Neu im TolSax | Amnesty International Bezirk Sachsen

Neues Jahr, neues Mitglied: Wir begrüßen ganz herzlich die Bezirksgruppe Sachsen von Amnesty International im TolSax! Der Amnesty-Bezirk Sachsen und seine lokalen Gruppen setzen sich dafür ein, das Wissen über unteilbare Menschenrechte in der Bevölkerung zu erhöhen und menschenrechtsfeindliche Einstellungen im Freistaat zu bekämpfen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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Die stille Mehrheit wird laut

In immer mehr sächsischen Regionen melden sich Bürger_innen mit Offenen Briefen und Petitionen zu Wort, in denen sie für ein solidarisches Miteinander in der Pandemie plädieren und sich von den zunehmend eskalierenden „Spaziergängen“ von selbst erklärten Gegner_innen der Corona-Schutzmaßnahmen abgrenzen.

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30.01. | Mitarbeiter*in im Projekt „Konzipierung eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex“ | Dresden, Chemnitz

Mit dem Projekt zur „Konzipierung eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex“ wird die Umsetzung eines solchen Zentrums vorbereitet. Dafür wird eine Konzept- und Machbarkeitsstudie durchgeführt. Das Projekt versteht sich als Netzwerkprojekt, das die Kompetenzen, Perspektiven und Expertisen verschiedener Akteur*innen, Initiativen und Organisationen u.a. durch themenspezifische Fachforen bündelt und einbezieht. Für das Projekt sucht die RAA Sachsen zum 1. März 2022 eine*n Referent*in (30h/Woche, angelehnt an TV-L E11, Dienstort: Dresden, sowie partiell in Chemnitz mit Möglichkeit zum Homeoffice). Marginalisierte Perspektiven/eigene Diskriminierungserfahrungen stellen bei der Arbeit in diesem Projekt eine Ressource dar. Die RAA Sachsen ermutigt deshalb insbesondere Migrant*innen, People of Color, Juden und Jüdinnen, Rom*nja und Sinte*zza sowie Schwarze Menschen und Muslim*innen zu einer Bewerbung. Bewerbungsfrist: 30. Januar 2022 (anonymisiertes Verfahren beachten!).

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Studio KFS.Gespräch: Ohne Obdach

Man sieht sie nicht auf den ersten Blick: Menschen, die ohne Wohnung leben, durch soziale Netze fallen und am Ende auf sich allein gestellt sind. Corona hat ihren Alltag dramatisch verschlechtert, Platzverweise und Bußgelder gehören zur Tagesordnung. In der neuen Folge der Podcastreihe Studio KFS.Gespräch spricht das Kommunalpolitische Forum Sachsen mit Pia Jänich vom AJZ Chemnitz und Sascha Smandzik von der Wohnungsnotfallhilfe der Stadtmission Chemnitz e.V. über die Möglichkeiten als auch Grenzen der Sozialarbeit und was Kommunen tun können.

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„Viele Beobachterinnen und Beobachter wollen nicht wahrhaben, dass wir es hier mit Personen zu tun haben, die unsere Demokratie gefährden“

Im Interview für „Uni aktuell“ spricht Protestforscher Dr. Piotr Kocyba über zentrale Ergebnisse, Gemeinsamkeiten zwischen Pegida und den sogenannten „Corona-Spaziergängen“ und warum sich Gesellschaft und Politik so schwer mit ihnen tun.

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nächstmöglich | Mitarbeiter*innen Fortbildung/Beratung mit Arbeitsschwerpunkt Internationale Jugendarbeit | LK Bautzen, LK Mittelsachsen

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e. V. sucht umgehend Mitarbeiter*innen im Bereich Fortbildung/Beratung mit Arbeitsschwerpunkt Internationale Jugendarbeit (IJA) (30h/Woche, Vergütung in Anlehnung an TV-L EG 9, befristet, Arbeitsort: Döbeln oder Neukirch/Lausitz) Bewerbungsschluss: Keine Angaben

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29.09. – 07.11. | Ausstellung „Offener Prozess – NSU- Aufarbeitung in Sachsen“ | Chemnitz

In Chemnitz widmet sich die Ausstellung „Offener Prozess“ in der Neuen Sächsischen Galerie dem Thema. Sie nimmt dabei die Ost-Deutsche Realität, insbesondere in Sachsen, zum Ausgangspunkt, um eine Geschichte des NSU-Komplexes zu erzählen, die von den Migrationsgeschichten und den Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen ausgeht. Mit dem Ansatz eines “lebendigen Erinnerns” rückt sie marginalisierte Perspektiven in den Mittelpunkt. Darüber hinaus nimmt sie strukturellen und institutionellen Rassismus ins Visier.

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8.-16.11. | Reflexionswerkstatt Jugendarbeit mit “Rechts” | Dresden, Bautzen, Chemnitz, Leipzig

Das Forschungsvorhaben des Modellprojektes ReMoDe, umgesetzt gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Institut SOFUB, richtet seinen Fokus auf die fachlichen Expertisen und das Spannungsfeld in der Arbeit mit „rechten“ Adressat*innen, mit dem Ziel Ableitungen und gelingende Handlungsräume, Ansätze und Rahmenbedingungen für heutige Praxis zu finden. Eine erste Forschungsphase der Evaluation, Bewertung und Reflexion widmet sich den Erfahrungen in den 90er Jahren und AgAG. Die Ergebnisse aus qualitativen Interviews und Literaturrecherchen liegen vor. In den Werkstätten werden zu 4 inhaltlichen Schwerpunkten, zentrale Erkenntnisse vorgestellt, um sie mit heute aktiven Praktiker*innen zu reflektieren und Ableitungen zu diskutieren.

