Rechte „Montagsdemos“ nicht verharmlosen!

Das Netzwerk Tolerantes Sachsen warnt vor den aktuellen rechten Protesten in Sachsen. Auf den Versammlungen treten nach Einschätzung der Sprecher_innen des Netzwerks alle Spielarten des sächsischen Rechtsextremismus auf, es werden Verschwörungsideologien und Desinformationen über den russischen Angriffskrieg oder die Corona-Pandemie verbreitet. Sowohl die Zivilgesellschaft wie auch die Politik, die Verwaltung und die Polizei sind aufgefordert, die rechten „Montagsdemos“ nicht zu verharmlosen.

Weiterlesen

[mehrsprachig] 07./08.10. | Trinationale Fachtagung: Under Pressure. Auswirkungen von Rechtspopulismus und Desinformation auf die demokratische Gesellschaft. Perspektiven aus Tschechien, Polen und Deutschland | Dresden

Vom 07.10.-08.10.2022 findet am Goethe-Institut Dresden die trinationale Fachtagung Under Pressure zu den Themen Rechtspopulismus, Verschwörungsmythen und Fake News statt. Die Fachtagung Under Pressure ist eine gemeinsame Veranstaltung von: Kulturbüro Sachsen e.V., Bundesverband Mobile Beratung e.V. und dem Zentrum für internationale Kulturelle Bildung am Goethe-Institut Dresden in Kooperation mit der Friedrich-Ebert Stiftung sowie der Stiftung gegen Rassismus. 

Weiterlesen

19.-23.10. | Rübezahl hat Bauchweh. Reiseseminar nach Wrocław, ins Riesengebirge und Görlitz | Dresden, Wrocław, Riesengebirge, Görlitz

Das Riesengebirge ist wie ein Prisma deutsch-polnisch-tschechischer Geschichte: Immer war es teils böhmisch, mal deutsch nun polnisch. In Vorträgen während des Reiseseminars von riesa efau geht es um die Geschichte der Region, die weltbeste Stadtführerin führt durch „Bresław“, die Gruppe wird spannenden Menschen begegnen. Und gewandert wird auch – Rübezahl besuchen, in den Bergen!

Weiterlesen

01.11. | Podiumsdiskussion „Heißer Herbst- Gefahr für die Demokratie oder nur heiße Luft?“ | Online

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Herausforderungen für den aktuellen demokratischen Diskurs“ möchte der Erich Zeigner Haus e.V. Euch herzlich zur digitalen Podiumsdiskussion „Heißer Herbst- Gefahr für die Demokratie oder nur heiße Luft?“ mit MdL Kerstin Köditz (DIE LINKE) und Dr. phil. Johannes Kiess (ELSE-FRENKEL-BRUNSWIK-INSTITUT für Demokratieforschung in Sachsen) einladen. Anmeldefrist: 30.10.2022.

Weiterlesen

19.11. | Bilder Dekonstruieren. Workshop zum Thema Rassismus gegen Sinti und Roma | Ebersbach-Neugersdorf

Vorurteile, Hass und Gewalt gehören bis heute zu den alltäglichen Erfahrungen, die Sint*ezze und Rom*nja in Deutschland und ganz Europa machen. In diesem Workshop wollen wir uns mit unseren eigenen „Bildern im Kopf“ auseinandersetzen, uns informieren über die Verfolgungs- und Widerstandsgeschichte von Romn*ja und Sint*ezze und in einem letzten Schritt auf aktuelle Herausforderungen (z.B. Situation von Romn*ja in der Grenzregion und Ungleichstellung unter Schutzsuchenden aus der Ukraine) und mögliche Lösungsschritte diskutieren.

Weiterlesen

Diskriminierung von Rom*nja aus der Ukraine – MIA veröffentlicht Bericht

Die neu gegründete Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA), die beim Verein Romano Sumnal e.V. in Leipzig angesiedelt ist, und der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. haben gemeinsam einen Bericht zu Diskriminierungen flüchtender Rom*nja aus der Ukraine in Sachsen erstellt. de deutlich, dass diese bei Kontrollen der Bundespolizei gezielt kontrolliert wurden, falsche Informationen und kaum Hilfe bei der Unterbringung erhielten. Auch in Erstaufnahmeeinrichtungen Sachsens wurden sie angefeindet, sodass einige den Freistaat aus Angst wieder verließen.

