Kritnet: Offener Brief für die Weiterfinanzierung der Opferberatungen

Kritnet (Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung) wendet sich mit offenem Brief am Bundesministerin Dr. Franziska Giffey und fordert den Fortbestand und die Erweiterung von Förderungen der Beratungsstellen für Opfer rassistischer, rechter und antisemitischer Gewalt.

Offener Brief des kritnet vom 17.05.2019

Brief an Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey und Staatssekretär Stefan Zierke

Sehr geehrte Frau Ministerin Dr. Giffey,
Sehr geehrter Herr Staatssekretär Stefan Zierke,

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) stärkt seit knapp zwei Jahrzehnten zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine, Beratungseinrichtungen und engagierte Einzelpersonen in ihrem Engagement gegen Rechtsextremismus und für eine lebendige demokratische Gesellschaft der Vielen. Das aktuelle Bundesprogramm „Demokratie Leben!“  fördert kommunale, regionale, landesweite und überregionale Projekte und Beratungseinrichtungen bis Ende 2019 mit insgesamt 115,5 Millionen Euro. Knapp ein Zehntel davon wird für die wichtigen Aufgaben der Opferberatungen, Mobilen Beratungen und Aussteigerberatungen aufgewandt. Bislang gehörte auch der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG e.V.) und der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft„Ausstieg zum Einstieg“ e.V. (BAG Ausstieg) zu den Strukturprojekten des Programms. Der VBRG e.V. ist mit 14 Beratungsstellen in zwölf Bundesländern die bundesweit zentrale Einrichtung im Themenfeld Opferberatung, unabhängiges Monitoring rechter Gewalt und Qualitätsentwicklung in einem noch jungen Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit. Der BMB e.V. und die BAG Ausstieg e.V.  gehören zu den zentralen Ansprechpartnern in den Themenfeldern Kommunale Beratung gegen Rechtsextremismus und für Demokratieförderung sowie Förderung von Ausstiegs- und Distanzierungsprozessen aus Strukturen der extremen Rechten.

Aus wissenschaftlicher Perspektive wäre es verantwortungslos, den Dachverbänden ab 2020 keine Strukturförderung durch das BMFSFJ mehr zu gewähren.

Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieses Aufrufs arbeiten u.a. in der Sozialen Arbeit, als Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler sowie Historikerinnen und Historiker in der Kriminologie und der kritischen Migrationsforschung. Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Möglichkeiten zur Stärkung von Partizipation und Demokratie ist selbstverständlicher Bestandteil unserer Forschung und Lehre. Als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler begleiten wir seit vielen Jahren – zum Teil seit der Jahrtausendwende – u.a. die Umsetzung der jeweiligen Bundes- und Landesprogramme gegen Rechtsextremismus. Wir kennen die Programme sowie die Wirksamkeit und Bedeutung der Opferberatungsstellen, der Mobilen Beratungsteams und der Ausstiegs- und Distanzierungshilfen sowie ihrer Dachverbände – sowohl aus der wissenschaftlichen Evaluation als auch aus der direkten Zusammenarbeit. Wir stehen mit dem VBRG e.V., dem BMB e.V. sowie der BAG Ausstieg e.V. seit Jahren im Austausch und im kontinuierlichen Dialog. Wir schätzen die Dachverbände als zentrale Ansprechpartner für den unschätzbar wichtigen Wissenschafts-Praxis-Dialog und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis. Wir haben in den letzten fünf Jahren mit den Kolleg*innen der Dachverbände gemeinsame Konferenzen und öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen organisiert und durchgeführt, wichtige Fachpublikationen ebenso wie Handreichungen für Kooperationspartner und Betroffene veröffentlicht und politisch Verantwortliche aller demokratischen Parteien beraten. Die Entwicklung und die Praxis der drei Dachverbände, die innerhalb weniger Jahre den Aufbau von Opferberatungsstellen und Mobilen Beratungsteams in den westdeutschen Flächenländern intensiv begleitet, wirksame Aus- und Weiterbildungscurricula entwickelt und zentrale Impulse in der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention in Bezug auf eine effektive Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit umgesetzt haben, gehört zu den Erfolgsgeschichten von „Demokratie Leben!“.

