Der Sächsische Förderpreis für Demokratie 2021: Start der Bewerbungsphase für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie am 19. Juli 2021

Der Sächsische Förderpreis für Demokratie 2021 geht in eine neue Runde. Auch im zweiten Jahr der Corona Pandemie loben die Amadeu Antonio Stiftung, die Freudenberg Stiftung, die Sebastian Cobler Stiftung, die Dirk Oelbermann Stiftung sowie die Doris-Wuppermann-Stiftung den Preis aus (Hauptpreis in Höhe von 5000€ und Anerkennungspreise in Höhe von 1000€ ). Gesucht werden Projekte und Initiativen, die sich für eine starke demokratische Kultur engagieren. Die Bewerbung erfolgt ab 19. Juli über ein Online-Formular. Antragsfrist: 29. August 2021.

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Down the rabbit hole – Verschwörungsideologien: Basiswissen und Handlungsstrategien

Eine größere Gefahr als von Falschbehauptungen geht davon aus, dass Verschwörungsideologien ein Identitätsangebot machen, das immer auf Abgrenzung basiert und ihre Anhänger:innen in ein nach außen isoliertes Weltbild einschließt. Auf welche Bedürfnisse reagiert dieser Trend, und welche Phänomene gehören dazu? Die Handreichung gibt Einblicke in Hintergründe, aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten der Intervention.

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Stadtplan für alle – Neustart der Plattform Afeefa Leipzig

Afeefa hat den digitalen, interkulturellen Stadtplan für Leipzig noch praktischer und übersichtlicher gestaltet. Leipzig bietet eine immense Vielfalt an Hilfs- und Unterstützungsangeboten, Vereinen, Akteur*innen und Projekten im interkulturellen Bereich. Um sie alle übersichtlich zu bündeln, wurde Afeefa Leipzig 2018 als digitaler Wegweiser ins Leben gerufen. Jetzt wurde die Plattform neu gestaltet und optimiert.

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Fashwave: Rechtsextremer Hass in Retro-Optik

Bei Fashwave handelt es sich um eine rechtsextreme Ästhetik, die im deutschsprachigen Raum noch weitestgehend unbeleuchtet ist. Deswegen veröffentlicht das Projekt de:hate der Amadeu Antonio Stiftung jetzt einen Report, der sich dem Thema in umfassender Form annimmt: Was ist “Fashwave”? Welche rechtsextremen Männlichkeitsvorstellungen werden damit transportiert? Wie kann man die rechtsextreme Online-Propaganda erkennen, wie wird sie verbreitet und was kann eine digitale Zivilgesellschaft dagegen tun?

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Antidiskriminierungsbüro Sachsen weiht Beratungsstelle in Dresden ein – Fallzahlen stabil auf hohem Niveau

Heute weiht das Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB) gemeinsam mit Frau Staatssekretärin Dr. Gesine Märtens, Sächsisches Ministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung, seine Beratungsstelle in Dresden ein. Die erste, merkmalsübergreifende Antidiskriminierungsberatungsstelle für Dresden und die angrenzenden Landkreise Meißen, Bautzen und Sächsische Schweiz/Osterzgebirge hatte bereits im Januar 2020 ihre Arbeit aufgenommen. Einer feierlichen Eröffnung in 2020 hatte jedoch die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Wanderausstellung – „Solche Leute gibt’s hier nicht!“

Die kleinstädtischen und ländlichen Räume Sachsens sind LSBTIQ*-Zone! Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Menschen (LSBTIQ*) gehören hier zur Lebensrealität – und werden doch selten sichtbar. Die Ausstellung erzählt ihre Geschichten. Mit dem Smartphone können zusätzlich Interviews abgerufen werden, die die ganze Bandbreite queerer Lebenserfahrungen zeigen. Es werden Geschichten vom Glücklichwerden auf dem Land, aber auch von Zweifeln erzählt. Sie zeichnen ein selbstbewusstes und kraftvolles Bild vom queeren Leben im ländlichen und kleinstädtischen Sachsen, um anderen Mut zu machen.

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TolSax Update | Newsletter Juli 2021

Im TolSax Update Juli werfen die Engagierten vom colorido e.V. aus Plauen einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Vogtland: Die sogenannten „Corona-Proteste“, das Agieren rechtsextremer Parteien und der Wahlkampf zur OBW-Wahl in Plauen. „Gegen rechte Meinungsmache und Extremisten unterwegs zu sein, fordert heute eine Menge von den ehrenamtlichen Aktiven in Plauen ab. Wir müssen deutlich eine klare Haltung der Zivilgesellschaft einfordern und einen breiten Widerstand aufbauen, damit das „Wohlfühlen“ der Neonazis scheitert. Lasst uns weiter gemeinsam dranbleiben“, appelliert der colorido e.V. an uns alle. Von mehr mutigem Engagement und vielen praktischen Tipps dafür handelt der Newsletter Juli.

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„Dialog? Mit wem und in welchem Rahmen?“

In Kooperation mit dem Kulturbüro Sachsen e.V. hat das Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt eine Handreichung mit Handlungsempfehlungen für Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zum Umgang mit Protestverhalten in den Kommunen publiziert. Neben der Frage „Wie kann eine Kommunikation zu emotional aufgeladenen politischen Themen gelingen?“ zeigt die Veröffentlichung auch langfristige Handlungsmöglichkeiten für ein friedliches und demokratisches Miteinander im Ort auf. Die Publikation kann gegen Rückporto kostenfrei bestellt werden.

