NDK wird mit Sonderpreis für kulturelle Bildung geehrt

Bei der Verleihung auf dem Fokus-Festival Görlitz erhielt die Patentbaustelle für visionäre Gesellschaftsideen „Her mit dem schönen Leben“ des Netzwerkes für Demokratische Kultur e.V. (NDK) den Sächsischen Preis für kulturelle Bildung 2021. In dem nun ausgezeichneten Projekt „Her mit dem schönen Leben“ entwickelten Menschen im Alter zwischen 10 und 80 Jahren durch Gespräche, Diskussionen und Reflexionen in thematisch unterschiedlich gelagerten Workshops ihre Visionen für eine lebenswerte Gesellschaft. Diese Visionen wurden schließlich in erfinderische Produkte gehüllt. Kreativ verpackt und schön zu betrachten, geben die einzelnen Patente der Zukunftsbaustelle einen Einblick, welche „Baustellen“ einer gesellschaftlichen Bearbeitung bedürfen.

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16.-27.08. | Solche Leute gibt’s hier nicht… Wanderausstellung über queeres Leben im ländlichen Sachsen | Wurzen

Vom 16. bis 27. August ist die Wanderaustellung „Solche Leute gibt’s hier nicht… Wanderausstellung über queeres Leben im ländlichen Sachsen“ inklusive Begleitprogramm, wie etwa eine queere Filmreihe, in Wurzen zu sehen.

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05.+06.11. | Workshop: Umgang mit Rassismus im Kontext der eigenen Bildungsarbeit | Wurzen

Im Workshop wird sich intensiv mit dem Thema Rassismus beschäftigt und vor allem mit den dahinter stehenden Mechanismen. Anschließend werden eigene Erfahrungen in der Bildungsarbeit zum Thema in und außerhalb von schulischen Kontexten reflektiert und auftretende Probleme miteinander besprochen.

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18.11. | Workshop: Die Kunst der (Gegen-)Rede | Wurzen

Alle Anwesenden sollen ihre individuelle Redekunst verbessern und zudem eine auf die jeweiligen Zielgruppen hin angemessene Sprache entwickeln, die sowohl logisch überzeugend als auch emotional ansprechend und politisch passend ist. Demokratische Werte und Prinzipien sollen überzeugend und verständlich vermittelt werden.

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Mit Kreativem Statement gegen Querdenken

Am 14.06.21 setzte die Wurzener Aktionskunstgruppe „Wir können anders (sein)!“ zum ersten Mal ein Zeichen gegen die anhaltenden Querdenkenproteste in Wurzen und dem Landkreis. „Wir wollen nicht mehr mitansehen, wie sogenannte »Freie Sachsen« oder Muldentaler Steh-Auf Bürger*innen, die Bürgersteige Wurzens verstopfen, in ihren Telegram-Gruppen homofeindliche Inhalte teilen und zivilgesellschaftliche Akteure bedrohen und ihre Flaggen der Menschenfeindlichkeit und des Ausschlusses durch die Wind wehen lassen. so Lena, ein Mitglied der Gruppe.

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02.05. | Gedenkfahrt für die Opfer der Todesmärsche 1945 | Borsdorf, Gerichshain, Machern, Bennewitz, Wurzen

Mit dem jährlich stattfindenden Gedenktag soll an tausende Häftlinge erinnert werden, die von SS und Gestapo in den letzten Kriegstagen aus Leipziger und umliegenden Zwangsarbeits- und Konzentrationslagern auf lange, oft ziellose Märsche, auch durch das Muldental, gehetzt wurden. Viele überlebten die Qualen nicht, starben vor Hunger und Durst, an völliger Entkräftung und durch die Schüsse der SS-Wachen. Beginnen wird die Fahrt am Heimatmuseum in Borsdorf und über Gerichshain, Machern, Bennewitz zum Wurzener Friedhof führen. Dort wird es die Möglichkeit geben, Blumen und Gebinde an den beiden Gräbern von Zwangsarbeitern und auf den Todesmärschen umgekommenen Häftlingen niederzulegen.

