Statement: Freiheit geht nur solidarisch. #unteilbar statt vereinzelt

Anlässlich erneuter Mobilisierungen von „Querdenken“ und anderen Pandemieleugner*innen im Frühling 2021 hat das #Unteilbar-Bündnis ein Statement der solidarischen Gesellschaft verfasst, das bereits von 5390 Organisationen und Einzelpersonen unterzeichnet wurde: “Freiheit geht nur solidarisch. #unteilbar statt vereinzelt“. Jetzt unterzeichnen!

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TolSax Update | Newsletter April 2021

Zu Ostern und auch danach findet Ihr im TolSax-Newsletter April wieder viele interessante Veröffentlichungen sowie Fördertipps, Stellenangebote und weitere Anregungen. Besonders aufmerksam machen möchten wir auf die Online-Umfrage zu „Diskriminierungserfahrungen in Sachsen“, die das Sächsische Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung (SMJusDEG) in Auftrag gegeben hat. Nach den Feiertagen bieten wir speziell für unsere Mitglieder einige Austauschrunden an. Aber auch sonst gibt es im April einige spannende Veranstaltungen, aufgrund der Pandemie weiterhin vor allem in digitaler Form. Viel Freude bei der Lektüre!

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Radikale Rechte und vernachlässigte Mitte

Forschende des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) um Edgar Grande und Swen Hutter vermaßen zum ersten Mal bundesweit repräsentativ das Mobilisierungspotenzial der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Ihre Studie zeigt auch ein erhebliches Risiko für eine weitere politische Radikalisierung des Protests: „Diejenigen, die Verständnis für die Proteste äußern, sind zugleich überdurchschnittlich offen für Verschwörungsideologien“, erklärt Edgar Grande.

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“blickpunkt.rechts” 2020 – Keine Förderung für FAIR Projekt

Die gesellschaftlichen Einschränkungen, die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ergriffen wurden, gingen einher mit dem Bedürfnis unzähliger Menschen die Pandemie und deren Auswirkungen zu leugnen. Die Verbreitung von und die Zustimmung zu Verschwörungserzählungen, Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit sind allgegenwärtig. Ein aufklärendes Gegengewicht zu dieser Ideologieproduktion ist wichtig. Daher ist die Veröffentlichung der vorliegenden Chronik „blickpunkt.rechts“ von umso größerer Bedeutung. Sie soll aufklären, informieren und zum Austausch anregen. Herausgeber_in ist das Projekt FAIR – Fit gegen Antisemitismus, Intoleranz und Rassismus des Treibhaus e.V. Döbeln. Es wird 2021 nicht mehr gefördert.

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TolSax Update | Newsletter Februar 2021

Das öffentliche Leben ist so gut es geht zurückgefahren. Sachsen steckt im Winterschlaf – möchte man meinen. Aber das Engagement für Demokratie und gegen Rassismus bleibt weiterhin stark. Trotz aller Herausforderungen. Das beweisen die zahlreichen Analysen, Materialien und Podcasts unserer Initiativen, die wir im Newsletter Februar für euch zusammengetragen haben. Dort findet ihr auch wieder viele Stellenausschreibungen und Fördertipps. Denn Engagement braucht mehr als warme Worte. Viel Freude beim Stöbern!

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Publikation des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts: AfD-Wähler glauben besonders oft an Verschwörungserzählungen

Verschwörungserzählungen sind bei AfD-Anhängerinnen und -Anhängern deutlich verbreiteter als bei den Befürwortern anderer Parteien. So glauben zwei Drittel der AfD-Parteigänger an Covid-19-bezogene Verschwörungserzählungen, wie die Leipziger Autoritarismus-Studie zeigt. Unter Anhängern der Grünen kommen Verschwörungserzählungen hingegen am seltensten vor. Das Forschungsteam um den Sozialpsychologen Prof. Dr. Oliver Decker, Leiter des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts (EFBI) an der Universität Leipzig, sieht damit frühere Forschungsergebnisse bestätigt, die darauf hindeuten, dass Wähler der AfD besonders häufig antidemokratische Einstellungen vertreten.

