Solidarität zeigen – für Gerechtigkeit streiten!

Am 01. September 2018 griff in Chemnitz eine Gruppe aus bundesweit angereisten Neonazis Gegendemonstrant*innen an. Nun wurden die Anklagen gegen die Täter endlich erhoben. Sollte der Prozess scheitern, müssen die Betroffenen erhebliche Kosten selbst tragen. Es bedarf großer bundesweiter Solidarität mit den Betroffenen die vor Gericht um Gerechtigkeit streiten. Dein Betrag hilft!

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nächstmöglich | Bildungsreferentin*in mit Schwerpunkt Fortbildung, Qualifizierung und Beratung | Chemnitz

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e. V. sucht zum Einstieg per 01.07.2022 eine*n Mitarbeiter*in in Vollzeit zur Vervollständigung des mehrköpfigen Fortbildungsteams mit Schwerpunkt Fortbildung, Qualifizierung und Beratung (40h/Woche, Vergütung in Anlehnung an TV-L E10 bei Vorlage der entspr. Zulassungsvoraussetzungen, unbefristet, Arbeitsort: Chemnitz). Bewerbungsfrist: keine Angaben.

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17.05. | Rainbow-Flash | Chemnitz und Leipzig

Nach zwei Corona-Jahren möchte der LSVD Sachsen in diesem Jahr zum IDAHOBIT (Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie) wieder mit einer Mitmach-Aktion vor Ort sichtbar werden. Mit möglichst vielen Menschen soll mit farbigem Kartonpapier eine große Regenbogenfahne dargestellt und so ein sichtbares und nachhaltiges Zeichen gegen Diskriminierung und für Respekt und Akzeptanz gesendet werden! Die Aktion findet statt in Chemnitz und Leipzig. Auch in Pirna, Dresden und anderen Städten sind Veranstaltungen geplant.

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Neu im TolSax | Comparti (AGIUA Chemnitz)

Das Projekt Comparti hat zum Ziel, Menschen aus Einwandererfamilien ab 6 Jahren zu selbstbestimmter politischer und gesellschaftlicher Teilhabe zu befähigen. Zentral ist dabei die Unterstützung, ihre eigenen Interessen zu formulieren und zu vertreten. Dazu werden gemeinsam Bildungsveranstaltungen zu den Themen Politik, Kultur, Gesellschaft und Interessensvertretungen organisiert. Für die Mitgestaltung der Gesellschaft unterstützen wir Menschen aus Einwandererfamilien dabei, sich in Organisationen aktiv einzubringen oder selbst Initiativen zu gründen. Wir möchten ihr politisches und bürgerschaftliches Engagement stärken. Zu politisch und gesellschaftlich engagierten Organisationen werden enge Netzwerke und Kooperationen aufgebaut, um gemeinsame Bildungsveranstaltungen anzubieten sowie die Organisationen für Menschen aus Einwandererfamilien zu öffnen.

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11.05. | Lesung/Podium: „Ihr Kampf“ | Chemnitz

Im Rahmen der Veranstaltung des Racoon Crew e.V. mit Autor Robert Claus u.a. im Weltecho Chemnitz wird zunächst ein Überblick über Neonazi-Strukturen im Kampfsportbereich, ihre derzeitige Entwicklung und ihr Hineinwirken in die Gesellschaft jenseits des eigenen Milieus gegeben werden. Eine zentrale Rolle wird dabei u. a. die Frage spielen, welche Bedeutung Sachsen und insbesondere Chemnitz in diesem Gefüge zukommt.

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Rückblick auf das 17. Landestreffen des Netzwerks Tolerantes Sachsen am 11. Juni 2022 in Chemnitz

Nach zwei Jahren Pandemie – und reinen digitalen Veranstaltungen – konnten sich am 11. Juni 2022 Engagierte für Demokratie und gegen Rassismus endlich mal wieder persönlich austauschen: Beim mittlerweile 17. Landestreffen des Netzwerks Tolerantes Sachsen im Chemnitzer Weltecho.

Ob Mitglieder im TolSax – oder Freund_innen des Netzwerks. Ob schon lange im Bereich Demokratiestärkung tätig – oder aus ganz neuen Strukturen. Ob frisch angereist – oder noch inspiriert vom Fachtag „Politische Bildung und Kritik“ am Vortag. Die 45 Teilnehmer_innen aus allen Landesteilen nutzten intensiv die Möglichkeit, miteinander in den Austausch zu treten: Über die aktuellen Herausforderungen in Sachsen – aber auch unsere Utopien für eine demokratische, freie und solidarische Gesellschaft im Freistaat.

