Flucht und Asyl

Forderungen

Gemeinsame Pressemitteilung der Landesflüchtlingsräte und Pro Asyl: Afghanistan Abschiebung verschoben – Jetzt politische Konsequenzen ziehen!

PRO ASYL und die Landesflüchtlingsräte fordern: Die Bundesregierung und die Bundesländer müssen einen sofortigen und ausnahmslosen Abschiebestopp nach Afghanistan erlassen. Aus der prekären und völlig ungewissen Sicherheitslage sowie angesichts der desaströsen wirtschaftlichen Situation, die sich ebenfalls mit dem Truppenabzug weiter verschärfen wird, muss ein bundesweites Abschiebeverbot nach Afghanistan folgen, welches es bei der nächsten Innenministerkonferenz zu beschließen gilt.

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Spendenaufrufe

Unterstützt die Kampagne #HIKEFOR!

Wenn es um Angebote für Jugendliche geht, gleicht die sächsische Provinz vielerorts einer Brachlandschaft. Aber nicht nur die Bedürfnisse von Jugendlichen, sondern auch die von Geflüchteten werden oftmals schlichtweg ignoriert. Diejenigen Initiativen, die Jugendliche oder Geflüchtete in ihren Bedürfnissen, Zielen und Rechten unterstützen, müssen regelmäßig um ihre Finanzierung hinsichtlich der Vergabe staatlicher Fördergelder bangen und kämpfen, um ihre enorm wichtige Arbeit auch zukünftig fortsetzen zu können. Übergeordnetes Ziel der Kampagne #HIKEFOR soll es daher sein, Strukturen aufzubauen, um emanzipatorische Jugend- und Geflüchtetenarbeit unabhängig(er) von der – oftmals vagen – Vergabe staatlicher Fördergelder zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es unter anderem einer breiten Öffentlichkeit, die initiierenden Akteur*innen der emanzipatorischen Jugend- und Geflüchtetenarbeit nur mit eurer Hilfe erreichen können. Unterstützt die Kampagne mit einem Beitrag für ihren Blog und die Social Media-Kanäle! Einsendeschluss für die von euch erarbeiteten Beiträge: 21.05.2021.

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Materialien

So Nicht Bestellt – der kritische Podcast zum Thema Abschiebung

Zu seinem 69. Geburtstag wurden 69 Menschen nach Afghanistan abgeschoben. Das habe er „nicht so bestellt“ meinte Bundesinnenminister Horst Seehofer nach dem 04. Juli 2018. Diese unsägliche Aussage wird künftig titelgebend für den Podcast des Bon Courage e.V. sein, denn auch sie sagen: Wir haben das so nicht bestellt! Nicht die Abschiebungen, nicht die asylpolitischen Entwicklungen der letzten Jahre, die immer schärfer wurden und werden. Mit dem Podcast macht der Bon Courage e.V. auf den Verwaltungsvorgang der Abschiebung aufmerksam. Ein Vorgang, der die Frage nach dem „Gehen oder Bleiben?“ brutal beantwortet.

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Über uns

Neu im TolSax | AG Asylsuchende Sächsische Schweiz Osterzgebirge e.V.

Wir freuen uns riesig über ein neues Mitglied im TolSax! Der AG Asylsuchende Sächsische Schweiz Osterzgebirge e.V. setzt sich dafür ein, die Lebensbedingungen der Asylsuchenden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu verbessern und Vorurteile der Mehrheitsgesellschaft abzubauen. Das IBZ (Internationales Begegnungszentrum) in Pirna ist eines der vielen Projekte des Vereins. Herzlich willkommen im Netzwerk. Wir freuen uns auf den Austausch!

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Berater*in der Refugee Law Clinic werden!

Das Sommersemester steht vor der Tür und die Refugee Law Clinic Leipzig startet mit einem neuen Ausbildungsdurchgang in der Rechtsberatungsausbildung! Die öffentliche Vorlesung „Asyl- und Aufenthaltsrecht“ und das praxisorientierte Tutorium vermitteln alle wichtigen Grundlagen im Asyl- und Aufenthaltsrecht und bieten sich an für einen Einstieg in die Thematik. Wer für die RLCL oder eine andere Leipziger Initiative als Berater*in tätig werden will, kann diese Kenntnisse im Wintersemester vertiefen und im Anschluss hospitieren, um die Ausbildung abzuschließen.

