26.04. | Keine Schlussstriche. Jugendarbeit nach dem NSU | Online

Welchen Beitrag leistete die Jugendarbeit in der Transformationsgesellschaft zur Entstehung, Stärkung und gesellschaftlichen Akzeptanz der Neonazi-Szene? Und vor allem: Welche Konsequenzen zieht die Jugendarbeit daraus nach der Selbstenttarnung des NSU? Der Vortrag des Kulturbüro Sachsen e.V. gibt einen Einblick in die Prozesse von Selbstkritik und Aufarbeitung, die Antifaschist*innen, Sozialarbeiter*innen und Jugendliche in Sachsen begonnen haben. Außerdem bietet er Raum für Fragen und Diskussion.

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16.05. | Vortrag/Austausch: Aufenthalt und Unterstützung für alle Geflüchteten aus der Ukraine | Leipzig

Mitarbeiter*innen des Sächsischen Flüchtlingsrats und des Kulturbüro Sachsen e.V. geben einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die den Aufenthalt von Geflüchteten aus der Ukraine aktuell bestimmen und gehen auf Knackpunkte und wiederkehrende Fragen in der ehrenamtlichen Unterstützung ein. Im zweiten Teil geht es dann in den Austausch mit den anderen Anwesenden, um über Erfahrungen und Fragen ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen. So möchten wir ehrenamtlichen Unterstützerinnen die Arbeit erleichtern.

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17.05. | Aufenthalt und Unterstützung für alle Geflüchteten aus der Ukraine | Dresden

Mitarbeiter*innen des Sächsischen Flüchtlingsrats und des Kulturbüro Sachsen e.V. geben einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die den Aufenthalt von Geflüchteten aus der Ukraine aktuell bestimmen und gehen auf Knackpunkte und wiederkehrende Fragen in der ehrenamtlichen Unterstützung ein. Im zweiten Teil geht es dann in den Austausch mit den anderen Anwesenden, um über Erfahrungen und Fragen ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen. So möchten wir ehrenamtlichen Unterstützerinnen die Arbeit erleichtern.

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16., 17., 20.05. | „Fehlender Mindestabstand“ – eine Lesereise in Sachsen | Glauchau, Freiberg und Bautzen

In den Protesten gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde deutlich, wie tief inzwischen die Skepsis gegenüber parlamentarischer Demokratie und wissenschaftlichen Erkenntnissen in ganz unterschiedlichen Teilen der Bevölkerung verankert ist. In dem Buch „Fehlender Mindestabstand. Die Coronakrise und die Netzwerke der Demokratiefeinde“ wird das Phänomen einer erschreckend breiten Allianz analysiert: von neuen und alten Feinden einer aufgeklärten Gesellschaft und des demokratischen Rechtsstaats. Das Kulturbüro Sachsen e.V. konnte die Herausgeber*innen für eine Lesereise in Sachsen gewinnen.

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17.05. | Meine Freiheit? Deine Freiheit? Demokratische Zumutungen in Zeiten von Corona | Online

Die Maßnahmen gegen das Coronavirus haben auch in Deutschland dazu geführt, dass einige Grundrechte teilweise massiv eingeschränkt wurden – mit dem Ziel andere Grundrechte zu schützen – wie etwa das Recht auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit (Art. 2). Im Workshop des Kulturbüro Sachsen e.V. können diese demokratischen Dilemmata anhand von Übungen aus dem erfahrungsbasierten Bildungsansatz des Programms „Mehr als eine Demokratie // Betzavta“ des ADAM Instituts Jerusalem erlebt und diskutiert werden.

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15.06. | Meine Freiheit? Deine Freiheit? Demokratische Zumutungen in der Klimakrise | Dresden

Auch angesichts der drohenden Klimakatastrophe muss über Einschränkungen und demokratische Entscheidungsfindung diskutiert werden. Im Workshop des Kulturbüro Sachsen e.V. können diese demokratischen Dilemmata in Anlehnung an Übungen aus dem erfahrungsbasierten Bildungsansatz des Programms „Mehr als eine Demo kratie // Betzavta“ des ADAM Instituts Jerusalem erlebt und diskutiert werden.

