Demokratische Kultur

Forderungen

Brief der LAG Vielfalt an politische Verantwortungsträger*innen

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Vielfalt, in der sich die lokalen Partnerschaften für Demokratie und die sachsenweiten Modellprojekte zusammengschlossen haben, hat im Vorfeld der Bundestagswahlen einen Brief an die politischen Verantwortungsträger*innen im Bund und in Sachsen geschrieben. Darin bittet die LAG um eine aktive Unterstützung zivilgesellschaftlicher und kommunaler Strukturen zur Stärkung der Demokratie in unserer Gesellschaft.

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Fördertipps

Der Sächsische Förderpreis für Demokratie 2021: Start der Bewerbungsphase für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie am 19. Juli 2021

Seit 2007 unterstützt der Sächsische Förderpreis für Demokratie zivilgesellschaftliche Initiativen oder Projekte und Kommunen, die sich für eine demokratische Kultur und gegen Diskriminierung oder menschen- und demokratiefeindliches Denken engagieren. Für den Projektpreis, sowie für Einreichungen von Vorschlägen für den Kommunenpreis, wurde die Frist in diesem Jahr nun verlängert. Neue Bewerbungsfrist: 05. September 2021.

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Fördertipps

Sächsischer Integrationspreis 2021

Zum zwölften Mal werden sächsische Initiativen, Unternehmen und Vereine mit dem Sächsischen Integrationspreis ausgezeichnet, die sich in den vergangenen zwölf Monaten in besonderem Maße für die Integration von Migrantinnen und Migranten in Sachsen eingesetzt haben. Insgesamt stehen 9.000 Euro zur Verfügung, welche auf drei Preise zu je 3.000 Euro verteilt werden. Alle Bewerber werden zusätzlich durch professionelle Pressearbeit und eine Broschüre bekannt gemacht. Anmeldeschluss für Vorschläge: 30. September 2021.

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Fördertipps

Sonderpreis: Peter-Henkenborg-Preis für die Didaktik der politischen Bildung

Seit 2007 unterstützt der Sächsische Förderpreis für Demokratie zivilgesellschaftliche Initiativen oder Projekte und Kommunen, die sich für eine demokratische Kultur und gegen Diskriminierung oder menschen- und demokratiefeindliches Denken
engagieren. Für den 2021 ausgeschriebenen Sonderpreis „Peter-Henkenborg-Preis für die Didaktik der politischen Bildung“ werden angewandte didaktische Formate, Konzepte oder Materialien aus Sachsen gesucht. Das Preisgeld beträgt 3.000€. Antragsfrist: 12. September 2021.

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NDK wird mit Sonderpreis für kulturelle Bildung geehrt

Bei der Verleihung auf dem Fokus-Festival Görlitz erhielt die Patentbaustelle für visionäre Gesellschaftsideen „Her mit dem schönen Leben“ des Netzwerkes für Demokratische Kultur e.V. (NDK) den Sächsischen Preis für kulturelle Bildung 2021. In dem nun ausgezeichneten Projekt „Her mit dem schönen Leben“ entwickelten Menschen im Alter zwischen 10 und 80 Jahren durch Gespräche, Diskussionen und Reflexionen in thematisch unterschiedlich gelagerten Workshops ihre Visionen für eine lebenswerte Gesellschaft. Diese Visionen wurden schließlich in erfinderische Produkte gehüllt. Kreativ verpackt und schön zu betrachten, geben die einzelnen Patente der Zukunftsbaustelle einen Einblick, welche „Baustellen“ einer gesellschaftlichen Bearbeitung bedürfen.

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Materialien

JoDDiD-Abendschule: Politische Bildung unter Druck

Über die Frage, wie die politische Bildung auf die Herausforderungen reagieren soll, die sich im Kontext des neu erstarkten Rechtspopulismus in Deutschland ergeben, ist in den vergangenen Jahren viel geschrieben worden. Die Perspektive dieser Beiträge ist meist darauf gerichtet, durch eine genauere Bestimmung von Problemlagen Handlungsperspektiven abzuleiten. Diese Lücke versuchen wir in dieser Folge der Abenschule zu schließen. Die Folge „Politische Bildung unter Druck“ ist ca. 35 Minuten lang und geht auf einen Text zurück, der unter dem gleichen Titel in der APUZ 14-15/2020 erschienen ist.