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digital // memory: history. education. democracy

Im Programm „digital // memory“ fördert die Stiftung Erinnern, Verantwortung und Zukunft gemeinnützige Organisationen sowie Institutionen in staatlicher Trägerschaft für Projekte, die verschiedenen Formen von gegenwärtigem Antisemitismus sichtbar entgegentreten oder die Geschichte des Nationalsozialismus oder die NS-Erinnerungskultur zum Ausgangspunkt nehmen, um die Relevanz von Erinnerung für die Zukunft zu verhandeln und dabei ihre Wirkung hauptsächlich im digitalen Raum entfalten oder digitale Tools und Techniken entwickeln. Geförderte Projekte werden mit einer Summe von mindestens 120.000 Euro und bis zu 200.000 Euro unterstützt (Förderung von Personal- und Sachkosten und Einbringung von Drittmitteln möglich. Von Einrichtungen in staatlicher und kommunaler Trägerschaft wird ein angemessener Eigenbeitrag erwartet). Die Arbeitssprache ist Englisch. Bewerbungsschluss (anhand Projektskizze): 22. Februar 2021 (Antragsfrist bei darauffolgender Aufforderung: 26.04.2021).

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SLM: Förderung von Medienkompetenz innerhalb regionaler Wirkungskreise in Sachsen

Die Sächsische Landesmedienanstalt fördert mit einer neuen Richtlinie Medienkompetenzprojekte für Erwachsene in ganz Sachsen. Je ein Projekt pro regionalem Wirkungskreis wird ab 01.07.2021 mit bis zu 250.000 Euro gefördert. Bewerben können sich neben den bisherigen SAEKs auch soziokulturelle Zentren und Vereine, die in der jeweiligen Region verankert sind und über medienpädagogische Projekterfahrung verfügen. Nächste Antragsfrist: 16. März 2021

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19.01. | Protest zu Coronazeiten – Querdenker und Alternativen | Online

Gemeinsam mit dem Kulturbüro Sachsen und einigen Beschäftigten wird ver.di bei der Veranstaltung diskutieren, wer hinter der Querdenkerbewegung steckt, welche Auswirkungen die Proteste haben und wie legitimer Protest vielleicht auch anders aussehen kann. Das bewusste Ziel ist es zu diskutieren, wie Protest aussehen kann, OHNE Menschenleben zu gefährden. ver.di distanziert sich ausdrücklich von der Querdenkerbewegung!

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28.01. | Forum Antisemitismus. Erscheinungsformen, Erkenntnisse & Handlungsstrategien | Online

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) lädt Sie herzlich ein, anlässlich des Themenjahrs „900 Jahre Jüdisches Leben in Thüringen“, am 28. Januar 2021 mit Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Bildung über Antisemitismus ins Gespräch zu kommen. Neben aktuellen Forschungsergebnissen des IDZs wird auch die neugegründete Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Thüringen (RIAS Thüringen) vorgestellt. In welchen Erscheinungsformen zeigt sich Antisemitismus heute und wie bedroht dieser den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Welche Einblicke kann die Forschung zu Antisemitismus in Deutschland geben? Wie können Antisemitismus bekämpft und die Perspektiven von Jüdinnen und Juden gestärkt werden? Diese und weitere Fragen werden gemeinsam diskutiert.

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19.02. | Was tun im Umgang mit Verschwörungsideologie? | Online

Verschwörungserzählungen haben das Ziel und das Potenzial, die Gesellschaft zu spalten. Die Spaltung betrifft nicht nur Milieus und Szenen, die sich auch vorher konträr gegenüber- standen, sondern auch solche Gruppen, die an sich mehr Gemeinsamkeiten als Differenzen haben. Bieten damit Verschwörungsideologien auch die Chance, sich einmal generell über Grundlagen auszutauschen? Der Workshop soll eine Übersicht darüber geben, welche Reaktions- und Interventionsansätze es auf der Ebene von Individuum und Gruppe gibt. Die Ansätze sollen dann, mit Blick auf die eigenen Ziele, kritisch diskutiert werden.

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11.03. | Lehrer*innenworkshops: „Umgang mit Verschwörungserzählungen im Unterricht“ | Online

Aktuell sehen wir uns damit konfrontiert, dass der Glaube an Verschwörungserzählungen immer populärer wird. Dies geschieht vor allem im Internet, aber ebenso auf dem Schulhof,im Klassenzimmer oder im Kollegium. Dem zu widersprechen ist erfahrungsgemäß eine Herausforderung. Dieses Seminar möchte dabei unterstützen. Nach einer kurzen Einführung widmet sich der erste Teil der Frage, wie man mit Verschwörungsmythen umgehen kann, wenn diese geäußert werden, und welche Stolperfallen es dabei gibt. Der zweite Teil veranschaulicht einige Beispiele, wie sich präventiv das Thema Verschwörungsdenken im Unterricht thematisieren lässt. Im Anschluss gibt es eine offene Diskussion, in der auch Raum für Fragen ist.

