JoDDiD-Abendschule: Politische Bildung unter Druck

Über die Frage, wie die politische Bildung auf die Herausforderungen reagieren soll, die sich im Kontext des neu erstarkten Rechtspopulismus in Deutschland ergeben, ist in den vergangenen Jahren viel geschrieben worden. Die Perspektive dieser Beiträge ist meist darauf gerichtet, durch eine genauere Bestimmung von Problemlagen Handlungsperspektiven abzuleiten. Diese Lücke versuchen wir in dieser Folge der Abenschule zu schließen. Die Folge „Politische Bildung unter Druck“ ist ca. 35 Minuten lang und geht auf einen Text zurück, der unter dem gleichen Titel in der APUZ 14-15/2020 erschienen ist.

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Neues Projekt Spektrum3000 startet

Unter dem Dach des Treibhaus e.V. wird mit dem neuen Projekt „Spektrum3000“ ab sofort professionelle Medienbildung für Erwachsene im Raum Döbeln, Oschatz und Riesa angeboten. Die Projektleitung übernehmen die Medienpädagogen Johannes Gersten und Johannes Fischer.

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Down the rabbit hole – Verschwörungsideologien: Basiswissen und Handlungsstrategien

Eine größere Gefahr als von Falschbehauptungen geht davon aus, dass Verschwörungsideologien ein Identitätsangebot machen, das immer auf Abgrenzung basiert und ihre Anhänger:innen in ein nach außen isoliertes Weltbild einschließt. Auf welche Bedürfnisse reagiert dieser Trend, und welche Phänomene gehören dazu? Die Handreichung gibt Einblicke in Hintergründe, aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten der Intervention.

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Betroffene von Neonazi-Feindeslisten bleiben ungeschützt – BMB und VBRG kritisieren beschlossenes Gesetz

Der Bundestag hat in der Nacht vom 24./25. Juni 2021 ein Gesetz (19/28678, 19/31115) verabschiedet, das unter anderem den Schutz gegen rechte „Feindeslisten“ verbessern soll – mit dem neuen Paragrafen 126a StGB, der das Verbreiten solcher Listen künftig unter Strafe stellen soll. Doch beim Schutz der Betroffenen bleiben gravierende Lücken, kritisieren der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) und der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).

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Studie „COVID-19 in Sachsen. Sozialräumliche und politisch-kulturelle Rahmenbedingungen des Pandemiegeschehens.“

Erste repräsentative Studie zu den sozialräumlichen und politisch-kulturellen Rahmenbedingungen von Corona in Sachsen: Starke Verbreitung von Impfskepsis, Regierungskritik und Verschwörungsdenken. Deutliche Unterschiede zwischen Nord-, Südwest und Ostsachsen

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Mit Kreativem Statement gegen Querdenken

Am 14.06.21 setzte die Wurzener Aktionskunstgruppe „Wir können anders (sein)!“ zum ersten Mal ein Zeichen gegen die anhaltenden Querdenkenproteste in Wurzen und dem Landkreis. „Wir wollen nicht mehr mitansehen, wie sogenannte »Freie Sachsen« oder Muldentaler Steh-Auf Bürger*innen, die Bürgersteige Wurzens verstopfen, in ihren Telegram-Gruppen homofeindliche Inhalte teilen und zivilgesellschaftliche Akteure bedrohen und ihre Flaggen der Menschenfeindlichkeit und des Ausschlusses durch die Wind wehen lassen. so Lena, ein Mitglied der Gruppe.

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TolSax Update | Newsletter Mai 2021

Im TolSax Update Mai schauen wir noch einmal zurück auf die Aktivitäten am 1. Mai – und was generell so los ist in den Landkreisen. Wir starten den Monat also mit vielen Neuigkeiten aus der sächsischen Zivilgesellschaft: Eine Reihe neuer Podcasts, Bücher und Handreichungen unserer Mitglieder sind erschienen, die wir Euch unbedingt ans Herz legen wollen. Viel Freude beim Stöbern!

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Umgang mit Verschwörungsideologien im Unterricht und in der Schule

Wie sollen Lehrer*innen mit Verschwörungserzählungen im Unterricht oder im Gespräch umgehen? Wie kann ein Unterricht aussehen, der das Thema beinhaltet? Diese und andere Fragen beantworten die Amadeu Antonio Stiftung gemeinsam mit der Courage Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V. in einer neuen Broschüre.

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03.05. | Verschwörungsmentalität und demokratische Kultur. Online-Veranstaltung zur Leipziger Autoritarismus-Studie 2020 #2 | Online

Die extreme Rechte hat sich stark radikalisiert und findet über Antisemitismus, Verschwörungsmythen und Antifeminismus Anschluss an die gesellschaftliche Mitte. Die aktuelle Leipziger Autoritarismus-Studie beschreibt die zugrundeliegenden politischen Entwicklungen und Sichtweisen in Deutschland und analysiert ihre Ursachen. Im Onlineseminaren werden grundlegende Aspekte der Leipziger Autoritarismus-Studie 2020 vorgestellt und deren Ergebnisse an Hand aktueller Debatten diskutiert.

