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Mit unserer Onlineplattform teilen wir Veranstaltungen, aktuelle Studien und hilfreiche Arbeitsmaterialien für die Demokratiearbeit. Wir stellen Fördermöglichkeiten und Ausstellungen zum Ausleih vor. Ihr sucht Beratung oder Stellen? Und mit unserem TolSax-Newsletter bleibt Ihr immer informiert.

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Kulturbüro Sachsen setzt neuen Schwerpunkt in der Demokratieförderung: Demokratie trifft Klimaschutz

Mit dem Projekt „Echo! Klima im demokratischen Raum“ wird der Kulturbüro Sachen e.V. in den nächsten zwei Jahren beleuchten, wie die Klimakrise das demokratische Miteinander herausfordert und von der extremen Rechten für antidemokratische Ziele instrumentalisiert wird. Zu drei Fachtagen unter dem Motto „Demokratie und Klimaschutz – Zusammendenken und Handeln“ werden Vertreter_innen aus der demokratischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und der Praxis Ostdeutschlands eingeladen.

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Analyse

Deitsch on frei woll mer sei – eine Sozialraumanalyse des Erzgebirgskreises

Ein zentrales Konzept, das in der Analyse des Projekts „Deitsch on frei woll mer sei“ herausgearbeitet wurde, ist die sogenannte „repressive Harmonie“. Dieses Phänomen beschreibt, wie in ländlichen Regionen oft ein Bild von friedlicher Gemeinschaft und Idylle aufrechterhalten wird, indem alles, was als störend empfunden wird, ausgegrenzt oder unterdrückt wird. Der Erzgebirgskreis sei nicht allein mit diesen Problemen. Ähnliche Entwicklungen gebe es in vielen ländlichen Regionen in Deutschland und darüber hinaus.

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ForderungenMaterialien

Veröffentlichung Broschüre “No more camps – we want homes!”

Die Broschüre “No more camps – we want homes!”, die pünktlich zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember erscheint, ist das Produkt einer monatelangen Recherche, die vor allem auf qualitativen Interviews basiert. Die Broschüre greift die kritischen Stimmen vieler Mitarbeitenden und Bewohnenden der sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen auf.

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Analyse

CeMAS – Research Paper: Eine neue Generation von Neonazis: Mobilisierungen gegen CSD-Veranstaltungen im Jahr 2024 durch rechtsextreme Jugendgruppen im Internet

Im Zeitraum von Juni bis September 2024 verzeichnete CeMAS in deutschen 27 Städten rechtsextreme Mobilisierungen gegen Christopher Street Day (CSD)-Veranstaltungen. Bei mehreren CSD-Veranstaltungen kam es zu groß angelegten Gegendemonstrationen, an denen mehrere hundert Rechtsextreme teilnahmen. Diese jüngste Welle von Anti-CSD-Demonstrationen in ganz Deutschland markiere einen Wandel in der Neonazi-Szene hierzulande.

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Materialien

Podcast: Dokumentation und Monitoring 3 – Chemnitz 2018 und die Stille Mitte

Dieser Podcast blickt auf die Ereignisse in Chemnitz 2018 und die Arbeit zivilgesellschaftlicher Initiativen in Sachsen. Die Journalistinnen Anna Vosgerau und Eva Weber berichten vom Fachtag „Dokumentation und Monitoring 3“, organisiert vom Else-Frenkel-Brunswik-Instituts, der RAA Sachsen, chronik.LE, der Netzwerkstelle für Demokratie im Landkreis Leipzig und dem Kulturbüro Sachsen.

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Ausstellungen

Jüdisches Leben in Pirna und der Sächsischen Schweiz

ie neue Ausstellung der Jugendinitiative Pirna, die in Zusammenarbeit mit dem AKuBiZ e.V. erstellt wurde, möchte einen Überblick über das jüdische Leben in der Sächsischen Schweiz vermitteln und wird wieder in Erinnerung rufen, wie vielfältig dieses gewesen ist. Für die Erweiterung der Ausstellung ist die Hilfe von interessierten Menschen aus dem Landkreis erwünscht.

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Analyse

Auswertung Online-Umfrage: Vermeidungsverhalten als Folge von antimuslimischem Rassismus

Das Bündnis gegen antimuslimischen Rassismus in Sachsen hat dieses Jahr zwei Online-Umfragen durchgeführt. In der ersten wurden Menschen gefragt, welche Unterstützung ihnen nach Erfahrungen mit antimuslimischem Rassismus hilft und welche sächsischen Beratungsangebote sie nutzen/kennen. In der zweiten Umfrage ging es um Ort und Art von persönlichen Rassismuserfahrungen. Ergänzend wurden qualitative Interviews mit Fachkräften geführt, die zu diesem Thema arbeiten und die sächsische Angebotslandschaft gut kennen. Erste Einblicke in die Auswertung sind nun verfügbar.

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Materialien

Podcast: Die HASAG und der Holocaust – Eine Forschungsreise auf den Spuren des Leipziger Rüstungskonzerns

Im Rahmen einer Exkursion haben sich 25 Studierende sowie Fachleute aus Geschichtswissenschaft und Gedenkstättenarbeit von der Universität Leipzig auf die Spuren der HASAG in Polen begeben. Die Leipziger Hugo Schneider AG (HASAG) war während des Nationalsozialismus einer der größten Rüstungskonzerne und Profiteure von Zwangsarbeit in Deutschland. In Polen war die Firma an den Verbrechen der deutschen Besatzung und am Holocaust beteiligt. Der Podcast erzählt die Geschichte einer Firma und die Geschichte der Reise.

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Landesverband Sächsischer Migrant*innenorganisationen gegründet – Verband will aktiv zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region beitragen

Nach der Insolvenz des Dachverbands der Sächsischen Migranten*innenorganisationen (DSM e.V.) vereinten sich in den vergangenen Monaten 14 migrantische Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft, um Strukturen für einen neuen Verband aufzubauen. Nun hat sich am 16.11.2024 der neue Verband gegründet.

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Analyse

Digital Report: Die extreme Rechte während des sächsischen Landtagswahlkampfes 2024

Das EFBI hat einen neuen Digital Report veröffentlicht. Darin heißt es: „Im Kontext des sächsischen Landtagswahlkampf 2024 verlieren die Freien Sachsen an Reichweite auf ihren Telegram-Kanälen, stattdessen gewinnen kleinere Accounts der extremen Rechten an Zulauf.“ Neben Telegram wurden auch die Online-Plattformen Instagram und TikTok analysiert, um Strategien der extremen Rechten in den sozialen Medien im Kontext der Landtagswahlen zu untersuchen.

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