Weiterlesen

28.06.-30.06.22 | Buchenwald – Verfolgung und Terror gegen Minderheiten | Weimar

Lange Zeit standen nur politische Gefangene im Fokus der Aufarbeitung des KZ Buchenwald. Doch richtete sich der nationalsozialistische Terror auch gegen zahlreiche andere Opfergruppen, etwa Homosexuelle, Sinti und Roma. Das Herbert-Wehner-Bildungswerk möchte einen differenzierten Blick auf die Verfolgung von Minderheiten im NS werfen und auch die aktuelle Situation marginalisierter Gruppen in Europa diskutieren.

Weiterlesen

Essayband „Mein Europa der Freiheit“

Im Fokus des Essaywettbewerbes „Mein Europa der Freiheit – Moja Europa Wolności – Moje Europa Svobody“ stand das Jahr 1990 in allen drei Ländern: Was bewegte die Menschen von damals, welche Gründe hatten sie, um auf die Straße zu gehen und für ihre Rechte einzustehen? Wie sehen wir heute, dreißig Jahre später, auf die Ereignisse zurück? Welche Rolle spielten diese auf dem Weg zu dem gemeinsamen Europa, das wir heute leben? Zum Abschluss des Essaywettbewerbs wurde ein dreisprachiger Essayband (Deutsch, Polnisch und Tschechisch) herausgebracht, in dem die Gewinner:innen-Essays aller drei Länder veröffentlicht und in die jeweils anderen Sprachen übersetzt wurden.

Weiterlesen

11.-14.08. | Verunsichernde Orte – Verunsichernde Zeiten. Workshop für Menschen in der historischen Bildung | Dresden, Řehlovice und Ustí nad Labem

Jedes Jahr kommen neue Freiwillige in die Gedenkstätte Terezín/ Theresienstadt, um dort die pädagogische Arbeit zu begleiten und mitzugestalten. Die Erfahrungen vor Ort werfen bei den jungen Menschen viele Fragen dazu auf, wie wir erinnern können und sollen. Doch auch langjährig im Bereich der historischen Bildung Tätige müssen sich immer wieder neu positionieren. Neben den Berichten und Reflektionen der „alten“ Freiwilligen über ihre Erfahrungen dient das Seminar des riesa.efau Kultur Forum Dresden dazu, die neuen Freiwilligen gut bei den ersten Schritten im neuen Lebensabschnitt zu begleiten.

Weiterlesen

24. – 30.07. | Bildungsreise „Die Vernichtungslager im Schatten von Auschwitz“ – Aktion Reinhardt | Lublin (Polen)

Der Treibhaus e.V. Döbeln, die Brücke/Most-Stiftung und das Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V. Kassel organisieren die Bildungsreise „Die Vernichtungslager im Schatten von Auschwitz“ nach Polen, um sich dem weitgehend unbekannten Kapitel der sogenannten „Aktion Reinhardt“ zu widmen und unter fachkundiger Begleitung Möglichkeiten für die eigene Bildungs- und Erinnerungsarbeit zu erschließen.

Weiterlesen

25. – 29.05. | Deutschland, Polen, Tschechien. Politische Radreise zu Initiativen für ein solidarisches Europa | Görlitz, Liberec, deutsches und tschechisches Isergebirge

Auf der Radreise des riesa.efau im Dreiländereck Deutschland, Tschechien, Polen besuchen wir Initiativen, die bewusst oder unbewusst als Gegenentwurf zu einer von Ausgrenzung und Märkten bestimmten Gesellschaft verstanden werden können: Wie tragfähig sind solche Konzepte – auch unter neuen politischen Vorzeichen?

