15.07. | Mitarbeiter:in im Projekt „ZEIT/GESCHICHTEN Oberlausitz“ | Zittau

An der Hillerschen Villa ist im Bereich NETZWERKSTATT – Zeitgeschichte und Zivilgesellschaft ab 01. Oktober 2022 die Stelle eines/r Mitarbeiter:in im Projekt „ZEIT/GESCHICHTEN Oberlausitz“ für den Schwerpunkt jüdische Geschichte und Kultur
zu besetzen (28h/Woche, in Anlehnung an TV-L E9, vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel unbefristet, Dienstort: Zittau mit Homeoffice nach Absprache). Bewerbungsfrist: 15. Juli 2022.

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Essayband „Mein Europa der Freiheit“

Im Fokus des Essaywettbewerbes „Mein Europa der Freiheit – Moja Europa Wolności – Moje Europa Svobody“ stand das Jahr 1990 in allen drei Ländern: Was bewegte die Menschen von damals, welche Gründe hatten sie, um auf die Straße zu gehen und für ihre Rechte einzustehen? Wie sehen wir heute, dreißig Jahre später, auf die Ereignisse zurück? Welche Rolle spielten diese auf dem Weg zu dem gemeinsamen Europa, das wir heute leben? Zum Abschluss des Essaywettbewerbs wurde ein dreisprachiger Essayband (Deutsch, Polnisch und Tschechisch) herausgebracht, in dem die Gewinner:innen-Essays aller drei Länder veröffentlicht und in die jeweils anderen Sprachen übersetzt wurden.

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28.06.-30.06. | Buchenwald – Verfolgung und Terror gegen Minderheiten | Weimar

Lange Zeit standen nur politische Gefangene im Fokus der Aufarbeitung des KZ Buchenwald. Doch richtete sich der nationalsozialistische Terror auch gegen zahlreiche andere Opfergruppen, etwa Homosexuelle, Sinti und Roma. Das Herbert-Wehner-Bildungswerk möchte einen differenzierten Blick auf die Verfolgung von Minderheiten im NS werfen und auch die aktuelle Situation marginalisierter Gruppen in Europa diskutieren.

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24. – 30.07. | Bildungsreise „Die Vernichtungslager im Schatten von Auschwitz“ – Aktion Reinhardt | Lublin (Polen)

Der Treibhaus e.V. Döbeln, die Brücke/Most-Stiftung und das Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V. Kassel organisieren die Bildungsreise „Die Vernichtungslager im Schatten von Auschwitz“ nach Polen, um sich dem weitgehend unbekannten Kapitel der sogenannten „Aktion Reinhardt“ zu widmen und unter fachkundiger Begleitung Möglichkeiten für die eigene Bildungs- und Erinnerungsarbeit zu erschließen.

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11.-14.08. | Verunsichernde Orte – Verunsichernde Zeiten. Workshop für Menschen in der historischen Bildung | Dresden, Řehlovice und Ustí nad Labem

Jedes Jahr kommen neue Freiwillige in die Gedenkstätte Terezín/ Theresienstadt, um dort die pädagogische Arbeit zu begleiten und mitzugestalten. Die Erfahrungen vor Ort werfen bei den jungen Menschen viele Fragen dazu auf, wie wir erinnern können und sollen. Doch auch langjährig im Bereich der historischen Bildung Tätige müssen sich immer wieder neu positionieren. Neben den Berichten und Reflektionen der „alten“ Freiwilligen über ihre Erfahrungen dient das Seminar des riesa.efau Kultur Forum Dresden dazu, die neuen Freiwilligen gut bei den ersten Schritten im neuen Lebensabschnitt zu begleiten.

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25. – 29.05. | Deutschland, Polen, Tschechien. Politische Radreise zu Initiativen für ein solidarisches Europa | Görlitz, Liberec, deutsches und tschechisches Isergebirge

Auf der Radreise des riesa.efau im Dreiländereck Deutschland, Tschechien, Polen besuchen wir Initiativen, die bewusst oder unbewusst als Gegenentwurf zu einer von Ausgrenzung und Märkten bestimmten Gesellschaft verstanden werden können: Wie tragfähig sind solche Konzepte – auch unter neuen politischen Vorzeichen?

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24.05. | Ukrainekrieg und Welternährung | Online

Gemeinsam mit den Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstagen (SEBIT) lädt die Evangelische Akademie Sachsen ein zu einer Online-Veranstaltung über die Auswirkungen des Ukrainekriegs auf Versorgungslagen auf den Weltagrarmärkten. Wie wirkt sich der Ukrainekrieg auf die globale Nahrungsmittelversorgung aus? Welche Gefahren bergen drastische Preisanstiege von Grundnahrungsmitteln? Wo muss sogar mit Hungersnöten gerechnet werden? Wer ist betroffen? Wie kann mehr Ernährungssicherheit erreicht werden?

