14.11.2020 | TolSax Konkret | Solidarisch durch die Krise – Demokratisches Engagement stärken | Dresden

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Austausch für zivilgesellschaftliche Initiativen

11:00 – 16:15 FORUM im Herbert-Wehner-Haus, EG, Devrientstraße 7, 01067 Dresden

Die Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen stellt die Arbeit zivilgesellschaftlicher Vereine und Initiativen in vielerlei Hinsicht vor besondere Herausforderungen. Solidarisches Handeln ist in Zeiten von Corona besonders wichtig und gleichzeitig mit vielen Hürden verbunden.

Sowohl Beratungsstellen, als auch soziokulturelle Zentren, Jugendhilfeeinrichtungen, Bildungsträger und andere sehen sich angesichts dessen mit drängenden Fragen konfrontiert.

Wie können wir weiterhin wirksam bleiben? Wir müssen wir unsere Angebote anpassen?

Wie können wir auf die veränderte Lage unserer jeweiligen Zielgruppe eingehen?

Wie kann sichtbarer und erfolgreicher Protest aussehen?

Wie kann die Demokratieförderung auch trotz der schwierigen Haushaltslage nachhaltig und langfristig gestärkt werden?

Diesen Fragen wollen wir uns in drei Kleingruppen widmen und uns mit Haupt- und Ehrenamtlichen aus der sächsischen Zivilgesellschaft über unsere Erfahrungen, Probleme und Best-Practice Beispiele im Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie austauschen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit Euch!

Die Sprecher_innen des Netzwerks Tolerantes Sachsen

Zielgruppe

Der Austausch richtet sich an Vereine, Organisationen und Initiativen, sich in Sachsen für Demokratie und gegen Rassismus einsetzen.

Programm

10:30 Ankunft & erster Kaffee
11:00 Begrüßung
Sprecher_innenrat des Netzwerks Tolerantes Sachsen
11:10 Grußwort
Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping (angefragt)

11:20 Impulse
Vertreter_innen sächsischer Vereine und Initiativen
12:00 Pause mit Kaffee & Snacks
12:20 Herausforderungen & Probleme
Parallele Kleingruppen zu den folgenden 3 Fragestellungen:

1) Welche Herausforderungen hat die Pandemie für Eure Arbeit bzw. die Wirksamkeit Eurer Arbeit mit sich gebracht?

Die Corona-Pandemie hat für viele Vereine und ihre Arbeit mehr oder weniger große Einschränkungen mit sich gebracht. Die Formate der eigenen Arbeit neu zu denken und den Gegebenheiten anzupassen, ist eine große Herausforderung und nur teilweise machbar. Nicht alles lässt sich wirkungsvoll und zufriedenstellend in digitaler Form umsetzen. Wie können wir damit umgehen? Kann unsere Arbeit so noch wirkungsvoll sein? Bzw. was braucht es, damit sie es sein kann? Müssen wir uns auf neue Themen und Diskussionen vorbereiten?

2) Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf Eure Zielgruppe und die Erreichbarkeit Eurer Klient_innen?

Auf gesellschaftliche Minderheiten und gefährdete, diskriminierte Gruppen hat die Corona-Pandemie teilweise gravierendere Auswirkungen. Ebenso gibt es Gruppen, die in besonderem Maße von den staatlichen Maßnahmen betroffen sind. Zeitweise ist/war zusätzlich der Zugang zu diesen Menschen erschwert. Für welche Gruppen hat sich die soziale und wirtschaftliche Lage stark verändert? Wie gehen wir mit dieser Herausforderung um? Was können wir aus den Erfahrungen der letzten Monate lernen?

3) Wie ist es für uns möglich unter Corona-Bedingungen politisch wirksam zu sein und auf Forderungen aufmerksam zu machen?

Durch die Verabschiedung eines millionenschweren Corona-Haushalts durch das Parlament stellt sich die Frage, ob Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag gefährdet sind. Bei der Förderung zahlreicher Projekte drohen im kommenden Jahr Einschnitte. Des Weiteren haben sich die Möglichkeiten des Protests und Kommunikationsformen geändert. Auf welche Veränderungen müssen wir uns gegebenenfalls einstellen? Was für Folgen sind damit verbunden und wie können wir diesen solidarisch begegnen? Welche Protestformen waren erfolgreich? Wie ist es den Akteur_innen gelungen, kritisch zu sein, sich aber nicht mit den Corona-Leugner_innen gemein zu machen?
13:10 Mittagspause
14:40 Strategien für den gemeinsamen Umgang mit den Herausforderungen, Best-Practice
Parallele Kleingruppen zu den 3 Fragestellungen (siehe oben)
15:30 Pause mit Kaffee
15:45 Zusammenfassung und Ausklang
16:15 Ende der Veranstaltung

Veranstaltungsort

FORUM im Herbert-Wehner-Haus, EG, Devrientstraße 7, 01067 Dresden

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Wendet Euch bei Rückfragen gerne an die Koordination.

Anreise

Das FORUM liegt 10 min Fußlauf vom Bahnhof Dresden-Mitte entfernt.

Zur Karte

Kostenlose Parkmöglichkeiten sind direkt am Veranstaltungsort vorhanden.

Anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 09. November 2020 per E-Mail an veranstaltung@tolerantes-sachsen.de

Bitte gebt bei der Anmeldung Eure Organisation und Euren Kleingruppen-Wunsch an!

Informationen zum Datenschutz:
Mit der Anmeldung überlassen Sie dem Förderverein Tolerantes Sachsen e.V. personenbezogenen Daten (wie z.B. Ihre E-Mail-Adresse). Diese werden ausschließlich zum Zwecke der Bearbeitung der Anmeldung gemäß der europäischen Datenschutzverordnung (EU-DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erhoben, verarbeitet und gespeichert. Es erfolgt keine Weitergabe dieser personenbezogenen Daten an Dritte. Sie können der Nutzung Ihrer Daten ohne Angabe von Gründen jederzeit schriftlich unter koordination@tolerantes-sachsen.de widersprechen.

Kontakt

Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.

Vince von Gynz-Rekowski

Domplatz 5

04808 Wurzen

E-Mail: veranstaltung@tolerantes-sachsen.de

TolSax Konkret

Eine Veranstaltung der Reihe TolSax Konkret des Netzwerks Tolerantes Sachsen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Veranstalter ist das Netzwerk Tolerantes Sachsen, vertreten durch die Sprecher_innen-Gruppe.

Gefördert von

Das Projekt wird gefördert vom Sächsischen Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. Die Zuwendungen stammen aus Steuermitteln. Diese Steuermittel werden auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt.

TolSax Konkret

Auf unseren jährlichen Vernetzungstreffen diskutieren wir aktuelle Entwicklungen, Probleme in den einzelnen Regionen Sachsens und Eure Bedarfe. Ihr könnt Euch weiterbilden und andere Engagierte kennenlernen. Ihr habt Fragen oder möchtet Euch für eine TolSax Konkret anmelden? Schreibt uns!