Podcast: Bei uns doch nicht!

Das Projekt Chronik.LE von der Engagierten Wissenschaft hat auch einen neuen Podcast:“Bei uns doch nicht!“. Dort werden – ausführlich und persönlich – Themen besprochen, die Leipzig sowie den Landkreis Leipzig und Nordsachsen beschäftigen: Was ist eigentlich seit dem Nazi-Angriff auf Connewitz passiert? Was treibt der KSK-Soldat in Collm, der in seinem Garten Waffen und Munition hortete? Und wie ist es um den Umgang mit sexualisierter Gewalt innerhalb und außerhalb der linken Szene bestellt? Das alles und noch viel mehr werden die Podcast-Macherinnen mit jeweils neuen Gästen diskutieren und euch an jedem ersten Sonntag des Monats präsentieren. Die erste Folge erschien am 2. Mai: Journalismus mit Haltung.

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TolSax Update | Newsletter Mai 2021

Im TolSax Update Mai schauen wir noch einmal zurück auf die Aktivitäten am 1. Mai – und was generell so los ist in den Landkreisen. Wir starten den Monat also mit vielen Neuigkeiten aus der sächsischen Zivilgesellschaft: Eine Reihe neuer Podcasts, Bücher und Handreichungen unserer Mitglieder sind erschienen, die wir Euch unbedingt ans Herz legen wollen. Viel Freude beim Stöbern!

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Modenschau – bunt und global statt braun und radikal

Das Ostritzer Friedensfest braucht Eure Unterstützung! Die Ostritzer Friedensfestinitiative hat aktuell eine Crowdfunding Kampagne „Modenschau – bunt und global statt braun und radikal“ gestartet und möchte mit dieser Aktion auf dem nächsten Friedensfest die Nazis dumm aus der Wäsche schauen lassen. Mit der Crowdfunding Kampagne nehmen sie an dem bundesweiten Crowdfunding Contest „Mitwirken“ der Hertie Stiftung teil. Es erhalten die Projekte eine Co-Finanzierung, die die meisten UnterstützerInnen haben. Sie freuen sich riesig, wenn ihr die Idee einer bunten, kreativen, verrückten und interkulturellen Modenschau für ALLE, statt braunen radikalen Nazihemden, mit einer kleinen Spende unterstützt. „Wir können damit zeigen, dass es in unserer Region auch andere Stimmen und Meinungen gibt.“

Also, spendet noch bis zum 19. Mai auf der Crowdfunding-Plattform startnext!

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„Niemanden allein lassen.“ – Ein Policy Paper für die Jugendarbeit

Die AGJF, die Sächsische Landjugend, das Kulturbüro Sachsen und der LAK haben ein Policy Paper verfasst: “Jugendarbeit ist wichtiger Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft. Sie kann in Teilen die Auswirkungen der Pandemie auf junge Menschen bearbeiten und diese darin begleiten. Dieses Policy Paper rückt junge Menschen in den Blick, die allein gelassen werden und denen illiberale/ undemokratische Angebote gemacht werden. Wir rufen Praktiker:innen der Jugendarbeit und Verantwortungsträger:innen auf, mit uns gemeinsam demokratische Räume zu stärken und humanistische Antworten zu geben.”

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01.05. | Verboten – Don´t be silent – Sei nicht still | Plauen

Der colorido e.V. aus Plauen ruft alle Engagierten aus Sachsen auf, sich mit eigenen Statements für ein Screening für die Kundgebung am 1. Mai in zu beteiligen.

Update: Im Laufe der Woche wurde unsere Veranstaltung durch den Vogtlandkreis verboten. Dieses Verbot unserer Veranstaltung wurde heute durch das Oberlandesgericht bestätigt. Daher findet die unten beschriebene Veranstaltung NICHT statt!

