02.05. | Gedenkfahrt für die Opfer der Todesmärsche 1945 | Borsdorf, Gerichshain, Machern, Bennewitz, Wurzen

Mit dem jährlich stattfindenden Gedenktag soll an tausende Häftlinge erinnert werden, die von SS und Gestapo in den letzten Kriegstagen aus Leipziger und umliegenden Zwangsarbeits- und Konzentrationslagern auf lange, oft ziellose Märsche, auch durch das Muldental, gehetzt wurden. Viele überlebten die Qualen nicht, starben vor Hunger und Durst, an völliger Entkräftung und durch die Schüsse der SS-Wachen. Beginnen wird die Fahrt am Heimatmuseum in Borsdorf und über Gerichshain, Machern, Bennewitz zum Wurzener Friedhof führen. Dort wird es die Möglichkeit geben, Blumen und Gebinde an den beiden Gräbern von Zwangsarbeitern und auf den Todesmärschen umgekommenen Häftlingen niederzulegen.

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20.05. | Kundgebung zum IDAHIT* | Wurzen

Im Rahmen des Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Trans*- und Inter*feindlichkeit (IDAHIT*) schaffen das Queere Netzwerk Sachsen, der RosaLinde e.V. aus Leipzig und das NDK mit einem Aktionstag Sichtbarkeit von Geschlechtervielfalt. Am Donnerstag, 20. Mai wird es von 16 – 18 Uhr eine Kundgebung auf dem Wurzener Marktplatz geben. Neben politischen Statements und Beiträgen wird es Infostände (Rosa Linde Leipzig, LAG Queeres Netzwerk Sachsen, Jugendgruppen, Lokale Partnerschaft für Demokratie, NDK u.a.) und Livemusik (angefragt: Wrackspurts) geben. Der Fokus der Veranstaltung wird in diesem Jahr auf junge lesbische, schwule, bisexuellen trans*(idente), intergeschlechtliche, queere und asexuelle Menschen (kurz LSBTIQA*) gerichtet sein, die noch immer Diskriminierung, Stigmatisierung und Pathologisierung aufgrund ihrer individuellen Lebensweisen erleben müssen. Ziel ist es, sie in ihrer freien und persönlichen Wahl ihrer Lebensentwürfe zu stärken und ihnen Perspektiven insbesondere im ländlichen Raum aufzuzeigen.

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03.+04.06. | Methodenseminar: Globales Lernen zum Thema Vorurteile, Diskriminierung, Rassismus| Leipzig

Im Mittelpunkt des Methodenseminars steht die interaktive Gestaltung von Veranstaltungen bei der Vermittlung von Inhalten wie Vorurteile, Diskriminierung, Privilegien, Macht und Rassismus für unterschiedliche Zielgruppen, sowie die eigene Erarbeitung von leicht umsetzbaren Bildungskonzepten. Bitte um verbindliche Anmeldung bis 25. Mai 2021.

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24.03.21 | Digitaler Austausch zu Bildung in Zeiten von Corona: Transformatives Lernen mit Herz, Hand und Kopf auch digital | Online

Wie kann ein Online-Raum ein mutiger, offener Raum für alle Beteiligten sein? Welche interaktiven Methoden helfen, Menschen auch im digitalen Raum jenseits der kognitiven (Kopf-)Ebene anzusprechen und auch körperliche und emotionale Momente des Lernens anzuregen? Diese und weitere Fragen wird beim digitalen Austausch zu Bildung in Zeiten von Corona diskutiert.

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20.03.21 | „Meine Mutti ist Abteilungsleiter. Jeden Morgen steht sie ihren Mann.“ | Online

„Vom Frauenbild in der DDR“ – ein Vortrag mit Sabrina Zachanassian, die intensiv nachgeforscht und nachgefragt hat. Waren DDR-Frauen tatsächlich so emanzipiert, wie es von offizieller Seite oft verkündet wurde? Wie war das Bild der Frau in der DDR, welche reale gesellschaftliche (und politische) Stellung hatte sie? Wo hatte Emanzipation ihre Grenzen? Was blieb davon und was hat sich im Vergleich zu heute gewandelt?

