TolSax Update | Jahresrückblick 2022

In diesem letzten #TolSax-Update des Jahres erhaltet Ihr statt aktuellen Terminen, Stellenausschreibungen und Fördertipps einen Rückblick auf unsere vielfältigen Aktivitäten 2022. Viel Spaß bei der Lektüre!

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Jetzt spenden für Engagement in Sachsen – für Demokratie und gegen Rassismus!

Ihr findet Engagement für Demokratie und gegen Rassismus wichtig – und möchtet den Menschen, die sich dafür einsetzen, etwas zurückgeben? Mit einer Spende könnt Ihr die vielen Engagierten in Sachsen unterstützen. Und ihre Projekte nachhaltig stärken.

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30.11.22 – 28.02.23 | RESPEKT. Internationale Comics | Dresden

Das Kulturelle Bildungsprojekt RESPEKT. Internationale Comics, das 2011 vom internationalen Comicfestival «KomMissia» Heehoos gemeinsam mit dem Goethe-Institut Moskau ins Leben gerufen wurde, regt mithilfe von Comics eine Auseinandersetzung mit Vorurteilen, Diskriminierung, Rassismus und Konflikten an. Vom 30.11.2022 bis 28.02.2023 wird eine Gesamtsaustellung das Projekt RESPEKT am Goethe-Institut Dresden präsentieren. Via Storytelling werden Impressionen aus der Projektdurchführung mit den heterogenen Gruppen erzählt und Zeichenentwürfe sowie fertige Comics der jungen Teilnehmer*innen gezeigt.

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Presseerklärung: Paradigmenwechsel im Kampf gegen neue Welle rassistischer Gewalt

Die professionellen Opferberatungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt fordern einen glaubhaften Paradigmenwechsel bei Polizei und Justiz in Ostdeutschland in der Strafverfolgung bei rechten Gewalttaten und im Umgang mit rechten Aufmärschen. Sie zeigen acht notwendige Maßnahmen auf, die es hierfür braucht.

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TolSax Update | Newsletter November 2022

Im Editorial des #TolSax-Update November schreiben Anna Schüller und Daniela Schmohl, Sprecherinnen der sLAG – sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS, über die immense Bedeutung von Erinnerungsarbeit und dafür benötigte Unterstützungsstrukturen. Neben einem Sammelbeitrag zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 weist der Newsletter auch auf viele weitere Veranstaltungen zum Erinnern, Informieren, Vernetzen und Unterstützen hin und ist wie immer vollgepackt mit Fördertipps, Stellen, Analysen und Materialien.

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Rechte „Montagsdemos“ nicht verharmlosen!

Das Netzwerk Tolerantes Sachsen warnt vor den aktuellen rechten Protesten in Sachsen. Auf den Versammlungen treten nach Einschätzung der Sprecher_innen des Netzwerks alle Spielarten des sächsischen Rechtsextremismus auf, es werden Verschwörungsideologien und Desinformationen über den russischen Angriffskrieg oder die Corona-Pandemie verbreitet. Sowohl die Zivilgesellschaft wie auch die Politik, die Verwaltung und die Polizei sind aufgefordert, die rechten „Montagsdemos“ nicht zu verharmlosen.

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Good Practice Papier der AG Arbeit und Bildung für Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte

Im Rahmen der AG Arbeit und Bildung ist ein Arbeitspapier mit Good Practices und Fallstricken bei der Partizipation von Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte auf dem Arbeitsmarkt entstanden aus den Perspektiven von Arbeitnehmerinnen*, Arbeitgeber*innen, Arbeitsvermittler*innen sowie Vereinen & Initiativen.

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Hoyerswerda ’91: „Uns ist es verboten, die Vergangenheit zu vergessen“ – Redebeitrag von David Macou

Am 17. September 2022 jähren sich die rassistisch motivierten Angriffe gegen Wohnheime von Vertragsarbeiter*innen und Asylsuchenden, die im Herbst 1991 im ostsächsischen Hoyerswerda stattfanden, zum 31ten Mal. Um an die Betroffenen der Gewalt zu erinnern, veröffentlicht RAA Sachsen einen Redebeitrag von David Macou, der zum damaligen Zeitpunkt als Vertragsarbeiter in Hoyerswerda gelebt hat.

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13./14.10. | „Identität(en), Zugehörigkeiten, Rassismus, Diskriminierung – Perspektiven auf das Thema antimuslimischer Rassismus im Kontext von Schulsozialarbeit“ | Leipzig

Neben Hintergrundinformationen zum Thema antimuslimischer Rassismus konzentriert sich die Fortbildung des ZEOK e.V. vor allem auf die Praxis – den Schulalltag und die diskriminierungs- –
sensible Gestaltung des Lernraumes Schule. Anmeldefrist: 01. Oktober 2022.

