Bürger*innen ohne Reich? Reichsbürger*innen und Souveränist*innen – Neue Analyse erschienen

Autor_innen: Amadeu Antonio Stiftung & Kulturbüro Sachsen

Sie stellen sich eigene Ausweise aus, blockieren Behörden mit ihren Schreiben, erwerben attraktive Immobilien und gründen Schulen oder gleich ganze Königreiche. In den letzten Jahren kam es ebenso zu zahlreichen tätlichen Übergriffen und Umsturzversuchen durch Reichsbürger*innen sowie zu Waffenfunden, Festnahmen und Razzien im Milieu.

Woran glauben Reichsbürger*innen und welche Argumentation vertreten sie? Welche Rolle spielen dabei Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus oder Esoterik? Welche Gefahren gehen von Reichsideologie aus? Wie ist es um das Milieu in Sachsen bestellt? Und was können Lehrer*innen, Anwohner*innen, Behörden oder Verwaltung sowie die Zivilgesellschaft tun, um Reichsbürger*innen zu begegnen? Diese Handreichung der Amadeu Antonio Stiftung und des Kulturbüro Sachsen geht diesen und weiteren Fragen nach und liefert eine aktuelle Beschreibung zum Milieu der Reichsbürger*innen in Sachsen.

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Amadeu Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung reagiert auf eine rechtsextreme Alltagskultur, die sich vor allem in den neuen Bundesländern verankert hat. Das Ziel der Stiftung ist es, eine zivile Gesellschaft zu stärken, die dem Problem entschieden entgegentritt. Dafür unterstützt sie Initiativen und Projekte, die kontinuierlich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus vorgehen, sich für eine demokratische Kultur engagieren und für den Schutz von Minderheiten eintreten. Die wichtigste Aufgabe der Amadeu Antonio Stiftung: Lokale Akteurinnen und Akteure über eine finanzielle Unterstützung hinaus zu ermutigen, ihre Eigeninitiative vor Ort zu stärken. Du findest unsere Arbeit wichtig? Unterstütze uns jetzt mit einer Spende!

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