Neue Broschüre zu rechtsterroristischen Online-Subkulturen und Gegenstrategien

“Er hat sich im Internet radikalisiert“ – was heißt das eigentlich, wenn wir das über rechtsextreme Attentäter sagen? In plattformübergreifenden Online-Netzwerken hat sich eine rechtsterroristische Subkultur entwickelt, die popkulturelle Elemente adaptiert und sich eigener Codes, Bilder und Sprache bedient. Vor allem Jugendliche finden über diese Netzwerke den direkten Weg in den gewaltbereiten Teil der Szene, ohne zuvor persönliche Kontakte zu Rechtsextremen zu haben. Doch diese rechtsterroristischen Netzwerke sind nicht nur ein Fall für Sicherheitsbehörden, sondern auch für die Zivilgesellschaft und die pädagogische Prävention – gerade, wenn es um Jugendliche geht. Denn Veränderungen im (Online-)Verhalten fallen immer noch am meisten im direkten Umfeld auf – wenn die entsprechenden Anzeichen erkannt werden. Doch was tun, wenn bei Jugendlichen in der Schule, im Freundeskreis oder in der Familie solche Interessen bemerkt werden? Mit ihrer neuen Handreichung möchte die Amadeu Antonio Stiftung genau dabei unterstützen, rechtsterroristische Tendenzen im eigenen Online-Umfeld zu erkennen. Sie gibt einen Überblick über das Phänomen und die Funktionsweise von rechtsterroristischen Online-Subkulturen und erklärt anhand von praktischen Beispielen, wie Pädagog*innen mit Jugendlichen umgehen können, bei denen sie entsprechende Affinitäten vermuten oder finden.

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digital // memory: history. education. democracy

Im Programm „digital // memory“ fördert die Stiftung Erinnern, Verantwortung und Zukunft gemeinnützige Organisationen sowie Institutionen in staatlicher Trägerschaft für Projekte, die verschiedenen Formen von gegenwärtigem Antisemitismus sichtbar entgegentreten oder die Geschichte des Nationalsozialismus oder die NS-Erinnerungskultur zum Ausgangspunkt nehmen, um die Relevanz von Erinnerung für die Zukunft zu verhandeln und dabei ihre Wirkung hauptsächlich im digitalen Raum entfalten oder digitale Tools und Techniken entwickeln. Geförderte Projekte werden mit einer Summe von mindestens 120.000 Euro und bis zu 200.000 Euro unterstützt (Förderung von Personal- und Sachkosten und Einbringung von Drittmitteln möglich. Von Einrichtungen in staatlicher und kommunaler Trägerschaft wird ein angemessener Eigenbeitrag erwartet). Die Arbeitssprache ist Englisch. Bewerbungsschluss (anhand Projektskizze): 22. Februar 2021 (Antragsfrist bei darauffolgender Aufforderung: 26.04.2021).

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SLM: Förderung von Medienkompetenz innerhalb regionaler Wirkungskreise in Sachsen

Die Sächsische Landesmedienanstalt fördert mit einer neuen Richtlinie Medienkompetenzprojekte für Erwachsene in ganz Sachsen. Je ein Projekt pro regionalem Wirkungskreis wird ab 01.07.2021 mit bis zu 250.000 Euro gefördert. Bewerben können sich neben den bisherigen SAEKs auch soziokulturelle Zentren und Vereine, die in der jeweiligen Region verankert sind und über medienpädagogische Projekterfahrung verfügen. Nächste Antragsfrist: 16. März 2021

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04.02. | Reden übers jetzt: Digitaler Faschismus. Die sozialen Medien als Motor des Rechtsextremismus | Online

Wie versuchen rechtsextreme Akteure, im Netz Angst zu schüren und missbrauchen so gerade elektronische Medien für ihre politischen Zwecke? Wie ist diese neue Form des „Digitalen Faschismus“ zu verstehen und wie lässt er sich bändigen? Das Landesbüro Sachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung lädt ein zu einem Gespräch zwischen Claudia Euen, Leipziger Journalistin, und Maik Fielitz und Holger Marcks, den Autoren des Buches „Digitaler Faschismus. Die sozialen Medien als Motor des Rechtsextremismus“ (Dudenverlag).

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21.04. | Rechtsterroristische Online-Subkulturen | Online

In plattformübergreifenden Online-Netzwerken hat sich eine rechtsterroristische Subkultur entwickelt, die popkulturelle Elemente adaptiert und sich eigener Codes, Bilder und Sprache bedient. In der Veranstaltung stellen wir die Ergebnisse zu „Rechtsterroristische Online-Subkulturen – Analysen und Handlungsempfehlungen“ der Amadeu Antonio Stiftung vor. Eingeladen ist Thilo Manamann, Mitarbeiter der Stiftung und Koordinator der Analyse.