Weiterlesen

24.05. | Ukrainekrieg und Welternährung | Online

Gemeinsam mit den Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstagen (SEBIT) lädt die Evangelische Akademie Sachsen ein zu einer Online-Veranstaltung über die Auswirkungen des Ukrainekriegs auf Versorgungslagen auf den Weltagrarmärkten. Wie wirkt sich der Ukrainekrieg auf die globale Nahrungsmittelversorgung aus? Welche Gefahren bergen drastische Preisanstiege von Grundnahrungsmitteln? Wo muss sogar mit Hungersnöten gerechnet werden? Wer ist betroffen? Wie kann mehr Ernährungssicherheit erreicht werden?

Weiterlesen

Sozialministerium stellt eine Viertel Million Euro für Kleinprojekte mit Ukraine-Bezug bereit

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt stellt themenbezogen Mittel in Höhe von 250.000 Euro für Kleinprojekte auf Grundlage der Richtlinie »Weltoffenes Sachsen« (WOS) bereit, die sich mit den gesellschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges für die hier in Sachsen lebenden Menschen präventiv oder anlassbezogen auseinandersetzen und mit Ihrem Wirken die demokratische Kultur im Freistaat Sachsen stärken. Diese können fortlaufend beantragt und je Projekt mit bis zu 10.000 Euro unterstützt werden. Die Projekte sind bis zum 31. Dezember 2022 abzuschließen und müssen den Fördergegenständen sowie Förderzielen der Richtlinie Weltoffenes Sachsen entsprechen.

Weiterlesen

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung: Diskriminierungsschutz von Menschen mit Behinderung in Sachsen ausbaufähig (Pressemitteilung ADB Sachsen)

Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai, veröffentlicht das Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB Sachsen) seine Fallzahlen aus dem Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung/chronischer Erkrankung. In den vergangenen drei Jahren verzeichnete das ADB Sachsen einen starken Anstieg der Fallzahlen bei Diskriminierungen anhand von Behinderung/chronischer Erkrankung (Ableismus).

Weiterlesen

Nach Vorfall in Dresden: Diskriminierung vor und nach der Flucht – Schutz für Rom*nja aus der Ukraine

Geschätzte 400.000 Rom*nja lebten vor der Eskalation des Ukraine-Krieges im Land. Die Mehrheit ist vor den Angriffen des russischen Militärs geflohen, doch im Gegensatz zu anderen Geflüchteten werden sie während der Flucht diskriminiert. Auch wenn sie in Sachsen ankommen, setzt sich diese fort, wie ein Vorfall vom 08. April in Dresden zeigt. Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. fordert, genau wie der Bundesromaverband: Bewegungsfreiheit und Schutz für alle Rom*nja aus der Ukraine!

Weiterlesen

01.04.22 | Krieg (un-)wirklich nah – Emotionale Selbsthilfe und Soforthilfe in Krisen | Online

Angesichts der dramatischen Ausweitung des Russland-Ukraine-Krieges besteht in der Kinder- und Jugendhilfe aktuell ein erhöhter Bedarf nach Wissen und Kompetenzen im Umgang mit psychischen Krisen und Verunsicherungen. Das Seminar von AGJF Sachsen bietet fachliche Impulse für den Kopf und ermöglicht das Kennenlernen sowie praktische Erproben von emotionalen Erste-Hilfe-Maßnahmen zur Selbst- und Soforthilfe in Krisen. Die Teilnehmenden erhalten dabei Einblick in das lösungsfokussierte Arbeiten. Zudem kommen Inhalte aus der Traumapädagogik, vor allem mit dem Herzen und in ganz praktischen, hilfreichen Handlungen, zur Anwendung.

Weiterlesen

Spendenaufruf Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine

Nach wie vor leben noch tausende Überlebende der nationalsozialistischen Lager und Ghettos in der Ukraine und sind unmittelbar durch den russischen Angriffskrieg betroffen. Rund 30 Initiativen, Stiftungen, Erinnerungsorte und Gedenkstätten in Deutschland, die sich mit NS-Verbrechen beschäftigen, haben ein Hilfsnetzwerk für NS-Verfolgte in der Ukraine gegründet. Die sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus gehört auch dazu.

Weiterlesen