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02.05. | Gedenkfahrt für die Opfer der Todesmärsche 1945 | Borsdorf, Gerichshain, Machern, Bennewitz, Wurzen

Mit dem jährlich stattfindenden Gedenktag soll an tausende Häftlinge erinnert werden, die von SS und Gestapo in den letzten Kriegstagen aus Leipziger und umliegenden Zwangsarbeits- und Konzentrationslagern auf lange, oft ziellose Märsche, auch durch das Muldental, gehetzt wurden. Viele überlebten die Qualen nicht, starben vor Hunger und Durst, an völliger Entkräftung und durch die Schüsse der SS-Wachen. Beginnen wird die Fahrt am Heimatmuseum in Borsdorf und über Gerichshain, Machern, Bennewitz zum Wurzener Friedhof führen. Dort wird es die Möglichkeit geben, Blumen und Gebinde an den beiden Gräbern von Zwangsarbeitern und auf den Todesmärschen umgekommenen Häftlingen niederzulegen.

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04.05.-07.05. | „Ökologisch. Demokratisch. Engagiert.“ – Deutsch-Französisches Kooperationsseminar gegen Rechtsextremismus | Online

Vom 04.-07. Mai 2021 wird der Erich-Zeigner-Haus e.V. in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Ökologische Freiwilligendienste (FÖF e.V.) und dem Büro für Hochschulkooperation der französischen Botschaft an einem zweisprachigen Seminar mitwirken, welches sich schwerpunktmäßig mit „Rechtsextremismus in Frankreich und Deutschland“ befassen soll. Bundesweite Referent:innen werden in diesem Zuge unterschiedliche Themen der politischen Bildung behandeln – so wird neben der Rhetorik von Rechtsextremist:innen und dem rechtsextremistischen Frauenbild auch die politische Dimension von Erinnerungskultur und ihre transnationale Perspektive thematisiert.

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04.05. | Rechte Ideologien als Lifestyle-Produkt: der Erfolg von Influencer*innen auf Instagram & Co | Online

Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit wächst in den sozialen Medien eine erfolgreiche Szene von Influencer*innen der „Neuen Rechten“ heran. Auf verschiedenen Kanälen und durch eigene Werbevideos verbreiten sie eine Weltsicht, die auf Rassismus, Ungleichwertigkeit und Demokratiefeindschaft beruht. Anhand von Beispielen möchten wir diese Strategie und die dahinerstehende Ideologie aufzeigen, die Ästhetik und Codes kennenlernen, um auch im digitalen Raum Handlungsstrategien zu entwickeln, Debatten anzustoßen und gegen menschenverachtende Ansichten vorzugehen.

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05.05. | „Heute glaubt niemand mehr, was wir so jung erlebt und gelitten haben…“ – Zwangsarbeit im Nationalsozialismus – Herausforderungen für die historische Bildung| Online

Die Teilnehmer_innen der zweiteiligen Fortbildung erhalten Einblicke in derzeitige Forschungserkenntnisse zu Zwangsarbeit während der NS-Zeit, in lokalgeschichtliche Auseinandersetzungen mit der Thematik und lernen methodische Impulse für die Vermittlung der Thematik für pädagogische Kontexte kennen. Ein Schwerpunkt in der Fortbildung liegt dabei auf den Einsatz tschechischer Zwangsarbeiter_innen während der NS-Zeit in Sachsen. In Workshops werden Archivdokumente und Zeitzeugeninterviews für den digitalen und analogen Einsatz in der Arbeit mit Jugendlichen diskutiert und ausprobiert. Anmeldeschluss: 30. April 2021.

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10.05. | Facetten politischen Widerstandes gestern und heute. Ein Online-Studientag zum 100. Geburtstag Sophie Scholls | Online

Am 9. Mai 2021 wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Ihr Name und ihr Beitrag in der Weißen Rose stehen für den unerschütterlichen Glauben an Menschlichkeit, Zivilcourage und Widerstand gegen die menschenverachtende nationalsozialistische Diktatur. Ihre Überzeugung mussten Sophie Scholl und ihre Mitstreiter mit dem Leben bezahlen. Ausgehend von der Weißen Rose und kirchlichem Widerstand im Dritten Reich und in der DDR befasst sich der Studientag mit politischem Widerstand als Gegenstand in der Bildung sowie aktuellen Phänomenen von Widerstand im östlichen Europa.

