Sachsen braucht die Antifa – und die Antifa braucht Geld

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Autor_innen: chronik.LE

Ausstellung

Wenn es in Deutschland um „die Antifa“ geht, wird zumeist ein undifferenziertes und einseitiges Bild gezeichnet. Selten gibt es Platz für die Vielfältigkeit antifaschistischen Engagements. Prinzipiell bekommt antifaschistische Arbeit, die von vielen Engagierten ohne Bezahlung und kontinuierlich geleistet wird, um rechten, neonazistischen und rassistischen Strukturen etwas entgegenzusetzen, nur wenig Aufmerksamkeit. So sehen sich Antifaschist_innen neben den Bemühungen um finanzielle Ressourcen, auch mit dem Problem konfrontiert als „kriminell“ oder „linksextrem“ gebrandmarkt zu werden. Kritik an der gängigen Extremismustheorie wird umgehend zurück gewiesen. Das haben auch die Diskussionen rund um die Eröffnung der Ausstellung „Antifa – Mythos & Wahrheit“ des Künstler_innenkollektivs Peng in den Kunstsammlungen Chemnitz anschaulich gezeigt.

Peng will antifaschistische Arbeit in Sachsen mit seiner Ausstellung eine Bühne geben, sie sichtbar machen und ihre Vielfalt zeigen. Um antifaschistische Strukturen nachhaltig zu stärken wird dafür Geld umverteilt. So erhalten auch wir 1.000€, eine Unterstützung für die wir uns herzlich bedanken möchten!

Unter www.antifa.de könnt ihr mehr über die Ausstellung erfahren. Wenn ihr die chronik.LE und die Arbeit an unserer nächsten Ausgabe der Leipziger Zustände (erscheint im Januar 2021) unterstützen wollt, könnt ihr gerne direkt an unseren Trägerverein spenden:

Kontoinhaber: Engagierte Wissenschaft e.V.
IBAN: DE16 8306 5408 0004 0315 63
Betreff: Spende chronik.LE

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Engagierte Wissenschaft e.V.

Der Engagierte Wissenschaft e.V. aus Leipzig schafft Räume für alternative, undogmatische und möglichst hierarchiefreie Diskussionsprozesse. Er ist offene Austauschplattform für Student_innen und Nachwuchswissenschaftler_innen, die den Elfenbeinturm verlassen und sich im Sinne Bourdieus einer "engagierten Wissenschaft" widmen möchten, die mit ihrem „erfinderischen Geist“ neue Ziele, Inhalte und Aktionen vorbereitet: In den AGs Forum für Kritische Rechtsextremismusforschung, AG postkolonial und chronikLE.