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07.12. | Lesung aus „Die Erfindung des muslimischen Anderen“ | Online

Der Essayband »Die Erfindung des muslimischen Anderen« von Anna Sabel und Özcan Karadeniz erklärt nicht wie ›Muslim*innen wirklich sind‹, sondern wirft den Blick zurück auf jene, die diese Bilder produzieren und weitertragen. Der AGJF e.V. freut sich, dass Anna Sabel und Mitautor Mehmet Arbag vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften, mit anschließender Diskussion im AJZ Chemnitz aus dem rassismuskritischen Band vorlesen.

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Jetzt spenden für Video-Interviewreihe „Rassismuskritik bilden“

Der ASA-FF aus Chemnitz möchte mit einer Video-Interviewreihe einen Dialog über rassismuskritische Bildungsarbeit im entwicklungspolitischen Kontext eröffnen. Dabei setzen die Engagiertem den Fokus auf Herausforderungen der Aufarbeitung von kolonialrassistischen Strukturen. Dafür brauchen sie jetzt eure Unterstützung. Supportet das Projekt durch eine Spende!

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18.09. und/oder 19.09. | Critical Walk: Spurensuche – Das ehemalige Fritz-Heckert-Gebiet und der NSU-Komplex | Chemnitz

Der ca. 90-minütige Stadtteilspaziergang widmet sich der architektonischen, sozialen und politischen Geschichte des Fritz-Heckert-Gebietes. Gemeinsam mit dem Stadtteilmagazin „FRITZ“ ist er das Ergebnis eines Forschungsprozesses mit dem Ziel, urbane, erinnerungskulturelle Interventionen zu schaffen und einen Beitrag zur Aufarbeitung des NSU-Komplexes und zum lebendigen Erinnern an die Opfer zu leisten.

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14.09. | Was heißt NSU-Aufarbeitung und warum ist sie notwendig? – Eine Einführung | Chemnitz

Ausgehend von der Frage „War da der NSU?“ beleuchtet das Projektteam „Offener Prozess“ in diesem Vortrag die Strukturen und Bedingungen, die den NSU möglich gemacht haben. Zu fragen ist: Welche Schlussfolgerungen haben Verwaltung, Politik und Gesellschaft gezogen? Was kann getan werden angesichts der neuerlichen rechten Anschläge von Hanau, Halle und Istha? Was braucht es, um rechtsterroristische Gewalt zu überwinden? Was kann die Stadtgesellschaft von Chemnitz dazu beitragen?

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Prozessbericht: Urteil wegen Angriffs auf das „Schalom“ in Chemnitz im August 2018

Am 8. September 2021 verhandelte das Amtsgericht Chemnitz gegen Kevin A. wegen des Angriffs auf das jüdische Restaurant „Schalom“ am 27. August 2018 durch eine Gruppe Neonazis. Nachdem am 26. August 2018 Daniel H. erstochen wurde, kam es zu Aufmärschen mit tausenden Neonazis, Hooligans und Rassist*innen und zu zahlreichen Angriffen in Chemnitz. Drei Jahre später wurde nun einer der Täter zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch verurteilt.

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Ausstellung: Offener Prozess

Die Ausstellung Offener Prozess widmet sich dem NSU-Komplex. Sie nimmt dabei die Ost-Deutsche Realität, insbesondere in Sachsen, zum Ausgangspunkt, um eine Geschichte des NSU-Komplexes zu erzählen, die von den Migrationsgeschichten und den Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen ausgeht. Sie wird 2021 in Jena und Chemnitz sowie in Brüssel und – in Teilausschnitten – an dreizehn Theaterstandorten zu sehen sein. In den folgenden Jahren sind weitere Stationen in Städten geplant. Ab 2025 wird sie als Dauerausstellung in Chemnitz im Rahmen der Kulturhauptstadt zu sehen sein.

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06.-08.08. | 6. antifaschistischer Jugendkongress | Chemnitz

Kommt zum 6. antifaschistischen Jugendkongress in AJZ in Chemnitz, um zu unterstützen, voneinander und miteinander zu lernen, ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam eine tolle Zeit zu haben. Der Kongress ist sowohl interessant für Menschen, die politisch aktiv werden wollen, als auch offen für diejenigen, die schon länger dabei sind. Aufgrund der Corona-Situation sollen einige der Workshops parallel online stattfinden.

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07.-10.10. | Bildungsreise: Von Ústí und Prag lernen?! | Ústí und Prag

Das Programm neue unentd_ckte narrative lädt Chemnitzer, Zwickauer Akteur:innen aus Südwestsachsen ein, in die Tschechische Republik zu reisen, wo die zentralen Narrative für Rechtspopulismus in Tschechien untersucht werden sollen. Dafür werden die Chemnitzer Partnerstadt Ústí nad Labem und die Hauptstadt Prag besucht, um Neues zu entdecken und auch den Blick auf uns selbst neu zu fokussieren.

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