18.01. | Parlamente in Gefahr – drohen wieder Weimarer Verhältnisse? | Online

Im Seminar des Herbert-Wehner-Bildungswerk wird anhand ausgewählter Situationen ein Vergleich gezogen zwischen Anti-Parlamentarismus zur Zeit der Weimarer Republik und heute. Gibt es gleiche Argumentationsmuster und Verhaltensweisen der Parlamentsgegner? Und wie wehren sich die Institutionen dagegen? Was können wir Bürgerinnen und Bürger tun?

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27.01. | Vanished World – eine fotografische Spurensuche jüdischen Lebens in Osteuropa | Online

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Holocaust stellt Fotograf Christian Herrmann bei der Veranstaltung des NDK e.V. eine Auswahl seiner beeindruckenden Bilder aus der Ukraine, Belarus, Polen und Moldawien vor. Dort, zwischen Baltikum und Schwarzem Meer, lebte einst die Mehrheit der europäischen Jüdinnen und Juden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sie von den deutschen Besatzern und ihren Helfer*innen nahezu vollständig ermordet. Geblieben sind die Spuren früheren jüdischen Lebens.

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27.01. | Bundesweiter Gedenktag zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus | Zwickau

Am 27.01.2022 jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, des Konzentrationslagers Ausschwitz sowie des Konzentrationslagers Monowitz im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs zum 77. Mal. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie der Demokratiebereich des Alter Gasometer e.V. möchten zum Erinnern aufrufen.

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27.01. | antisemitisch. Reihe: GEGENÜBERzeitfragen der Evangelischen Akademie Sachsen | Online

Der 27. Januar gehört zu den Daten tiefer Erschütterung in der deutschen Geschichte. Die Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Auschwitz, die schon den gewaltsamen Tod vieler Leidensgenossen erleben mussten, markiert eine hoffentlich unauslöschliche Mahnung: nie wieder. Anlässlich des Jahrestags hat die Evangelische Akademie Sachsen eine Veranstaltung zum Thema Antisemitismus organisiert.

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28.02.-02.03. | Buchenwald – Verfolgung und Terror gegen Minderheiten | Weimar

Lange Zeit standen nur politische Gefangene im Fokus der Aufarbeitung des KZ Buchenwald. Doch richtete sich der nationalsozialistische Terror auch gegen zahlreiche andere Opfergruppen, etwa Homosexuelle, Sinti und Roma. Das Herbert-Wehner-Bildungswerk möchte einen differenzierten Blick auf die Verfolgung von Minderheiten im NS werfen und auch die aktuelle Situation marginalisierter Gruppen in Europa diskutieren.

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30.01. | Mitarbeiter*in im Projekt „Konzipierung eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex“ | Dresden, Chemnitz

Mit dem Projekt zur „Konzipierung eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex“ wird die Umsetzung eines solchen Zentrums vorbereitet. Dafür wird eine Konzept- und Machbarkeitsstudie durchgeführt. Das Projekt versteht sich als Netzwerkprojekt, das die Kompetenzen, Perspektiven und Expertisen verschiedener Akteur*innen, Initiativen und Organisationen u.a. durch themenspezifische Fachforen bündelt und einbezieht. Für das Projekt sucht die RAA Sachsen zum 1. März 2022 eine*n Referent*in (30h/Woche, angelehnt an TV-L E11, Dienstort: Dresden, sowie partiell in Chemnitz mit Möglichkeit zum Homeoffice). Marginalisierte Perspektiven/eigene Diskriminierungserfahrungen stellen bei der Arbeit in diesem Projekt eine Ressource dar. Die RAA Sachsen ermutigt deshalb insbesondere Migrant*innen, People of Color, Juden und Jüdinnen, Rom*nja und Sinte*zza sowie Schwarze Menschen und Muslim*innen zu einer Bewerbung. Bewerbungsfrist: 30. Januar 2022 (anonymisiertes Verfahren beachten!).

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Rote Bergsteiger – Das neue Buch über den Widerstand aus dem Bergsport-Milieu

Das AKuBiZ hat im Dezember eine Neuauflage des Buches „Rote Bergsteiger“ von Joachim Schindler über den Widerstand aus dem Bergsport-Milieu im Nationalsozialismus herausgegeben. Die Buchvorstellung mit ihm in Pirna konnte nicht wie geplant stattfinden. Statt dessen hier ein Interview mit dem Dresdener Bergsporthistoriker und Einblicke in das Buch.

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„Kleine Hilfe“ und „Aktionstopf“ der MONOM Stiftung

Die MONOM Stiftung fördert, stärkt und berät Personen und Initiativen, die sich gegen bestehende Diskriminierungen – wie Rassismus, Antisemitismus und Sexismus – oder für die Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus engagieren mit maximal 1500€ (Kleine Hilfe) bzw. 5000€ (Aktionstopf). Projektgruppen und Einzelpersonen können gemeinsam mit einem eingetragenen, gemeinnützigen Verein Fördermittel beantragen. Nächste Antragsfrist: 28. Januar 2022.

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Spendenaufruf für das Projekt „15°Research“

Der VVN-BdA Sachsen ruft zu Spenden für sein Projekt 15° Research auf, da die bisherige Förderung ausläuft. Helft mit und unterstützt die sehr aktiven Menschen dabei, ihre wichtige und aufwendige Recherchearbeit im Landkreis #Görlitz zu Nazis und rechten Strukturen fortzusetzen.

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TolSax Update | Newsletter Dezember 2021

Die Corona-Pandemie, das versprochene „Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus“ und die Diskussion um die Schuldenbremse – bei einigen Themen sind wir in Sachsen in diesem Jahr nicht so richtig vorangekommen. Trotzdem passiert jeden Monat unheimlich viel – dank des Engagements unzähliger Menschen und Initiativen für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit. Das zeigt auch in diesem Monat wieder unser Newsletter zum #TolSaxUpdate Dezember.

