Das AKuBiZ wird 20 Jahre – feiert mit uns!

Im Herbst 2001 legten wir, gemeinsam mit anderen Jugendlichen aus Pirna und der Region, den Grundstein zur Gründung des heutigen Vereins AKuBiZ. Wir wollten eine Alternative zu bestehenden rechten Strukturen schaffen und so ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und Solidarität setzen. In diesem Herbst dürfen wir nun nicht nur das 20-Jährige Bestehen unseres Vereins feiern, sondern gleichzeitig die Eröffnung unserer neuen größeren K2 Kulturkiste auf der Schössergasse 3 in Pirna. Wir haben deshalb ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt und laden euch herzlich dazu ein.

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Webdokumentation Hoyerswerda 1991

Am Sonntag, den 19. September 2021, jährt sich das rassistische Pogrom  von Hoyerswerda zum 26. Mal. Dann erscheint auch der zweite Teil der Webdokumentation www.hoyerswerda-1991.de der out of focus Filmproduktion und der Initiative „Pogrom 91“. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten in zahlreichen Filmen über die Entwicklung der Stadt, den Umgang mit Neonazis und die Erinnerung an 1991 in den vergangenen 25 Jahren. Hintergrundtexte bieten vertiefende und einordnende Informationen. Die Interviews mit 15 Protagonistinnen und Protagonisten sowie über 30 Stunden Filmmaterial, wurden in kurzen Infoclips aufbereitet, die in Bereichen wie „Stadtentwicklung“, „Neonazis“, „Opfer rechter Gewalt“, „Justiz“ und „Widerspruch“ zusammengefasst sind.

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Prozessbericht: Urteil wegen Angriffs auf das „Schalom“ in Chemnitz im August 2018

Am 8. September 2021 verhandelte das Amtsgericht Chemnitz gegen Kevin A. wegen des Angriffs auf das jüdische Restaurant „Schalom“ am 27. August 2018 durch eine Gruppe Neonazis. Nachdem am 26. August 2018 Daniel H. erstochen wurde, kam es zu Aufmärschen mit tausenden Neonazis, Hooligans und Rassist*innen und zu zahlreichen Angriffen in Chemnitz. Drei Jahre später wurde nun einer der Täter zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch verurteilt.

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TolSax Update | Newsletter September 2021

Im September-Newsletter erinnert unser Sprecher Robert Kusche von der RAA Sachsen an die pogromartigen Ausschreitungen vor 30 Jahren, als ein aufgebrachter Mob aus Neonazis und Anwohner*innen im ostsächsischen Hoyerswerda zwei Wohnheime für Vertragsarbeiter*innen und Asylsuchende angriff. Neben dem Gedenkwochenende anlässlich dieses Jahrestags gibt es in diesem TolSax-Update wieder zahlreiche Hinweise auf Veranstaltungen und andere Möglichkeiten, in Sachsen (und darüber hinaus) aktiv zu werden. Dazu gehört auch die #unteilbar-Demonstration am 4. September in Berlin.

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Ausstellung: Offener Prozess

Die Ausstellung Offener Prozess widmet sich dem NSU-Komplex. Sie nimmt dabei die Ost-Deutsche Realität, insbesondere in Sachsen, zum Ausgangspunkt, um eine Geschichte des NSU-Komplexes zu erzählen, die von den Migrationsgeschichten und den Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen ausgeht. Sie wird 2021 in Jena und Chemnitz sowie in Brüssel und – in Teilausschnitten – an dreizehn Theaterstandorten zu sehen sein. In den folgenden Jahren sind weitere Stationen in Städten geplant. Ab 2025 wird sie als Dauerausstellung in Chemnitz im Rahmen der Kulturhauptstadt zu sehen sein.

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Save the date | TolSax Konkret 2021

Ihr möchtet andere Menschen kennenlernen, die sich in Sachsen für Demokratie und gegen Rassismus engagieren? Euch treiben gerade konkrete Probleme um, die Ihr gerne mit anderen Engagierten diskutieren möchtet? Ihr habt Lust, progressive Themen in Sachsen voranzubringen? Dann möchten wir Euch ganz herzlich einladen zu unseren Vernetzungstreffen TolSax Konkret Digital 2021!

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26.08. | „Wie viele Nadelstiche“ – Kurzfilmabend zu Antisemitismus und Islamfeindlichkeit | Ostritz

Der Filmabend wird präsentiert vom Team des djo – Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen e.V. anlässlich des Festjahres #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland. Anhand ausgewählter Clips von Youtube und Co. sollen junge Menschen zu Wort kommen, die nicht nur jüdisch oder muslimisch sind, sondern engagiert, stark, witzig und ganz individuell.

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04.09. | #unteilbar-Großdemonstration | Berlin

Im Vorfeld der Wahlen macht das #unteilbar-Bündnis unmissverständlich klar: Wir lassen nicht zu, dass soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Klimaschutz gegeneinander ausgespielt werden. Daher wird zu einer Großdemonstration am 04. September 2021 in Berlin aufgerufen.

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14.09. | Was heißt NSU-Aufarbeitung und warum ist sie notwendig? – Eine Einführung | Chemnitz

Ausgehend von der Frage „War da der NSU?“ beleuchtet das Projektteam „Offener Prozess“ in diesem Vortrag die Strukturen und Bedingungen, die den NSU möglich gemacht haben. Zu fragen ist: Welche Schlussfolgerungen haben Verwaltung, Politik und Gesellschaft gezogen? Was kann getan werden angesichts der neuerlichen rechten Anschläge von Hanau, Halle und Istha? Was braucht es, um rechtsterroristische Gewalt zu überwinden? Was kann die Stadtgesellschaft von Chemnitz dazu beitragen?

