Wahlkompass Antidiskriminierung zur Bundestagswahl 2021

28 Verbänden und Initiativen, die sich für Antidiskriminierungspolitik stark machen, haben sich für den Wahlkompass Antidiskriminierung zu einem Bündnis zusammengeschlossen und gemeinsam Ihre Fragen an die Parteien gesandt. In ihrer alltäglichen Arbeit haben all diese Verbände unterschiedliche Zielgruppen und Themen im Fokus, doch bei aller Vielfalt ist Antidiskriminierung als solches ein starkes gemeinsames Anliegen, weshalb sie eine große Anzahl gemeinsamer Forderungen verbindet.

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Freischwimmen21-Fonds

Die Stiftung für Bildung e.V. in Kooperation mit dem Bündnis Bürgerstiftungen Deutschland und GLS Treuhand / Zukunftsstiftung Bildung unterstützen außerschulische Aktionen und Projekte der Initiative Freischwimmen2021, die Kinder und Jugendliche wieder in Bewegung und Aktion bringen, mit bis zu 1.500 Euro. Kindern und Jugendlichen soll es wieder ermöglicht werden, sich zu bewegen, sich auszutauschen und schöne (Lern-)Erfahrungen zu machen. Ob bei einem Chornachmittag oder einer Chorwoche, einem Straßenfest oder einer Wanderung, um Natur und Umwelt wieder zu erleben und sich mit Themen wie Nachhaltigkeit zu befassen. Antragsfrist: Fortlaufende Beantragung.

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EngagementGewinner: Der Preis, der inspiriert

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt sucht gemeinnützige Organisationen, die mit einfachen Ansätzen Engagierte und Ehrenamtliche insbesondere in ländlichen und/oder strukturschwachen Räumen gewinnen und Lust haben, ihre Tricks und Erfahrungen mit anderen zu teilen. 50 von ihnen haben die Chance auf je 10.000 Euro. Bewerbungsfrist: 10. Oktober 2021.

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Ausstellung: Offener Prozess

Die Ausstellung Offener Prozess widmet sich dem NSU-Komplex. Sie nimmt dabei die Ost-Deutsche Realität, insbesondere in Sachsen, zum Ausgangspunkt, um eine Geschichte des NSU-Komplexes zu erzählen, die von den Migrationsgeschichten und den Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen ausgeht. Sie wird 2021 in Jena und Chemnitz sowie in Brüssel und – in Teilausschnitten – an dreizehn Theaterstandorten zu sehen sein. In den folgenden Jahren sind weitere Stationen in Städten geplant. Ab 2025 wird sie als Dauerausstellung in Chemnitz im Rahmen der Kulturhauptstadt zu sehen sein.

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Broschüre: Antisemitische Verschwörungsmythen in Zeiten der Coronapandemie: Das Beispiel QAnon

Antisemitische Verschwörungsmythen erlebten in Zeiten der Coronapandemie eine starke Konjunktur. Deshalb hat das American Jewish Committee Berlin eine Studie mit dem Titel „Antisemitische Verschwörungsmythen in Zeiten der Coronapandemie: Das Beispiel QAnon” in Auftrag gegeben. Der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (Bundesverband RIAS) hat die Untersuchung für das American Jewish Committee Berlin Ramer Institute erstellt. 

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01.-03.09. | Fachtagung: Ungewöhnliche Allianzen | Berlin und Online

Rechtsextremismus lebt von Allianzen zwischen seinen Akteur*innen und sucht gezielt Anknüpfungspunkte in der Mitte der Gesellschaft. Als plurale und bunte Zivilgesellschaft brauchen auch wir starke und demokratische Allianzen: daher laden wir als Kompetenznetzwerk Rechtsextremismusprävention, kurz KompRex, für Anfang September nach Berlin zu unserer ersten Fachtagung ein, um uns mit allen Interessierten über die neuesten Entwicklungen im Rechtsextremismus auszutauschen sowie Ideen und Visionen für starke Allianzen in der Rechtsextremismusprävention zu schmieden.

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04.09. | #unteilbar-Großdemonstration | Berlin

Im Vorfeld der Wahlen macht das #unteilbar-Bündnis unmissverständlich klar: Wir lassen nicht zu, dass soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Klimaschutz gegeneinander ausgespielt werden. Daher wird zu einer Großdemonstration am 04. September 2021 in Berlin aufgerufen.

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07.09. | Training: Demokratie trotz Wahl? | Dresden oder Online

Was braucht also eine Gruppe von Menschen, um miteinander Regeln aufzustellen, die gerecht sind, Minderheiten berücksichtigen und anerkannt werden? Brauchen wir überhaupt Regeln miteinander? Diese und andere Fragen und Widersprüche möchte das Kulturbüro mit Ihnen erleben und diskutieren. Dabei wird sich an der Methode „Betzavta“ orientiert, entwickelt vom ADAM-Institut Jerusalem. Mit diesem Ansatz können Sie Konflikten im eigenen Verhalten auf die Spur kommen und demokratische Grundregeln diskutieren.

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09.09. | Handlanger der SS: Die Rolle der Trawniki-Männer im Holocaust | Online

Bei diesem Vortrag mit anschließendem Gespräch geht es um die Trawniki-Männer, “fremdvölkische” Hilfstruppen im Dienst des NS-Regimes. Die überwiegend unter sowjetischen Kriegsgefangenen rekrutierten und im SS-Ausbildungslager Trawniki angelernten Männer hatten maßgeblich Anteil an der Umsetzung der “Aktion Reinhardt”.

