TolSax Update | Newsletter November 2022

Im Editorial des #TolSax-Update November schreiben Anna Schüller und Daniela Schmohl, Sprecherinnen der sLAG – sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem NS, über die immense Bedeutung von Erinnerungsarbeit und dafür benötigte Unterstützungsstrukturen. Neben einem Sammelbeitrag zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 weist der Newsletter auch auf viele weitere Veranstaltungen zum Erinnern, Informieren, Vernetzen und Unterstützen hin und ist wie immer vollgepackt mit Fördertipps, Stellen, Analysen und Materialien.

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Good Practice Papier der AG Arbeit und Bildung für Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte

Im Rahmen der AG Arbeit und Bildung ist ein Arbeitspapier mit Good Practices und Fallstricken bei der Partizipation von Frauen* mit Flucht- und Migrationsgeschichte auf dem Arbeitsmarkt entstanden aus den Perspektiven von Arbeitnehmerinnen*, Arbeitgeber*innen, Arbeitsvermittler*innen sowie Vereinen & Initiativen.

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PM: Der Fall Mohammad K.* – wie sächsische Behörden auf brutale Weise versuchen einen Menschen aus seinem Leben zu reißen oder: warum Sachsen keine Chancen vergibt

Seit Dienstagmorgen ist die Leipziger und sächsische Zivilgesellschaft nach einem, laut dem Sächsischen Flüchtlingsrat völlig unverhältnismäßigen und eskalierten Großeinsatz anlässlich der beabsichtigten Abschiebung von Mohammad K. in Aufruhr. „Mohammad K.s Fall ist eigentlich ein Paradebeispiel für das, was Konservative als ‚gelungen integriert‘ bezeichnen würden. Doch selbst davor macht die sächsische Abschiebepolitik keinen Halt. Alles behördliche Handeln scheint darauf ausgelegt zu sein zu signalisieren: Sachsen vergibt keine Chancen“, erklärt Paula Moser vom Sächsischen Flüchtlingsrat. Sie lobt die schnelle Mobilisierung und Unterstützung und ruft dazu auf, weiter dafür zu kämpfen, dass Mohammad K.s Aufenthalt langfristig gesichert werden kann.

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Wir wollen Argjentina zurück!

Die damals 13-jährige Argjentina wurde am 19. Januar 2020 mit ihren Eltern aus Zschopau nach Serbien abgeschoben. Nach Meinung von Hasina Amirat vom Sächsischen Flüchtlingsrat war die Abschiebung ein Akt reiner Willkür durch einen Sachbearbeiter. Spende jetzt und hilf mit bei der Finanzierung der anwaltlichen Unterstützung sowie der Lebenserhaltung der Familie in Serbien!

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13./14.10. | „Identität(en), Zugehörigkeiten, Rassismus, Diskriminierung – Perspektiven auf das Thema antimuslimischer Rassismus im Kontext von Schulsozialarbeit“ | Leipzig

Neben Hintergrundinformationen zum Thema antimuslimischer Rassismus konzentriert sich die Fortbildung des ZEOK e.V. vor allem auf die Praxis – den Schulalltag und die diskriminierungs- –
sensible Gestaltung des Lernraumes Schule. Anmeldefrist: 01. Oktober 2022.

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Sächsischer Integrationspreis 2022

Erneut werden sächsische Vereine und Verbände, engagierte Unternehmen, Institutionen und Verwaltungen sowie Einzelpersonen mit dem Sächsischen Integrationspreis (3x je 3.000€) ausgezeichnet, die sich in den vergangenen zwölf Monaten in besonderem Maße für die Integration von Migrantinnen und Migranten in Sachsen eingesetzt haben. Alle Bewerber werden zusätzlich durch professionelle Pressearbeit und eine Broschüre bekannt gemacht. Anmeldeschluss für Vorschläge: 04. Oktober 2022.

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09./10.11. | Schwere im Gepäck: Traumakompetent in der Arbeit mit jungen Geflüchteten | Chemnitz

Das Seminar von AGJF Sachsen e.V. thematisiert die Wechselwirkung zwischen Differenz, Macht und Trauma. Es vermittelt grundlegendes Wissen zu Trauma und bietet die Möglichkeit, sich damit auseinanderzusetzen, wie unsere gesellschaftlichen Positionen, unsere individuellen Erfahrungen, Biografien und Haltungen in der Beratung zu Trauma bzw. einer traumasensiblen Sozialen Arbeit relevant werden (können).

