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EFBI Policy Paper 2025-3: Chemnitz 2025 – Die extreme Rechte im Schatten der Kulturhauptstadt

Dieses Policy Paper beleuchtet historische Wurzeln sowie Organisationsformen und Strategien der extremen Rechten in Chemnitz. Anschließend an die Analyse stellt eine Übersicht stellvertretend für die aktive Zivilgesellschaft vor Ort Initiativen und Vereine vor, deren Arbeit gegen extrem rechte Mobilisierung und Übergriffe als Anlaufpunkt dienen kann. Arbeit für die Demokratie ist nur dort erfolgreich, wo Demokratie vor Ort gelebt wird und eine Vielzahl von Akteuren gemeinsam der rechten Raumnahme begegnet.

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Sachsen rechts unten – Der Podcast Folge 7: Klimaschutz und Rechtsextremismus – Zwischen Wissenschaftsleugnung und Ökofaschismus

Die extreme Rechte hat die Themen Umwelt- und Klimaschutz seit einigen Jahren für sich entdeckt. Rechte Diskurse bewegen sich dabei zwischen sehr verschiedenen Standpunkten. In der Podcastfolge wird erklärt was hinter den Strategien der extremen Rechten steckt, wie sich das u.a. in Sachsen zeigt und warum diese Entwicklungen ernst zu nehmen sind.

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EFBI Policy Paper 2025-2: Politische Erschöpfung infolge der Covid-19-Pandemie in Sachsen

Fünf Jahre nach Beginn der COVID-19-Pandemie ist bei vielen Menschen ein Gefühl von Erschöpfung und Überforderung zurückgeblieben. Dr. Piotr Kocyba und Dr. Johannes Kiess untersuchen, inwiefern diese Erschöpfung zu einem Rückzug aus politischer Partizipation beigetragen hat. Dafür führten sie Gruppendiskussionen mit zwei besonders von den Pandemie-Maßnahmen betroffenen Gruppen: Eltern mit jungen Kindern und Jugendlichen.

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IDZ Jena: Wissen schafft Demokratie: Sicherheit – Schlüsselbegriff einer offenen Gesellschaft

In diesem Sammelband wird untersucht, wie unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen Sicherheit und Unsicherheit erfahren und wie diese Erfahrungen im Kontext bestehender Machtverhältnisse verhandelt werden. Dabei beleuchten die Beiträge, wie staatliche Institutionen sowie zivilgesellschaftliche Akteur_innen mit Fragen der Sicherheit umgehen und welche alternativen Strategien entwickelt werden können, um den Schutz, die Teilhabe und die Würde aller Menschen zu gewährleisten.

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EFBI-Jahrbuch „Demokratie in Sachsen 2024“ erschienen!

Mit den Beiträgen zum Stand der Demokratie 2024 in diesem Buch soll die Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit informiert und die demokratische Politik gestärkt werden. Es ist die vierte Ausgabe des Jahrbuchs des EFBI und in ihm berichten neben Forscher_innen des Instituts wieder Expert_innen aus der Zivilgesellschaft sowie Wissenschaftler_innen anderer Forschungseinrichtungen über verschiedene Entwicklungen in den letzten Jahren. Außerdem gibt es einen journalistischen und einen künstlerischen Beitrag.

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Einschüchterung ist das Ziel: Strategische Klagen gegen öffentliche Beteiligung (SLAPPs) in Deutschland

Für die neue Studie hat Autorin Stefanie Egidy erstmals SLAPP-Betroffene in Deutschland befragt. Die Studie zeigt, wie vielfältig strategische Einschüchterung in Deutschland stattfindet – etwa durch Klagen, Abmahnungen, Anwaltsschreiben – und wie stark sie Betroffene belastet. Außerdem wird diskutiert, wie der deutsche Gesetzgeber diese Akteure effektiv schützen kann.

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Deitsch on frei woll mer sei – eine Sozialraumanalyse des Erzgebirgskreises

Ein zentrales Konzept, das in der Analyse des Projekts „Deitsch on frei woll mer sei“ herausgearbeitet wurde, ist die sogenannte „repressive Harmonie“. Dieses Phänomen beschreibt, wie in ländlichen Regionen oft ein Bild von friedlicher Gemeinschaft und Idylle aufrechterhalten wird, indem alles, was als störend empfunden wird, ausgegrenzt oder unterdrückt wird. Der Erzgebirgskreis sei nicht allein mit diesen Problemen. Ähnliche Entwicklungen gebe es in vielen ländlichen Regionen in Deutschland und darüber hinaus.

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CeMAS – Research Paper: Eine neue Generation von Neonazis: Mobilisierungen gegen CSD-Veranstaltungen im Jahr 2024 durch rechtsextreme Jugendgruppen im Internet

Im Zeitraum von Juni bis September 2024 verzeichnete CeMAS in deutschen 27 Städten rechtsextreme Mobilisierungen gegen Christopher Street Day (CSD)-Veranstaltungen. Bei mehreren CSD-Veranstaltungen kam es zu groß angelegten Gegendemonstrationen, an denen mehrere hundert Rechtsextreme teilnahmen. Diese jüngste Welle von Anti-CSD-Demonstrationen in ganz Deutschland markiere einen Wandel in der Neonazi-Szene hierzulande.

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Auswertung Online-Umfrage: Vermeidungsverhalten als Folge von antimuslimischem Rassismus

Das Bündnis gegen antimuslimischen Rassismus in Sachsen hat dieses Jahr zwei Online-Umfragen durchgeführt. In der ersten wurden Menschen gefragt, welche Unterstützung ihnen nach Erfahrungen mit antimuslimischem Rassismus hilft und welche sächsischen Beratungsangebote sie nutzen/kennen. In der zweiten Umfrage ging es um Ort und Art von persönlichen Rassismuserfahrungen. Ergänzend wurden qualitative Interviews mit Fachkräften geführt, die zu diesem Thema arbeiten und die sächsische Angebotslandschaft gut kennen. Erste Einblicke in die Auswertung sind nun verfügbar.

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Digital Report: Die extreme Rechte während des sächsischen Landtagswahlkampfes 2024

Das EFBI hat einen neuen Digital Report veröffentlicht. Darin heißt es: „Im Kontext des sächsischen Landtagswahlkampf 2024 verlieren die Freien Sachsen an Reichweite auf ihren Telegram-Kanälen, stattdessen gewinnen kleinere Accounts der extremen Rechten an Zulauf.“ Neben Telegram wurden auch die Online-Plattformen Instagram und TikTok analysiert, um Strategien der extremen Rechten in den sozialen Medien im Kontext der Landtagswahlen zu untersuchen.

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