Naturliebe und Menschenhass: Völkische Siedler:innen in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Bayern

Die Publikation Naturliebe und Menschenhass beschreibt die Strukturen und Netzwerke völkischer Siedler in fünf Bundesländern. Darüber hinaus führt sie in die Gedankenwelt und die Geschichte der völkischen Bewegung ein und zeigt ihre aktuellen Strategien zur Einflussnahme in den jeweiligen Regionen. Eine Einführung in die Themen wie rechte Erziehung, Ökolandbau sowie Codes und Symbole völkischer Rechtsextremer runden die Publikation ab.

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24. – 30.08. | Kantine „Benjamin“ – Theoriefestival | Chemnitz

Zur dritten Runde des Theoriefestivals lädt weiterdenken – Heinrich Böll Stiftung e.V. vom 24. – 30. August 2020 dazu ein, sich gemeinsam eine Woche mit Vorträgen, Workshops, Lesungen, Spaziergängen, Hörspielen und mehr mit dem Leben und Denken Walter Benjamins auseinanderzusetzen.

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09.-12.09. | Recherchereise „Von Nürnberg lernen?!“ | Nürnberg

Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und ASA-FF e.V. laden zu einer Recherchereise vom 09. – 12. September nach Nürnberg ein, um sich mit den Ansätzen der Gedenk- und Bildungsarbeit in Folge der Anschläge des NSU zu beschäftigen und neue Perspektiven für eine rassismuskritische und menschenrechtsorientierte Präventions- und Gedenkarbeit zu entdecken. Anmeldeschluss: 16. August 2020.

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16.09. | Podiumsdiskussion: Vielfalt von Roma-Biografien in Deutschland | Leipzig

Wer sind die Rom*nja in Deutschland heute? Wie werden sie diskriminiert und wie wirkt sich das auf ihren Alltag aus? Welche Strategien von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit wenden sie an? Diese Fragen werden Gjulner Sejdi (Vorsitzender von Romano Sumnal, Roma-Verein Sachsen), Harika Dauth (Ethnologin, Romani-Studies) und Renata Horvathova (Dolmetscherin, Sozialarbeiterin, Romano Sumnal und RomaRespekt) bei einem Podiumsgespräch und anschließend mit dem Publikum diskutieren.

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04.10.-09.10. | Kultur- und Veranstaltungswoche RomaLeben | Dresden

Ziel der Kulturwoche RomaLeben ist es, unerzählte Geschichten und künstlerische Beiträge von und mit Roma- und Sinti-Persönlichkeiten zu präsentieren und so die traurigen und problematischen Geschichten rund um Zuwanderung und Armut um das Schaffen und die kulturelle Produktion von Roma und Sinti zu erweitern.

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8.-09.10. | Fachtag SEHEN und SPRECHEN auf AUGENHÖHE | Dresden

Der Fachtag „SEHEN und SPRECHEN auf AUGENHÖHE“ von Weiterdenken. Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen ist ein Anfang, Herausforderungen zu benennen, Fragen zu beantworten, Wissen zu vermitteln um dem spezifischen Rassismus gegenüber Roma und Sinti zu begegnen. Eingeladen sind lokale und überregionale Expert*innen. Durch die Kooperation mit den Selbstvertretungen der Roma und Sinti ist fachliche, aber auch persönliche Expertise Teil des Fachtags.

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28.10. | Wir leben im Verborgenen – Gegenwart, Alltag und Vergangenheit von Roma und Sinti in Sachsen | Roßwein

In Deutschland leben Angehörige der Minderheit der Sinti und Roma unter unterschiedlichsten Voraussetzungen. Sinti und Roma sind seit mehr als 600 Jahren hier ansässig, andere Roma flohen und fliehen immer noch nach dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien hierher und sind mit Abschiebungen konfrontiert. Die Veranstaltung setzt sich zum Ziel, die vielen unterschiedlichen Gesichter des heutigen Alltags von Sinti und Roma in Deutschland abzubilden.

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10.-14.11. | Asylinitiativenkonferenz 2020 | Online

Die Asylinitiativenkonferenz 2020 beleuchtet, wie sich die Situation von Geflüchteten in Deutschland und an den europäischen Außengrenzen im Zuge der Corona-Pandemie weiter verschärft hat und wie zivilgesellschaftlich Engagierte mit diesen Herausforderungen umgehen können. Die Konferenz vom Sächsischen Flüchtlingsrat, dem Kulturbüro Sachsen, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Sachsen und Weiterdenken findet in diesem Jahr digital statt.

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10.11. | Was Corona (un)sichtbar macht – Auftaktgespräch zur Asylinitiativenkonferenz | Online

Den Auftakt zur Asylinitiativenkonferenz 2020 macht eine Gesprächsrunde, in der Herausforderungen und Nöte von geflüchteten Menschen während der Corona-Pandemie aus unterschiedlichen Perspektiven, aber auch gesellschaftliches und politisches Versagen Aufmerksamkeit bekommen.

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19.11. | #nichtneutral – Schule unter Druck. Wertebildung am Pranger? | Online

Nicht nur Rechtspopulist*innen fordern „Neutralität“ von Schulen, unterstellen Lehrkräften Indoktrination und schüren Misstrauen gegen Aufklärung und Haltung. Diese Tagung ist ein Angebot für all jene, für die Schweigen keine pädagogische Alternative und Neutralität keine Haltung ist.

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Connecting throughout the world – gegen Rassismus

»Connecting throughout the World« ist eine Serie von Online-Konferenzen von Weiterdenken, dem sächsischen Teil im Verbund der Heinrich-Böll-Stiftungen. In jeder Folge wird mit Menschen in verschiedenen Ländern über die allgemeine Situation von Roma und wie sie sich durch die Covid-19- Pandemie verändert hat gesprochen.

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Innenansichten – Obdachlosigkeit

Weiterdenken im Gespräch mit Renatha Horvathova über Obdachlosigkeit in Zeiten von Corona. Sie berichtet uns, was es für obdachlose Menschen bedeutet, wenn Schlaf- und Duschmöglichkeiten aufgrund von Schließungen wegbrechen, was Gabenzäune bringen und warum es fatale Folgen haben kann, wenn sich Obdachlose nicht in Gruppen aufhalten dürfen.

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Aus dem Erschrecken kann ein Aufbruch werden – Zu den Ergebnissen der Landtagswahl in Sachsen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen haben in den demokratischen Parteien und bei ihren Wähler*innen überwiegend Erschrecken ausgelöst: In erster Linie das unerwartet hohe Ergebnis der AfD, die Verluste bei Linken und SPD, der nur halb eingelöste Aufschwung der Grünen und der enorme Aufwand, den die CDU aufwenden musste, um die Verluste auf rund 7 Prozentpunkte zu begrenzen. Aus Sicht von Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen ergeben sich zunächst fünf wesentliche Feststellungen und Herausforderungen.

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