12.03. | Gespräch mit Herbert Lappe: „Als Jude in der DDR“ | Pirna

Herbert Lappe gibt in seinem Vortrag „Als Jude in der DDR“ Einblicke in seine Kindheit und Jugend und beschreibt sein Wirken in der DDR, um diese voranzubringen. Dabei betrachtet er ebenso deren Ende und die sogenannte Wendezeit. Auch auf die fehlende systematische Auseinandersetzung mit Antisemitismus und der Aufarbeitung der Shoah in der DDR wird Herbert Lappe eingehen und erzählen, was die Gruppe Begegnung mit dem Judentum, Vorläufer der heutigen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, dagegen unternahm.

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EFBI Policy Paper 2023-3: Torgau Nordwest – Probleme der Intervention in einem konfliktbelasteten Stadtteil

Im neuen EFBI Policy Paper analysieren der Humangeograph Dominik Intelmann und der Soziologe Andre Schmidt die Situation im Torgauer Stadtteil Nordwest, der als sogenannter „sozialer Brennpunkt“ gilt. Die Autoren fassen die Geschichte des Viertels zusammen und ordnet die verschiedenen Versuche der Intervention ein.

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27.01. | Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus | sachsenweit

Auch in diesem Jahr liefert die sLAG einen Überblick über die verschiedenen Veranstaltungen zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Sachsen.

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TolSax Update | November 2023

Im Editorial unseres #TolSax-Update November schreibt Raimund Grafe, Vorsitzender des Erich-Zeigner-Haus e.V., über demokratische Erinnerungskultur und den Zusammenhang von wehrhafter Demokratie und dem Kampf gegen den Antisemitismus. Wie jeden Monat ist auch der Rest des Newsletters gespickt mit Impulsen für ein aktiv gelebtes demokratisches Miteinander.

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15.11 | Soziale Arbeit mit Geflüchteten in Zeiten des migrationspolitischen Klimawandels | Dresden

In der dynamischen Gemengelage zwischen vielfältigen Restriktionen, oftmals mangelhaften Arbeitsbedingungen und ablehnender Haltung von großen Teilen der Bevölkerung und der Politik agiert Soziale Arbeit nicht selten als „gesellschaftlicher Feuerlöscher“. Die daraus entstehenden Mandatskonflikte erfordern immer wieder klare Positionen und die Bereitschaft, diese auch gegen Zugriffsversuche anderer Akteur:innen auf die eigene Arbeit zu verteidigen und zu behaupten. Der Fachtag soll Inputs zu aktuell relevanten Themen im Feld und Raum für Erfahrungsaustausch, Diskussion und Vernetzung bieten.

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09.12. | Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig | Leipzig

Der Rundgang beginnt mit einer Einführung in das Thema Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus, mit Fokus auf Leipzig und Umgebung. Es wird ein Überblick geboten über die Firmengeschichte und die NS-Verbrechen der HASAG, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter:innen sowie über den Umgang mit NS-Zwangsarbeit nach 1945. Nach einem kurzen Geländerundgang zu Spuren der HASAG gibt es noch Zeit für die Ausstellung und Gespräche.

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JUGEND erinnert

Das Programm Jugend erinnert international der Stiftung EVZ ermöglicht jungen Menschen die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte. Im Mittelpunkt stehen das transnationale Lernen an historischen Orten der NS-Verfolgung und -Vernichtung sowie Fragen von europäischen Erinnerungskultur(en). Gefördert werden Gedenkstätten, Bildungseinrichtungen und NGOs in Deutschland, Europa und Israel. In der Förderlinie [re]act finding memories stehen bi- und multilaterale Jugendbegegnungen für junge Menschen zwischen 14 und 35 Jahren und Fachaustausche für Multiplikator:innen im Fokus. Zielgruppe sind Schüler:innen, Studierende, Auszubildende, Young Professionals etc. zwischen 14 und 35
Jahren. Die Projektlaufzeit beträgt bis zu 9 Monate mit frühestem Beginn ab 15.01.2024. Die Projektlaufzeit endet spätestens am 30.11.2024. Die Fördersumme beträgt mindestens 20.000 EUR und maximal 50.000 EUR. Förderfähig sind Sach- und Personalkosten, die Projekte können Eigen- und Drittmittel einbringen. Antragsfrist: 17. September 2023.

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02.08. | Gedenken an die Opfer des Genozids an den Roma und Sinti | Leipzig

Der 2. August ist der europäische Gedenktag an den Genozid an den Roma und Sinti. In der Nacht des 02.08.1944 ermordeten die Nationalsozialisten die letzten 4200 in Auschwitz inhaftierten Roma und Sinti. Insgesamt wurden im zweiten Weltkrieg mehr als 500.000 unserer Menschen ermordet. Den Opfern dieses Genozids möchte Romano Sumnal, Roma-Verein Sachsen am 02. August in Leipzig bei einer Kranzniederlegung gemeinsam mit der Stadt Leipzig gedenken.

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miteinander füreinander – Podcast zur Widerstandsgeschichte der Rom*nja und Sint*ezze während des Nationalsozialismus – Eine Interviewreise

Mit Mut, Entschlossenheit und enormem Kraftaufwand widersetzten sich zahlreiche tschechoslowakische Rom*nja und Sint*ezze dem Nationalsozialismus. Als Partisan*innen organisierten sie sich in Widerstandsgruppen und kämpften gemeinsam gegen die NationalsozialistInnen. Auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik und der Slowakei bildete sich der Widerstand der Rom*nja-Partisan*innen vor allem in den Wäldern. Dieser Podcast soll Geschichten erzählen, Geschichten, die am Ende alle im Fokus auf den Widerstand zusammenlaufen, den die tschechoslowakischen Rom*nja Partisan*innen „Miteinander und Füreinander“ bestritten haben.