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15.10.-15.12. | Ausstellung „Offener Prozess“ | Hoyerswerda

Die Ausstellung „Offener Prozess“ von ASA-FF e.V., die bis zum 15.12.2022 in Hoyerswerda zu sehen sein wird, beschäftigt sich mit dem NSU-Komplex. Sie nimmt dabei die Ost-Deutsche Realität, insbesondere in Sachsen, zum Ausgangspunkt, um eine Geschichte des NSU-Komplexes zu erzählen, die von den Migrationsgeschichten und den Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen ausgeht.

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20.10. | Kritischer Rundgang Liebigstrasse | Leipzig

Die deutsche Ärzt*innenschaft hat im NS-Deutschland eine tragende Rolle bei der Umsetzung der „Rassentheorie“ in Form der Shoah und der „Euthanasie“ gespielt, in Leipzig besonders. Die Kritische Medizin Leipzig möchte in einem Rundgang über den Medizincampus Spuren erkunden und den Opfern gedenken.

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28.10. | Das Gerücht über die Anderen – Verschränkungen von Antisemitismus, Rassismus gegen Rom*nja und Sint*ezze und Sozialchauvinismus | Dresden

Herbstschule mit Vorträgen, Werkstattbericht, Workshops und Exkursion zu Verschränkungen von Antisemitismus, Rassismus gegen Rom*nja und Sint*ezze und Sozialchauvinismus. Eine Kooperation zwischen RomaRespekt bei Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, HATiKVA e.V., audioscript.net und Goethe Institut Dresden.

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19.11. | Bilder Dekonstruieren. Workshop zum Thema Rassismus gegen Sinti und Roma | Ebersbach-Neugersdorf

Vorurteile, Hass und Gewalt gehören bis heute zu den alltäglichen Erfahrungen, die Sint*ezze und Rom*nja in Deutschland und ganz Europa machen. In diesem Workshop wollen wir uns mit unseren eigenen „Bildern im Kopf“ auseinandersetzen, uns informieren über die Verfolgungs- und Widerstandsgeschichte von Romn*ja und Sint*ezze und in einem letzten Schritt auf aktuelle Herausforderungen (z.B. Situation von Romn*ja in der Grenzregion und Ungleichstellung unter Schutzsuchenden aus der Ukraine) und mögliche Lösungsschritte diskutieren.

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24.11. | Fachtag: Jugendarbeit mit „rechtsorientierten Jugendlichen“ – (k)ein Blick auf die 1990er Jahre | Dresden

Das Modellprojekt ReMoDe (LAK MJA Sachsen e.V.) widmet sich der Erarbeitung von Konzepten, Interventionsmöglichkeiten sowie Grenzen der Jugendarbeit, im Umgang mit jungen Menschen, die sich rechtspopulistisch, gruppenbezogen menschenfeindlich und in verschiedenen Ausprägungen „rechtsorientiert“ äußern und verhalten. Begleitet wurde die erste Projektphase von einer Praxisforschung, deren Ergebnisse und Empfehlungen im Fachtag präsentiert werden.

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07.12. | Gegenargument online – Hate Speech widersprechen | Online

Das Angebot ermöglicht einen Einstieg in die Online-Courage: Ob Diskussion im Freundeskreis, Forumsdebatten oder regionale Facebook-Gruppen – Gegenargument stellt vor, welche Kommunikationssituationen unterschieden werden können und welche Handlungsoptionen sie uns bieten. Diskutieren, positionieren, anzeigen? Die Teilnehmenden schärfen ihr Bewusstsein dafür, wie sie in diesen Situationen jeweils sinnvoll handeln können und wollen.

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08./09.09. | Let’s get started – Rassismuskritisch handeln im Kontext Flucht und Migration | Chemnitz

Das Seminar des AGJF Sachsen e.V. thematisiert Rassismus aus Sicht der kritischen Migrationsforschung als Teil der Realität von Adressaten*innen Sozialer Arbeit. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf Rassismen im Kontext Sozialer Arbeit/pädagogischer Handlungsfelder.

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Diskriminierung von Rom*nja aus der Ukraine – MIA veröffentlicht Bericht

Die neu gegründete Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA), die beim Verein Romano Sumnal e.V. in Leipzig angesiedelt ist, und der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. haben gemeinsam einen Bericht zu Diskriminierungen flüchtender Rom*nja aus der Ukraine in Sachsen erstellt. de deutlich, dass diese bei Kontrollen der Bundespolizei gezielt kontrolliert wurden, falsche Informationen und kaum Hilfe bei der Unterbringung erhielten. Auch in Erstaufnahmeeinrichtungen Sachsens wurden sie angefeindet, sodass einige den Freistaat aus Angst wieder verließen.

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