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20.05. | Kundgebung zum IDAHIT* | Wurzen

Im Rahmen des Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Trans*- und Inter*feindlichkeit (IDAHIT*) schaffen das Queere Netzwerk Sachsen, der RosaLinde e.V. aus Leipzig und das NDK mit einem Aktionstag Sichtbarkeit von Geschlechtervielfalt. Am Donnerstag, 20. Mai wird es von 16 – 18 Uhr eine Kundgebung auf dem Wurzener Marktplatz geben. Neben politischen Statements und Beiträgen wird es Infostände (Rosa Linde Leipzig, LAG Queeres Netzwerk Sachsen, Jugendgruppen, Lokale Partnerschaft für Demokratie, NDK u.a.) und Livemusik (angefragt: Wrackspurts) geben. Der Fokus der Veranstaltung wird in diesem Jahr auf junge lesbische, schwule, bisexuellen trans*(idente), intergeschlechtliche, queere und asexuelle Menschen (kurz LSBTIQA*) gerichtet sein, die noch immer Diskriminierung, Stigmatisierung und Pathologisierung aufgrund ihrer individuellen Lebensweisen erleben müssen. Ziel ist es, sie in ihrer freien und persönlichen Wahl ihrer Lebensentwürfe zu stärken und ihnen Perspektiven insbesondere im ländlichen Raum aufzuzeigen.

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03.+04.06. | Methodenseminar: Globales Lernen zum Thema Vorurteile, Diskriminierung, Rassismus| Leipzig

Im Mittelpunkt des Methodenseminars steht die interaktive Gestaltung von Veranstaltungen bei der Vermittlung von Inhalten wie Vorurteile, Diskriminierung, Privilegien, Macht und Rassismus für unterschiedliche Zielgruppen, sowie die eigene Erarbeitung von leicht umsetzbaren Bildungskonzepten. Bitte um verbindliche Anmeldung bis 25. Mai 2021.

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05.+06.08. | Aktionskunst mit den Radikalen Töchtern aus Berlin | Wurzen

Der Workshop richtet sich an alle Menschen über 15 und unter 25 (Ausnahmen sind möglich) Jahren, die Lust haben auf Aktionen im öffentlichen Raum, endlich gehört werden wollen mit ihren Themen oder einfach Freude an künstlerischer Arbeit haben. Mit künstlerischen Mitteln wollen wir in soziale und politische Verhältnisse eingreifen. In den zwei Tagen werden eigene Aktionen konkret erarbeitet und geplant mit Aktionskünstler:innen.

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24.03.21 | Digitaler Austausch zu Bildung in Zeiten von Corona: Transformatives Lernen mit Herz, Hand und Kopf auch digital | Online

Wie kann ein Online-Raum ein mutiger, offener Raum für alle Beteiligten sein? Welche interaktiven Methoden helfen, Menschen auch im digitalen Raum jenseits der kognitiven (Kopf-)Ebene anzusprechen und auch körperliche und emotionale Momente des Lernens anzuregen? Diese und weitere Fragen wird beim digitalen Austausch zu Bildung in Zeiten von Corona diskutiert.

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20.03.21 | „Meine Mutti ist Abteilungsleiter. Jeden Morgen steht sie ihren Mann.“ | Online

„Vom Frauenbild in der DDR“ – ein Vortrag mit Sabrina Zachanassian, die intensiv nachgeforscht und nachgefragt hat. Waren DDR-Frauen tatsächlich so emanzipiert, wie es von offizieller Seite oft verkündet wurde? Wie war das Bild der Frau in der DDR, welche reale gesellschaftliche (und politische) Stellung hatte sie? Wo hatte Emanzipation ihre Grenzen? Was blieb davon und was hat sich im Vergleich zu heute gewandelt?

