06.02. | Projektkoordinator*in für eine „Helpline Ostsachsen“ | Görlitz

Für den Aufbau und die Etablierung einer ständig erreichbaren Helpline in Englisch, Arabisch, Deutsch sowie gegebenenfalls weiteren Sprachen für die Landkreise Bautzen und Görlitz sucht der RAA Sachsen e.V. eine*n Projektkoordinator*in ab voraussichtlich 01. März 2022 (20h/Woche, Vergütung bis TV-L 10, befristet bis zunächst 31.12.2023 bei angestrebter Weiterbeschäftigung, Arbeitsort: Görlitz). Bewerbungsfrist: 06. Februar 2022.

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27.01. | „Ihr Kampf – Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert“ – Lesung mit Robert Claus | Online

Das Junge Netzwerk Freiberg und Weiterdenken e.V. präsentieren eine Lesung von Robert Claus. In seinem neuen Buch „Ihr Kampf“ beschreibt Robert Claus die gefährliche Entwicklung in der extrem rechten Szene, gezielt eigene Strukturen im Kampfsport aufzubauen und diskutiert, welche Gegenstrategien aus Zivilgesellschaft, Sport und Politik möglich und notwendig sind.

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27.01. | Bundesweiter Gedenktag zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus | Zwickau

Am 27.01.2022 jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, des Konzentrationslagers Ausschwitz sowie des Konzentrationslagers Monowitz im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs zum 77. Mal. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie der Demokratiebereich des Alter Gasometer e.V. möchten zum Erinnern aufrufen.

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28.02.-02.03. | Buchenwald – Verfolgung und Terror gegen Minderheiten | Weimar

Lange Zeit standen nur politische Gefangene im Fokus der Aufarbeitung des KZ Buchenwald. Doch richtete sich der nationalsozialistische Terror auch gegen zahlreiche andere Opfergruppen, etwa Homosexuelle, Sinti und Roma. Das Herbert-Wehner-Bildungswerk möchte einen differenzierten Blick auf die Verfolgung von Minderheiten im NS werfen und auch die aktuelle Situation marginalisierter Gruppen in Europa diskutieren.

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Die stille Mehrheit wird laut

In immer mehr sächsischen Regionen melden sich Bürger_innen mit Offenen Briefen und Petitionen zu Wort, in denen sie für ein solidarisches Miteinander in der Pandemie plädieren und sich von den zunehmend eskalierenden „Spaziergängen“ von selbst erklärten Gegner_innen der Corona-Schutzmaßnahmen abgrenzen.

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30.01. | Mitarbeiter*in im Projekt „Konzipierung eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex“ | Dresden, Chemnitz

Mit dem Projekt zur „Konzipierung eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex“ wird die Umsetzung eines solchen Zentrums vorbereitet. Dafür wird eine Konzept- und Machbarkeitsstudie durchgeführt. Das Projekt versteht sich als Netzwerkprojekt, das die Kompetenzen, Perspektiven und Expertisen verschiedener Akteur*innen, Initiativen und Organisationen u.a. durch themenspezifische Fachforen bündelt und einbezieht. Für das Projekt sucht die RAA Sachsen zum 1. März 2022 eine*n Referent*in (30h/Woche, angelehnt an TV-L E11, Dienstort: Dresden, sowie partiell in Chemnitz mit Möglichkeit zum Homeoffice). Marginalisierte Perspektiven/eigene Diskriminierungserfahrungen stellen bei der Arbeit in diesem Projekt eine Ressource dar. Die RAA Sachsen ermutigt deshalb insbesondere Migrant*innen, People of Color, Juden und Jüdinnen, Rom*nja und Sinte*zza sowie Schwarze Menschen und Muslim*innen zu einer Bewerbung. Bewerbungsfrist: 30. Januar 2022 (anonymisiertes Verfahren beachten!).

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Geschäftstüchtig und gewaltbereit. Ein Überblick zur rechten Mischszene in Wurzen

In diesem Dossier beschreibt chronik.LE rechte Entwicklungen in Wurzen mit einem Fokus auf die aktuelle Situation. Nach einem kurzen Rückblick in die 1990er Jahre werden die Bereiche Unternehmen und Immobilien, Kampfsport, Jugendgruppierungen und Kommunalpolitik beleuchtet. Aufgrund andauernder Veränderungsprozesse handelt es sich dabei nur um eine Momentaufnahme.

