Save the date | TolSax Konkret 2021

»Ich möchte mal neue Leute kennenlernen, die sich in Sachsen für Demokratie und gegen Rassismus engagieren.«

»Bei uns im Ort gibt’s ein Problem. Ich würde gerne mal hören, ob das in anderen Regionen auch so ist – und was die Engagierten dort unternehmen.«

»Wir möchten in Sachsen auch mal progressive Themen voranbringen! «

Dann möchten wir und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen Euch ganz herzlich einladen zu unseren Vernetzungstreffen:

TolSax Konkret Digital 2021!

Bei dieser Veranstaltungsreihe für zivilgesellschaftlich Engagierte diskutieren wir aktuelle Entwicklungen, Probleme in den einzelnen Regionen Sachsens und Eure Bedarfe. Ihr könnt Euch weiterbilden und andere Engagierte kennenlernen. Das ist unser TolSax Konkret-Programm 2021:

29.09. | TolSax Konkret: Bundestagswahlkampf 2021 in Sachsen: Themen und Allianzen rechter Akteure in den Regionen | Digital

15:00 – 17:00 Online über Zoom, Ort bei Anmeldung

Die Bundestagswahlen 2021 sind am 29.September vorüber, die Wahlergebnisse bekannt. Nicht nur Regierungsbildungen auf Bundesebene haben Auswirkung auf die zivilgesellschaftliche Arbeit vor Ort insbesondere bei der Frage, welche Veränderungen in der Förderlandschaft möglicherweise zu erwarten sind. Auch die Mobilisierungsstrategien von Akteuren der extremen Rechten im Wahlkampf und die Ergebnisse extrem rechter Parteien können sich auf das Engagement für Demokratie vor Ort auswirken. Mit dieser Ausgabe von TolSax Konkret möchten wir einen ersten Gedankenaustausch zwischen Akteur_innen der sächsischen Zivilgesellschaft initiieren. Welche Beobachtungen wurden während des Wahlkampfes gemacht, welche Auswirkungen hat dies möglicherweise vor Ort?

Wir freuen uns auf Eure Erfahrungen aus den Regionen und Impulse von Miro Jennerjahn und Dr. phil. Johannes Kiess (EFBI Uni Leipzig).

Direkt anmelden! Anmeldefrist: 27. September 2021

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13.10. | Eine antirassistische Klausel für die sächsische Verfassung? |Digital

16:00 – 19:00 Online über Zoom, Ort bei Anmeldung

Sachsen-Anhalt hat sie, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auch: Eine antifaschistische bzw. antirassistische Klausel, verankert als Verfassungsgrundsatz oder Staatsziel, die das Land dazu verpflichtet, Bürger*innen vor Rassismus zu schützen, und antirassistische Aktivitäten legitimiert. Bewirken diese Klauseln tatsächlich etwas? Welche Vor- und Nachteile haben die jeweiligen Formen und Formulierungen? Was brauchen und möchten wir für Sachsen? Wir freuen uns sehr, darüber mit Euch, den Engagierten für Demokratie und gegen Rassismus, ins Gespräch zu kommen! Und wir freuen uns ganz besonders auf die Impulse von Marcus Reinert, Antidiskriminierungsberater beim Opferperspektive e.V. aus Brandenburg, und Prof. Dr. Tarik Tabbara, Prof. für Öffentliches Recht an der HWR Berlin.

Direkt anmelden! Anmeldefrist: 8.Oktober 2021

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18.11. | Demokratiebildung als „Extremismusprävention“? | Digital

15:00 – 17:30 Online über Zoom, Ort bei Anmeldung

In ihrem aktuellen Buch „Extremismusprävention als polizeiliche Ordnung. Zur Politik der Demokratiebildung“ untersucht Julika Bürgin den Vorstoß der „Extremismusprävention“ in politische Bildung und demokratische Praxis. Im Mittelpunkt stehen die Strategien staatlicher Förderprogramme, die in die Autonomie freier Träger eingreifen. Auf diese Weise wird, so die These, Bildungsarbeit präventionspolitisch, und flankiert durch den Verfassungsschutz, in eine polizeiliche Ordnung eingepasst. Bürgin kritisiert insbesondere das damit verbundene verkürzte Demokratieverständnis als Element der sogenannten „wehrhaften“ Demokratie. Bei der Veranstaltung diskutieren wir anhand der Thesen von Prof. Bürgin und eines Kommentars aus sächsischer Perspektive folgende Fragen: Inwiefern und in welcher Weise trifft diese Analyse auf Sachsen zu? Welche Auswirkungen hat der Ansatz der „Extremismusprävention“ auf konkrete Arbeit der Projekte? Welchen Umgang haben die Träger mit den staatlichen Vorgaben entwickelt? Welche Forderungen ergeben sich daraus, etwa für „Demokratiefördergesetze“ auf Bundes- und Landesebene? Mit Impulsen von Prof. Dr. Julika Bügin, Professorin im Fachbereich Soziale Arbeit an der Hochschule Darmstadt, und N.N., Augen auf e.V. Oberlausitz.

Direkt anmelden! Anmeldefrist: 15. November 2021

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… und noch eine Überraschung ist für Euch in Planung!


Antidiskriminierungsregel

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Veranstalter ist das Netzwerk Tolerantes Sachsen, vertreten durch die Sprecher_innen-Gruppe.

Kontakt

Bei Rückfragen oder Anregungen wendet Euch gerne an unsere
Koordination.

Förderverein Tolerantes Sachsen e.V.
Koordination Annegret Ode
Domplatz 5 04808 Wurzen

Tel: 03425 82 98897
Mobil: 0178 544 58 07
E-Mail: veranstaltung@tolerantes-sachsen.de
Internet: www.tolerantes-sachsen.de

TolSax Konkret 2021

Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe vom Netzwerk Tolerantes Sachsen und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen

Gefördert von

Das Projekt wird gefördert vom Sächsischen Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. Die Zuwendungen stammen aus Steuermitteln. Diese Steuermittel werden auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt.


TolSax Konkret

Auf unseren jährlichen Vernetzungstreffen diskutieren wir aktuelle Entwicklungen, Probleme in den einzelnen Regionen Sachsens und Eure Bedarfe. Ihr könnt Euch weiterbilden und andere Engagierte kennenlernen. Ihr habt Fragen oder möchtet Euch für eine TolSax Konkret anmelden? Schreibt uns!