11.04. | Sozialpädagog*in (Diplom, B.A., M.A.) | Dresden

Der Ausländerrat Dresden e.V. sucht zum 01. Mai 2021 ein*e Sozialpädagog*in (Diplom, B.A., M.A.) für das Projekt „Mobile Jugendarbeit – ein stadtweit agierendes Angebot mit mobilem Ansatz zur Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Familien mit Migrations- und Fluchterfahrung“ (20h/Woche, Gehalt angelehnt an TVöD, befristet bis 31.12.2022 vorbehaltlich der ausstehenden Förderzusage, Weiterführung angestrebt, Dienstort: Dresden). Bewerbungsfrist: 11.04.2021.

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Aktiv in Sachsen: Engagement-Plattform für Migrant*innenorganisationen, Vereine und Inititativen

Im Rahmen des Projektes „SAQsen – Stark – Aktiv – Qualifiziert in Sachsen“ hat der Verband binationaler Familien und Partnerschaften eine Engagement-Plattform für Migrant*innen-Organisationen, Vereine und Inititativen in Sachsen entwickelt. Hier finden sich Informationen und Materialien zur Unterstützung Eures Engagements!

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k.A. | Projekt-MitarbeiterInnen (m/w/d) | Dresden, Chemnitz oder Leipzig

Der Verein Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V. sucht motivierte Projekt-MitarbeiterInnen (m/w/d) für das Projekt „Fachinformationszentrum Zuwanderung“ im Rahmen des IQ Netzwerkes Sachsen (40h/Woche, nicht besser gestellt als TVÖD Bund E 9b Stufe 1-3, Arbeitsort: Dresden, Chemnitz oder Leipzig). Bewerbungsfrist: keine Angabe.

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TolSax Update | Newsletter März 2021

Vor etwas mehr als einer Woche haben Menschen in ganz Deutschland den Opfern des rassistischen Terroranschlags in Hanau gedacht. Auch in Sachsen gab es viele Veranstaltungen, um den Toten zu gedenken und mit den Angehörigen zu trauern. Sich mit den Betroffenen von Rassismus solidarisch zu zeigen. Und gemeinsam mit der Initiative 19. Februar Hanau zu fordern, was es zusammen mit dem Erinnern braucht: Lückenlose Aufklärung und (politische) Konsequenzen. Ein paar Anregungen für die Arbeit gegen Rassismus und für demokratische Kultur in Sachsen haben wir im TolSax-Update März für Euch zusammengestellt.

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Zur Gefährdung der Migrantischen Beratung in Bautzen – Gemeinsame PM der Caritas OL e.V, des BBZbunt und von WiB

Der Caritasverbandes Oberlausitz e.V., das Bündnis Bautzen bleibt bunt und Willkommen in Bautzen e.V. haben eine gemeinsame Pressemitteilung zur Gefährdung der Migrantischen Beratung in Bautzen abgegeben. Darin wird von der Kommune und dem Land eine weitere Finanzierung der existierenden Migrationsberatung gefordert. Die bestehenden Beratungsstrukturen funktionieren noch und müssen erhalten bleiben!

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Bildungsangebote der aej im Kompetenznetzwerk Islam- und Muslimfeindlichkeit

Als Partner im Kompetenznetzwerk-IMF bietet die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) Qualifizierungsangebote zum Themenspektrum Antimuslimischer Rassismus und Diversitätsbewusste Jugendarbeit für Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeitende im Kontext der Jugend(verbands)arbeit an.

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Runder Tisch Migration: Soziale Arbeit mit geflüchteten Menschen massiv beschnitten

Die Unterstützungsangebote der Sozialen Arbeit mit geflüchteten Menschen wurden im sächsischen Landkreis Leipzig massiv beschnitten. Dies betrifft zum einen Ablehnungen von Fördergeldern mehrerer Projekte von etablierten Trägern, zum anderen die seit Jahresbeginn komplette Übernahme u.a. der Flüchtlingssozialarbeit durch den öffentlichen Träger der Landkreisverwaltung. Der Runde Tisch Migration kritisiert diese Entwicklung und betont, im gegenseitigen Austausch mit den verantwortlichen Stellen bleiben zu wollen. Die Mitglieder des RTM machen deutlich, dass sie nicht aufgeben werden und dass nach wie vor Hoffnung besteht, gemeinsam einen offenen und inklusiven Lebensraum im Landkreis Leipzig gestalten zu können.

