LAG Queeres Netzwerk Sachsen stellt erste Studie zu Gewalterfahrungen von LSBTTIQ* in Sachsen vor

In Sachsen ist Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, trans- und intergeschlechtliche Personen sowie queere Menschen (LSBTTIQ*) weiter verbreitet, als bisher offiziell bekannt. Zu diesem Schluss kommt die erste Dunkelfeldstudie zu den Gewalterfahrungen von LSBTTIQ* im Freistaat, die am 11. Juni 2019 von der LAG Queeres Netzwerk Sachsen in Dresden vorgestellt wurde.

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Roter Stern Leipzig kritisiert Urteile des sächsischen Sportgerichts

Während der Partie SV Naunhof gegen Roter Stern Leipzig im Dezember vergangenen Jahres kam es zu homophoben, sexistischen und rassistischen Beleidigungen durch Naunhofer Spieler. Da der Schiedsrichter diese nicht im Spielbogen notieren wollte, zeigte Roter Stern die diskriminierenden Schmähungen im Nachgang beim Sächsischen Fußballverband (SFV) an. In den nun vorliegenden rechtskräftigen Urteilen wird der diskriminierende Charakter der Provokationen nicht anerkannt und teilweise relativiert. Roter Stern Leipzig hat diesbezüglich um Neubewertung der Urteile beim Verband gebeten.

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Unsere Einschätzung zu den Ergebnisse des Vielfaltsbarometers 2019 der Robert Bosch Stiftung

Die LAG Queeres Netzwerk Sachsen hat sich den Vielfaltsreport 2019 der Robert Bosch Stiftung ganz genau angeschaut. Ihr Fazit: Nur durch kontinuierliche Aufklärung, Sensibilisierung, Beratung, Bildung und politische Interessenvertretung lässt sich langfristig die Lebenssituation von LSBTTIQ* in Sachsen verbessern.

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Amadeu Antonio Preis

Noch bis zum 3. Juni 2019 können sich Künstler_innen(gruppen) für den „Amadeu Antonio Preis“ der Amadeu Antonio Stiftung und der Stadt Eberswalde bewerben, die sich in ihren Projekten mit Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung auseinandersetzen sowie für Menschenrechte und Diversität eintreten. Der Preis erinnert an Amadeu Antonio Kiowa, seinen gewaltsamen Tod und an die vielen weiteren Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland.

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Orientierungshilfe für Geflüchtete zu „Gleichberechtigung von Menschen verschiedenen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“

Die Orientierungshilfe beschreibt in insgesamt 13 Sprachen kurz und knapp die rechtliche Situation von Frauen und Männern bzw. von Menschen verschiedener sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität in Deutschland.

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Umfrage zu Gewalterfahrungen von LSBTTIQ* in Sachsen startet im Januar

Die LAG Queeres Netzwerk Sachsen führt in Kooperation mit der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida die erste wissenschaftliche Studie zu vorurteilsbezogener Gewalt bzw. Hasskriminalität gegen LSBTTIQ* – Menschen in Sachsen und deren polizeilicher Erfassung im Bundesland Sachsen durch. Mit den Ergebnissen soll eine wissenschaftliche Diskussionsgrundlage über Hasskriminalität, geeignete Hilfen und einen angemessenen Opferschutz in Sachsen geschaffen werden.

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