Vom Lernen und Verlernen – Methodenhandbuch zur rassismuskritischen Aufarbeitung des NSU-Komplex

Die Publikation “Vom Lernen und Verlernen – Methodenhandbuch zur rassismuskritischen Aufarbeitung des NSU-Komplex” versammelt Texte und Methoden, die (post-)migrantische, aktivistische und wissenschaftliche Perspektiven auf den NSU-Komplex in den Fokus rücken. Zehn Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU weist das Methodenhandbuch auf Lücken der Aufarbeitung sowie auf Möglichkeiten der schulischen und außerschulischen Auseinandersetzung mit dem Thema hin. In 22 Artikeln, 9 Methoden, zahlreichen Druckvorlagen und Arbeitsblättern sowie einem Glossar stellt die Publikation Lehrmaterial zum NSU-Komplex für Schulen (Empfehlung ab 9. Klasse) und außerschulische Bildungskontexte zur Verfügung.

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VERSCHOBEN 15.-18.10.20 | Von Ústí und Prag lernen?! – Bildungsreise | Tschechien

Das Programm neue unentd_ckte narrative lädt zur gemeinsamen Reise in die Tschechische Republik zu reisen. Hier werden die zentralen Narrative für Rechtspopulismus in Tschechien untersucht. Ist es die Angst vor Fremdbestimmung und der Wunsch nach Selbstermächtigung? Dafür werden die Chemnitzer Partnerstadt Ústí nad Labem und die Hauptstadt Prag besucht, um Neues zu entdecken und auch den Blick auf sich selbst neu zu fokussieren.

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Kreative für neue unentd_ckte narrative gesucht

Das Netzwerk „neue unentd_ckte narrative“ sucht Menschen, die durch ihre eigenen Augen und mit ihren eigenen Geschichten anhand von Kulturproduktionen über gesellschaftliche Narrative sprechen wollen. Das Netzwerk sucht Umbruchsgeschichten: Dabei kann es um vergangene Umbrüche gehen, wie beispielsweise die Wende oder Geschichten von Flucht und Ankunft, um aktuelle Umbrüche, wie beispielsweise Black Lives Matter oder um zukünftige Umbrüche, wie zum Beispiel den Klimawandel.

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Offener Prozess: NSU-Dokumentationszentrum im Koalitionsvertrag

Wir freuen uns, dass die Koalitionspartner*innen von CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD die Forderung nach einem NSU-Dokumentationszentrum in Sachsen berücksichtigt und in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen haben. „Die NSU-Aufarbeitung in Sachsen braucht eine Institutionalisierung in Form eines Dokumentationszentrums. Damit könnte eine kontinuierlich arbeitende Forschungsstelle, ein Archiv und ein Bildungsträger für die Thematik entstehen und eine breitenwirksame gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex realisiert werden“, sagt Hannah Zimmermann, Soziologin und Projektleiterin des NSU-Aufarbeitungsprojekts Offener Prozess aus Chemnitz.

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