Prozessbericht: Urteil wegen Angriffs auf das „Schalom“ in Chemnitz im August 2018

Am 8. September 2021 verhandelte das Amtsgericht Chemnitz gegen Kevin A. wegen des Angriffs auf das jüdische Restaurant „Schalom“ am 27. August 2018 durch eine Gruppe Neonazis. Nachdem am 26. August 2018 Daniel H. erstochen wurde, kam es zu Aufmärschen mit tausenden Neonazis, Hooligans und Rassist*innen und zu zahlreichen Angriffen in Chemnitz. Drei Jahre später wurde nun einer der Täter zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch verurteilt.

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15.09. | Honorarkraft zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit | Chemnitz

Das Netzwerk für Kultur- und Jugendarbeit sucht für die Fach- und Koordinierungsstelle der
Partnerschaft für Demokratie Chemnitz für den Zeitraum vom 1. September bis 31.12.2021 eine
Honorarkraft zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit (5h/Woche, befristet bis 31. Dezember 2021). Aussagekräftige Angebote bitte per E-Mail (eine PDF-Datei, max. 10 MB) an: bewerbungen@nkjc.de Bewerbungsfrist: 15. September 2021.

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15.09. | Projektleiter:in zur Etablierung eines Knotenpunktes für Stiftungen und zivilgesellschaftliche Akteur:innen | Chemnitz

Im Rahmen der Förderinitiative „Rückenwind“ zur Stärkung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland und zur Etablierung eines Angebotes zur Vernetzung von Stiftungen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen im Raum Chemnitz sucht der Dachverband Netzwerk für Kultur- und Jugendarbeit e.V. zum 01. Oktober 2021 eine:n Projektleiter:in zur Etablierung eines Knotenpunktes für Stiftungen und zivilgesellschaftliche Akteur:innen in Teilzeit (20h/Woche, Gehalt in Anlehnung an TVöD, zunächst befristet für 30 Monate, Dienstort: Geschäftsstelle Chemnitz oder nach Absprache). Bewerbungsfrist: 15. September 2021.

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nächstmöglich | Mitarbeiter*in Qualifizierung und Distanzierungsberatung | Chemnitz

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V. sucht zum sofortigen Einstieg Mitarbeitende für den Arbeitsbereich Qualifizierung und Distanzierungsberatung zum Einsatz im mehrköpfigen Projektteam (Vollzeit, Gehalt in Anlehnung an TV-L E12 bei Vorlage der entspr. Zugangsvoraussetzungen, im Rahmen der Projektbewilligung befristet, kontinuierliche Weiterbeschäftigung angestrebt, Dienstort: Chemnitz). Bewerbungsunterlagen bitte umgehend per Mail an info@agjf-sachsen.de oder schriftlich an AGJF Sachsen e.V., z.Hd. Geschäftsleitung, Neefestraße 82, 09119 Chemnitz. Bewerbungsfrist: keine Angaben.

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Ausstellung: Offener Prozess

Die Ausstellung Offener Prozess widmet sich dem NSU-Komplex. Sie nimmt dabei die Ost-Deutsche Realität, insbesondere in Sachsen, zum Ausgangspunkt, um eine Geschichte des NSU-Komplexes zu erzählen, die von den Migrationsgeschichten und den Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen ausgeht. Sie wird 2021 in Jena und Chemnitz sowie in Brüssel und – in Teilausschnitten – an dreizehn Theaterstandorten zu sehen sein. In den folgenden Jahren sind weitere Stationen in Städten geplant. Ab 2025 wird sie als Dauerausstellung in Chemnitz im Rahmen der Kulturhauptstadt zu sehen sein.

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14.09. | Was heißt NSU-Aufarbeitung und warum ist sie notwendig? – Eine Einführung | Chemnitz

Ausgehend von der Frage „War da der NSU?“ beleuchtet das Projektteam „Offener Prozess“ in diesem Vortrag die Strukturen und Bedingungen, die den NSU möglich gemacht haben. Zu fragen ist: Welche Schlussfolgerungen haben Verwaltung, Politik und Gesellschaft gezogen? Was kann getan werden angesichts der neuerlichen rechten Anschläge von Hanau, Halle und Istha? Was braucht es, um rechtsterroristische Gewalt zu überwinden? Was kann die Stadtgesellschaft von Chemnitz dazu beitragen?