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17.-19.09. | Gedenk-Wochenende „Hoyerswerda 1991 – Erinnerungen – Einsichten – Perspektiven“ | Hoyerswerda

In den Tagen vom 17. bis 23. September 1991 griff ein aufgebrachter Mob aus Neonazis und Anwohner*innen im ostsächsischen Hoyerswerda zwei Wohnheime für Vertragsarbeiter*innen und Asylsuchende an. Anlässlich des 30. Jahrestages veranstaltet die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Initiative Zivilcourage, der Volkshochschule Hoyerswerda und dem Stadtmuseum Hoyerswerda sowie weiteren Partner*innen das Gedenkwochenende »Hoyerswerda 1991: Erinnerungen – Einsichten – Perspektiven« vom 17. bis 19. September 2021.

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25.09. | Polizei – die große Unbekannte? | Dresden

Trotz der mehr oder weniger großen Präsenz in unser aller Leben ist bei vielen Menschen das Wissen über Aufgaben, Strukturen und Funktionsweisen von Polizei nicht bekannt. Im Workshop beschäftigen wir uns mit einigen Facetten des polizeilichen Alltags. Wir setzen uns mit Auftrag und Struktur von Polizei, dem Phänomen Cop Culture und deren Auswirkungen auf die tägliche Polizeipraxis auseinander und diskutieren Probleme und Reformmöglichkeiten.

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13.10. | Selbstbestimmt. Politisch. Kollektiv – Empowerment im Kontext Flucht, Migration und Rassismus | Leipzig

Die Fachtagung bietet Raum für die Auseinandersetzung damit, welche Rolle sozialpädagogische Fachkräfte in Bezug auf Empowermentprozesse von migrations- bzw. rassismuserfahrenen jungen Menschen spielen können. Sie fragt danach, welche Ansätze und Haltungen hilfreich sind, lädt zur Reflexion der eigenen Praxis ein und möchte Impulse für eine empowermentorientierte Kinder- und Jugendhilfe geben.

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13.10. | TolSax Konkret: Eine antirassistische Klausel für die sächsische Verfassung? | Digital

Sachsen-Anhalt hat sie, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auch: Eine antifaschistische bzw. antirassistische Klausel, verankert als Verfassungsgrundsatz oder Staatsziel, die das Land dazu verpflichtet, Bürger*innen vor Rassismus zu schützen, und antirassistische Aktivitäten legitimiert. Bewirken diese Klauseln tatsächlich etwas? Welche Vor- und Nachteile haben die jeweiligen Formen und Formulierungen? Was brauchen und möchten wir für Sachsen? Mit Impulsen von Marcus Reinert, Antidiskriminierungsberater beim Opferperspektive e.V. aus Brandenburg und Prof. Dr. Tarik Tabbara, Prof. für Öffentliches Recht an der HWR Berlin. Anmeldefrist: 8.Oktober 2021

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05.+06.11. | Workshop: Umgang mit Rassismus im Kontext der eigenen Bildungsarbeit | Wurzen

Im Workshop wird sich intensiv mit dem Thema Rassismus beschäftigt und vor allem mit den dahinter stehenden Mechanismen. Anschließend werden eigene Erfahrungen in der Bildungsarbeit zum Thema in und außerhalb von schulischen Kontexten reflektiert und auftretende Probleme miteinander besprochen.

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18.11. | TolSax Konkret: Demokratiebildung als „Extremismusprävention“? | Digital

In ihrem aktuellen Buch „Extremismusprävention als polizeiliche Ordnung. Zur Politik der Demokratiebildung“ untersucht Julika Bürgin den Vorstoß der „Extremismusprävention“ in politische Bildung und demokratische Praxis. Im Mittelpunkt stehen die Strategien staatlicher Förderprogramme, die in die Autonomie freier Träger eingreifen. Auf diese Weise wird, so die These, Bildungsarbeit präventionspolitisch, und flankiert durch den Verfassungsschutz, in eine polizeiliche Ordnung eingepasst. Bürgin kritisiert insbesondere das damit verbundene verkürzte Demokratieverständnis als Element der sogenannten „wehrhaften“ Demokratie. Bei der Veranstaltung diskutieren wir die Thesen von Prof. Bürgin und eines Kommentars aus sächsischer Perspektive. Anmeldefrist: 15. November 2021

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Wie das Gemeinnützigkeitsrecht reformiert werden soll

Im August 2021 hat die Gesellschaft für Freiheitsrechte ihren Entwurf für ein Demokratiestärkungsgesetz veröffentlicht. Es reformiert das Gemeinnützigkeitsrecht und behebt die akuten Probleme, mit denen die Zivilgesellschaft aktuell konfrontiert ist. Hier werden häufige Fragen dazu beantwortet.

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Engagiert gegen Rassismus

Die Stiftung gegen Rassismus fördert Veranstaltungen, bei denen Expert*innen des Projektes „Engagiert gegen Rassismus“ mitwirken, mit Honoraren und Fahrtkosten für die Referierenden. Dies umfasst die Personen in der Datenbank sowie die „Engagierten“ der verschiedenen Rubriken auf der Webseite zum Projekt. Bereits abgelaufene Projekte können finanziell nicht bezuschusst werden. Bitte stellen Sie sicher, mindestens vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn den Antrag einzureichen. Antragsfrist: fortlaufend.

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