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14.09. | Was heißt NSU-Aufarbeitung und warum ist sie notwendig? – Eine Einführung | Chemnitz

Ausgehend von der Frage „War da der NSU?“ beleuchtet das Projektteam „Offener Prozess“ in diesem Vortrag die Strukturen und Bedingungen, die den NSU möglich gemacht haben. Zu fragen ist: Welche Schlussfolgerungen haben Verwaltung, Politik und Gesellschaft gezogen? Was kann getan werden angesichts der neuerlichen rechten Anschläge von Hanau, Halle und Istha? Was braucht es, um rechtsterroristische Gewalt zu überwinden? Was kann die Stadtgesellschaft von Chemnitz dazu beitragen?

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10.11. | Fachtagung „Jung, aufgeschlossen, postmigrantisch?“ | Berlin und Online

Die im Jahr 2021 von der Arbeitsgemeinschafft der Evangelischen Jugend durchgeführte repräsentative Studie mit Fokus auf islamfeindlichen Einstellungen unter jungen Menschen im Alter von 14-29 Jahren gibt Einblicke in deren Einstellungsmuster.
Die Ergebnisse dieser Studie werden im Rahmen der Fachtagung erstmalig präsentiert, in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang eingeordnet und mit Fachexpert*innen diskutiert.

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18.11. | TolSax Konkret: Demokratiebildung als „Extremismusprävention“? | Digital

In ihrem aktuellen Buch „Extremismusprävention als polizeiliche Ordnung. Zur Politik der Demokratiebildung“ untersucht Julika Bürgin den Vorstoß der „Extremismusprävention“ in politische Bildung und demokratische Praxis. Im Mittelpunkt stehen die Strategien staatlicher Förderprogramme, die in die Autonomie freier Träger eingreifen. Auf diese Weise wird, so die These, Bildungsarbeit präventionspolitisch, und flankiert durch den Verfassungsschutz, in eine polizeiliche Ordnung eingepasst. Bürgin kritisiert insbesondere das damit verbundene verkürzte Demokratieverständnis als Element der sogenannten „wehrhaften“ Demokratie. Bei der Veranstaltung diskutieren wir die Thesen von Prof. Bürgin und eines Kommentars aus sächsischer Perspektive. Anmeldefrist: 15. November 2021

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Wie das Gemeinnützigkeitsrecht reformiert werden soll

Im August 2021 hat die Gesellschaft für Freiheitsrechte ihren Entwurf für ein Demokratiestärkungsgesetz veröffentlicht. Es reformiert das Gemeinnützigkeitsrecht und behebt die akuten Probleme, mit denen die Zivilgesellschaft aktuell konfrontiert ist. Hier werden häufige Fragen dazu beantwortet.

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Engagiert gegen Rassismus

Die Stiftung gegen Rassismus fördert Veranstaltungen, bei denen Expert*innen des Projektes „Engagiert gegen Rassismus“ mitwirken, mit Honoraren und Fahrtkosten für die Referierenden. Dies umfasst die Personen in der Datenbank sowie die „Engagierten“ der verschiedenen Rubriken auf der Webseite zum Projekt. Bereits abgelaufene Projekte können finanziell nicht bezuschusst werden. Bitte stellen Sie sicher, mindestens vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn den Antrag einzureichen. Antragsfrist: fortlaufend.

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JoDDiD-Abendschule: Politische Bildung unter Druck

Über die Frage, wie die politische Bildung auf die Herausforderungen reagieren soll, die sich im Kontext des neu erstarkten Rechtspopulismus in Deutschland ergeben, ist in den vergangenen Jahren viel geschrieben worden. Die Perspektive dieser Beiträge ist meist darauf gerichtet, durch eine genauere Bestimmung von Problemlagen Handlungsperspektiven abzuleiten. Diese Lücke versuchen wir in dieser Folge der Abenschule zu schließen. Die Folge „Politische Bildung unter Druck“ ist ca. 35 Minuten lang und geht auf einen Text zurück, der unter dem gleichen Titel in der APUZ 14-15/2020 erschienen ist.

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Ihre Veranstaltung für die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus

Auch dieses Jahr finden die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. Die Amadeu Antonio Stiftung und das Anne Frank Zentrum laden herzlich ein, sich mit eigenen Veranstaltungen (z.B. Vorträge, Stadtrundgänge, Projektionen etc.) zu beteiligen. Die Aktionswochen beginnen am 09. Oktober (Jahrestag des antisemitischen Anschlags von Halle/Saale 2019) und enden rund um den 09. November (Jahrestag der Novemberpogrome 1938). Antragsfrist: 31. Juli 2021.

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Vom Lernen und Verlernen – Methodenhandbuch zur rassismuskritischen Aufarbeitung des NSU-Komplex

Die Publikation “Vom Lernen und Verlernen – Methodenhandbuch zur rassismuskritischen Aufarbeitung des NSU-Komplex” versammelt Texte und Methoden, die (post-)migrantische, aktivistische und wissenschaftliche Perspektiven auf den NSU-Komplex in den Fokus rücken. Zehn Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU weist das Methodenhandbuch auf Lücken der Aufarbeitung sowie auf Möglichkeiten der schulischen und außerschulischen Auseinandersetzung mit dem Thema hin. In 22 Artikeln, 9 Methoden, zahlreichen Druckvorlagen und Arbeitsblättern sowie einem Glossar stellt die Publikation Lehrmaterial zum NSU-Komplex für Schulen (Empfehlung ab 9. Klasse) und außerschulische Bildungskontexte zur Verfügung.

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