Webdokumentation Hoyerswerda 1991

Am Sonntag, den 19. September 2021, jährt sich das rassistische Pogrom  von Hoyerswerda zum 26. Mal. Dann erscheint auch der zweite Teil der Webdokumentation www.hoyerswerda-1991.de der out of focus Filmproduktion und der Initiative „Pogrom 91“. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten in zahlreichen Filmen über die Entwicklung der Stadt, den Umgang mit Neonazis und die Erinnerung an 1991 in den vergangenen 25 Jahren. Hintergrundtexte bieten vertiefende und einordnende Informationen. Die Interviews mit 15 Protagonistinnen und Protagonisten sowie über 30 Stunden Filmmaterial, wurden in kurzen Infoclips aufbereitet, die in Bereichen wie „Stadtentwicklung“, „Neonazis“, „Opfer rechter Gewalt“, „Justiz“ und „Widerspruch“ zusammengefasst sind.

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17.-19.09. | Gedenk-Wochenende „Hoyerswerda 1991 – Erinnerungen – Einsichten – Perspektiven“ | Hoyerswerda

In den Tagen vom 17. bis 23. September 1991 griff ein aufgebrachter Mob aus Neonazis und Anwohner*innen im ostsächsischen Hoyerswerda zwei Wohnheime für Vertragsarbeiter*innen und Asylsuchende an. Anlässlich des 30. Jahrestages veranstaltet die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Initiative Zivilcourage, der Volkshochschule Hoyerswerda und dem Stadtmuseum Hoyerswerda sowie weiteren Partner*innen das Gedenkwochenende »Hoyerswerda 1991: Erinnerungen – Einsichten – Perspektiven« vom 17. bis 19. September 2021.

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01.10. | Fachtag „Schulen im Aufbruch – diskriminierungskritische Schulen unterstützen und begleiten““ | Bautzen

Insbesondere im Kontext Schule gehören Diskriminierungen zu den Alltagserfahrungen von Schüler*innen, Eltern und Pädagog*innen. Der Fachtag des Bündnis gegen Rassismus und zahlreicher sächsischer Initiativen bietet Raum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen, um gemeinsam Handlungsstrategien dagegen zu entwickeln.

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16.10. | Offene Fachkonferenz: Miteinander leben in Bautzen-Budyšin | Bautzen

Ist Bautzen-Budyšin vor allem eine Stadt der Wutbürger oder auch gemeinsam auf dem Weg? „Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht von allein und kann auch nicht verordnet werden, aber einige Rahmenbedingungen lassen sich durchaus aktiv gestalten. Er setzt stabile und vertrauensvolle Beziehungen zwischen unterschiedlichen Menschen, Gruppen und Organisationen voraus.“ – so etwa die Bertelsmann Stiftung. Darum soll es in verschiedenen Impulsvorträgen und gemeinsamen Workshops bei dieser offenen Konferenz gehen, zu der Initiativen, Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bautzen-Budyšin herzlich eingeladen sind.

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Antidiskriminierungsbüro Sachsen weiht Beratungsstelle in Dresden ein – Fallzahlen stabil auf hohem Niveau

Heute weiht das Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB) gemeinsam mit Frau Staatssekretärin Dr. Gesine Märtens, Sächsisches Ministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung, seine Beratungsstelle in Dresden ein. Die erste, merkmalsübergreifende Antidiskriminierungsberatungsstelle für Dresden und die angrenzenden Landkreise Meißen, Bautzen und Sächsische Schweiz/Osterzgebirge hatte bereits im Januar 2020 ihre Arbeit aufgenommen. Einer feierlichen Eröffnung in 2020 hatte jedoch die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Westlausitz-Wettbewerb 2021

Im Wettbewerb „Neue Wege. Gemeinsam und kreativ gestalten!“ sucht der Verein Westlausitz – Regionale.Wirtschaft.Leben e.V. realisierte Projekte und Projektideen in den Kategorien „Kinder und Jugendliche“ und „Kunst und Kultur“. Außerdem wird es einen Publikumspreis geben. Es stehen Preise im Gesamtwert von bis zu 13.000 € zur Verfügung. Bewerbungsfrist: 31.07.2021.

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25.05. | Die Demokratie AG Ostsachsen stellt vor: „INTEGRATION AKTIV – ein spezialisiertes Dienstleistungsangebot zur Verbesserung der Integrationsarbeit für Willkommensbündnisse und /-initiativen in Ostsachsen“

Im Online Informations- und Austauschformat der Demokratie AG Ostsachsen wird das Projekt des Augen Auf e.V. vorgestellt: „INTEGRATION AKTIV“ Der Träger »Augen auf« bietet den regionalen PartnerInnen ein großes Angebot an unterstützenden Modulen zur Integrationsarbeit an und entlastet, durch Spezialisierung auf diese Aufgaben, die Bündnisse und Initiativen vor Ort.