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18.09. und/oder 19.09. | Critical Walk: Spurensuche – Das ehemalige Fritz-Heckert-Gebiet und der NSU-Komplex | Chemnitz

Der ca. 90-minütige Stadtteilspaziergang widmet sich der architektonischen, sozialen und politischen Geschichte des Fritz-Heckert-Gebietes. Gemeinsam mit dem Stadtteilmagazin „FRITZ“ ist er das Ergebnis eines Forschungsprozesses mit dem Ziel, urbane, erinnerungskulturelle Interventionen zu schaffen und einen Beitrag zur Aufarbeitung des NSU-Komplexes und zum lebendigen Erinnern an die Opfer zu leisten.

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07.-10.10. | Bildungsreise: Von Ústí und Prag lernen?! | Ústí und Prag

Das Programm neue unentd_ckte narrative lädt Chemnitzer, Zwickauer Akteur:innen aus Südwestsachsen ein, in die Tschechische Republik zu reisen, wo die zentralen Narrative für Rechtspopulismus in Tschechien untersucht werden sollen. Dafür werden die Chemnitzer Partnerstadt Ústí nad Labem und die Hauptstadt Prag besucht, um Neues zu entdecken und auch den Blick auf uns selbst neu zu fokussieren.

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Queere Jugend in Sachsen – TransAktion – Infoaustausch zur Transidentität / Episode 1: ”Vorher”

Die erste Episode von „Queere Jugend in Sachsen“ ist online. Dort sprechen Henry und Noah über ihre Transidentität. Das Projekt entstand 2020 im Corona-Lockdown. Ziel war es, queere Jugendliche zu empowern und sie mit eigener Stimme kreativ zu Wort kommen zu lassen. Die Videos werden in Sachsen u.a. im Rahmen der Sensibilisierungsarbeit für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt.

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25.05. | Jugendkulturen in der DDR und Jugendpolitik der SED-Diktatur | Online

Die Leipziger Fotografin Christiane Eisler und die Politikwissenschaftlerin Dr. Steffi Lehmann richten den Blick auf jugendliche Subkulturen in der DDR im Allgemeinen und thematisieren die Jugendpolitik der SED-Diktatur. Christiane Eisler begleitete die Jugendszenen der DDR vor allem in den 1980er Jahren fotografisch und durfte als eine der wenigen in einem Jugendwerkhof fotografieren.Dr. Steffi Lehmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V. in Chemnitz, legte 2018 eine umfassende Studie über die Jugendpolitik der SED-Diktatur vor.

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31.05. | Verschleppte Strafverfolgung und ihre Folgen am Beispiel der rassistischen Mobilisierungen in Chemnitz 2018 | Online

Zweieinhalb Jahre nach den rassistischen Mobilisierungen in Chemnitz im August und September 2018 zieht der VBRG in seiner Open Lecture Series eine Zwischenbilanz mit Betroffenen, der Nebenklagevertreterin Dr. Kati Lang und dem Journalisten Martin Steinhagen.

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22.06. | JUDENTUM UND JÜDISCHES LEBEN. Zwischen Selbstbewusstsein und Antisemitismus | Chemnitz

Nicht sehr viele Menschen sind eingehend im Bilde darüber, was Judentum und jüdisches Leben geprägt hat und bis heute ausmacht.Dieses Seminar gibt Ihnen Grundlagenwissen an die Hand, das die Beschäftigung und Begegnung mit diesem nicht wegzudenkenden Teil unserer Gesellschaft und den betroffenen Menschen unterstützt.

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06.-08.08. | 6. antifaschistischer Jugendkongress | Chemnitz

Kommt zum 6. antifaschistischen Jugendkongress in AJZ in Chemnitz, um zu unterstützen, voneinander und miteinander zu lernen, ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam eine tolle Zeit zu haben. Der Kongress ist sowohl interessant für Menschen, die politisch aktiv werden wollen, als auch offen für diejenigen, die schon länger dabei sind. Aufgrund der Corona-Situation sollen einige der Workshops parallel online stattfinden.