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09.11. – 07.12. | Seminare für Zugewanderte: Selbstständigkeit als Alternative? | Online

Zugewanderte mit ausländischem Studien- oder Berufsabschluss haben für dieses Jahr das letzte Mal die Möglichkeit Veranstaltungen zu dem Thema „Selbständigkeit als Alternative?“ zu besuchen. Zusätzlich zu den deutschsprachigen Seminaren gibt es auch Seminare in Ukrainisch zum Thema „Orientierung in der Arbeitswelt“. Zu den Seminaren wird auch eine individuelle Beratung angeboten. Das Projekt soll Zugewanderte, welche bereits vielfältige Erfahrungen gesammelt haben, beim Einstieg in das Berufsleben unterstützen. Die Seminare sind Teil des Projekts „Zugang durch Qualifizierung“, welches von ARBEIT UND LEBEN Sachsen e. V. durchgeführt wird und Teil des IQ Netzwerks Sachsen ist. Die Teilnahme ist kostenlos.

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22.11. | Licht ins Dunkel: Asyl- und aufenthaltsrechtliche Grundlagen | Freiberg

Das Seminar von AGJF Sachsen e.V. möchte Grundwissen zum Asyl- und Aufenthaltsrecht vermitteln und dabei die verschiedenen Aufenthaltstitel und deren Bedeutung in den Blick nehmen. Im Mittelpunkt stehen dabei Beachtenswertes bei der Anhörung, Informationen zu einem BAMF-Bescheid und den Möglichkeiten jenseits des Asylverfahrens, ein Aufenthaltsrecht in Deutschland zu erwirken. Besonderes Augenmerk wird dabei vor allem auf der Bleiberechtsregelung für Jugendliche und der Ausbildungsduldung liegen.

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15.12. | Grundlagen Flucht, Asyl, Migration. Basiswissen & Rückblick auf das Jahr 2022 | Leipzig

Das Kulturbüro Sachsen möchte im Seminar „Grundlagen Flucht, Asyl, Migration“ mit euch in den Austausch zu den Ereignissen 2022 kommen. Darüber hinaus informiert der Verein über Fluchtgründe, Fakten zu aktuellen Fluchtbewegungen, Grundlagen zum Asylverfahren in Deutschland sowie Teilhabemöglichkeiten Geflüchteter.

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08./09.09. | Let’s get started – Rassismuskritisch handeln im Kontext Flucht und Migration | Chemnitz

Das Seminar des AGJF Sachsen e.V. thematisiert Rassismus aus Sicht der kritischen Migrationsforschung als Teil der Realität von Adressaten*innen Sozialer Arbeit. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf Rassismen im Kontext Sozialer Arbeit/pädagogischer Handlungsfelder.

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05.-19.09. | Wanderausstellung „Flucht, Migration und Fußball“ | Meißen, Riesa, Dresden, Gröditz

Im Zeitraum vom 05.09.2022 bis 19.09.2022 wird zum ersten Mal die Wanderausstellung “Flucht, Migration und Fußball“ im Freistaat Sachsen zu sehen sein. Die Ausstellung „Flucht, Migration und Fußball“ ist im Rahmen der Aktivitäten der Fanprojekte in NRW zur Unterstützung von Geflüchteten entstanden.

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Diskriminierung von Rom*nja aus der Ukraine – MIA veröffentlicht Bericht

Die neu gegründete Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA), die beim Verein Romano Sumnal e.V. in Leipzig angesiedelt ist, und der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. haben gemeinsam einen Bericht zu Diskriminierungen flüchtender Rom*nja aus der Ukraine in Sachsen erstellt. de deutlich, dass diese bei Kontrollen der Bundespolizei gezielt kontrolliert wurden, falsche Informationen und kaum Hilfe bei der Unterbringung erhielten. Auch in Erstaufnahmeeinrichtungen Sachsens wurden sie angefeindet, sodass einige den Freistaat aus Angst wieder verließen.

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TolSax Update | Newsletter September 2022

Im #TolSax-Update September schreibt Morena Gutte, Netzwerkkoordinatorin im Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V., zum Schulanfang über Diskriminierung an Schulen und die mangelnden qualifizierten Unterstützungsstrukturen im System Schule in Sachsen. Neben einem Fachtag zum Thema ist der Newsletter auch diesmal voll mit weiteren Anregungen zum gemeinsamen Einsatz gegen Diskriminierung in Sachsen.

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Pressemitteilung DSM | Familie Pham/Nguyen muss bleiben!

Nach über 35 Jahren soll der ehemalige DDR-Vertragsarbeiter Pham Phi Son aus Sachsen abgeschoben werden. Seit einigen Jahren wohnt er mit seiner Partnerin in Chemnitz, wo 2017 auch die gemeinsame Tochter geboren wird. Grund dafür ist, dass ihm die unbefristete Niederlassungserlaubnis entzogen wurde, weil er sich 2016 mehr als sechs Monate in Vietnam aufgehalten hatte. Auf Grund einer medizinischen Behandlung konnte er nicht rechtzeitig zurückkehren. Der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V. (DSM) fordert die Abschiebung sofort zu stoppen und der Familie wieder eine unbefristete Niederlassungserlaubnis auszustellen.

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