Spendenaufruf für die Betroffenen der Brandanschläge in Döbeln

Am 21. Februar, nur zwei Tage nach dem rassistischen Terror in Hanau, verübten Unbekannte einen Brandanschlag in Döbeln. Feuer wurden in einem Schuppenanbau direkt an einer Shishabar und im Keller des Nachbarhauses, in dem sich ein Dönerlokal befindet, gelegt. Für den Betreiber der Shisha-Bar sprechen die Umstände klar für einen rassistischen Hintergrund. Dass die Feuer in zwei benachbarten Häuser gelegt wurden, in denen sich eine Shishabar und ein Dönerlokal befinden, legt diese Vermutung nahe.

Am 21. Februar, nur zwei Tage nach dem rassistischen Terror in Hanau, verübten Unbekannte einen Brandanschlag in Döbeln. Feuer wurden in einem Schuppenanbau direkt an einer Shisha-Bar und im Keller des Nachbarhauses, in dem sich ein Dönerlokal befindet, gelegt. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen Brandstiftung.

Für den Betreiber der Shisha-Bar sprechen die Umstände klar für einen rassistischen Hintergrund. Dass die Feuer in zwei benachbarten Häuser gelegt wurden, in denen sich eine Shishabar und ein Dönerlokal befinden, legt diese Vermutung nahe.

Diese Häuser waren nicht nur Ladenlokale, sondern auch Mehrfamilienhäuser. Nur durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden, denn auch eine Gasleitung befand sich in einem der betroffenen Räume. Strom-, Wasser- und Abwasserversorgung der Häuser waren und sind zum Teil immer noch beeinträchtigt, die Räumlichkeiten der Geschäfte verrußt, Teile der Einrichtung zerstört. An eine Öffnung und normalen Betrieb ist derzeit nicht zu denken. Damit fehlt den Betreibern ihre Existenzgrundlage.

Döbelns Bürgermeister lässt bisher jegliche Anteilnahme oder Unterstützungsangebote für seine ortsansässigen Gewerbetreibenden vermissen. Das macht den Betroffenen schwer zu schaffen. Denn sie sind Teil dieser Stadt.

Auch wenn die Ermittlungen nun andauern, das Tatmotiv nicht zweifelsfrei feststeht und bisher noch keine Täter gefasst wurden, so entfaltet diese Brandstiftung doch seine Wirkung auf die Betroffenen. Der entstandene Schaden ist enorm und Verunsicherung angesichts der Möglichkeit eines rassistisch motivierten Brandanschlags ist groß.

Denn wieder wurden migrantische Räume angegriffen. Wieder wurde der Tod von Hausbewohner*innen in Kauf genommen. Und immer noch heißt das Problem Rassismus.

Gerade jetzt braucht es Solidarität – ganz konkrete Unterstützung. Jeder Betrag hilft!

Die Schäden für die Betreiber der Shisha-Bar und des Dönerlokals lassen sich noch nicht exakt beziffern, dürften aber im mittleren 5-stelligen Bereich liegen. Daher rufen wir dringend zu Spenden auf!

Spenden könnt ihr über unseren Opferfond. Wir halten Euch über den Spendenstand und getätigte Auszahlungen auf dem Laufenden!

Spendenkonto:

RAA Sachsen e.V.

Commerzbank AG

IBAN:    DE33 8508 0200 0643 9986 00

BIC:        DRESDEFF857

Verwendungszweck: Opferfonds BRANDANSCHLAG DÖBELN

Support für Betroffene rechter Gewalt (RAA Sachsen)

Support - die Beratung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V. berät und unterstützt sowohl Betroffene als auch Angehörige, Freunde und Freundinnen der Betroffenen und Zeug_innen eines Angriffs.