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Handreichung: Politik der Zugehörigkeiten

Die Handreichung „Politiken der Zugehörigkeit: Zur Repolitisierung einer verhärteten Debatte” des Forschungsprojektes PoliLab (Universität Leipzig) bietet eine Anregung für Expert/-innen der Politischen Bildung. Darin wird das im Projekt entwickelte Format der videogestützten Gesprächswerkstatt sowie der praktische Einsatz der ‚Stimmen zur Nation‘ detailliert vorgestellt. Die Handreichung enthält methodisch-didaktische Hinweise und Vorlagen, um die im Projekt erfolgreich getesteten Methoden weiter zu verbreiten.

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JUGENDSTIL*-Ideenfonds

Die Stiftung Bürger für Bürger fördert mit dem JUGENDSTIL*-Ideenfonds Einzelpersonen als auch Gruppen oder Initiativen mit internationaler Geschichte (Personen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte, PoC, schwarze Deutsche, Sintizze, Rom*nja), um postmigrantische Perspektiven in Ostdeutschland zu stärken und sichtbarer zu machen. Gefördert werden Ideen und Projekte, die neue Möglichkeiten für Mitmenschen schaffen und unsere Gesellschaft besser, schöner, toleranter machen wollen; die andere junge Menschen mit Migrationsgeschichte inspirieren und einbinden; die sich für ein gesellschaftlichen Zusammenhalt, Dialog, Vielfalt und die Überwindung von Grenzen einsetzen und in den ostdeutschen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verortet sind mit bis zu max. 800€ (Einzelpersonen) bzw. 1000€ (Gruppen und Initiativen).

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Sinti*ze und Rom*nja: Engagement in Deutschland

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) fördert Projekte von gemeinnützigen Organisationen, die auf eine Verbesserung der Bildungssituation von Sinti*ze und Rom*nja zielen und einen Beitrag zur Stärkung der Selbstorganisationen von Rom*nja und Siti*ze leisten. Es müssen entweder Selbstorganisationen der Rom*nja und Sinti*ze sein oder es muss nachgewiesen werden, dass Sinti*ze und / oder Rom*nja das Projekt maßgeblich prägen und steuern. Personalkosten im Projekt sollten möglichst an Rom*nja und / oder Sinti*ze fließen. Zudem unterscheiden sich zwei Wege der Förderung: Beantragt werden kann die Förderung entweder für eine Projektlaufzeit von zwei Jahren und eine Fördersumme, die 50.000€ nicht übersteigt oder aber eine Projektlaufzeit von sechs Monaten, bei der die maximale Fördersumme 6000€ beträgt. Wenn weder Eigen- noch Drittmittel eingebracht werden können, wird das Einbringen von Eigenleistungen erwartet. Dies sind unentgeltliche Leistungen z.B. durch ehrenamtliche Tätigkeiten oder das Bereitstellen von Räumen oder technischen Ausstattungen. Projekte können frühestens am 01. Juli 2021 beginnen. Antragsfrist: 15. März 2021. Foto: Caspar Schleicher / Hildegard Lagrenne Stiftung

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Gemeinsam gegen Muslimfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus!

In den letzten Jahren wurden von Bildungsträgern und Vereinen zahlreiche Materialien für eine präventive Arbeit zu Islam- und Muslimfeindlichkeit sowie zu antimuslimischem Rassismus entwickelt, erprobt und publiziert. Die vorliegende Materialsammlung trägt diese Materialien zusammen und stellt sie vor. Sie bietet einen Überblick entlang verschiedener Zielgruppe (Kita, Schule, Jugendarbeit) und Themenschwerpunkte und möchte so pädagogischen Fachkräften und Multiplikator*innen die Suche nach geeigneten Materialien für die Praxis erleichtern.

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TolSax Update | Newsletter Februar 2021

Das öffentliche Leben ist so gut es geht zurückgefahren. Sachsen steckt im Winterschlaf – möchte man meinen. Aber das Engagement für Demokratie und gegen Rassismus bleibt weiterhin stark. Trotz aller Herausforderungen. Das beweisen die zahlreichen Analysen, Materialien und Podcasts unserer Initiativen, die wir im Newsletter Februar für euch zusammengetragen haben. Dort findet ihr auch wieder viele Stellenausschreibungen und Fördertipps. Denn Engagement braucht mehr als warme Worte. Viel Freude beim Stöbern!

