Call for Papers: Kontinuitäten Band 7 der Schriftenreihe Wissen schafft Demokratie

Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus erleben spätestens seit dem Anstieg der Fluchtmigration im Jahr 2015 eine Konjunktur. Doch nationalistisches und rechtsradikales Denken sind kein Resultat der „Flüchtlingskrise“, sondern haben ihre Wurzeln in einer langen Tradition rechter Ideologie in Deutschland, die den Nationalsozialismus überdauert hat und bis heute fortwirkt.

Wie haben sich Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung in der Nachkriegszeit verändert und wo sind ihre historischen Wurzeln zu finden? Wie wurden und werden bestimmte soziale Gruppen institutionell und gesamtgesellschaftlich marginalisiert und ausgeschlossen? Welche Versäumnisse sind den jeweiligen Erinnerungskulturen der alten BRD, der DDR und dem wiedervereinigten Deutschland anzulasten? Wie wurde und wird die Erinnerung an den Nationalsozialismus abgewehrt?

Diese und weitere Fragestellungen wird der siebte Band der Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ unter dem Überbegriff „Kontinuitäten“ behandeln. Der Sammelband erscheint im zweiten Quartal 2020 und wird herausgegeben vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ).

Hier geht es zum Call for Papers

Amadeu Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung reagiert auf eine rechtsextreme Alltagskultur, die sich vor allem in den neuen Bundesländern verankert hat. Das Ziel der Stiftung ist es, eine zivile Gesellschaft zu stärken, die dem Problem entschieden entgegentritt. Dafür unterstützt sie Initiativen und Projekte, die kontinuierlich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus vorgehen, sich für eine demokratische Kultur engagieren und für den Schutz von Minderheiten eintreten. Die wichtigste Aufgabe der Amadeu Antonio Stiftung: Lokale Akteurinnen und Akteure über eine finanzielle Unterstützung hinaus zu ermutigen, ihre Eigeninitiative vor Ort zu stärken.