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29.03.22 | Meine Freiheit? Deine Freiheit? Demokratische Zumutungen in Zeiten von Corona | Online

Wer entscheidet im Krisenfall, wenn Zeitnot und Unwissen regieren? Welche Mittel sind angemessen? Was passiert mit demokratischen Entscheidungswegen? Die Maßnahmen gegen das Coronavirus haben auch in Deutschland dazu geführt, dass einige Grundrechte teilweise massiv eingeschränkt wurden – mit dem Ziel andere Grundrechte zu schützen – wie etwa das Recht auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit (Art. 2). Im Workshop des Kulturbüro Sachsen e.V. erleben und diskutieren wir diese demokratischen Dilemmata anhand von Übungen aus dem erfahrungsbasierten Bildungsansatz des Programms „Mehr als eine Demokratie // Betzavta“ des ADAM Instituts Jerusalem.

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24.03.22 | Sächsische Spezialitäten: Aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus im Bundesland Sachsen | Online

Der Vortrag des Kulturbüro Sachsen e.V. vermittelt einen Überblick über die aktuelle Lage, Strukturen, Entwicklungen und Netzwerke des Rechtsextremismus und der Neuen Rechten in Sachsen. Dieser Überblick richtet sich an politisch interessierte Menschen, die keine umfangreichen Vorkenntnisse zu diesem Themenbereich haben. Anmeldefrist: 22. März 2022.

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05.04. | Nein, das sehe ich anders! Von toxischen Narrativen in der Migrationsdebatte und wie wir ihnen begegnen können | Online

Im Rahmen des Workshops nimmt der Kulturbüro Sachsen e.V. zunächst die aktuelle Migrationsdebatte in den Blick. Anhand von Beispielen wird sich mit der Bedeutung und Wirkmacht von Narrativen und Frames (Bedeutungsrahmen) in dieser Debatte auseinandergesetzt. Dabei werden migrationsspezifische toxische Narrative analysiert und nach Möglichkeiten gesucht, diesen mit eigenen Erzählungen kritisch zu begegnen.

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Monitorium Rechts: Die Freien Sachsen

Die inzwischen fünfte Ausgabe der Kulturbüro Sachsen-Reihe „Monitorium Rechts“ beschäftigt sich mit der rechtsextremen Partei „Die Freien Sachsen“. Die Info-Broschüre ist in Kooperation mit dem Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA) entstanden und kann kostenfrei heruntergeladen oder gegen Rückporto bestellt werden.

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Das ist unser Haus. Handreichung zum Umgang mit Immobiliennutzungen durch die extreme Rechte erschienen

In den letzten Jahren häuften sich bei den Mobilen Beratungsteams des Kulturbüso Sachsen e.V. Beratungsanfragen von Initiativen, Anwohner*innen, Bürgermeister*innen, Verwaltungs-mitarbeiter*innen sowie Stadt- und Gemeinderät*innen zu Immobiliennutzungen durch die extreme Rechte. Das Wissen und die Erfahrungen der Teams liegen nun in Form der Broschüre „DAS IST UNSER HAUS. Handreichung zum Umgang mit Immobiliennutzungen durch die extreme Rechte.“ vor. Ausgehend von einer Situationsbeschreibung und einigen Praxisbeispielen sind darin Handlungsempfehlungen für die demokratische Zivilgesellschaft, für politisch Verantwortliche sowie Verwaltung/Behörden zusammengestellt.

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„Im Jugendclub gab es nur Glatzen“ Rechte Subkulturen, Jugendarbeit und Gewalt im Chemnitzer Fritz-Heckert-Gebiet von 1993 bis 2000

In den 1990er Jahren haben viele Projekte mit rechts(extrem) orientierten jungen Menschen gearbeitet. Das Forschungsprojekt ReMoDe untersucht Perspektiven, Haltungen und pädagogische Interventionen von Fachkräften innerhalb von Projekten Mobiler und Offener Arbeit der AgAG Programme bzw. der Jugendarbeit der 90er Jahre in Sachsen. Lisa Bendiek und Danilo Starosta, Mitarbeiter*innen der Fachstelle Jugendhilfe des Kulturbüro Sachsen, haben Interviews mit Zeitzeug*innen geführt und auf dieser Basis einen Beitrag zum Forschungsprojekt ReMoDe beigesteuert: „Im Jugendclub gab es nur Glatzen“ – rechte Subkulturen, Jugendarbeit und Gewalt im Fritz-Heckert-Gebiet in Chemnitz von 1993 – 2000.“