Mit großer Bestürzung und Überraschung haben wir nunmehr erfahren, dass in der durch Ihr Ministerium dankenswerterweise geplanten Neuauflage von „Demokratie Leben!“ ab 2020 keine Weiterförderung der Dachverbände der Opferberatungen, der Mobilen Beratungen und der Ausstiegsberatungen durch das BMFSFJ mehr geplant ist. Vielmehr ist offenbar ein Modell geplant, wonach durch Bundesgelder, die den Landesdemokratiezentren von „Demokratie Leben!“ zur Verfügung gestellt und durch die Träger der Opferberatungen, Mobilen Beratungen und Ausstiegsberatungen beantragt werden sollen, bei Bedarf auch Fort- und Weiterbildungen sowie der Austausch unter den Trägern beantragt werden können und diese Gelder dann ggfs. den Dachverbänden zur Verfügung gestellt werden sollen. Mit anderen Worten: Für die drei Dachverbände besteht ab Januar 2020 keinerlei Planungssicherheit mehr; sie könnten ihre zentralen Aufgaben – u.a. Qualitätssicherung und –entwicklung der bestehenden Beratungsstrukturen, deren weitere Professionalisierung, den Wissenschafts-Praxis-Austausch, den weiteren Auf- und Ausbau der Beratungsangebote in den westdeutschen Flächenstaaten anhand von wissenschaftlich evaluierten Qualitätsstandards – nicht mehr wahrnehmen und würden faktisch bedeutungslos.

Wir hoffen, dass die Tragweite dieser Entscheidung, die offenbar auf Arbeitsebene des Referats „Demokratie Leben!“ getroffen wurde, in Ihrem Ministerium noch einmal überdacht wird. Aus wissenschaftlicher Perspektive halten wir es für verantwortungslos, im Rahmen eines Programms, das durch die Breite der geförderten Träger und Initiativen einen hohen Bedarf an kontinuierlich arbeitenden Leuchtturmprojekten hat, erfolgreich arbeitende Strukturen wie die Dachverbände der Opferberatungen, der Mobilen Beratung und der Ausstiegsberatung zu demontieren.

Die derzeitige gesellschaftliche Situation und deren weitere mögliche Zuspitzung nach den Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen erfordert aus Sicht der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner ein Bundesprogramm, das – wie parteiübergreifend als Konsequenz aus der staatlichen Verantwortung für den rassistischen Terror des NSU vom ersten NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages empfohlen wurde – diejenigen stärkt und fördert, die sich mit Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und anderen Formen des Phänomens der ‚gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit’ auseinandersetzen und demokratische Grundwerte – oft mit dem Rücken zur Wand – vor Ort verteidigen. Die Dachverbände der Opferberatung, der Mobilen Beratung und der Ausstiegsberatung sind dafür unverzichtbar.

Dazu gehören u.a. das unabhängige Monitoring zum Ausmaß rechter Gewalt, das der VBRG e.V. jährlich veröffentlicht und damit politisch Verantwortlichen, Strafverfolgungsbehörden und Wissenschaft gleichermaßen ein wichtiges Instrument in der Analyse rechter Angriffe zur Verfügung stellt; die länderübergreifende Begleitung von Ausstiegsprozessen durch die Vernetzung der einzelnen Ausstiegs- und Distanzierungshilfen in der BAG „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. und die kontinuierliche Beratung von Kommunen durch den Bundesverband Mobile Beratung.

Wir bitten Sie daher, dafür Sorge zu tragen, dass der VBRG e.V., der Bundesverband Mobile Beratung und die BAG Ausstieg auch in der kommenden Förderperiode von „Demokratie Leben!“ durch das BMFSFJ eine tragfähige Strukturförderung erhält.

Mit freundlichen Grüßen,

Erstunterzeichnerinnen und –unterzeichner

Institutionen

Vorstand DSGA – Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit

Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.

Personen

Dr. Marie Luisa Allemeyer, Georg-August-Universität Göttingen

PD Dr. Knud Andresen, Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg / Historisches Institut, Universität Greifswald

Dr. Muriel Gonzalez Athenas, Historisches Institut, Ruhr-Universität Bochum

Prof. Dr. Iman Attia, Alice Salomon Hochschule, Berlin

Eva Bahl, Universität Göttingen

Dipl. Päd. Bianca Baßler, M.A., Akademische Mitarbeiterin Abteilung Sozialpädagogik der PH Freiburg

Julia Besche, HAWK – Hochschule Holzminden

Dr. Silke Betscher, Universitätslektorin, Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaften, Bremen

Dr. Alice von Bieberstein, Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt Universität Berlin