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Mit Bilal auf dem Weg zur professionellen Hilfe – Leitfaden für traumatisierte Migranten und Begleitungen

Viele Flüchtlinge leiden unter den traumatischen Erlebnissen, die sie vor oder während der Flucht erlitten haben. Die 52seitige Broschüre „Bilal“ des Deutsch-Spanischen Freundschaft e.V., die jetzt in den Sprachen Deutsch, Arabisch und Spanisch in Leipzig erschienen ist, bietet die Möglichkeit, darüber ins Gespräch zu kommen und gegebenenfalls Hilfe zu suchen.

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Veröffentlichung: Politisch Handeln im autoritären Sog – Ungehorsam

Kritik am autoritären Sog – und progressive Visionen für eine demokratische Zukunft in einer Gesellschaft der Vielen: Der neu erschienene Tagungsband „Politisch Handeln im autoritären Sog – Ungehorsam“ fasst zentrale Ergebnisse unserer Demokratietagungen zusammen und setzt Impulse für kommende Veranstaltungen.

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20. oder 22.01. | Stream: Futureland | Online

Das Maxim Gorki Theater streamt an zwei Terminen sein Stück Futureland: Futureland ist ein Science-Fiction-Dokumentartheaterstück mit Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren, die alleine aus Afghanistan, Syrien, Somalia, Guinea, Bangladesch nach Deutschland gekommen sind. Sie haben die Welt zu Fuß, mit dem Boot oder versteckt in einem Lastwagen durchquert und leben jetzt in Berlin, umgeben von Sozialarbeiter*innen, Jugendamt, Vormündern und anderen jungen Menschen verschiedener Kulturen.

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15. – 30.01. | 2. Jugendmigrationskonferenz | Online

Was haben unsere Handys mit Flucht und Migration zu tun? Wie steht es um die aktuelle EU-Asylpolitik? Welche Formen von Rassismus gibt es? Warum ist es so schwierig, über ihn zu reden oder zu bekämpfen? Und vor allem: Was können wir tun? Auf der 2. JuMigra 2021 geht es um die globalen Ursachen von Flucht und Migration, unterschiedlichen Mechanismen von Rassismus sowie Handlungsmöglichkeiten mit dem Ziel, Ungleichheiten abzubauen. In Form von Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden werden Aspekte aus den vier Themenbereichen „Koloniales Erbe“, „Flucht und Migration“, „Institutioneller Rassismus“ sowie „EU-Asylpolitik“ behandelt. Außerdem werden zwei Empowerment-Workshops angeboten.

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04.02. | Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten | Online

Alice Hasters ist eine Schwarze Frau mit einem weißen Elternteil. In Ihrem Alltag sieht sie sich oft mit unangenehmen Fragen konfrontiert: »Aber wo kommst du wirklich her?«, »Kannst du überhaupt Sonnenbrand bekommen?«. Jede Frage, die auf ihre „wirkliche“ Herkunft zielt, lässt sie die Ausgrenzung spüren. Anhand persönlicher Erfahrungen spiegelt Hasters die vielfältigen Lebenssituationen, in denen Black and Indigenous People of Color (BIPOC) Diskriminierung täglich erleben. Ihr Buch ist eine Aufforderung an weiße Menschen, sich ihrer unreflektierten Gedanken, Äußerungen und Verhaltensweisen gegenüber BIPOC bewusst zu werden – denn selbst freundlich gemeinte Kommentare offenbaren tiefsitzenden Rassismus. Wenn weiße Menschen verstehen lernen, was jene Sätze beim Gegenüber auslösen, haben wir endlich eine Grundlage über Rassismus zu sprechen. Erst dann begreifen wir, dass es nicht um Sprachregelungen oder Verbote geht, sondern um respektvollen Umgang in einer vielfältigen Gesellschaft. Rassismus ist nicht nur der Skinhead mit Springerstiefeln, er lauert verborgen in jedem Menschen – es wird Zeit, dass wir darüber sprechen.

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19.02. | „Wir gegen die anderen? oder „Wir und die anderen?“ – Migrantische Communities zwischen Identitäts- und Alteritätspolitik | Online

Identität beeinflusst unmittelbar die Art, wie wir politisch Denken und Handeln. Identitätsbildung ist dabei ein zweischneidiges Schwert und birgt auch Risiken. Welche Gefahren, welche Probleme wachsen aus Identitätsbildungen, wann wird diese „identitär“? Warum wird der Erhalt migrantischer Identitäten oft mit dem Problem der Bildung von „Parallelgesellschaften“ in Zusammenhang gebracht? Die Veranstaltung wirft zugleich die Frage auf, wie alternative Ansätze aussehen können und behandelt den Begriff der Alteritätspolitik vor dem Hintergrund politischer und sozialer Auseinandersetzungen.

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