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15.+16.06. | Dialogforum zu Digitalisierung und Demokratie | Online

Das vierte Themenfeld des Forums Digitalisierung und Engagement behandelt die Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Demokratie, z. B. die Kommunikation im Netz, die durch »Hate Speech« und »Fake News« eine neue Qualität entwickelt hat und droht, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu gefährden. Das Dialogforum bietet die Möglichkeit, fachliche und engagementpolitische Erwägungen zusammen zu bringen sowie Handlungsempfehlungen zu entwickeln und zu diskutieren.

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Statement: Freiheit geht nur solidarisch. #unteilbar statt vereinzelt

Anlässlich erneuter Mobilisierungen von „Querdenken“ und anderen Pandemieleugner*innen im Frühling 2021 hat das #Unteilbar-Bündnis ein Statement der solidarischen Gesellschaft verfasst, das bereits von 5390 Organisationen und Einzelpersonen unterzeichnet wurde: “Freiheit geht nur solidarisch. #unteilbar statt vereinzelt“. Jetzt unterzeichnen!

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Leider abgesagt! 21.07. | Politische Polarisierung in digitalen Zeiten. Über rechtsextreme und andere Gefahren für die Demokratie | Online

In einem Online-Seminar über ZOOM möchte der Erich-Zeigner-Haus e.V. gemeinsam mit dem Referenten Holger Marcks näher beleuchten, wieso sich die Propaganda von extremistischen Akteuren so gut in die sozialen Medien einfügt – und warum im digitalen Kontext nicht nur Extremisten für die Demokratie zum Problem werden.

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29.+30.07. | Von A wie Aluhut bis Z wie Zwangsimpfungen. Argumentationstraining gegen Verschwörungserzählungen | Online

Im Seminar klären die Trainer:innen Begriffe, vermitteln grundlegendes Wissen über das Phänomen Verschwörungserzählungen und geben einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Akteure im Zuge der Corona-Krise. Darauf aufbauend geht es um kurz- und mittelfristige Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten – der Schwerpunkt liegt auf der argumentativen Auseinandersetzung unter besonderer Berücksichtigung der Werte- und Beziehungsebene.

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16.+17.09. | Pandemie, Protest und Populismus – Verunsicherung und Verwerfungen des Politischen nach Corona | Leipzig

Auf der Tagung »Pandemie, Protest und Populismus« sollen die unterschiedlichen Reaktionen [auf die Corona-Krise] und Entwicklungen sowie ihre potenziellen Konsequenzen und Gefahren für die liberale Demokratie untersucht und aus verschiedenen wissenschaftlichen sowie zivilgesellschaftlichen Perspektiven diskutiert werden.

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TolSax Update | Newsletter April 2021

Zu Ostern und auch danach findet Ihr im TolSax-Newsletter April wieder viele interessante Veröffentlichungen sowie Fördertipps, Stellenangebote und weitere Anregungen. Besonders aufmerksam machen möchten wir auf die Online-Umfrage zu „Diskriminierungserfahrungen in Sachsen“, die das Sächsische Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung (SMJusDEG) in Auftrag gegeben hat. Nach den Feiertagen bieten wir speziell für unsere Mitglieder einige Austauschrunden an. Aber auch sonst gibt es im April einige spannende Veranstaltungen, aufgrund der Pandemie weiterhin vor allem in digitaler Form. Viel Freude bei der Lektüre!

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Radikale Rechte und vernachlässigte Mitte

Forschende des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) um Edgar Grande und Swen Hutter vermaßen zum ersten Mal bundesweit repräsentativ das Mobilisierungspotenzial der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Ihre Studie zeigt auch ein erhebliches Risiko für eine weitere politische Radikalisierung des Protests: „Diejenigen, die Verständnis für die Proteste äußern, sind zugleich überdurchschnittlich offen für Verschwörungsideologien“, erklärt Edgar Grande.

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25.03.21 | Reichsbürger*innen und Souveränist*innen: Eine Gefahr für die Demokratie?! | Online

Reichsbürger und Selbstverwalter*innen gibt es laut Verfassungsschutz in Deutschland, darunter ca. 1.400 in Sachsen. Umfragen wie beispielsweise eine repräsentative Umfrage von Yougov aus dem Jahr 2016 zeigen aber, dass es wahrscheinlich viel mehr Menschen gibt, die den Gedanken des Milieus nahestehen. In Sachsen sind vor allem Ereignisse wie die sonntäglichen Proteste an der Bundesstraße 96 in Erinnerung geblieben, doch auch anderswo gab und gibt es Aktivitäten der Reichsbürger. Wie groß ist die Gefährdung in Sachsen? Gibt es eine Vernetzung des Milieus mit anderen gefährlichen Gruppen? Wie könnte eine Antwort der Zivilgesellschaft ausfallen? Was müssen Staat und Behörden tun? Diese und andere Fragen wollen wir im Vortrag mit anschließender Diskussion klären.

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