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[mehrsprachig] Studienangebot für Menschen mit Fluchtgeschichte im Bereich Bildende Kunst und Grafik-Design der HGB Leipzig

Seit 2016 bietet die Hochschule für Grafik und Buchkunst / Academy of Fine Arts Leipzig (HGB) mit der Akademie für transkulturellen Austausch (AtA) das bundesweit erste Studienangebot für Menschen mit Fluchtgeschichte im Bereich Bildende Kunst und Grafik-Design an, bei dem die Teilnehmer*innen regulär immatrikuliert sind. Das Programmstudium der AtA umfasst vier Semester (zwei Jahre) und bietet Menschen mit Fluchtgeschichte die Möglichkeit, sich auf ein reguläres Studium in einem der vier Diplomstudiengänge an der HGB Leipzig vorzubereiten (Buchkunst/Grafikdesign, Fotografie, Malerei/Grafik, Medienkunst). Die im Programm erbrachten Studienleistungen können auf ein späteres Studium an der HGB Leipzig angerechnet werden.

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Praktischer Support

Rettet die „Infostelle Asyl und Bildung“ im Dorf der Jugend in Grimma!

Die Situation der unabhängigen Asylberatungsinitiativen in Sachsen hat sich generell zum Jahreswechsel 2020/2021 weiter erheblich verschlechtert. Ein Projekt welches ebenfalls von Mittelkürzungen betroffen ist, und somit in seiner Existenz bedroht wird, ist die „Infostelle Asyl und Bildung“ im Dorf der Jugend (Facebook) in Grimma. Um weiterhin eine nachhaltige und qualitativ gute Arbeit leisten zu können sind sie auf Spenden und Unterstützungen angewiesen. Helft mit und lasst uns alle zusammen das Recht auf eine unabhängige und faire Beratung in Sachsen sicherstellen!

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Forderungen

Zur Gefährdung der Migrantischen Beratung in Bautzen – Gemeinsame PM der Caritas OL e.V, des BBZbunt und von WiB

Der Caritasverbandes Oberlausitz e.V., das Bündnis Bautzen bleibt bunt und Willkommen in Bautzen e.V. haben eine gemeinsame Pressemitteilung zur Gefährdung der Migrantischen Beratung in Bautzen abgegeben. Darin wird von der Kommune und dem Land eine weitere Finanzierung der existierenden Migrationsberatung gefordert. Die bestehenden Beratungsstrukturen funktionieren noch und müssen erhalten bleiben!

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Analyse

No more Morias – Lesbos und die europäische Abschottungspolitik

Anfang September brannte das größte europäische Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos vollständig nieder. Bilder des Großbrands, der Menschen, welche tagelang auf der Straße schliefen sowie massiver Polizeigewalt gegen Schutzsuchende gingen um die Welt. Moria, berüchtigt für seine unmenschlichen Lebensbedingungen, ist zum Symbol europäischer Abschreckungspolitik an den Außengrenzen geworden. Das Medienprojekt Dunya Collective und der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. veröffentlichen ihre gemeinsame Broschüre „No more Morias – Lesbos und die europäische Abschottungspolitik„. Der analytische Bericht fasstgesammelte Erfahrungen und monatelange Vor-Ort-Recherchen zusammen und setzt sie in einen politischen Kontext. Ergänzt wird der Text durch die ebenfalls vor Ort entstandenen Zeichnungen.

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Materialien

Leitfaden für die Praxis – LSBTI*-sensibler Gewaltschutz für Geflüchtete

Der vom Familien- und Sozialverein des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland e.V. herausgegebene Leitfaden richtet sich an die Mitarbeitenden der Geflüchtetenunterkünfte der Bundesländer und Kommunen. Mit konkreten Handlungsempfehlungen, Checklisten und Formulierungsvorschlägen bietet er Fachkräften Hinweise zur praktischen Umsetzung der Vorgaben zum Schutz LSBTI-Geflüchteter der deutschen „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“.

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Forderungen

Runder Tisch Migration: Soziale Arbeit mit geflüchteten Menschen massiv beschnitten

Die Unterstützungsangebote der Sozialen Arbeit mit geflüchteten Menschen wurden im sächsischen Landkreis Leipzig massiv beschnitten. Dies betrifft zum einen Ablehnungen von Fördergeldern mehrerer Projekte von etablierten Trägern, zum anderen die seit Jahresbeginn komplette Übernahme u.a. der Flüchtlingssozialarbeit durch den öffentlichen Träger der Landkreisverwaltung. Der Runde Tisch Migration kritisiert diese Entwicklung und betont, im gegenseitigen Austausch mit den verantwortlichen Stellen bleiben zu wollen. Die Mitglieder des RTM machen deutlich, dass sie nicht aufgeben werden und dass nach wie vor Hoffnung besteht, gemeinsam einen offenen und inklusiven Lebensraum im Landkreis Leipzig gestalten zu können.