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05.03.21 | Die Treuhand: Systematische Ursachen der Zerstörung des DDR-Erbes | Online

Die Treuhandanstalt sah ihre Aufgabe damals darin, die Betriebe der DDR, die nach der Währungsunion im Juni 1990 riesige Verluste schreiben, so schnell als irgend möglich zu verkaufen. Damit man den „ganzen Salat“, wie der bis 1991 als Treuhand-Chef arbeitende Detlev Carsten Rohwedder (1932 bis 1991) formulierte, loszuwerden. So wurden die Kombinate zerschlagen und potentielle Käufer durften sich die Filetstücke aussuchen. Unter teils dubiosen Umständen verscherbelt die Treuhand rund 50.000 Immobilien, knapp 10.000 Firmen und mehr als 25.000 Kleinbetriebe. Bei der Veranstaltung des NDK am 05. März geht es um folgende Fragen: War die Wirtschaft der DDR wirklich am Ende? Wer traf die Entscheidung zur Schließung hunderter Betriebe? Welche Rolle spielte die Treuhand, die heute als personifizierte Übel der Wende wahrgenommen wird und welche Alternativen hätte es gegeben?

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Podcast zur Lesung: „Ihr Kampf – Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert“

Das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. stellt einen Mitschnitt seiner Online-Lesung mit Robert Claus zur Verfügung. Dieser hatte im Dezember sein Buch „Ihr Kampf – Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert“ vorgestellt und im Anschluss Fragen der Gäste beantwortet.

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28.01.21 | Auf der Flucht vor der Freiheit | Online

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar überträgt das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) am 28.01.2021 um 18.30 Uhr das 40-minütige Hörspiel „Auf der Flucht vor der Freiheit“. Das Stück entstand im Jahr 2007 während eines Radio-Workshops des NDK und Radio Blau aus Leipzig. Zehn Wurzener Jugendliche arbeiteten damals über drei Monate lang intensiv an dem Hörspiel, haben recherchiert, Radiotechniken erlernt und ihre ganze Kreativität beim Schreiben und der Umsetzung des Drehbuchs spielen lassen.

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27.01.21 | Digitaler Austausch zu außerschulischer Bildung in Zeiten von Corona | Online

Mit Fokus auf einen kollegialen Austausch und Vernetzung mit weiteren Bildungsreferent*innen möchte das NDK anhand verschiedener Schwerpunkthemen die außerschulische Bildungsarbeit mit Ideen und konkreten Schritten in Richtung Digitalisierung weiter gestalten und gegenseitig unterstützen. Thema des 10. Treffens ist die „Zusammenfassung digitalisierter Methoden zu BNE-Themen vom CAMBIO e.V.“. Dazu wird CAMBIO e.V. eine Zusammenfassung mit Anwendungsmöglichkeiten und Hinweisen zu den von ihnen digitalisierten Methoden – anhand von digitale Tools wie Conceptboard, Slido, Padlet, Learningsnacks und Fairteaching – geben.

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NDK veröffentlicht Jubiläumsaugsabe des „Wurzener Extrablatts“

Anlässlich seines 20. Geburtstages hat das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) ein altes Projekt wiederbelebt und kurz vor Weihnachten eine Jubiläumsausgabe des „Wurzener Extrablatts“ (WXB) herausgegeben. Die Zeitschrift erschien ursprünglich von 2000 bis 2003 und hat es in diesem Zeitraum auf 26 Ausgaben gebracht. In der Neuauflage gibt es einen Rückblick auf das alte WXB, Berichte vom Jubiläumsjahr im Zeichen von Corona und weitere Vereinsaktivitäten, aber auch Artikel von und Interviews mit anderen Akteur_innen aus Wurzen. Die Zeitschrift soll in Zukunft wieder regelmäßig erscheinen. Wer daran mitwirken will, kann sich gern bei NDK-Geschäftsführerin Martina Glass melden.