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Erinnern heißt Handeln – Künstler:innen/ Handwerker:innen zur Gestaltung eines Gedenkortes für Todesopfer rechter Gewalt gesucht

Chemnitz Nazifrei sucht Künstler:innen oder Handwerker:innen, die dabei helfen können, in Oberlungwitz einen Gedenkort für Patrick Thürmer zu seinem 23. Todestag entstehen zu lassen. Eure Entwürfe könnt ihr bis zum 29. Mai 2022 einreichen.

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Rückblick auf den Fachtag „Politische Bildung und Kritik“ am 10. Juni 2022 in Chemnitz

Die politische Bildung soll heute für Vieles herhalten. Sie soll die Demokratie retten, über Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus, Nationalismus oder Verschwörungsideologien aufklären und Menschen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragestellungen eröffnen. Aber: Was ist eigentlich Bildung? Was ist kritische Bildung? Und warum ist kritische Bildung politisch? Zu diesen Fragen tauschten sich 55 Engagierte aus sächsischen Vereinen und Institutionen auf dem Fachtag „Politische Bildung und Kritik“ des Arbeitskreises kritische politische Bildung (AK krPoBi) am 10. Juni 2022 im Chemnitzer Weltecho aus.

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Dokumentation: „Chemnitz Triggert – Zwischen Angst, Wut und Widerstand“

Chemnitz ist eine Stadt mit rechter Tradition. Die rechten Mobilisierungen 2018 waren ein Höhepunkt, aber nur eine sichtbare Eskalation des rassistischen und rechtsdominierten Normalzustandes dieser Stadt. Diese Dokumentation zeigt auf feinfühlige Weise die Kontinuität von Rassismus und rechter Gewalt in Chemnitz aus Sicht der Betroffenen. Doch die Präsenz von Neonazis und der alltägliche Rassismus erzeugt nicht nur Angst und Wut, sondern auch Widerstand.

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Ehrenamt suchen – Ehrenamt finden. Ehrenamtsplattform jetzt in allen sächsischen Landkreisen

Ehrenamt macht glücklich und uns jetzt ganz besonders: die Digitale Ehrenamtsplattform für Sachsen ehrensache.jetzt steht in allen Landkreisen des Freistaates zur Verfügung!

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12.03.22 | Film-Premiere „CHEMNITZ TRIGGERT. Zwischen Angst, Wut und Widerstand“ | Chemnitz

Im Rahmen eines von der Kulturhauptstadt geförderten Mikroprojekts produzieren das Filmkombinat Chemnitz in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Michael Trammer eine Dokumentation mit dem Namen „CHEMNITZ TRIGGERT. Zwischen Angst, Wut und Widerstand“. In dem auf Interviews basierenden Film geht es um die Auswirkungen von Rassismus und rechter Gewalt auf die Betroffenen in Chemnitz. Die Filmpremiere wird am 12.03.2022 im Weltecho Kino stattfinden. Später kann der Film vollständig online angeschaut werden.

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Die stille Mehrheit wird laut

In immer mehr sächsischen Regionen melden sich Bürger_innen mit Offenen Briefen und Petitionen zu Wort, in denen sie für ein solidarisches Miteinander in der Pandemie plädieren und sich von den zunehmend eskalierenden „Spaziergängen“ von selbst erklärten Gegner_innen der Corona-Schutzmaßnahmen abgrenzen.

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Neu im TolSax | Amnesty International Bezirk Sachsen

Neues Jahr, neues Mitglied: Wir begrüßen ganz herzlich die Bezirksgruppe Sachsen von Amnesty International im TolSax! Der Amnesty-Bezirk Sachsen und seine lokalen Gruppen setzen sich dafür ein, das Wissen über unteilbare Menschenrechte in der Bevölkerung zu erhöhen und menschenrechtsfeindliche Einstellungen im Freistaat zu bekämpfen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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„Im Jugendclub gab es nur Glatzen“ Rechte Subkulturen, Jugendarbeit und Gewalt im Chemnitzer Fritz-Heckert-Gebiet von 1993 bis 2000