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Spendenaufrufe

Der Refugee Law Clinic Leipzig e.V. sucht nach einer Möglichkeit der Übernahme von Personalkosten

Durch die überraschende Beendigung der Finanzierung zweier Hilfskraftstellen durch das Prorektorat der Universität Leipzig fallen dem Verein ein Drittel seiner bezahlen Hilfskraftstellen weg, die neben den Ehrenamtlichen die organisatorischen Aufgaben maßgeblich tragen. Auch das Kooperationsprojekt mit dem Förderverein für Jugendkultur und Zwischenmenschlichkeit e.V. ist akut in seiner Existenz bedroht. Könnte der Refugee Law Clinic e.V. seine Rechtsberatung seine Rechtsberatung und sein Kooperationsprojekt nicht weiterhin anbieten, würde sich die – ohnehin aufgrund des eingeschränkten Zugangs zum Rechtssystem menschenrechtlich wenigstens bedenkliche – Lage von Geflüchteten in Sachsen weiterhin verschlechtern. Der Verein ist deshalb auf der Suche nach einer Möglichkeit der Übernahme von Personalkosten und ist dankbar für Hinweise und Angebote. Hilf mit, dass Strukturen der (unentgeltlichen) Rechtsberatung und -vertretung während des Asylverfahrens in Leipzig erhalten bleiben!

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Materialien

Mit Bilal auf dem Weg zur professionellen Hilfe – Leitfaden für traumatisierte Migranten und Begleitungen

Viele Flüchtlinge leiden unter den traumatischen Erlebnissen, die sie vor oder während der Flucht erlitten haben. Die 52seitige Broschüre „Bilal“ des Deutsch-Spanischen Freundschaft e.V., die jetzt in den Sprachen Deutsch, Arabisch und Spanisch in Leipzig erschienen ist, bietet die Möglichkeit, darüber ins Gespräch zu kommen und gegebenenfalls Hilfe zu suchen.

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Forderungen

Bosnien/Lipa – Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert Evakuierung und Aufnahme der Schutzsuchenden, sowie ein sofortiges Ende der Push-Backs

Auf Initiative der Balkanbrücke, Seebrücke und PRO ASYL fordert ein Bündnis aus rund 140 zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen die sofortige Evakuierung und Aufnahme der Schutzsuchenden in Bosnien-Herzegowina. Die Bundesregierung darf der humanitären Krise vor den Toren der EU nicht länger tatenlos zusehen.

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Analyse

Pressemitteilung / Gewalt- und Diskriminierungserfahrung von LSBTI* Geflüchteten in Sachsen

Das Projekt „borderless diversity – Grenzenlose Vielfalt“, des Gerede e.V., Verein für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Dresden, hat Daten über die Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von geflüchteten LSBTI* in Sachsen veröffentlicht. Im Zeitraum von April bis Juni 2020 wurden 73 gültige Datensätze erfasst. Die Untersuchung zeigt, dass fast 70 Prozent der Befragten in Sachsen Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihrer geschlechtlichen Identität, ihres Geschlechts bzw. ihrer Herkunft erlebt haben. Um Gewalt und Diskriminierung von geflüchteten LSBTI*-Personen vorzubeugen, wird dringend empfohlen, die geschilderten Erfahrungen ernst zu nehmen, die sächsischen Beratungsstellen zu stärken und Gesprächsbereitschaft gegenüber den Betroffenen zu zeigen und intersektionale (d.h. u.a. mehrsprachig, rassismuskritisch und lsbti*sensible) Angebote und Zugängen zu Angeboten zu schaffen. Die Ergebnisse der Erhebung wurden am 16.12.2020 vorgestellt und können unter refugees@gerede-dresden.de angefordert werden.

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Praktischer Support

Start der Kampagne #werdepateleipzig – 100 Pat:innen für Integration

Die vier Leipziger Patenschaftsprogramme suchen gemeinsam mit der Freiwilligenagentur Leipzig 100 neue Ehrenamtliche, die sich für Integration und Zusammenhalt engagieren wollen. Übernehme auch du eine Patenschaft oder hilf mit bei der Kampagne, um auf das großartige ehrenamtliche Engagement in Leipzig aufmerksam zu machen und zu zeigen, auf wie vielfältige und kreative Art und Weise Menschen einander helfen!

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