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Sozialministerium stellt eine Viertel Million Euro für Kleinprojekte mit Ukraine-Bezug bereit

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt stellt themenbezogen Mittel in Höhe von 250.000 Euro für Kleinprojekte auf Grundlage der Richtlinie »Weltoffenes Sachsen« (WOS) bereit, die sich mit den gesellschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges für die hier in Sachsen lebenden Menschen präventiv oder anlassbezogen auseinandersetzen und mit Ihrem Wirken die demokratische Kultur im Freistaat Sachsen stärken. Diese können fortlaufend beantragt und je Projekt mit bis zu 10.000 Euro unterstützt werden. Die Projekte sind bis zum 31. Dezember 2022 abzuschließen und müssen den Fördergegenständen sowie Förderzielen der Richtlinie Weltoffenes Sachsen entsprechen.

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Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung: Diskriminierungsschutz von Menschen mit Behinderung in Sachsen ausbaufähig (Pressemitteilung ADB Sachsen)

Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai, veröffentlicht das Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB Sachsen) seine Fallzahlen aus dem Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung/chronischer Erkrankung. In den vergangenen drei Jahren verzeichnete das ADB Sachsen einen starken Anstieg der Fallzahlen bei Diskriminierungen anhand von Behinderung/chronischer Erkrankung (Ableismus).

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Nach Vorfall in Dresden: Diskriminierung vor und nach der Flucht – Schutz für Rom*nja aus der Ukraine

Geschätzte 400.000 Rom*nja lebten vor der Eskalation des Ukraine-Krieges im Land. Die Mehrheit ist vor den Angriffen des russischen Militärs geflohen, doch im Gegensatz zu anderen Geflüchteten werden sie während der Flucht diskriminiert. Auch wenn sie in Sachsen ankommen, setzt sich diese fort, wie ein Vorfall vom 08. April in Dresden zeigt. Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. fordert, genau wie der Bundesromaverband: Bewegungsfreiheit und Schutz für alle Rom*nja aus der Ukraine!

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01.04.22 | Krieg (un-)wirklich nah – Emotionale Selbsthilfe und Soforthilfe in Krisen | Online

Angesichts der dramatischen Ausweitung des Russland-Ukraine-Krieges besteht in der Kinder- und Jugendhilfe aktuell ein erhöhter Bedarf nach Wissen und Kompetenzen im Umgang mit psychischen Krisen und Verunsicherungen. Das Seminar von AGJF Sachsen bietet fachliche Impulse für den Kopf und ermöglicht das Kennenlernen sowie praktische Erproben von emotionalen Erste-Hilfe-Maßnahmen zur Selbst- und Soforthilfe in Krisen. Die Teilnehmenden erhalten dabei Einblick in das lösungsfokussierte Arbeiten. Zudem kommen Inhalte aus der Traumapädagogik, vor allem mit dem Herzen und in ganz praktischen, hilfreichen Handlungen, zur Anwendung.

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Spendenaufruf Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine

Nach wie vor leben noch tausende Überlebende der nationalsozialistischen Lager und Ghettos in der Ukraine und sind unmittelbar durch den russischen Angriffskrieg betroffen. Rund 30 Initiativen, Stiftungen, Erinnerungsorte und Gedenkstätten in Deutschland, die sich mit NS-Verbrechen beschäftigen, haben ein Hilfsnetzwerk für NS-Verfolgte in der Ukraine gegründet. Die sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus gehört auch dazu.

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Analyse: Rechtsextreme und Verschwörungsideologen nutzen den Krieg in der Ukraine für sich

Das neue Analyse-Papier des Monitoring-Projektes de:hate der Amadeu Antonio Stiftung zeigt, welche Gefahr von den Narrativen ausgeht, die rechts-alternative Szenen im Zuge des Kriegs der russischen Regierung unter Wladimir Putin gegen die Ukraine gerade online verbreiten. Die Analyse wird ergänzt um Handlungsempfehlungen aus dem Projekt “debunk – Verschwörungs-theoretischem Antisemitismus entgegentreten”.

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PM Bündnis ‚Feminist Asylum‘ fordert Anerkennung besonderer Fluchtgründe von Frauen und LGBTIQA+ Personen

Von den Herkunftsländern, über die Fluchtwege bis zur Ankunft in den Aufnahmestaaten sind Frauen, Mädchen und LGBTIQA+ Personen* besonders gefährdet. Das Bündnis ‚Feminist Asylum‘ hat deshalb eine europaweite Petition gestartet. Das Ziel: die Istanbul-Konvention konsequent umsetzen und Frauen, Mädchen und LGBTQA+ Personen auf der Flucht konsequent schützen!

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27.01.22 | „Ihr Kampf – Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert“ – Lesung mit Robert Claus | Online

Das Junge Netzwerk Freiberg und Weiterdenken e.V. präsentieren eine Lesung von Robert Claus. In seinem neuen Buch „Ihr Kampf“ beschreibt Robert Claus die gefährliche Entwicklung in der extrem rechten Szene, gezielt eigene Strukturen im Kampfsport aufzubauen und diskutiert, welche Gegenstrategien aus Zivilgesellschaft, Sport und Politik möglich und notwendig sind.

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