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Leider abgesagt 14.11.20 | Hate Speech in der Kommune | Dresden

In diesem Seminar lernen Sie Strategien für den Umgang mit Hass, Rassismus und Diskriminierung im Internet kennen. Sie werden mit Argumenten, Werkzeug und Wissen ausgestattet, um sich kompetent und sicher an der demokratischen Debatte (im Netz) zu beteiligen. Es wird aber auch darum gehen, wie Sie sich selbst gegen Angriffe schützen, andere bei Angriffen unterstützen und einen für sie persönlich bestmöglichen Umgang mit Hassrede im Netz finden.

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Leider abgesagt 04.11.20 | Hetze, Hass, Feindsetzung – Wie Gräben entstehen und was man zu ihrer Überwindung beitragen kann | Dresden-Neustadt

Vor dem Hintergrund des Unverständnisses und der Unterschiede zwischen Ost und West wird im Vortrag der Frage nachgegangen, wie Zusammenhalt, Einheit und Zivilcourage wieder gewonnen werden können. Das Gemeinwesen ist in Gefahr. Wer überwindet Gräben? Welchen Beitrag muss die Kirche für die Zukunft leisten?

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16.10.20 | Konferenz „Neue Sächsische Demokratietrainer*innen“ | Dresden

Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen stellt auf der Konferenz das neue Projekt „Neue sächsische Demokratietrainer*innen“ und die Ergebnisse seiner jüngsten Mitgliederbefragung vor. Zudem wird es Raum für einen Austausch über Intersektionale Diskriminierung, den Umgang mit Rechtsradikalismus und Hatespeech oder Konfliktmanagement geben.

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13.07.20-01.08.20 | CI Summer School | Online

Programmschwerpunkte der Summer School von Cultures Interactive e.V. sind u.a. aktuelle Herausforderungen der Jugend-, Bildungs- und Präventionsarbeit; das Spannungsverhältnis von online vs. offline Angeboten; aktuelle Phänomene und Erscheinungsformen von (extrem) rechter Mobilisierung; Bindung und Beziehung als Grundlagen der pädagogische und politische Bildungsarbeit sowie digitale Handlungsmöglichkeiten der Jugend- und Präventionsarbeit.

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27.09. | Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“

Der Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ geht in die 20. Runde. Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz im Alltag auf kreative Weise mit Leben füllen, sollen für ihr Engagement gewürdigt werden und können Geldpreise von bis zu 5.000€ gewinnen. Einsendeschluss ist der 27. September 2020

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Pressemitteilung: Untragbare Äußerungen des Amtierenden Geschäftsführers der Stiftung Sächsische Gedenkstätten müssen Konsequenzen haben

Die sLAG, das FORUM der Landesarbeitsgemeinschaften,der Gedenkstätten, Erinnerungsorte und -initiativen in Deutschland sowie die AG der KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik Deutschland kritisieren den Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Siegfried Reiprich, für Äußerungen auf seinem privaten Twitter-Account. Sie fordern die Gremien der Stiftung Sächsische Gedenkstätten sowie die politisch zuständigen Entscheidungsträger*innen zu einer erklärenden Stellungnahme und zu personellen Konsequenzen auf.

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Förderung soziokultureller Medienbildungsangebote „Digitalisierung und Demokratie“

Die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) und der Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. fördern Angebote Soziokultureller Zentren und Initiativen im ländlichen Raum Sachsens, die die Medienkompetenz von Erwachsenen stärken. Dabei sollen die medialen Chancen und Ausdrucksmöglichkeiten (Integration, Abbau von Barrieren, Stärkung digitalen Engagements und demokratischer medialer Beteiligung) ebenso wie Gefahren (wie Fake News, Desinformation, medialer Extremismus, Hasskommunikation) in ausgewogener Weise gegenübergestellt und verhandelt werden. Bewerbungsschluss: 13. August 2020

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03.06.20 | Online-Diskussion: Wie umgehen mit Verschwörungstheorien in und nach Corona-Zeiten?

Online-Diskussion der SPD-Bundestagsfraktion zum Thema Verschwörungstheorien und Fake News in Corona-Zeiten, mit den sächsischen Bundestagsabgeordneten Susann Rüthrich und Detlef Müller sowie Grit Hanneforth (Kulturbüro Sachsen) und Melanie Hermann (Amadeu Antonio Stiftung). Anmeldung bis zum 3. Juni, 15 Uhr, erforderlich.

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