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15. – 28.03.21 | Internationale Wochen gegen Rassismus | Sachsen und Europa

Die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus finden vom 15. – 28. März 2021 statt. Das vorgeschlagene Motto heißt: „Solidarität. Grenzenlos.“ In diesem Beitrag findet Ihr verschiedene Auszüge und die vollständigen Programme der Veranstaltungen im Rahmen der #IWgR – in Sachsen und länderübergreifend.

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Unterstützung für Betroffene rassistischer Polizeigewalt in Chemnitz

Helft mit bei der finanziellen Unterstützung von Betroffenen rassistisch motivierter Polizeigewalt in Chemnitz! Am 31.01.2021 wurden Polizeibeamte aufgrund einer Ruhestörung zur Wohnung der kenianischen Familie gerufen, die gerade einen Geburtstag feierte. Die Betroffenen berichten von unverhältnismäßiger und folgenreicher Gewaltanwendung und rassistischen Äußerungen. Neben den seelischen Verletzungen hat die Familie mit den Folgen der physischen Verletzungen zu kämpfen: Frau N. ist Köchin, betreibt einen mobilen Imbiss und bietet Catering für Veranstaltungen an. Eine Ausübung Ihres Berufes ist durch die Verletzung am Handgelenk in absehbarer Zeit nicht möglich, wodurch die Einnahmen für den Lebensunterhalt fehlen. Hilfen von Behörden und auch der Opferfond von SUPPORT / RAA Sachsen e.V. können die Kosten nur zum Teil decken, so dass wir Euch um finanzielle Unterstützung für die Familie bitten. Dies ist eine wunderbare Möglichkeit, der Familie zu zeigen, dass diese nicht allein sind und viele hinter ihnen stehen!

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Prozesstagebuch „Revolution Chemnitz“ – Über die juristische Aufarbeitung rechter Gewalt im Spätsommer 2018 in Chemnitz

Am 30. September 2019 startete vor dem Oberlandesgericht Dresden der Prozess gegen eine neonazistische Gruppierung, die in der Anklage des Generalbundesanwalts „Revolution Chemnitz“ genannt wird – benannt nach einem Chat, in dem sich die Angeklagten gemeinsam organisiert haben sollen. Den acht Angeklagten wird die Bildung einer terroristischen Vereinigung nach StGB § 129a vorgeworfen, einem Teil von ihnen darüberhinaus schwerer Landfriedensbruch. Mehrere Angeklagte sollen an einem rassistischen Angriff am 14. September 2018 auf der Schloßteichinsel in Chemnitz im Nachgang an eine Demonstration von „Pro Chemnitz“ beteiligt gewesen sein. Ziel des Blogs Prozesstagebuch „Revolution Chemnitz“ ist kontinuierlich über das Prozessgeschehen zu berichten, die Entstehungsbedingungen rechtsterroristischer Strukturen aufzuhellen und die Grundlage für weitergehende Einschätzungen zu liefern.

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10.11.20 | Woher kommt die Kohle? Finanzierungsmöglichkeiten von Geschichtsarbeit | Online

Um gute und innovative Ideen in der politisch-historischen (Bildungs-)Arbeit umsetzen zu können, braucht es eine Finanzierung. Welche Möglichkeiten es gibt und was es zu beachten gilt, ist Thema des Workshops mit dem Netzwerk Selbsthilfe e. V.

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Verunsicherung bei Vereinen und sozialen Organisationen

In der kommenden Woche soll der Regierungsentwurf für den sächsischen Doppelhaushalt 2021/22 vorgelegt werden. Vereine und soziale Organisationen sind hinsichtlich möglicher Kürzungen und einer vorläufigen Haushaltsführung verunsichert.

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Über 100 Organisationen fordern Staatsregierung zu weitsichtiger Finanzpolitik auf

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über die zukünftige Finanzpolitik des Freistaates appellieren über 100 sächsische Organisationen an die Staatsregierung, den kommenden Doppelhaushalt nicht zu Lasten von sozialen, kulturellen und demokratiefördernden Strukturen aufzustellen. Zudem dürfen wichtige Investitionen nicht ausgesetzt werden.

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