In den 1990er Jahren haben viele Projekte mit rechts(extrem) orientierten jungen Menschen gearbeitet. Das Forschungsprojekt ReMoDe untersucht Perspektiven, Haltungen und pädagogische Interventionen von Fachkräften innerhalb von Projekten Mobiler und Offener Arbeit der AgAG Programme bzw. der Jugendarbeit der 90er Jahre in Sachsen. Lisa Bendiek und Danilo Starosta, Mitarbeiter*innen der Fachstelle Jugendhilfe des Kulturbüro Sachsen, haben Interviews mit Zeitzeug*innen geführt und auf dieser Basis einen Beitrag zum Forschungsprojekt ReMoDe beigesteuert: „Im Jugendclub gab es nur Glatzen“ – rechte Subkulturen, Jugendarbeit und Gewalt im Fritz-Heckert-Gebiet in Chemnitz von 1993 – 2000.“

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Studio KFS.Gespräch: Ohne Obdach

Man sieht sie nicht auf den ersten Blick: Menschen, die ohne Wohnung leben, durch soziale Netze fallen und am Ende auf sich allein gestellt sind. Corona hat ihren Alltag dramatisch verschlechtert, Platzverweise und Bußgelder gehören zur Tagesordnung. In der neuen Folge der Podcastreihe Studio KFS.Gespräch spricht das Kommunalpolitische Forum Sachsen mit Pia Jänich vom AJZ Chemnitz und Sascha Smandzik von der Wohnungsnotfallhilfe der Stadtmission Chemnitz e.V. über die Möglichkeiten als auch Grenzen der Sozialarbeit und was Kommunen tun können.

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„Viele Beobachterinnen und Beobachter wollen nicht wahrhaben, dass wir es hier mit Personen zu tun haben, die unsere Demokratie gefährden“

Im Interview für „Uni aktuell“ spricht Protestforscher Dr. Piotr Kocyba über zentrale Ergebnisse, Gemeinsamkeiten zwischen Pegida und den sogenannten „Corona-Spaziergängen“ und warum sich Gesellschaft und Politik so schwer mit ihnen tun.

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07.12.21 | Lesung aus „Die Erfindung des muslimischen Anderen“ | Online

Der Essayband »Die Erfindung des muslimischen Anderen« von Anna Sabel und Özcan Karadeniz erklärt nicht wie ›Muslim*innen wirklich sind‹, sondern wirft den Blick zurück auf jene, die diese Bilder produzieren und weitertragen. Der AGJF e.V. freut sich, dass Anna Sabel und Mitautor Mehmet Arbag vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften, mit anschließender Diskussion im AJZ Chemnitz aus dem rassismuskritischen Band vorlesen.

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8.-16.11.21 | Reflexionswerkstatt Jugendarbeit mit “Rechts” | Dresden, Bautzen, Chemnitz, Leipzig

Das Forschungsvorhaben des Modellprojektes ReMoDe, umgesetzt gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Institut SOFUB, richtet seinen Fokus auf die fachlichen Expertisen und das Spannungsfeld in der Arbeit mit „rechten“ Adressat*innen, mit dem Ziel Ableitungen und gelingende Handlungsräume, Ansätze und Rahmenbedingungen für heutige Praxis zu finden. Eine erste Forschungsphase der Evaluation, Bewertung und Reflexion widmet sich den Erfahrungen in den 90er Jahren und AgAG. Die Ergebnisse aus qualitativen Interviews und Literaturrecherchen liegen vor. In den Werkstätten werden zu 4 inhaltlichen Schwerpunkten, zentrale Erkenntnisse vorgestellt, um sie mit heute aktiven Praktiker*innen zu reflektieren und Ableitungen zu diskutieren.

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07.-10.10.21 | Bildungsreise: Von Ústí und Prag lernen?! | Ústí und Prag

Das Programm neue unentd_ckte narrative lädt Chemnitzer, Zwickauer Akteur:innen aus Südwestsachsen ein, in die Tschechische Republik zu reisen, wo die zentralen Narrative für Rechtspopulismus in Tschechien untersucht werden sollen. Dafür werden die Chemnitzer Partnerstadt Ústí nad Labem und die Hauptstadt Prag besucht, um Neues zu entdecken und auch den Blick auf uns selbst neu zu fokussieren.

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