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„Viele Beobachterinnen und Beobachter wollen nicht wahrhaben, dass wir es hier mit Personen zu tun haben, die unsere Demokratie gefährden“

Im Interview für „Uni aktuell“ spricht Protestforscher Dr. Piotr Kocyba über zentrale Ergebnisse, Gemeinsamkeiten zwischen Pegida und den sogenannten „Corona-Spaziergängen“ und warum sich Gesellschaft und Politik so schwer mit ihnen tun.

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„Corona-Proteste“ in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind Motor der Radikalisierung

Die Träger und Projekte der Mobilen Beratung aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben eine gemeinsame Einschätzung zu dem Protestgeschehen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie veröffentlicht. Die drei Bundesländer erleben derzeit eine wachsende Protestmobilisierung im Zeichen der Corona-Krise und entwickeln sich zum Motor einer bundesweiten Radikalisierung der Pandemie-Leugnerinnen-Szene.

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Spendenaufruf für das Projekt „15°Research“

Der VVN-BdA Sachsen ruft zu Spenden für sein Projekt 15° Research auf, da die bisherige Förderung ausläuft. Helft mit und unterstützt die sehr aktiven Menschen dabei, ihre wichtige und aufwendige Recherchearbeit im Landkreis #Görlitz zu Nazis und rechten Strukturen fortzusetzen.

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BMB-Policy Paper zu Auswirkungen der Corona-Proteste

Das BMB-Policy Paper blickt umfassend auf die Auswirkungen der Corona-Protestformen im Jahr 2021 zurück und stellt eine breite Perspektive der Mobilen Beratungsteams aus den Bundesländern zusammen. Somit finden die jüngsten Protestereignisse nur schlaglichtartig Eingang in die Analyse zu den Auswirkungen der Corona-Proteste auf die Zivilgesellschaft. Ziel dieses Policy Papers ist, zur Stärkung der Zivilgesellschaft beizutragen: Wie agiert die Zivilgesellschaft angesichts der Corona-Krise, welche Möglichkeiten der Intervention hat sie im Umgang mit (aggressiven und bedrohlichen) Protesten und wie steht es um ihre Überlastung?

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Corona-Proteste: Sachsen ist Hotspot von Pandemie und Radikalisierung – Amadeu Antonio Stiftung fordert entschlossenes Handeln von der Bundesregierung

Seit Monaten radikalisieren sich die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen in Sachsen. Die Proteste gelten als “Exportschlager” und finden in ähnlicher Form in ganz Deutschland statt. Die Amadeu Antonio Stiftung warnt vor einer neuen Entgrenzung der Proteste – vor einem Pegida 2.0, zunehmender Gewaltbereitschaft und einer wachsenden Anschlussfähigkeit von Rechtsextremen und anderen demokratiefeindlichen Gruppen an eine breite Bevölkerung.

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Innenminister Wöller, setzen Sie die Corona-Notverordnung konsequent durch und schützen Sie die Bürger_innen!

Das Netzwerk Tolerantes Sachsen drückt in einem Offenen Brief an den Sächsischen Staatsminister des Innern, Prof. Dr. Roland Wöller, sein Unverständnis über den gegenwärtigen Umgang mit den aus rechtsextremen Kreisen organisierten, sogenannten Anti-Corona-Protesten aus. Die Sprecher_innen des aus über 120 zivilgesellschaftlichen Initiativen und Projekten bestehenden Netzwerks fordern den Innenminister auf, die geltende Corona-Notverordnung auch denjenigen gegenüber umzusetzen, die sich immer wieder bewusst und zielgerichtet darüber hinwegsetzen.

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coloridoTREFF: Für ein buntes und soziales Zentrum in Plauen

Der colorido e.V. braucht eure Unterstützung! Mit einem braunen Zentrum hat die Neonazipartei »Der III. Weg« im südwestsächsischen Plauen einen ganzen Stadtteil okkupiert. Teile von Verwaltung und Stadtgesellschaft sehen einfach zu. Dagegen setzt der Verein mit dem coloridoTREFF ein Zentrum für ein soziales und buntes Plauen. Hilf mit einer Spende, um diese wachsende Solidargemeinschaft zu erhalten und auszubauen und den Neonazis weiterhin Paroli zu bieten!