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21.-23.04. | Terezín/Theresienstadt. Gedenkstättenfahrt mit Jugendlichen – Was kann ich tun? | Terezín (CZ), Zittau

Ziel der Studienfahrt nach Terezín/Theresienstadt der Brücke|Most-Stiftung ist es, gemeinsam mit den Teilnehmer*innen Ideen zu entwickeln, wie ein Besuch in der Gedenkstätte Theresienstadt/Terezín für Jugendliche von Ihnen nachhaltig gestaltet werden kann.

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27.-30.04. | Leipziger Buchmesse | Leipzig

Zur Leipziger Buchmesse empfehlen wir euch einige Veranstaltungen aus dem Begleitprogramm. Eure Veranstaltung fehlt in der Übersicht? Schreibt eine Mail an redaktion@tolerantes-sachsen.de und wir pflegen den Termin in die Liste mit ein!

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03.05. | CHILD UP. Teilhabe von Kindern mit Migrationshintergrund am gesellschaftlichen und kulturellen Leben fördern / Hearing in Sachsen zum Ergebnis eines internationalen Forschungsprojektes | Dresden

Die Evangelische Akademie Sachsen lädt in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Dresden ein zur Veranstaltung „CHILD UP. Teilhabe von Kindern mit Migrationshintergrund am gesellschaftlichen und kulturellen Leben fördern / Hearing in Sachsen zum Ergebnis eines internationalen Forschungsprojektes“.

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04.05. | #4 Zeitzeugen erzählen: Theresienstadt | Online

Michaela Vidláková hat als Kind den Holocaust überlebt. Sie wurde 1936 in Prag in einer jüdischen Familie geboren, erlebte dort schon früh die Verfolgung durch die Nazis. 1942, kurz vor ihrem sechsten Geburtstag, wurde sie mit ihrer Familie ins Konzentrationslager nach Theresienstadt deportiert. Dort konnten sie und ihre Eltern nur mit viel Glück dem Tod entkommen. Heute empfindet sie es als Pflicht, von ihrem Schicksal zu berichten. Denn: „Die Toten können nicht erzählen, die Überlebenden schon.“ Eine Veranstaltung der Brücke|Most-Stiftung.

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11.05. | Seit ich weiß, dass Du lebst – Liebe und Widerstand in finstersten Zeiten | Pirna

Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen organisiert mit AKuBiZ e.V. eine Lesung und Gespräch mit der Autorin Nora Goldenbogen, die die Lebensgeschichte ihrer Eltern während des Nationalsozialismus erzählt.

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13.05. | Noch einmal möchte morgens ich erwachen… Bildungsfahrt mit dem Fahrrad von Pirna nach Porschendorf | Pirna

Die Fahrradwanderung orientiert sich an den Stationen der Broschüre „Noch einmal möchte morgens ich erwachen … Spurensuche von Pirna nach Porschendorf. Eine Wandertour“, die Ergebnis aus Workshops zur Lokalgeschichte mit Geflüchteten und Zugewanderten im Projekt Lebensspuren: meine.deine.unsere. ist. Eine Veranstaltung von Weiterdenken Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit der AG Asylsuchende und dem AKuBiZ e.V. aus Pirna.

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17.-21.05. | Solidarisches Europa – Radreise zu Initiativen im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien | Görlitz, Liberec, Isergebirge

Auf der Radreise im Dreiländereck besucht riesa.efau Kultur Forum Dresden Initiativen, die bewusst oder unbewusst als Gegenentwurf zu einer von Ausgrenzung und Märkten bestimmten Gesellschaft verstanden werden können: Wie tragfähig sind solche Konzepte – auch unter neuen politischen Vorzeichen? Wie resilient gegen antidemokratische Strömungen? In Kooperation mit der Hochschule Mittweida und dem Treibhaus e. V. Döbeln.

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12.06. | Anne-Frank-Fachtag | Leipzig

Am 12. Juni 2023 findet der Anne-Frank-Fachtag im Zentrum jüdischer Kultur, Ariowitsch-Haus statt. In Kooperation mit dem Landesamt für Schule und Bildung sowie der Anne-Frank-Shoah-Bibliothek ist es Ziel, Unterstützungsangebote am Beispiel der historischen Person Anne Frank und der Stillen Helden vorzustellen, die helfen können, eine Erinnerungskultur an sächsischen Schulen zu etablieren.

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29.03. | Von Europas Außengrenzen bis zum Dresdner Hauptbahnhof. Migrationspolitische Entwicklungen in 1,5 Jahren Ampelregierung | Dresden

Im Seminar „Von Europas Außengrenzen bis zum Dresdner Hauptbahnhof. Migrationspolitische Entwicklungen in 1,5 Jahren Ampelregierung“ des Kulturbüro Sachsen e.V. wird ein kritischer Blick zurückgeworfen und die Entwicklungen der letzten 1,5 Jahre analysiert.

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27.03. | NS-Vergleiche in der deutschen Debatte um den Krieg in der Ukraine | Online

Mit verschiedenen Gästen wirft VVN-BDA in der Online-Veranstaltung einen genaueren Blick auf die historischen Hintergründe der NS-Vergleiche und historischen Parallelisierungen und fragt nach ihren Funktionen. Warum ist es problematisch von Vernichtungskrieg zu sprechen? Findet in der Ukraine tatsächlich ein Genozid statt? Und welche (Geschichts-)Politik wird in Deutschland und Europa mit historischen Analogien bis hin zur Gleichsetzung gemacht?

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