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Jetzt spenden für Engagement in Sachsen – für Demokratie und gegen Rassismus!

Ihr findet Engagement für Demokratie und gegen Rassismus wichtig – und möchtet den Menschen, die sich dafür einsetzen, etwas zurückgeben? Mit einer Spende könnt Ihr die vielen Engagierten in Sachsen unterstützen. Und ihre Projekte nachhaltig stärken.

Lasst uns zusammen einsetzen: Für mehr Engagement für Demokratie – und gegen Rassismus in Sachsen. Dank Eurer Spende gehen wir das gemeinsam an! 

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Grafikedition 2021 „Blätter der Erinnerung“

Die sinnliche Auseinandersetzung mit politisch-historischen Themen und mit dem eigenen Verhältnis dazu, ist für eine kritische Bildung unverzichtbar. Einen gewichtigen Beitrag dazu vermag die Kunst zu leisten. Zudem sollen die „Blätter der Erinnerung“ des sLAG-Fördervereins Freude machen. Und auch dazu beitragen, für eine Förderung erforderliche Eigenmittel zu sammeln. Drei gute Gründe für die Herausgabe der Grafikedition 2021 – und Eure Unterstützung!

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Sächsischer Förderpreis für Demokratie in Dresden verliehen

Mit einem Festakt im kleinen Haus des Staatsschauspiel Dresden wurde am 8. November der diesjährige Sächsische Förderpreis für Demokratie verliehen. Zu den Preisträgern gehören u.a. die Initiative „bringback our neighbours“ aus Pirna und colorido e.V. aus Plauen, ASA-FF e.V. für herausragende didaktische Konzepte sowie die Stadt Hoyerswerda. Bei einer Podiumsdiskussion ging es zuvor um die Aufarbeitung der Verbrechen des NSU.

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Stellungnahme anlässlich des Gedenkens am 9. November 2021

Am 9. November 2021 jähren sich zwei Ereignisse, die in einem engen historischen Zusammenhang stehen, in ihrer Bedeutung für das jüdische Leben in Dresden jedoch nicht weiter voneinander entfernt liegen könnten: Der Beginn der reichsweiten Novemberpogrome 1938 in Dresden sowie die Weihe der Neuen Dresdner Synagoge am Hasenberg im Jahr 2001.

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Mehr als 190 Menschen fordern ein NSU-Dokumentationszentrum in Sachsen

Über 190 Initiativen, Vertreter*innen von Institutionen und Einzelpersonen fordern in einem Brief an die kommende Bundesregierung die Verankerung eines NSU-Dokumentationszentrums im Koalitionsvertrag. In dem Schreiben wenden Sie sich an die Verhandlungsteams von SPD, Grünen und FDP. Initiiert wurde das Schreiben von RAA Sachsen e.V. und dem ASA-FF e.V.

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TolSax Update | Newsletter November 2021

Auch das #TolSax-Update November eröffnet mit dem Erinnern: Zehn Jahre ist es her, dass der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) aufgeflogen ist. In diesem Monat widmen sich viele Veranstaltungen in Sachsen der Aufarbeitung des NSU-Komplexes – und legen einen besonderen Fokus auf die Perspektiven der Familien der Opfer und der (post-) migrantischen Communities. Zu vielen weiteren Themen haben wir im Newsletter ebenfalls wie gewohnt spannende Materialien und Veranstaltungen für Euch zusammengetragen.

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Jetzt spenden für Gedenken an die Opfer des NSU

Am 04.11.2021 möchte die Zivilbevölkerung der Stadt Zwickau den Opfern des NSU-Terrors gedenken. Die kritische Beschäftigung mit der Vergangenheit bildet den wesentlichen Ansatz für unsere Aktivitäten in Gegenwart und Zukunft. Am 04.11.2011 wurde in Zwickau das neonazistische Terrornetzwerk des NSU enttarnt. Über zehn Jahre lebten die Mitglieder im Untergrund. So auch in der Stadt Zwickau. Gedeckt von einem Netzwerk aus Unterstützern, konnten Sie von hier aus Überfälle und Morde planen. Den Bürgern Zwickaus ist es wichtig, den Menschen die diesem Netzwerk zum Opfer gefallen sind, zu gedenken und einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung rechter Strukturen zu leisten, um weitere Gewalttaten zu vermeiden. Dafür brauchen wir eure Unterstützung.

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Neu im TolSax | Netzwerk Jüdisches Leben e.V.

Wir verabschieden den Hentrich & Hentrich Verlag ganz herzlich und danken für die tolle Zusammenarbeit. Gleichzeitig freuen wir uns, das Netzwerk Jüdisches Leben e.V. neu im TolSax begrüßen zu dürfen!

Das Netzwerk Jüdisches Leben e.V. aus Leipzig ist eine Plattform für Institutionen, Initiativen, Vereine, Organisationen und Expert:innen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit jüdischer Kultur, Gesellschaft, Religion, Politik, Geschichte und Zeitgeschichte beschäftigen und für jüdisches Leben heute und gegen Antisemitismus engagieren.

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07.-20.10. | Ausstellung #StolenMemory | Taucha

Vom 07.-20.10.2021 wird die AUSSTELLUNG #StolenMemory der Arolsen Archives auf dem Taucher Marktplatz zu sehen sein. TolSax-Mitglied SAfT e.V. ist die Partnerorganisation vor Ort. Die Arolsen Archives bilden das größte Archiv über die Opfer und die Überlebenden des NS-Regimes und sind Teil des UNESCO Welt-Dokumentenerbes.

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