen ist: Welche Schlussfolgerungen haben Verwaltung, Politik und Gesellschaft gezogen? Was kann getan werden angesichts der neuerlichen rechten Anschläge von Hanau, Halle und Istha? Was braucht es, um rechtsterroristische Gewalt zu überwinden? Was kann die Stadtgesellschaft von Chemnitz dazu beitragen?

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18.09. und/oder 19.09. | Critical Walk: Spurensuche – Das ehemalige Fritz-Heckert-Gebiet und der NSU-Komplex | Chemnitz

Der ca. 90-minütige Stadtteilspaziergang widmet sich der architektonischen, sozialen und politischen Geschichte des Fritz-Heckert-Gebietes. Gemeinsam mit dem Stadtteilmagazin „FRITZ“ ist er das Ergebnis eines Forschungsprozesses mit dem Ziel, urbane, erinnerungskulturelle Interventionen zu schaffen und einen Beitrag zur Aufarbeitung des NSU-Komplexes und zum lebendigen Erinnern an die Opfer zu leisten.

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13.10. | Erinnerungspolitischer Fachtag 2021: Erinnern im Dialog?! Sächsische Erinnerungs- und Gedenkarbeit – Bilanz von 30 Jahren | Mittweida

Der Erinnerungspolitische Fachtag ist eine jährliche Veranstaltung, auf der wechselnde Themen und Problemlagen in der Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit verhandelt werden. Dieses Jahr steht der Fachtag unter dem Titel „Erinnern im Dialog?! Sächsische Erinnerungs- und Gedenkarbeit. Bilanz von 30 Jahren“.

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25.11. | Normalität jüdischen Lebens!?: Fachtag zu jüdischer Regionalgeschichte in Ostsachsen | Pirna

„Normalität jüdischen Lebens“: Als politisches Ziel sind diese Worte heute vielfach zu hören. Ihrer Verwirklichung stehen jedoch zahlreiche Hürden im Weg: Neben dem grassierenden Antisemitismus besteht zum einen ein mangelhaftes Wissen über die lange Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland. Zum anderen sind die vorhandenen Lern- und Begegnungsangebote zu jüdischem Leben und jüdischer Geschichte wenig bekannt. Der „Fachtag zu jüdischer Regionalgeschichte in Ostsachsen“ nimmt sich dieser Leerstellen an und trägt mit einem Vortrag und drei Workshops für Pädagog*innen zu ihrer Überwindung bei.

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Wie das Gemeinnützigkeitsrecht reformiert werden soll

Im August 2021 hat die Gesellschaft für Freiheitsrechte ihren Entwurf für ein Demokratiestärkungsgesetz veröffentlicht. Es reformiert das Gemeinnützigkeitsrecht und behebt die akuten Probleme, mit denen die Zivilgesellschaft aktuell konfrontiert ist. Hier werden häufige Fragen dazu beantwortet.

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Vom Lernen und Verlernen – Methodenhandbuch zur rassismuskritischen Aufarbeitung des NSU-Komplex

Die Publikation “Vom Lernen und Verlernen – Methodenhandbuch zur rassismuskritischen Aufarbeitung des NSU-Komplex” versammelt Texte und Methoden, die (post-)migrantische, aktivistische und wissenschaftliche Perspektiven auf den NSU-Komplex in den Fokus rücken. Zehn Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU weist das Methodenhandbuch auf Lücken der Aufarbeitung sowie auf Möglichkeiten der schulischen und außerschulischen Auseinandersetzung mit dem Thema hin. In 22 Artikeln, 9 Methoden, zahlreichen Druckvorlagen und Arbeitsblättern sowie einem Glossar stellt die Publikation Lehrmaterial zum NSU-Komplex für Schulen (Empfehlung ab 9. Klasse) und außerschulische Bildungskontexte zur Verfügung.

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Josephstrasse 7 – Ein Film- und Bildungsprojekt des Parcours e.V.

Da die Zukunft des Gedenkortes ungewiss ist, wollte der Bildungsverein Parcours e.V. die Geschichte der Josephstraße 7 und das damit verbundene Schicksal der Familien Reiter und Lotrowsky dokumentieren und für pädagogische Zwecke aufbereiten. Dabei ist der Dokumentarfilm „Sie bringen mich weg. Ich weiß nicht wohin.“ samt begleitendem Bildungsmaterial entstanden.

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Neues Projekt Spektrum3000 startet

Unter dem Dach des Treibhaus e.V. wird mit dem neuen Projekt „Spektrum3000“ ab sofort professionelle Medienbildung für Erwachsene im Raum Döbeln, Oschatz und Riesa angeboten. Die Projektleitung übernehmen die Medienpädagogen Johannes Gersten und Johannes Fischer.

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TolSax Update | Newsletter Juli 2021

Im TolSax Update Juli werfen die Engagierten vom colorido e.V. aus Plauen einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Vogtland: Die sogenannten „Corona-Proteste“, das Agieren rechtsextremer Parteien und der Wahlkampf zur OBW-Wahl in Plauen. „Gegen rechte Meinungsmache und Extremisten unterwegs zu sein, fordert heute eine Menge von den ehrenamtlichen Aktiven in Plauen ab. Wir müssen deutlich eine klare Haltung der Zivilgesellschaft einfordern und einen breiten Widerstand aufbauen, damit das „Wohlfühlen“ der Neonazis scheitert. Lasst uns weiter gemeinsam dranbleiben“, appelliert der colorido e.V. an uns alle. Von mehr mutigem Engagement und vielen praktischen Tipps dafür handelt der Newsletter Juli.

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