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25.05. | Aus Alt mach Neu. Erscheinungsformen und Gefahren der Neuen Rechten | Online

Der Impulsvortrag gibt einen Einblick in die Strategien der Neuen Rechten und die daraus resultierenden Gefahren für die Gesellschaft, insbesondere im Bereich(berufsbildende) Schule. Danach wollen wir gemeinsam erarbeiten, wie man dem entgegenwirken kann. Anmeldung bitte bis zum 20. Mai 2021.

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31.05. | Verschleppte Strafverfolgung und ihre Folgen am Beispiel der rassistischen Mobilisierungen in Chemnitz 2018 | Online

Zweieinhalb Jahre nach den rassistischen Mobilisierungen in Chemnitz im August und September 2018 zieht der VBRG in seiner Open Lecture Series eine Zwischenbilanz mit Betroffenen, der Nebenklagevertreterin Dr. Kati Lang und dem Journalisten Martin Steinhagen.

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Statement: Freiheit geht nur solidarisch. #unteilbar statt vereinzelt

Anlässlich erneuter Mobilisierungen von „Querdenken“ und anderen Pandemieleugner*innen im Frühling 2021 hat das #Unteilbar-Bündnis ein Statement der solidarischen Gesellschaft verfasst, das bereits von 5390 Organisationen und Einzelpersonen unterzeichnet wurde: “Freiheit geht nur solidarisch. #unteilbar statt vereinzelt“. Jetzt unterzeichnen!

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03.07. | „Sie bringen mich weg. Ich weiß nicht wohin.“ – Ein Dokumentarfilm zur Geschichte der Josephstraße 7 | Leipzig und Online

Im Rahmen der Jüdischen Woche sowie dem Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zeigt der Bildungsverein Parcours e.V. den Dokumentarfilm „Sie bringen mich weg. Ich weiß nicht wohin.“, dessen Vorführung durch eine Kurzpräsentation von begleitendem Lehrmaterial für politisch-historische Jugendbildung sowie einer Gesprächsrunde ergänzt wird.

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08.07. | Schuldabwehr-Antisemitismus in der Schule | Online

Das Online-Seminar gibt zunächst einen, auf jüngste Forschung gestützten, Überblick über die Bestandteile des Schuldabwehr-Antisemitismus mit dem Fokus auf den schulischen Kontext. Außerdem werden Möglichkeiten und Grenzen von Aufklärung und Bildung thematisiert sowie Interventionsmöglichkeiten in der pädagogischen Praxis erörtert, Erfahrungen ausgetauscht und Probleme diskutiert.

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08.07. | Vortrag: Fotos aus Sobibor. Die Niemann-Sammlung zu Holocaust und Nationalsozialismus | Online

Eine neu entdeckte Fotosammlung aus dem Besitz des Sobibor-Täters Johann Niemann erlaubt bisher unbekannte Einblicke in verschiedene Tatorte. Dr. Steffen Hänschen, Mitarbeiter des Bildungswerk Stanisław Hantz, wird die Niemann-Sammlung vorstellen und eine historische Einordnung der gefundenen Quellen vornehmen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

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12.07. | Rechte Bewegungen: Eine Pegida-Safari in Dresden | Dresden

Im Workshop des Kulturbüro Sachsen e.V. soll zunächst auf theoretischer Ebene die Genese und die Entwicklung von Pegida vom ersten Spaziergang bis heute Revue passiert werden lassen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll erarbeitet werden, was sich in der Auseinandersetzung mit rechten Einstellungen und Strukturen seit Pegida verändert hat. Im dritten Teil der Veranstaltung wird der Seminarraum für eine Spurensuche in der Dresdner Innenstadt verlassen. Anmeldeschluss: 28. Juni 2021.

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