07.-10.10. | Bildungsreise: Von Ústí und Prag lernen?! | Ústí und Prag

Das Programm neue unentd_ckte narrative lädt Chemnitzer, Zwickauer Akteur:innen aus Südwestsachsen ein, in die Tschechische Republik zu reisen, wo die zentralen Narrative für Rechtspopulismus in Tschechien untersucht werden sollen. Dafür werden die Chemnitzer Partnerstadt Ústí nad Labem und die Hauptstadt Prag besucht, um Neues zu entdecken und auch den Blick auf uns selbst neu zu fokussieren.

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09.+10.10. – April 2022 | Peer-Ausbildung „Lernt euch kennen!“ – Gesellschaftliche Vielfalt erleben für Jugendliche und junge Erwachsene | Leipzig

Wer ein Zeichen gegen Rassismus und für die Anerkennung von Vielfalt setzen möchte und lernen, eigenständig Workshops zu moderieren sowie Spaß daran hat, Leuten in seinem Alter vom vielfältigen muslimischen Leben zu erzählen, der sei herzlich eingeladen zur PEERTRAINER*INNEN-Ausbildung. Bewerbungsfrist: 15. September 2021.

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11.-12.10. | Seminar Erfahrungsräume öffnen. Demokratische Bildung als Auseinandersetzung mit Alltagserfahrungen | Zwickau

In Arbeitsfeldern der Jugendhilfe scheinen andere Aufträge vorrangig, bevor es um demokratische Bildung gehen kann. Im Seminar der AGJF Sachsen werden ein sozialpädagogisches Modell sowie eine Strategie vorgestellt, wie demokratische Bildung im Praxisalltag mit den Adressat*innen umgesetzt werden kann.

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13.10. | Erinnerungspolitischer Fachtag 2021: Erinnern im Dialog?! Sächsische Erinnerungs- und Gedenkarbeit – Bilanz von 30 Jahren | Mittweida

Der Erinnerungspolitische Fachtag ist eine jährliche Veranstaltung, auf der wechselnde Themen und Problemlagen in der Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit verhandelt werden. Dieses Jahr steht der Fachtag unter dem Titel „Erinnern im Dialog?! Sächsische Erinnerungs- und Gedenkarbeit. Bilanz von 30 Jahren“.

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13.10. | Selbstbestimmt. Politisch. Kollektiv – Empowerment im Kontext Flucht, Migration und Rassismus | Leipzig

Die Fachtagung bietet Raum für die Auseinandersetzung damit, welche Rolle sozialpädagogische Fachkräfte in Bezug auf Empowermentprozesse von migrations- bzw. rassismuserfahrenen jungen Menschen spielen können. Sie fragt danach, welche Ansätze und Haltungen hilfreich sind, lädt zur Reflexion der eigenen Praxis ein und möchte Impulse für eine empowermentorientierte Kinder- und Jugendhilfe geben.

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13.10. | TolSax Konkret: Eine antirassistische Klausel für die sächsische Verfassung? | Digital

Sachsen-Anhalt hat sie, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auch: Eine antifaschistische bzw. antirassistische Klausel, verankert als Verfassungsgrundsatz oder Staatsziel, die das Land dazu verpflichtet, Bürger*innen vor Rassismus zu schützen, und antirassistische Aktivitäten legitimiert. Bewirken diese Klauseln tatsächlich etwas? Welche Vor- und Nachteile haben die jeweiligen Formen und Formulierungen? Was brauchen und möchten wir für Sachsen? Mit Impulsen von Marcus Reinert, Antidiskriminierungsberater beim Opferperspektive e.V. aus Brandenburg und Prof. Dr. Tarik Tabbara, Prof. für Öffentliches Recht an der HWR Berlin. Anmeldefrist: 8.Oktober 2021

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16.10. | Offene Fachkonferenz: Miteinander leben in Bautzen-Budyšin | Bautzen

Ist Bautzen-Budyšin vor allem eine Stadt der Wutbürger oder auch gemeinsam auf dem Weg? „Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht von allein und kann auch nicht verordnet werden, aber einige Rahmenbedingungen lassen sich durchaus aktiv gestalten. Er setzt stabile und vertrauensvolle Beziehungen zwischen unterschiedlichen Menschen, Gruppen und Organisationen voraus.“ – so etwa die Bertelsmann Stiftung. Darum soll es in verschiedenen Impulsvorträgen und gemeinsamen Workshops bei dieser offenen Konferenz gehen, zu der Initiativen, Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bautzen-Budyšin herzlich eingeladen sind.