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Offener Brief

In einem Offenen Brief drückt „Freiberg für alle“ Unverständnis, Sorge und Zorn über die montäglichen „Corona-Spaziergänge“ in der Stadt aus, welche die Pandemie befeuerten und das Image der Stadt in Mitleidenschaft ziehe. Der Brief wendet sich an die Freibergerinnen und Freiberger und fordert: „Lasst Freiberg nicht zum Abenteuerspielplatz der Rechtsextremen und Coronaleugner werden!“. Von der Politik erwartet das Bündnis, diese illegalen Demonstrationen nicht länger zu dulden.

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Die Bewegung der Pandemie-Leugner:innen in Leipzig

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie in Deutschland im März 2020 demonstrieren unterschiedliche Menschen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung und Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Gefordert wird u.a. die Freigabe der Patente, ein solidarisches Gesundheitssystem, wirtschaftliche Unterstützung. Aber auch die extreme Rechte protestiert. In der Öffentlichkeit erhält die Bewegung der Pandemie-Leugner:innen am meisten Aufmerksamkeit (Mullis 2020). Der Text ordnet dieses Phänomen ein und zeichnet die Entwicklung des lokalen Protestgeschehens in Leipzig nach.

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TolSax Update | Newsletter Dezember 2021

Die Corona-Pandemie, das versprochene „Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus“ und die Diskussion um die Schuldenbremse – bei einigen Themen sind wir in Sachsen in diesem Jahr nicht so richtig vorangekommen. Trotzdem passiert jeden Monat unheimlich viel – dank des Engagements unzähliger Menschen und Initiativen für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit. Das zeigt auch in diesem Monat wieder unser Newsletter zum #TolSaxUpdate Dezember.

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Jetzt spenden für Engagement in Sachsen – für Demokratie und gegen Rassismus!

Ihr findet Engagement für Demokratie und gegen Rassismus wichtig – und möchtet den Menschen, die sich dafür einsetzen, etwas zurückgeben? Mit einer Spende könnt Ihr die vielen Engagierten in Sachsen unterstützen. Und ihre Projekte nachhaltig stärken.

Lasst uns zusammen einsetzen: Für mehr Engagement für Demokratie – und gegen Rassismus in Sachsen. Dank Eurer Spende gehen wir das gemeinsam an! 

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Grafikedition 2021 „Blätter der Erinnerung“

Die sinnliche Auseinandersetzung mit politisch-historischen Themen und mit dem eigenen Verhältnis dazu, ist für eine kritische Bildung unverzichtbar. Einen gewichtigen Beitrag dazu vermag die Kunst zu leisten. Zudem sollen die „Blätter der Erinnerung“ des sLAG-Fördervereins Freude machen. Und auch dazu beitragen, für eine Förderung erforderliche Eigenmittel zu sammeln. Drei gute Gründe für die Herausgabe der Grafikedition 2021 – und Eure Unterstützung!

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Koalitionsvertrag: Ein starkes Signal gegen Rechtsextremismus, aber mit Schwachstellen

Nach knapp zwei Monaten Verhandlung haben SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP ihren Koalitionsvertrag vorgelegt. Darin finden sich viele wirksame Maßnahmen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, begrüßt der Bundesverband Mobile Beratung (BMB). Aber es gibt auch Schwachstellen, auf die der Verband in seiner Pressemitteilung hinweist.

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Die neue Mitte? Stark im Land im Gespräch

Stark im Land hat die Herausgeber des Buches „Die neue Mitte? – Ideologie und Praxis der populistischen und extremen Rechten“ eingeladen, ihr Buch vorzustellen und aus ihrer Expertensicht Fragen zu beantworten, die den Mitarbeiter:innen der DKJS in Bezug auf die Thematik des Buches im Arbeitsalltag begegnen: Wie schaffen es rechte Akteur:innen vermehrt in die sogenannte Mitte der Gesellschaft vorzudringen? Und was sind mögliche Strategien gegen aufkommende demokratiefeindliche Tendenzen in unserer Gesellschaft? Das Gespräch ist nun als Mitschnitt auf YouTube verfügbar.

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