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04.06. | Schulen im Aufbruch – diskriminierungskritische Schulen unterstützen und begleiten (Fachtag Bautzen) | Online

Der Fachtag „Schulen im Aufbruch – diskriminierungskritische Schulen unterstützen und begleiten“ setzt ein Zeichen gegen Ausgrenzung, und ermutigt Alltagsdiskriminierung zu benennen, sichtbar und besprechbar zu machen. Er richtet sich an Menschen, die sich im Kontext Schule verorten. An Eltern, Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulsozialarbeiter*innen, außerschulische Bildungsträger*innen und an verantwortliche Schulleiter*innen. Er vereint verschiedene Perspektiven und ermöglicht ein Sprechen und ein Austausch über Diskriminierung, in seinen verschiedenen Erscheinungsformen. Darüber hinaus befähigt der Fachtag dazu eigene Handlungsstrategien zu entwickeln.

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Zur Gefährdung der Migrantischen Beratung in Bautzen – Gemeinsame PM der Caritas OL e.V, des BBZbunt und von WiB

Der Caritasverbandes Oberlausitz e.V., das Bündnis Bautzen bleibt bunt und Willkommen in Bautzen e.V. haben eine gemeinsame Pressemitteilung zur Gefährdung der Migrantischen Beratung in Bautzen abgegeben. Darin wird von der Kommune und dem Land eine weitere Finanzierung der existierenden Migrationsberatung gefordert. Die bestehenden Beratungsstrukturen funktionieren noch und müssen erhalten bleiben!

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PM: Keine Seife, keine dezentrale Unterbringung: Corona-Ausbruch in Geflüchtetenunterkunft in Kamenz

Der Sächsische Flüchtlingsrat kritisiert die behördlichen Versäumnisse in Bezug auf die Versorgung und den Schutz der Geflüchteten in der Unterkunft in Kamenz im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie und fordert eine dezentrale Unterbringung der Schutzsuchenden, sowie die ausreichende Versorgung mit Hygienemitteln.

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Ehrenamt suchen – Ehrenamt finden: Ehrenamtsplattform www.ehrensache.jetzt in sechs Landkreisen online

Die Ehrenamtsplattform www.ehrensache.jetzt ist nun in sechs Landkreisen online! Gemeinnützige Träger, Vereine und Initiativen aller Engagementbereiche, die Ehrenamt binden, können kostenfrei ein Inserat veröffentlichen und ehrenamtliche Unterstützung finden. Eine Besonderheit: Freiwillige inserieren auf der Plattform selbst und bieten ihre Hilfe an. Ziel ist es, einfachen und flexiblen Zugang – ähnlich einer App – zu einem lokalen Engagement zu ermöglichen und auch jungen Interessierten den Einstieg zu erleichtern.

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27.04. | ZEIT/GESCHICHTEN Oberlausitz | Online

Bei der Veranstaltung der Demokratie AG Ostsachsen werden Anne Kleinbauer & Patrick Weißig von der Netzwerkstatt der Hillerschen Villa die politisch historische Bildung in und für unsere Region im Rahmen dieses Projektes „ZEIT/GESCHICHTEN Oberlausitz“ vorstellen. Es ist die Weiterentwicklung der bisherigen Arbeit der Netzwerkstatt der Hillerschen Villa.

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„Ich wünsche mir, dass uns die Zivilgesellschaft nicht als Integrationsprojekt versteht, sondern erkennt, dass wir selbst Teil dieser Gesellschaft sind“

Johannes Richter befragt Hamida Taamiri zu ihrem Engagement in Bautzen. In der Region Ostsachsen ist sie eine der wichtigsten Ansprechpartner:innen für MSOs und begleitet immer wieder Migrant:innen auf dem Weg, sich zu organisieren. Regelmäßig organisiert sie Jugendcamps und schafft Räume des politischen Empowerments für Migrant:innen in Ostsachsen.

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Paradiesvögel statt Reichsadler

Für die Amadeu Antonio Stiftung analysiert Franziska Schindler die Demonstrationen an der B96 zwischen Zittau und Bautzen, sowie die „Karawane der Vernunft“, die sich unter dem Motto „Paradiesvögel statt Reichsadler“ zu einem Protestzug gegen die Demonstration zusammengeschlossen hat, um ein Zeichen für ein demokratisches, solidarisches Miteinander und gegen die rechtsextrem dominierte Kundgebung zu setzen

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Bürgerbündnis Hoyerswerda: Offener Brief – Corona-Risiko mit Ansage

Der Sächsische Flüchlingsrat e.V. teilt eine Pressemitteilung des Bürgerbündnisses Hoyerswerda, in der die dezentrale Unterbringung der geflüchteten Menschen im Landkreis Bautzen gefordert wird. Deren aktuelle Unterbringung in Gesamtunterkünften berge ein erhöhtes Infektionsrisiko und führe zu Stigmatisierung und Ausschluss der Menschen, so das Bürgerbündnis.

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