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FES-Mitte-Studie „Die geforderte Mitte“

Unter dem Titel „Die geforderte Mitte“ hat die Friedrich-Ebert-Stiftung eine neue „Mitte-Studie“zur Verbreitung rechtsextremer und demokratiegefährdender Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft vorgelegt. Dabei wurde auch die Haltung zur pluralen Demokratie und einer offenen Gesellschaft untersucht. Deutlich wird: Der Großteil der Mitte versteht sich demokratisch und betrachtet Rechtsextremismus als bedeutsamste Bedrohung für die Gesellschaft. Zugleich ist die Mitte in Teilen offen für antidemokratische Positionen, vertritt selbst bei deutlich rechtsextremen Aussagen bisweilen uneindeutige Meinungen.

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Neues Förderprogramm zur Erhaltung demokratischer Gesellschaften in Europa

Seit April dient die Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ als Anlaufpunkt für alle, die Interesse an CERV (dem gerade gestarteten EU-Förderprogramm „Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte“) haben. Insbesondere potenziellen Antragstellerinnen und Antragstellern bietet die Kontaktstelle Beratung und Unterstützung an.

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Studie „COVID-19 in Sachsen. Sozialräumliche und politisch-kulturelle Rahmenbedingungen des Pandemiegeschehens.“

Erste repräsentative Studie zu den sozialräumlichen und politisch-kulturellen Rahmenbedingungen von Corona in Sachsen: Starke Verbreitung von Impfskepsis, Regierungskritik und Verschwörungsdenken. Deutliche Unterschiede zwischen Nord-, Südwest und Ostsachsen

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Mit Kreativem Statement gegen Querdenken

Am 14.06.21 setzte die Wurzener Aktionskunstgruppe „Wir können anders (sein)!“ zum ersten Mal ein Zeichen gegen die anhaltenden Querdenkenproteste in Wurzen und dem Landkreis. „Wir wollen nicht mehr mitansehen, wie sogenannte »Freie Sachsen« oder Muldentaler Steh-Auf Bürger*innen, die Bürgersteige Wurzens verstopfen, in ihren Telegram-Gruppen homofeindliche Inhalte teilen und zivilgesellschaftliche Akteure bedrohen und ihre Flaggen der Menschenfeindlichkeit und des Ausschlusses durch die Wind wehen lassen. so Lena, ein Mitglied der Gruppe.

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Förderaufruf »De-Radikalisierungs- und Distanzierungsberatung im Phänomenbereich Rechtsextremismus«

In Reaktion auf den anhaltend hohen Bedarf zur Auseinandersetzung mit rechtsextremistischen Einstellungen und Verhalten ruft das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Antragseinreichung zur Förderung einer Maßnahme »De-Radikalisierungs- und Distanzierungsberatung im Phänomenbereich Rechtsextremismus« (DeRaDiS) im Handlungsbereich Land im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« auf. Antragsfrist: 30. Juni 2021

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Folge #18 Vor Ort – gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt. Die Podcastserie von NSU Watch und VBRG

Der Podcast zur Open Lecture Nr. 2 des VBRG geht der Frage nach, inwieweit die Verharmlosung der rassistischen Gewalt u.a. durch den damaligen Präsidenten des Bundesamt für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen und den amtierenden sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer Einfluss auf die Strafverfolgung von militanten Neonazis und deren Gewalttaten sowie auf rechtsterroristische Täter und die Entstehung neuer Rechtsterrorismus-Netzwerke hatte.

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Westlausitz-Wettbewerb 2021

Im Wettbewerb „Neue Wege. Gemeinsam und kreativ gestalten!“ sucht der Verein Westlausitz – Regionale.Wirtschaft.Leben e.V. realisierte Projekte und Projektideen in den Kategorien „Kinder und Jugendliche“ und „Kunst und Kultur“. Außerdem wird es einen Publikumspreis geben. Es stehen Preise im Gesamtwert von bis zu 13.000 € zur Verfügung. Bewerbungsfrist: 31.07.2021.

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Broschüre: „Rechte Angriffe im Netz – Auswirkungen und Handlungsempfehlungen“

Unter dem Titel „Rechte Angriffe im Netz. Auswirkungen und Handlungsempfehlungen“ wurde eine neue Broschüre erstellt, die sich insbesondere an betroffene Politiker:innen und aktive Mitglieder der Zivilgesellschaft richtet. Veröffentlicht wurde die Publikation von den Fachberatungsstellen Opferperspektive aus Brandenburg, SUPPORT aus Sachsen und ZEBRA aus Schleswig-Holstein.

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Podcast: „Gedenkstätte trifft Wissenschaft“

In der 7. Folge des Podcasts „Gedenkstätte trifft Wissenschaft“ geht es gemeinsam mit Sophie Spitzner und Stephan Conrad um 10 Jahre lokalgeschichtliche Forschung in Döbeln, erinnerungskulturelle Arbeit in Sachsen und darum, warum ihnen Bildungsfahrten zu den ehemaligen Konzentrationslagern der „Aktion Reinhardt“ besonders am Herzen liegen.

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JuBi-Förderung: Initiativenfonds

Mit diesem Fonds will die Rosa-Luxemburg-Stiftung konkrete Vorhaben unkompliziert befördern. Dabei ist der Stiftung wichtig, dass euer Projekt etwas bewegen möchte und von Jugendlichen und/oder für Jugendliche bestimmt ist. Beantragt werden können maximal 400 €. Ko-Finanzierungen sind nur dann möglich, wenn die Gesamtkosten des Projekts 1.200 € nicht übersteigen. Antragsfrist: fortlaufend.

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