Dr. Floris Biskamp, Politikwissenschaftler, Eberhard Karls Universität Tübingen

Prof. Dr. Renate Bitzan, Georg Simon Ohm Fakultät AMP – Lehrgebiet Gender und Diversity, Technische Hochschule Nürnberg

Norman Böttcher (M.A. Gesellschaftstheorie), Fachbereich Sozial- und Gesundheitsweisen, Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen am Rhein

Prof. Manuela Bojadzijev, Humboldt-Universität zu Berlin und Leuphana Universität Lüneburg

Prof. Dr. Kemal Bozay, IUBH Internationale Hochschule (Düsseldorf)

Prof. Dr. Ariane Brenssell, Ostfalia Hochschule Braunschweig-Wolfenbüttel

Prof. Dr. Christian Brütt, Fachbereich Soziale Arbeit, Hochschule Darmstadt

Prof. Dr. Petra Brzank, Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Hochschule Nordhausen

Prof. Dr. Thomas Bürk, IB Hochschule für Gesundheit und Soziales Studienzentrum Berlin

Prof. Dr. Stephan Bundschuh, Hochschule Koblenz

Miriam Burzlaff, Alice Salomon Hochschule, Berlin

Leah Carola Czollek, Leiterin des Institutes Social Justice und Radical Diversity, Berlin

Maria Diedrich, Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen

Prof. Esther Dischereit, Schriftstellerin, Universität für Angewandte Künste, Wien

Dr. Axel Doßmann, Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Prof. Dr. Roland Eckert, Universität Trier

Prof. Dr. Gudrun Ehlert, Fakultät Soziale Arbeit, Hochschule Mittweida

Dr. Markus End, Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin

Prof. Dr. Alexandra Engel, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Holzminden

Prof. Dr. Ruth Enggruber, Hochschule Düsseldorf

Dr. Maja Figge, Universität der Künste Berlin

Prof. Dr. phil. Gabriele Fischer, Hochschule Esslingen

Prof. Dr. Julia Franz, Abteilung Soziale Arbeit, Hochschule Hannover

Prof. Dr. Rainer Fretschner, Alice Salomon Hochschule für Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung, Berlin

Dr. Jan-Henrik Friedrichs, Universität Hildesheim

Christopher Fritzsche, M.A., Universität Marburg

Prof. Dr. Jochen Fuchs, Hochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Soziale Arbeit

Prof. Dr. Hajo Funke, Freie Universität Berlin

Dr. Detlef Garbe, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten

Dr. Christoph Gille, Hochschule Koblenz

Dr. Ayla Güler Saied, Universität zu Köln

Prof. Mechtild Gomolla, Arbeitsbereich für interkulturell und vergleichende Bildungsforschung, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

Prof. Dr. Melanie Groß, Fachbereich Soziale Arbeit, Fachhochschule Kiel

Janne Grote, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Forschungszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge und nationale Kontaktstelle des Europäischen Migrationsnetzwerks, Nürnberg

Alexander Häusler, Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus, Hochschule Düsseldorf

Dr. Monica van der Haagen-Wulff, Universität zu Köln

Dr. Ulrike Hamann, Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt Universität Berlin

Dr. Steffen Hamborg, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Prof. Dr. Sabine Hark, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG), Technische Universität Berlin

Dr. Enrico Heitzer, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Prof. Dr. Annette Henninger, Politikwissenschaft, Philipps-Universität Marburg

Prof. Dr. Sabine Hess, Direktorin des Göttingen Centers for Global Migration Studies, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Georg-August Universität Göttingen

Dr. Patrick Hesse, Freiburg

Prof. Dr. Josefine Heusinger, Hochschule Magdeburg-Stendal

Dr. Anke Hoffstadt, Lehrbeauftragte, Hochschule Düsseldorf

Rabbiner Prof. Walter Homolka, Rektor des Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam

Dr. Sabine Horn, Leitung Abteilung Didaktik der Geschichte an der Universität Bremen

Prof. Dr. Dietlind Hüchtker, Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), Leipzig/MLU Halle-Wittenberg

Dr. Nikolai Huke, Eberhard Karls Universität Tübingen

Prof. Dr. Emra Ilgün-Birhimeoğlu, IUBH Internationale Hochschule Dortmund

Nilda Inkermann, Universität Kassel

Prof. Dr. Lena Inowlocki, Seniorprofessorin am Institut für Soziologie Fachbereich Gesellschaftswissenschaften Goethe-Universität Frankfurt

