04.11. | Workshop: Gemeinsam. Gut. Entscheiden. Entscheidungsprozesse in Gruppen | Dresden/digital

Alle wollen mitreden, haben unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Bedürfnisse. Und am Ende setzt sich dann doch die Idee der Lautesten durch?! Damit es so vielen Beteiligten wie möglich mit einer getroffenen Entscheidung gut geht und die Gruppe das Ergebnis mittragen kann, werden im Workshop des Kulturbüro Sachsen bewährte Verfahren für Entscheidungsfindungsprozesse in unterschiedlichen Situationen vorgestellt – jenseits der traditionellen Entscheidungsweisen Mehrheit, Führung, Konsens.

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04.11. | Aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus in Sachsen | Dresden

Am 10. Jahrestag der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) wird Michael Nattke vom Kulturbüro Sachsen e.V. einen Überblick über die Verfasstheit des organisierten Rechtsextremismus in Sachsen geben. Welche Regionen bilden die Schwerpunkte? Welche Themen sind inhaltlich tragend? Mit welchen Strategien und Aktionsformen treten extrem rechte Akteure derzeit in Sachsen in Erscheinung? Dieser Abend bietet ein erstes Gesamtbild und eine Einführung in die Veranstaltungsreihe „Sächsische Spezialitäten“.

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10.11. | Fachgespräch: Mach es selbst, sonst macht es keine*r | Dresden

Selbstorganisierte Jugendliche, die rechtsextremen Weltbildern widersprechen oder sich gar aktiv menschenrechtsorientiert positionieren und engagieren, stehen vor besonderen Herausforderungen. Ihre speziellen Erfahrungen und Bedürfnisse geraten immer wieder aus dem Blick der professionellen Sozialarbeit. Dabei stärkt gerade das Empowerment dieser Jugendlichen im Sinne eines Peer-to-Peer-Ansatzes die Menschenrechte und die demokratische Kultur in den ländlichen Regionen. In diesem Fachgespräch des Kulturüros Sachsen diskutieren wir über Gelingensbedingungen und Effekte jugendlicher Selbstverwaltung in ländlichen Region.

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01.12. | Training: Demokratie trotz Wahl? Betzavta – oder was Kürbisse mit Gerechtigkeit zu tun haben | Digital

Für viele Menschen ist der Gang zur Wahlurne das Symbol für das demokratische System Deutschlands. Und gleichzeitig haben viele andere Menschen, die sich an die getroffenen Entscheidungen halten müssen, gar keine Möglichkeit zum Mitbestimmen. Was braucht also eine Gruppe von Menschen, um miteinander Regeln aufzustellen, die gerecht sind, Minderheiten berücksichtigen und anerkannt werden? Brauchen wir überhaupt Regeln miteinander?

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3.+4.12. | Training: Argumentieren gegen Rechts! | Digital

Rechte, rassistische und andere diskriminierende Äußerungen begegnen uns überall – im beruflichen und privaten Alltag. Vielen Menschen fallen passende Reaktionen erst im Nachhinein ein. Deshalb bietet das Kulturbüro Sachsen ein 2-tägiges Training an, das dabei helfen kann zukünftig besser auf Gegenreden vorbereitet zu sein und nicht den Schrecksekunden sprachlos zu erliegen.

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5.10., 7.10., 14.10. | Lesereise: „Fehlender Mindestabstand“ | Dresden, Görlitz, Annaberg-Buchholz

den Protesten gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde deutlich, wie tief inzwischen die Skepsis gegenüber parlamentarischer Demokratie und wissenschaftlichen Erkenntnissen in ganz unterschiedlichen Teilen der Bevölkerung verankert ist. Im neuen Buch „Fehlender Mindestabstand. Die Coronakrise und die Netzwerke der Demokratiefeinde“ analysieren zahlreiche Expert*innen das Phänomen einer erschreckend breiten Allianz: von neuen und alten Feinden einer aufgeklärten Gesellschaft und des demokratischen Rechtsstaats. Die Herausgeber*innen Heike Kleffner und Matthias Meisner stellen das Buch bei einer Lesereise durch Sachsen vor.