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19.04. | Lesung aus Max Mannheimers „Spätes Tagebuch“ | Wurzen

Der Schauspieler und Regisseur Michael Stacheder liest aus Max Mannheimers „Spätes Tagebuch“. Max Mannheimer hat alles durchlitten, was einem Menschen in dem von den Deutschen entfesselten Inferno zustoßen konnte: Demütigung, Vertreibung, Internierung im Ghetto, Tod fast der ganzen Familie in der Gaskammer, Arbeitslager und KZ, Hunger, Krankheit und Misshandlung. Wie durch ein Wunder hat er die Hölle überlebt. Mannheimer sprach lange nicht über das, was er erlebt hatte. Erst, als er irrtümlich seinen Tod nahe glaubte, entschloss er sich, für die Nachgeborenen das Erlittene festzuhalten.

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20.04. | Pädagogische Arbeit mit (rechtsorientierten) Jugendlichen | Wurzen oder Online

Pädagog*innen sind mit einem breiten Spektrum an Verhalten junger Menschen konfrontiert: beginnend bei gedankenlosen antisemitischen Witzen in der Peergroup, Musik, hitzigen Diskussionen, bis hin zu klar politisch motivierter Gewalt. Eine aus unserer Sicht dieses weite Spektrum darstellende Beschreibung, bietet das von Kurt Möller entwickelte Modell der Pauschalisierenden Ablehnungskonstruktionen. Ausgehend von diesem theoretischen Ansatz stellen Antje Schneider und Sacscha Rusch Kommunikations- und Handlungsansätze für Jugendarbeiter*innen vor.

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21.04. | Rechtsterroristische Online-Subkulturen | Online

In plattformübergreifenden Online-Netzwerken hat sich eine rechtsterroristische Subkultur entwickelt, die popkulturelle Elemente adaptiert und sich eigener Codes, Bilder und Sprache bedient. In der Veranstaltung stellen wir die Ergebnisse zu „Rechtsterroristische Online-Subkulturen – Analysen und Handlungsempfehlungen“ der Amadeu Antonio Stiftung vor. Eingeladen ist Thilo Manamann, Mitarbeiter der Stiftung und Koordinator der Analyse.

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17.12.20 | Ihr Kampf – Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert | Online

Das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. lädt zu einem Online-Gespräch mit dem Autor Robert Claus ein, der in seinem Buch beschreibt, wie sich die extrem rechte Szene auf Straßenkämpfe und den Umsturz vorbereitet. Er diskutiert außerdem, welche Gegenstrategien aus Zivilgesellschaft, Sport und Politik möglich und notwendig sind.

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Leider abgesagt 24.11.20 | Workshop: Argumentationstraining gegen rechte Parolen (Praxisteil) | Wurzen

Vorurteile, Diskriminierung und Demokratiefeindlichkeit können uns überall begegnen – auf der Arbeit, im Sportverein, im Stadtviertel oder in der eigenen Familie. Im Argumentationstraining des NDK in Kooperation mit dem KBS Sachsen werden anhand konkreter Fallbeispiele mögliche Reaktionsweisen diskutiert und trainiert.

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12.11.20 | Wohin gehst du, US-Amerika? | Online

Wie kann es weiter gehen nach den Wahlen am 3. November 2020? Wie hat sich die Arbeit und das Engagement der Menschen verändert unter der Präsidentschaft Donald Trumps? Was erwarten sie nach der Wahl? Wie können Rassismus und Antisemitismus in den USA begegnet werden und welche Ansätze gibt es? Für diese Fragen kommt das NDK ins Gespräch mit dem Geschäftsführer der Nichtregierungsoganisation (NGO) „Facing History and Ourselves“ (dt.: Geschichte und uns selbst begegnen), Marc Skvirsky, und mit seiner Kollegin Sydney Stewart.

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