Dr. Katja Jana, Georg-August-Universität Göttingen

Prof. (i.R.) Dr. Wolfgang Jantzen, Universität Bremen

Klaus Jetz, Geschäftsführer Lesben- und Schwulenverband LSVD, Köln

Prof. Dr. Elizabeta Jonuz, Hochschule Hannover

Prof. Dr. Sabine Jungk, Kath. Hochschule für Sozialwesen Berlin

Dr. Aurélia Kalisky, Leiterin des ANR-DFG Projekts „Frühe Schreibweisen der Shoah“, Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin

Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Berliner Institut für Migrationsforschung / Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt Universität Berlin

Prof. Dr. Rolf Keim, Hochschule Darmstadt, Darmstadt

Prof. Dr. Christine Kirchhoff, International Psychoanalytic University Berlin gGmbH

Prof. Dr. Tanja Kleibl, Hochschule Augsburg

Prof. Dr. Michaela Knecht, Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft, Universität Bremen

Prof. Dr. Habbo Knoch, Universität zu Köln

Prof. Dr. Gesa Köbberling, Evangelische Hochschule Freiburg

Dr. Karen Körber, Akademie der Weltreligionen, Universität Hamburg

Prof. Dr. Michaela Köttig, Frankfurt University of Applied Sciences

Dipl. Pol. Ellen Kollender, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Arbeitsbereich für interkulturell und vergleichende Bildungsforschung

Prof. Dr. Angela Kühner, Internationale Hochschule IUBH – Campus München

Prof. Dr. Birthe Kundrus, Universität Hamburg

Prof. Dr. Katrin Luise Läzer, FB Soziale Arbeit, Hochschule Darmstadt

Juliane Lang, Philipps-Universität Marburg

Tasja Langenbach, Künstlerische Leitung / Artistic Director, Videonale e.V.

Prof. Dr. Susanne Leeb, Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft, Leuphana Universität Lüneburg

Prof. Dr. Esther Lehnert, Alice Salomon Hochschule Berlin

Prof. Dr. Christiane Leidinger, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Hochschule Düsseldorf

Tobias Linnemann, Universität Oldenburg

Dr. Barbara Lüthi, Universität zu Köln

Prof. Dr. Morus Markard, FB Erziehungswissenschaft und Psychologie, Studiengang Psychologie, Freie Universität Berlin

Dr. Lotta Mayer, Bergische Universität Wuppertal

Prof. Dr. Marion Mayer, Soziale Arbeit Schwerpunkt Beratung, Alice Salomon Hochschule Berlin

Prof. Dr. Claus Melter, FH Bielefeld

Lisa Mends, M.A., HAW Würzburg-Schweinfurt

Prof. Dr. Astrid Messerschmidt, Bergische Universität Wuppertal

Prof. Dr. Nikolaus Meyer, IUBH Internationale Hochschule

Alex Miller, Student, Uni Köln

Dr. Stefan Mörchen, Verein für kritische Geschichtsschreibung e.V., Bremen

Yves Müller, Historiker, Universität Hamburg

Prof. Dr. B. Mylonas, Internationale Hochschule IUBH – Campus München

Dr. Matthias Naumann, Technische Universität Dresden

Prof. Dr. Katja Neuhoff, FB Sozial- und Kulturwissenschaften, Hochschule Düsseldorf (HSD)

Prof. Dr. Lisa Niederreiter, FB Soziale Arbeit, Hochschule Darmstadt

Prof. Dr. Dagmar Oberlies, Frankfurt University of Applied Sciences

Prof. Dr. Mihri Özdoğan, Hochschule Landshut

Dr. Jobst Paul, Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung

Prof. Dr. Gudrun Perko, FB Sozial- und Bildungswissenschaften, Fachhochschule Potsdam

Prof. Dr. Nicolle Pfaff, Fakultät für Bildungswissenschaften, Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Melanie Plößer, Fachhochschule Bielefeld

Prof. Dr. Nivedita Prasad, Alice Salomon Hochschule Berlin

Dr. Matthias Quent, Direktor Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft, Jena

Prof. Dr. Claudia Rademacher, Professorin für Soziologie, insbesondere Gesellschaftstheorie, Soziale Ungleichheiten, FB Sozialwesen, Fachhochschule Bielefeld

Prof.*in Dr. phil. Heike Radvan, Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg

Dr. Theodor Rathgeber, Lehrbeauftragter Hochschule Düsseldorf

Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinskaya, Hochschule Magdeburg-Stendal