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25.09. | Polizei – die große Unbekannte? | Dresden

Trotz der mehr oder weniger großen Präsenz in unser aller Leben ist bei vielen Menschen das Wissen über Aufgaben, Strukturen und Funktionsweisen von Polizei nicht bekannt. Im Workshop beschäftigen wir uns mit einigen Facetten des polizeilichen Alltags. Wir setzen uns mit Auftrag und Struktur von Polizei, dem Phänomen Cop Culture und deren Auswirkungen auf die tägliche Polizeipraxis auseinander und diskutieren Probleme und Reformmöglichkeiten.

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24.09. | Polizei und Protest – polizeilicher Umgang mit Dissens | Dresden

Referentin Stephanie Schmidt (Kulturanthropologin und Polizeiforscherin, Universität Innsbruck) stellt Ergebnisse aus ihrer langjährigen Forschung und ihrer Promotion zum Thema „Policing the Anger. Eine ethnografische Studie über Wut im polizeilichen Alltag“ vor und gibt einen Einblick, mit welchen Zielen und unter welchen Bedingungen Polizei Protest verwaltet.

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17.09. | Sächsische Spezialitäten – Aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus im Bundesland Sachsen | Online

Das Seminar vermittelt einen Überblick über aktuelle Lage, Struktur, Entwicklungen und Netzwerke des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Sachsen. Dieser Überblick richtet sich an politisch interessierte Menschen, die keine umfangreichen Vorkenntnisse zu diesem Themenbereich haben.

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07.09. | Training: Demokratie trotz Wahl? | Dresden oder Online

Was braucht also eine Gruppe von Menschen, um miteinander Regeln aufzustellen, die gerecht sind, Minderheiten berücksichtigen und anerkannt werden? Brauchen wir überhaupt Regeln miteinander? Diese und andere Fragen und Widersprüche möchte das Kulturbüro mit Ihnen erleben und diskutieren. Dabei wird sich an der Methode „Betzavta“ orientiert, entwickelt vom ADAM-Institut Jerusalem. Mit diesem Ansatz können Sie Konflikten im eigenen Verhalten auf die Spur kommen und demokratische Grundregeln diskutieren.

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Monitorium Rechts zu Völkischen Siedlern in Sachsen

Mit der Schriftenreihe des Kulturbüro Sachsen e.V. und seiner Mobilen Beratungsteams wird auf wenigen Seiten und Schlaglichtartig der Scheinwerfer auf aktuelle Einzelphänomene der extremen Rechten in Sachsen geworfen. Am 10.08.2021 erscheint die vierte Ausgabe des „Monitorium Rechts“, welche sich den Völkischen Siedlern in Sachsen widmet. Diese kann ab sofort als PDF heruntergeladen oder gegen Rückporto bestellt werden.

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Neue Studie: Die Zukunft Sachsens – junge Menschen mit Migrationsvordergrund und diskriminierungskritische Perspektiven auf Jugendhilfe in Sachsen

Ab heute stehen die Ergebnisse der Studie „Die Zukunft Sachsens – junge Menschen mit Migrationsvordergrund und diskriminierungskritische Perspektiven auf Jugendhilfe in Sachsen“ der Fachstelle Jugendhilfe des Kulturbüro Sachsen für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Broschüre dokumentiert erprobte Ansätze migrationssensibler pädagogischer Arbeit, zeigt aber auch Leerstellen auf.

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12.07. | Rechte Bewegungen: Eine Pegida-Safari in Dresden | Dresden

Im Workshop des Kulturbüro Sachsen e.V. soll zunächst auf theoretischer Ebene die Genese und die Entwicklung von Pegida vom ersten Spaziergang bis heute Revue passiert werden lassen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll erarbeitet werden, was sich in der Auseinandersetzung mit rechten Einstellungen und Strukturen seit Pegida verändert hat. Im dritten Teil der Veranstaltung wird der Seminarraum für eine Spurensuche in der Dresdner Innenstadt verlassen. Anmeldeschluss: 28. Juni 2021.