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05.03.21 | Die Treuhand: Systematische Ursachen der Zerstörung des DDR-Erbes | Online

Die Treuhandanstalt sah ihre Aufgabe damals darin, die Betriebe der DDR, die nach der Währungsunion im Juni 1990 riesige Verluste schreiben, so schnell als irgend möglich zu verkaufen. Damit man den „ganzen Salat“, wie der bis 1991 als Treuhand-Chef arbeitende Detlev Carsten Rohwedder (1932 bis 1991) formulierte, loszuwerden. So wurden die Kombinate zerschlagen und potentielle Käufer durften sich die Filetstücke aussuchen. Unter teils dubiosen Umständen verscherbelt die Treuhand rund 50.000 Immobilien, knapp 10.000 Firmen und mehr als 25.000 Kleinbetriebe. Bei der Veranstaltung des NDK am 05. März geht es um folgende Fragen: War die Wirtschaft der DDR wirklich am Ende? Wer traf die Entscheidung zur Schließung hunderter Betriebe? Welche Rolle spielte die Treuhand, die heute als personifizierte Übel der Wende wahrgenommen wird und welche Alternativen hätte es gegeben?

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Podcast zur Lesung: „Ihr Kampf – Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert“

Das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. stellt einen Mitschnitt seiner Online-Lesung mit Robert Claus zur Verfügung. Dieser hatte im Dezember sein Buch „Ihr Kampf – Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert“ vorgestellt und im Anschluss Fragen der Gäste beantwortet.

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28.01.21 | Auf der Flucht vor der Freiheit | Online

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar überträgt das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) am 28.01.2021 um 18.30 Uhr das 40-minütige Hörspiel „Auf der Flucht vor der Freiheit“. Das Stück entstand im Jahr 2007 während eines Radio-Workshops des NDK und Radio Blau aus Leipzig. Zehn Wurzener Jugendliche arbeiteten damals über drei Monate lang intensiv an dem Hörspiel, haben recherchiert, Radiotechniken erlernt und ihre ganze Kreativität beim Schreiben und der Umsetzung des Drehbuchs spielen lassen.

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27.01.21 | Digitaler Austausch zu außerschulischer Bildung in Zeiten von Corona | Online

Mit Fokus auf einen kollegialen Austausch und Vernetzung mit weiteren Bildungsreferent*innen möchte das NDK anhand verschiedener Schwerpunkthemen die außerschulische Bildungsarbeit mit Ideen und konkreten Schritten in Richtung Digitalisierung weiter gestalten und gegenseitig unterstützen. Thema des 10. Treffens ist die „Zusammenfassung digitalisierter Methoden zu BNE-Themen vom CAMBIO e.V.“. Dazu wird CAMBIO e.V. eine Zusammenfassung mit Anwendungsmöglichkeiten und Hinweisen zu den von ihnen digitalisierten Methoden – anhand von digitale Tools wie Conceptboard, Slido, Padlet, Learningsnacks und Fairteaching – geben.

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NDK veröffentlicht Jubiläumsaugsabe des „Wurzener Extrablatts“

Anlässlich seines 20. Geburtstages hat das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) ein altes Projekt wiederbelebt und kurz vor Weihnachten eine Jubiläumsausgabe des „Wurzener Extrablatts“ (WXB) herausgegeben. Die Zeitschrift erschien ursprünglich von 2000 bis 2003 und hat es in diesem Zeitraum auf 26 Ausgaben gebracht. In der Neuauflage gibt es einen Rückblick auf das alte WXB, Berichte vom Jubiläumsjahr im Zeichen von Corona und weitere Vereinsaktivitäten, aber auch Artikel von und Interviews mit anderen Akteur_innen aus Wurzen. Die Zeitschrift soll in Zukunft wieder regelmäßig erscheinen. Wer daran mitwirken will, kann sich gern bei NDK-Geschäftsführerin Martina Glass melden.

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