Prof. Dr. Jörg Reitzig, Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen

M.A. Gisela Romain, FB Erziehungswissenschaft und Psychologie, Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Roland Roth, Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen, Hochschule Magdeburg-Stendal

Prof. Dr. Miriam Rürup, Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg und Professorin an der Universität Hamburg

Prof. Dr. Juliane Sagebiel, Hochschule München / University of Applied Sciences

Prof. Dr. Samuel Salzborn, Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin

Prof. Dr. Karin E. Sauer, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Fakultät Sozialwesen, Villingen-Schwenningen

Prof. Dr. Barbara Schäuble, Alice Salomon Hochschule für Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung Berlin

Dr. Wiebke Scharathow, Pädagogische Hochschule Freiburg

Sebastian Scheele, Technische Universität Berlin, Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Dr. Britta Schellenberg, Lehrstuhl für Politische Systeme und Europäische Integration Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft, Ludwig-Maximilians-Universität München

Michael Schmidt-Hofner, Rechtsanwalt Kanzlei Schmidt-Hofner, Freiburg

Adelheid Schmitz, Lehrbeauftragte  Hochschule Düsseldorf, FORENA

Prof. Dr. Dirk Schumann, Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, Georg-August-Universität Göttingen

Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Direktorin des Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin

Prof. Dr. Kathrin Schrader, Frankfurt University of Applied Sciences

Prof.*in Dr. Barbara Schramkowski, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Fakultät Sozialwesen, Villingen-Schwenningen

Prof. Dr. Christoph Schulte, Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft, Universität Potsdam

Dr. Christoph Schulze, Moses Mendelssohn Zentrum Europäisch-Jüdische Studien der Universität Potsdam

Prof. Dr. Erika Schulze, Fachhochschule Bielefeld

Dr. Johanna Sigl, Institut für Sozialpädagogik und Sozialarbeit, Leuphana Universität Lüneburg

Prof. Dr. Tobias Singelnstein, Lehrstuhl für Kriminologie an der Juristischen Fakultät, Ruhr Universität Bochum

Prof. Dr. Susanne Spindler, Hochschule Düsseldorf

Dr. Veronika Springmann, Freie Universität Berlin

Dr. Katrin Steffen, Nordost-Institut an der Universität Hamburg (IKGN e.V.)

Prof. Dr. Beate Steinhilber, Evangelische Hochschule Freiburg

Dr. Kevin Stützel, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Prof. Dr. Petra Terhoeven, Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, Georg-August-Universität Göttingen

Prof. Dr. Stefan Timmermanns, Fachbereich 4 – Soziale Arbeit und Gesundheit, Frankfurt University of Applied Sciences

Prof. Dr. Barbara Thiessen, Leitung des Instituts Sozialer Wandel und Kohäsionsforschung, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA), Hochschule Landshut

Prof. Dr. Tanja Thomas, Geschäftsführende Direktorin Institut für Medienwissenschaft,
Eberhard Karls Universität Tübingen

Dr. des. Vanessa E. Thompson, Goethe-Universität Frankfurt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften

Prof. Dr. Vassilis Tsianos, Fachhochschule Kiel

Prof. Dr. Michael Tunç, Fachbereich Soziale Arbeit, Hochschule Darmstadt

Dr. Barbara Umrath, Technische Hochschule Köln

Prof. Dr. Astride Velho, Fachgebiet Soziale Arbeit, IUBH Internationale Hochschule München

Beate Vinke, FB Sozial- und Kulturwissenschaften, Hochschule Düsseldorf

Prof. Dr. Fabian Virchow, FB Sozial- und Kulturwissenschaften, Hochschule Düsseldorf

Prof. Dr. Manuel Vogel, Theologische Fakultät, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Prof. Dr. Constantin Wagner, Institut für Erziehungswissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Celle

Prof. Dr. Leonie Wagner, HAWK – Hochschule Holzminden

Nora Warrach, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität zu Köln

Prof. Dr. Júlia Wéber, Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung, Hochschule Neubrandenburg University of Applied Sciences

Dr. Bernhard Weidinger, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), Wien

Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt, Hochschule Magdeburg-Stendal

Prof. Dr. Michael Wildt, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Safiye Yıldız, Internationale Hochschule Düsseldorf

Dr. Michael Zander, Hochschule Magdeburg-Stendal

Prof. Dr. Ute Zillig, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, Frankfurt University of Applied Sciences

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