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07.07. | Fachtag: „Die Zukunft Sachsens“ | Zwickau

Die Fachstelle Jugendhilfe des Kulturbüro Sachsen e.V. hat 2019 bis 2020 eine exemplarische Feldforschung zu jugendhilferelevanten Bedarfen junger Menschen mit Migrationsvordergrund in Sachsen durchgeführt. Neben einer Vorstellung und Diskussion unserer Ergebnisse erwarten Sie auf dem Fachtag eine Keynote von Peggy Piesche, Schwarze deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und transkulturelle Trainerin für Intersektionalität, Diversität-Inklusion, Rassismus- und Machtkritik sowie für kritische Weißseinsreflexion/ Leiterin des Fachbereichs „Politische Bildung und plurale Demokratie“ der Bundeszentrale für politische Bildung, Workshops zu Möglichkeiten migrationssensibler Jugendarbeit mit Expert*innen aus der Praxis, eine Diskussion zum Potential von Jugendarbeit innerhalb migrantischer Selbstorganisationen und jede Menge fachlicher Austausch. Anmeldefrist: 02. Juli 2021.

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„Dialog? Mit wem und in welchem Rahmen?“

In Kooperation mit dem Kulturbüro Sachsen e.V. hat das Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt eine Handreichung mit Handlungsempfehlungen für Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zum Umgang mit Protestverhalten in den Kommunen publiziert. Neben der Frage „Wie kann eine Kommunikation zu emotional aufgeladenen politischen Themen gelingen?“ zeigt die Veröffentlichung auch langfristige Handlungsmöglichkeiten für ein friedliches und demokratisches Miteinander im Ort auf. Die Publikation kann gegen Rückporto kostenfrei bestellt werden.

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Broschüre zu selbstverwalteten Jugendräumen

Das Mobile Jugendkulturbüro hat in den letzten Monaten als Mitglied der Arbeitsgruppen Eigenständige Jugendpolitik (AG EJP) an einer Broschüre zu jugendliche Selbstverwaltung in Sachsen mitgearbeitet. In dieser Broschüre wird über engagierte junge Menschen berichtet, die sich mit viel Freude etwas Eigenes aufgebaut haben. Damit sollen junge Menschen, die eigene Projekte umsetzen oder einen eigenen Jugendraum suchen und aufbauen, mit guten Beispielen sowie zahlreichen Hinweisen unterstützt werden. Die Broschüre ist auch als Anregung für erwachsene Personen gedacht, die junge Menschen in ihrem Tun begleiten.

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Sachsen rechts unten 2021 – Neue Publikation zu rechten Orten in Sachsen

Am Freitag, den 07. Mai 2021 veröffentlicht das Kulturbüro Sachsen e.V. seine Jahrespublikation „Sachsen rechts unten 2021“. Mit dieser Publikation wirft der Verein jährlich einen ausführlichen Blick auf die qualitative Verfasstheit der extrem rechten Szene im Bundesland. In der siebten Ausgabe von „Sachsen rechts unten“ liegt der Schwerpunkt auf Immobilien und Orten, die von extrem rechten Strukturen genutzt und vereinnahmt werden.

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05.05. | Meine Freiheit? Deine Freiheit? Demokratische Zumutungen in Zeiten von Corona. Ein Betzavtatraining | Online

Wer entscheidet im Krisenfall, wenn Zeitnot und Unwissen regieren? Welche Mittel sind angemessen? Was passiert mit demokratischen Entscheidungswegen?
Die Maßnahmen gegen das Coronavirus haben auch in Deutschland dazu geführt, dass Grundrechte teilweise massiv eingeschränkt wurden – mit dem Ziel andere Rechte wie etwa das Recht auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit (Art. 2) zu schützen.
Im Workshop des Kulturbüro Sachsen e.V. erleben und diskutieren wir diese demokratischen Dilemmata anhand von Übungen aus dem erfahrungsbasierten Bildungsansatz des Programms „Mehr als eine Demokratie // Betzavta“ des ADAM Instituts Jerusalem.

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