Verschwörungsmythen und Antisemitismus um das Corona-Virus

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www.corona-entschwoerung.de

Autor_innen: Amadeu Antonio Stiftung

Über das Coronavirus wird viel spekuliert. Obwohl Wissenschaftler*innen rund um die Uhr forschen, ist noch vieles unbekannt. Diese Ungewissheit gepaart mit der Unsicherheit, ob man selbst das Virus bekommen wird oder wie es mit dem Job weitergeht, macht vielen Menschen Angst. In einer solchen Situation haben Verschwörungsideologien Hochkonjunktur.
 

Derzeit erreichen Fake News und Verschwörungserzählungen rund um das Corona-Virus ein Millionenpublikum: im Netz, auf der Straße und im Bekanntenkreis. Ihre einfachen Erklärungen funktionieren darüber, einen Sündenbock zu benennen. Das ebnet den Weg in antisemitische und rassistische Weltbilder. Und das führt zu konkreten Angriffen auf konkrete Gruppen: Jüdinnen und Juden, asiatisch gelesene Personen, Asylsuchende, Menschen mit Einwanderungsgeschichte, Wissenschaftler*innen sind betroffen.


Verschwörungserzählungen wirken meist harmlos und oft skurril.

Vor allem sind sie aber gefährlich – Deshalb ist es wichtig zu widersprechen!

Unter www.corona-entschwoerung.de haben wir viele Informationen, Tipps zum Umgang mit Verschwörungsideologie und Links zu spannenden Projekten zusammengestellt.


Dort findet Ihr unter anderem:

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seriously? #glaubnichtalles was du hörst!

Verschwörungserzählungen: Mal absurd, mal sogar lustig – aber immer brandgefährlich. Entschwör mit!


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Stimmen zum Aktionstag gegen Verschwörungsmythen und Antisemitsmus

Was sagen Politiker*innen, Rapper*innen und Wissenschaftler*innen zu Verschwörungsmythen und Antisemitismus?


Neues Entschwörungs-Handbuch ist da!

Diese Handreichung des Projekts No World Order soll dabei helfen, Verschwörungserzählungen um die COVID-19 Krise zu widerlegen und ihre Verbreitung einzudämmen. Dazu wurden sieben aktuell populäre Verschwörungserzählungen zusammengestellt, die in ihnen enthaltenen Missverständnisse, Lügen und Desinformationen aufgedeckt und ihnen mit Fakten begegnet.

Amadeu Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung reagiert auf eine rechtsextreme Alltagskultur, die sich vor allem in den neuen Bundesländern verankert hat. Das Ziel der Stiftung ist es, eine zivile Gesellschaft zu stärken, die dem Problem entschieden entgegentritt. Dafür unterstützt sie Initiativen und Projekte, die kontinuierlich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus vorgehen, sich für eine demokratische Kultur engagieren und für den Schutz von Minderheiten eintreten. Die wichtigste Aufgabe der Amadeu Antonio Stiftung: Lokale Akteurinnen und Akteure über eine finanzielle Unterstützung hinaus zu ermutigen, ihre Eigeninitiative vor Ort zu stärken.