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4.11. | Workshop: Gemeinsam. Gut. Entscheiden. Entscheidungsprozesse in Gruppen | Dresden/digital

Alle wollen mitreden, haben unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Bedürfnisse. Und am Ende setzt sich dann doch die Idee der Lautesten durch?! Damit es so vielen Beteiligten wie möglich mit einer getroffenen Entscheidung gut geht und die Gruppe das Ergebnis mittragen kann, werden im Workshop des Kulturbüro Sachsen bewährte Verfahren für Entscheidungsfindungsprozesse in unterschiedlichen Situationen vorgestellt – jenseits der traditionellen Entscheidungsweisen Mehrheit, Führung, Konsens.

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05.11. | ENS-Jahrestagung “Ländliche Perspektiven auf entwicklungspolitische Bildung und Demokratie” | Görlitz und Online

Ziel der Fachtagung ist es, den demokratiefördernden Charakter von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und insbesondere entwicklungspolitischer Bildung herauszustellen und dabei ein Augenmerk auf periphere Räume zu legen. Kleine und große Initiativen sollen mit know how und Impulsen für die eigene (ehrenamtliche) Arbeit ausgestattet werden, um vor Ort besser im Netzwerk, thematisch dicht und bedarfsorientiert mit einer demokratischen Grundhaltung arbeiten zu können. In praktischen Beiträgen sollen demokratiestützende Aspekte der BNE näher beleuchtet und für die Bildungspraxis übersetzt werden.

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05.+06.11. | Workshop: Umgang mit Rassismus im Kontext der eigenen Bildungsarbeit | Wurzen

Im Workshop wird sich intensiv mit dem Thema Rassismus beschäftigt und vor allem mit den dahinter stehenden Mechanismen. Anschließend werden eigene Erfahrungen in der Bildungsarbeit zum Thema in und außerhalb von schulischen Kontexten reflektiert und auftretende Probleme miteinander besprochen.

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10.11. | Fachtagung „Jung, aufgeschlossen, postmigrantisch?“ | Berlin und Online

Die im Jahr 2021 von der Arbeitsgemeinschafft der Evangelischen Jugend durchgeführte repräsentative Studie mit Fokus auf islamfeindlichen Einstellungen unter jungen Menschen im Alter von 14-29 Jahren gibt Einblicke in deren Einstellungsmuster.
Die Ergebnisse dieser Studie werden im Rahmen der Fachtagung erstmalig präsentiert, in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang eingeordnet und mit Fachexpert*innen diskutiert.

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18.11. | TolSax Konkret: Demokratiebildung als „Extremismusprävention“? | Digital

In ihrem aktuellen Buch „Extremismusprävention als polizeiliche Ordnung. Zur Politik der Demokratiebildung“ untersucht Julika Bürgin den Vorstoß der „Extremismusprävention“ in politische Bildung und demokratische Praxis. Im Mittelpunkt stehen die Strategien staatlicher Förderprogramme, die in die Autonomie freier Träger eingreifen. Auf diese Weise wird, so die These, Bildungsarbeit präventionspolitisch, und flankiert durch den Verfassungsschutz, in eine polizeiliche Ordnung eingepasst. Bürgin kritisiert insbesondere das damit verbundene verkürzte Demokratieverständnis als Element der sogenannten „wehrhaften“ Demokratie. Bei der Veranstaltung diskutieren wir die Thesen von Prof. Bürgin und eines Kommentars aus sächsischer Perspektive. Anmeldefrist: 15. November 2021

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18.11. | Workshop: Die Kunst der (Gegen-)Rede | Wurzen

Alle Anwesenden sollen ihre individuelle Redekunst verbessern und zudem eine auf die jeweiligen Zielgruppen hin angemessene Sprache entwickeln, die sowohl logisch überzeugend als auch emotional ansprechend und politisch passend ist. Demokratische Werte und Prinzipien sollen überzeugend und verständlich vermittelt werden.