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16.02. – 16.03. | Online-Events zum Thema Fake News | Online

In Zeiten von Querdenken-Demos, sich rasant verbreitenden Fake News und dem „Lügenpresse”-Vorwurf ist es wichtiger denn je, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Spreu vom Weizen zu trennen. Wenn ihr euch fragt, was ihr gegen Fake News tun könnt oder welche politischen Motive hinter ihrer Verbreitung stecken, seid ihr herzlich eingeladen, an einem der Workshops von spreu X weizen teilzunehmen. In beiden Workshops habt ihr Raum, um euch über eure Erfahrungen mit Fake News auszutauschen und Handlungsoptionen gegen ihre Verbreitung zu erarbeiten.

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25.03. | Reichsbürger*innen und Souveränist*innen: Eine Gefahr für die Demokratie?! | Online

Reichsbürger und Selbstverwalter*innen gibt es laut Verfassungsschutz in Deutschland, darunter ca. 1.400 in Sachsen. Umfragen wie beispielsweise eine repräsentative Umfrage von Yougov aus dem Jahr 2016 zeigen aber, dass es wahrscheinlich viel mehr Menschen gibt, die den Gedanken des Milieus nahestehen. In Sachsen sind vor allem Ereignisse wie die sonntäglichen Proteste an der Bundesstraße 96 in Erinnerung geblieben, doch auch anderswo gab und gibt es Aktivitäten der Reichsbürger. Wie groß ist die Gefährdung in Sachsen? Gibt es eine Vernetzung des Milieus mit anderen gefährlichen Gruppen? Wie könnte eine Antwort der Zivilgesellschaft ausfallen? Was müssen Staat und Behörden tun? Diese und andere Fragen wollen wir im Vortrag mit anschließender Diskussion klären.

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19.04. | Was tun gegen Verschwörungserzählungen in der Schule? | Online

Um Schulen zur Verbreitung von Verschwörungserzählungen eine Orientierung zu geben, haben die Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e. V. und die Amadeu Antonio Stiftung eine Broschüre zusammengestellt. Diese wollen wir Ihnen am 19. April 2021 18 – 19:30 Uhr mit einem „Webtalk“ vorstellen und mit weiteren Gästen zum Thema ins Gespräch kommen.

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Podcast: Feindselige Deutungen – Gespräche über Antisemitismus

Das Ariowitsch-Haus in Leipzig hat gemeinsam mit der Amadeu Antonio Stiftung den Podcast „Feindselige Deutungen – Gespräche über Antisemitismus“ gestartet. In der ersten Folge geht es um Verschwörungsmythen. Mit Blick auf Geschichte und Gegenwart wird versucht, die Funktionen und Wirkungen des Glaubens an Verschwörungen nachzuzeichnen. Auch die Deckungsgleichheit mit antisemitischen Ressentiments wird skizziert, um am Ende einen Ausblick darauf zu geben, wie sowohl ein persönlicher als auch ein pädagogischer Umgang damit aussehen könnte.

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Den Blick schärfen. Eine Momentaufnahme zu rechten Strukturen und Verschwörungsideologien im Landkreis Leipzig

Die neue Broschüre „Den Blick schärfen. Eine Momentaufnahme zu rechten Strukturen und Verschwörungsideologien im Landkreis Leipzig“ kann ab sofort auf der Webseite von chronik.LE heruntergeladen werden. Neben einem Einblick in dokumentierte Ereignisse im Landkreis Leipzig beschäftigen sich einzelne Texte mit dem beschaulichen Ort Böhlitz, in dem Neonazis versuchen, eine national befreite Zone zu errichten, sowie mit Verschwörungsideologien im Kontext der Corona-Pandemie im Landkreis Leipzig.

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TolSax Update | Newsletter Januar 2021

Herzlich willkommen zum ersten TolSax-Newsletter 2021! Wie es derzeit aussieht, müssen wir noch etwas länger im Lockdown ausharren. Damit ihr gut durch den Januar kommt, haben wir euch lesenswerte Analysen und andere Veröffentlichungen sowie hörenswerte Podcasts von unseren Mitgliedern zusammengestellt. Und eine Vielzahl an Stellenangeboten in spannenden Projekten findet Ihr auch im TolSax Update Januar.

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06.01. | Klardenken! Corona-Leugnung vs. legitime Kritik an den Corona-Maßnahmen | Online

Gemeinsam mit dem Miteinander e.V. und Aufbruch Ost diskutiert linXXnet warum sich die “Querdenker” als Sammlungsbewegung verschiedenster Milieus und Weltanschauungen konstituieren konnte und kann. Gleichzeitig soll betrachtet werden welche Folgen die Corona-Maßnahmen für die Gesellschaft haben und wie rationale Kritik an sozialen und demokratiebezogenen Auswirkungen formuliert werden sollte.

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