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„Corona-Proteste“ in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind Motor der Radikalisierung

Die Träger und Projekte der Mobilen Beratung aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben eine gemeinsame Einschätzung zu dem Protestgeschehen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie veröffentlicht. Die drei Bundesländer erleben derzeit eine wachsende Protestmobilisierung im Zeichen der Corona-Krise und entwickeln sich zum Motor einer bundesweiten Radikalisierung der Pandemie-Leugnerinnen-Szene.

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3.+4.12.21 | Training: Argumentieren gegen Rechts! | Digital

Rechte, rassistische und andere diskriminierende Äußerungen begegnen uns überall – im beruflichen und privaten Alltag. Vielen Menschen fallen passende Reaktionen erst im Nachhinein ein. Deshalb bietet das Kulturbüro Sachsen ein 2-tägiges Training an, das dabei helfen kann zukünftig besser auf Gegenreden vorbereitet zu sein und nicht den Schrecksekunden sprachlos zu erliegen.

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01.12.21 | Training: Demokratie trotz Wahl? Betzavta – oder was Kürbisse mit Gerechtigkeit zu tun haben | Digital

Für viele Menschen ist der Gang zur Wahlurne das Symbol für das demokratische System Deutschlands. Und gleichzeitig haben viele andere Menschen, die sich an die getroffenen Entscheidungen halten müssen, gar keine Möglichkeit zum Mitbestimmen. Was braucht also eine Gruppe von Menschen, um miteinander Regeln aufzustellen, die gerecht sind, Minderheiten berücksichtigen und anerkannt werden? Brauchen wir überhaupt Regeln miteinander?

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10.11.21 | Fachgespräch: Mach es selbst, sonst macht es keine*r | Dresden

Selbstorganisierte Jugendliche, die rechtsextremen Weltbildern widersprechen oder sich gar aktiv menschenrechtsorientiert positionieren und engagieren, stehen vor besonderen Herausforderungen. Ihre speziellen Erfahrungen und Bedürfnisse geraten immer wieder aus dem Blick der professionellen Sozialarbeit. Dabei stärkt gerade das Empowerment dieser Jugendlichen im Sinne eines Peer-to-Peer-Ansatzes die Menschenrechte und die demokratische Kultur in den ländlichen Regionen. In diesem Fachgespräch des Kulturüros Sachsen diskutieren wir über Gelingensbedingungen und Effekte jugendlicher Selbstverwaltung in ländlichen Region.

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04.11.21 | Workshop: Gemeinsam. Gut. Entscheiden. Entscheidungsprozesse in Gruppen | Dresden/digital

Alle wollen mitreden, haben unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Bedürfnisse. Und am Ende setzt sich dann doch die Idee der Lautesten durch?! Damit es so vielen Beteiligten wie möglich mit einer getroffenen Entscheidung gut geht und die Gruppe das Ergebnis mittragen kann, werden im Workshop des Kulturbüro Sachsen bewährte Verfahren für Entscheidungsfindungsprozesse in unterschiedlichen Situationen vorgestellt – jenseits der traditionellen Entscheidungsweisen Mehrheit, Führung, Konsens.

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04.11.21 | Aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus in Sachsen | Dresden

Am 10. Jahrestag der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) wird Michael Nattke vom Kulturbüro Sachsen e.V. einen Überblick über die Verfasstheit des organisierten Rechtsextremismus in Sachsen geben. Welche Regionen bilden die Schwerpunkte? Welche Themen sind inhaltlich tragend? Mit welchen Strategien und Aktionsformen treten extrem rechte Akteure derzeit in Sachsen in Erscheinung? Dieser Abend bietet ein erstes Gesamtbild und eine Einführung in die Veranstaltungsreihe „Sächsische Spezialitäten“.

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