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20.11. | Wenn die Luft brennt: Umgang mit Klimawandelleugnung von rechts | Dresden

Im Rahmen des Seminars werden den Teilnehmer*innen Grundlageninformationen zum Begriff rechte Klimawandelleugnung gegeben. Sie lernen Akteur*innen sowie (extrem) rechte Diskursstrategien und Argumentationsmustern in der Klimaschutzdebatte kennen. Das Seminar soll den Teilnehmer*innen dabei Raum zum Austausch zum Thema Klimawandelleugnung von rechts bieten und über strategischen Reaktionsmöglichkeiten informieren.

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25.11. | Normalität jüdischen Lebens!?: Fachtag zu jüdischer Regionalgeschichte in Ostsachsen | Pirna

„Normalität jüdischen Lebens“: Als politisches Ziel sind diese Worte heute vielfach zu hören. Ihrer Verwirklichung stehen jedoch zahlreiche Hürden im Weg: Neben dem grassierenden Antisemitismus besteht zum einen ein mangelhaftes Wissen über die lange Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland. Zum anderen sind die vorhandenen Lern- und Begegnungsangebote zu jüdischem Leben und jüdischer Geschichte wenig bekannt. Der „Fachtag zu jüdischer Regionalgeschichte in Ostsachsen“ nimmt sich dieser Leerstellen an und trägt mit einem Vortrag und drei Workshops für Pädagog*innen zu ihrer Überwindung bei.

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02.12. | Kommunale Polizeibehörden in Sachsen – Ihre Aufgaben und Befugnisse | Online

Im Rahmen des Seminars werden grundlegende Kenntnisse über die Struktur, Aufgaben und Befugnisse der Orts- und Kreispolizeibehörden vermittelt. Es werden Gestaltungsspielräume für Kommunen bei der Gestaltung sicherheitspolitischer Fragen aufgezeigt und Möglichkeiten sichtbar gemacht, wie kommunale Parlamente über Polizeiverordnungen oder kommunale Satzungen Einfluss nehmen können. 

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EFBI Policy Paper #3: Sozial-, Wirtschafts- und Infrastruktur und Parteipräferenz hängen zusammen

Laut einer Untersuchung von Marius Dilling und Johannes Kiess vom Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI) an der Universität Leipzig lassen sich die Zweitstimmenergebnisse in Sachsen zumindest teilweise auf die soziale Struktur, wirtschaftliche Faktoren und die infrastrukturelle Versorgung einer Gemeinde zurückführen.

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Keine Chance für Hassgewalt! Anlaufstellen für von Hasskriminalität Betroffene LSBTTIQ* in Sachsen

Die LAG Queeres Netzwerk Sachsen und die Polizei Sachsen bieten einen gemeinsamen Infoflyer zu Hasskriminalität gegen LSBTTIQ* an. Ziele sind es, Anlaufstellen für Betroffene LSBTTIQ* zu vermitteln, Vertrauen zwischen Communities und Polizei aufzubauen und die Anzeigebereitschaft bei LSBTTIQ*-feindlichen Straftaten zu erhöhen. Der Flyer kann als PDF frei verfügbar heruntergeladen werden.

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Engagiert gegen Rassismus

Die Stiftung gegen Rassismus fördert Veranstaltungen, bei denen Expert*innen des Projektes „Engagiert gegen Rassismus“ mitwirken, mit Honoraren und Fahrtkosten für die Referierenden. Dies umfasst die Personen in der Datenbank sowie die „Engagierten“ der verschiedenen Rubriken auf der Webseite zum Projekt. Bereits abgelaufene Projekte können finanziell nicht bezuschusst werden. Bitte stellen Sie sicher, mindestens vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn den Antrag einzureichen. Antragsfrist: fortlaufend.

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