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Ihre Veranstaltung für die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus

Auch dieses Jahr finden die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. Die Amadeu Antonio Stiftung und das Anne Frank Zentrum laden herzlich ein, sich mit eigenen Veranstaltungen (z.B. Vorträge, Stadtrundgänge, Projektionen etc.) zu beteiligen. Die Aktionswochen beginnen am 09. Oktober (Jahrestag des antisemitischen Anschlags von Halle/Saale 2019) und enden rund um den 09. November (Jahrestag der Novemberpogrome 1938). Antragsfrist: 31. Juli 2021.

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Fördertipps

Förderprogramm „Soziale Orte“

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) ruft zur Interessenbekundung zur Förderung von „Sozialen Orten“ nach der Förderrichtlinie „Orte des Gemeinwesens“ auf. Dabei sollen lokale Gruppen darin unterstützt werden, Orte der Begegnung und des Austausches zu schaffen, fortzuführen oder auszubauen. Frist für die Interessenbekundung: 09. August 2021.

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Fördertipps

Förderprogramm „Orte der Demokratie“

Im Rahmen des Förderprogramms „Orte der Demokratie“ können gemeinnützige Vereine, Verbände, Gesellschaften und Kommunen in Gemeinden mit weniger als 40.000 Einwohnern oder mit einem konkreten, bedarfsorientierten Stadtteilbezug mit maximal 100.000€ pro Jahr gefördert werden (Förderdauer: bis zu drei Jahre). In einer ersten Förderrunde sollen etwa 12 Projekte für eine Förderung ausgewählt werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet mit einem Interessenbekundungsverfahren. Frist zur elektronischen Interessenbekundung: 23. August 2021.

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Materialien

Stadtplan für alle – Neustart der Plattform Afeefa Leipzig

Afeefa hat den digitalen, interkulturellen Stadtplan für Leipzig noch praktischer und übersichtlicher gestaltet. Leipzig bietet eine immense Vielfalt an Hilfs- und Unterstützungsangeboten, Vereinen, Akteur*innen und Projekten im interkulturellen Bereich. Um sie alle übersichtlich zu bündeln, wurde Afeefa Leipzig 2018 als digitaler Wegweiser ins Leben gerufen. Jetzt wurde die Plattform neu gestaltet und optimiert.

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Materialien

„Dialog? Mit wem und in welchem Rahmen?“

In Kooperation mit dem Kulturbüro Sachsen e.V. hat das Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt eine Handreichung mit Handlungsempfehlungen für Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zum Umgang mit Protestverhalten in den Kommunen publiziert. Neben der Frage „Wie kann eine Kommunikation zu emotional aufgeladenen politischen Themen gelingen?“ zeigt die Veröffentlichung auch langfristige Handlungsmöglichkeiten für ein friedliches und demokratisches Miteinander im Ort auf. Die Publikation kann gegen Rückporto kostenfrei bestellt werden.

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Analyse

FES-Mitte-Studie „Die geforderte Mitte“

Unter dem Titel „Die geforderte Mitte“ hat die Friedrich-Ebert-Stiftung eine neue „Mitte-Studie“zur Verbreitung rechtsextremer und demokratiegefährdender Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft vorgelegt. Dabei wurde auch die Haltung zur pluralen Demokratie und einer offenen Gesellschaft untersucht. Deutlich wird: Der Großteil der Mitte versteht sich demokratisch und betrachtet Rechtsextremismus als bedeutsamste Bedrohung für die Gesellschaft. Zugleich ist die Mitte in Teilen offen für antidemokratische Positionen, vertritt selbst bei deutlich rechtsextremen Aussagen bisweilen uneindeutige Meinungen.

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Forderungen

Offener Brief an die Sächsische Zeitung und die Organisatoren der Dresdner Jazztage

In einem Offenen Brief veröffentlicht der Verband der Roma und Sinti in Sachsen eine Kritik zum Gebrauch des Z-Wortes und dem Rassismus im Interview „Manche Weltverbesserer denken nicht an die Konsequenzen“ mit Kilian Forster, dem Organisator der Dresdner Jazztage, in der SäZ am 23.06.2021. Der Verband macht deutlich: Mit der Verwendung des Z-Wortes werden unsere Rechte missachtet, werden wir diskriminiert! Wir – die Roma und Sinti Sachsen – distanzieren uns mit aller Stärke von diesem Begriff und von Menschen und Medien, die diesen verwenden.

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