Podcast: Widerstand und Widerrede

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Autor_innen: (Un)Sichtbarkeiten in der Migrationsgesellschaft / Mehmet Arbag / Anna Sabel

Widerstand & Widerrede

Gespräche mit Anna Sabel und Mehmet Arbag über historische Widerstandsmomente, Macht- und Ungleichheitsverhältnisse, Erinnerungskultur, Solidarität und kollektiven Widerstand.


In der ersten Folge geht es um die Kämpfe der Migration. Anfang der 1970er fanden in mehreren deutschen Betrieben Arbeitskämpfe von migrantisierten Menschen gegen die schlechten Arbeitsbedingungen und rassistischen Ungleichbehandlungen statt. Die bekanntesten unter ihnen waren der Fordstreik in Köln sowie der Frauen*streik bei Pierburg. Es ging um Selbstermächtigung, politisches Selbstbewusstsein und um die Artikulation der kollektiven, widersprüchlichen Erfahrungen der Migration. Doch ging es um mehr als nur um Arbeitskämpfe. Es ging um das Infragestellen aller rassistischen Lebensbedingungen.

Ausgehend von den Arbeitskämpfen sprechen wir mit Massimo Perinelli über die Verwobenheit von Rassismen und Kapitalismus.

Artwork: Arya (Morteza Rakhtala)
Musik: Fabian Reichle

Hören könnt ihr das Gespräch mit ihm über Itunes, Spotify, Deezer oder über unseren Webplayer.

https://widerstandundwiderrede.podigee.io/

https://open.spotify.com/show/2bbsXbqBZ8UWngsF2ZoxBC


|Die Gesprächsreihe ist Teil des Modellprojektes „(Un)Sichtbarkeiten in der Migrationsgesellschaft“, das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“ (WOS) gefördert wird. Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autoren/die Autorinnen die Verantwortung.|

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Verband Binationaler Familien und Partnerschaften Leipzig

Unser Anliegen ist die Beratung und Unterstützung binationaler Paare und Familien in allen Fragen des interkulturellen Zusammenlebens. Im Kontext zunehmender Flexibilisierung und gesellschaftlichen Wandels möchten wir interkulturelle Lebensformen fördern und verstehen uns als Interessenvertretung dieser Personengruppe.