Das autoritäre Playbook verstehen – Demokratie organisieren

In diesem Paper richten Daniel Mullis und Victoria Gulde den Blick nach Ungarn, Polen, Italien und in die USA, also auf Orte, wo die extreme Rechte bereits Regierungsmacht erlangt hat und fragen danach, was wir daraus für die Situation in Deutschland lernen können. Dabei orientieren sie sich an sieben Kategorien, die zentral für aktuelle autoritäre Politiken sind.

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Engagement stärkt Demokratie – neue Studie zeigt klare Unterschiede zu Nichtengagierten

Freiwillig Engagierte vertreten deutlich häufiger demokratische Werte als Menschen ohne Engagement. Das zeigt eine neue Untersuchung, die das Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI) für Demokratieforschung an der Universität Leipzig und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) gemeinsam durchgeführt haben. Grundlage ist eine Sonderauswertung der Leipziger Autoritarismus Studie (LAS).

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Mitte-Studie 2024/25: Die angespannte Mitte

Die repräsentativen „Mitte-Studien“ der Friedrich-Ebert-Stiftung geben alle zwei Jahre Auskunft über die Verbreitung, Entwicklung und Hintergründe rechts-extremer, menschenfeindlicher und antidemokratischer Einstellungen in Deutschland. Die diesjährige Ausgabe unter dem Titel „Die angespannte Mitte“ blickt auf die Normalisierung des Rechtsextremismus und aktuelle Entwicklungen in Zeiten globaler Verunsicherungen.

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Broschüre: Unter den Teppich gekehrt – Das Unterstützungsnetzwerk des NSU in Sachsen

Das Kulturbüro Sachsen e.V. hat in den Jahren 2016/17 in einer aufwendigen Recherchearbeit die Dokumente der Untersuchungsausschüsse, des Gerichtsprozesses in München und zahlreicher Publikationen zum NSU intensiv ausgewertet. Ziel war es, die maßgeblichen Unterstützer_innen des NSU-Kerntrios in Sachsen zu identifizieren und ihre Unterstützungshandlungen für die Rechtsterrorist_innen offenzulegen.

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Strategiepapier: In die Offensive kommen! Was die demokratische Zivilgesellschaft gegen autoritäre Kräfte tun kann

Die Autor_innen haben die Schritte der extremen Rechten in Ungarn, Polen, Italien und den USA analysiert und geben auf dieser Basis acht Empfehlungen für die demokratische Zivilgesellschaft
in Deutschland heraus.

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dist[ex] Policy Paper: Leerstelle (R)Age? Radikalisierung in der zweiten Lebenshälfte als Herausforderung für die Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit

Mit „Leerstelle (R)Age?“ wird aufgezeigt, dass sich auch Menschen in der zweiten Lebenshälfte demokratiefeindlichen Milieus zuwenden oder extremistische Weltbilder festigen können. Diese Entwicklung könne Auswirkungen auf Jugendliche und junge Erwachsene haben, die mit radikalisierten älteren Personen im familiären oder sozialen Umfeld in Kontakt stehen.

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Tiktok im Bundestagswahlkampf 2025 und extrem rechte Jugendmobilisierung

Der neue, wie bisher in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung entstandene EFBI Digital Report widmet sich Tiktok und der Rolle der Social-Media-Plattform während des Bundestagswahlkampfs 2025. Gastautor Alexander Ritzmann analysiert zudem die Mobilisierung junger extrem rechter Gruppierungen.

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Veröffentlichung der Publikation „Sachsen rechts unten 2025“

Der Kulturbüro Sachsen e.V. präsentiert die elfte Ausgabe der Jahrespublikation „Sachsen rechts unten“. Seit 2014 legt der Kulturbüro Sachsen e.V. mit dieser Publikation jährlich eine Analyse über die qualitative Verfasstheit der extremen Rechten in Sachsen vor. In diesem Jahr stehen die Themen Queerfeindlichkeit und Antifeminismus als Kernideologie rechtsextremen Denkens im Fokus der Broschüre.

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Was bringt Trans*- feindlichkeit rechtsextremen Akteur*innen?

Um den Zusammenhang von Trans*feindlichkeit und Rechtsextremismus zu erläutern und beide aktueller denn je als gesamtgesellschaftliche und demokratiegefährdende Problemfelder zu benennen, veröffentlichen der BVT* und die Amadeu Antonio Stiftung die Broschüre „Was bringt Trans*feindlichkeit rechtsextremen Akteur*innen? Und: Was ist daran so gefährlich?“.

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EFBI Policy Paper 2025-3: Chemnitz 2025 – Die extreme Rechte im Schatten der Kulturhauptstadt

Dieses Policy Paper beleuchtet historische Wurzeln sowie Organisationsformen und Strategien der extremen Rechten in Chemnitz. Anschließend an die Analyse stellt eine Übersicht stellvertretend für die aktive Zivilgesellschaft vor Ort Initiativen und Vereine vor, deren Arbeit gegen extrem rechte Mobilisierung und Übergriffe als Anlaufpunkt dienen kann. Arbeit für die Demokratie ist nur dort erfolgreich, wo Demokratie vor Ort gelebt wird und eine Vielzahl von Akteuren gemeinsam der rechten Raumnahme begegnet.

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Sachsen rechts unten – Der Podcast Folge 7: Klimaschutz und Rechtsextremismus – Zwischen Wissenschaftsleugnung und Ökofaschismus

Die extreme Rechte hat die Themen Umwelt- und Klimaschutz seit einigen Jahren für sich entdeckt. Rechte Diskurse bewegen sich dabei zwischen sehr verschiedenen Standpunkten. In der Podcastfolge wird erklärt was hinter den Strategien der extremen Rechten steckt, wie sich das u.a. in Sachsen zeigt und warum diese Entwicklungen ernst zu nehmen sind.

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Veröffentlichung des Sonderheftes „Haltung statt Neutralität! – Zum Umgang mit rechtsextremen Anfeindungen der Jugendverbandsarbeit“

Politisch gegen Rechtsextremismus klar Stellung beziehen – dürfen Jugendver-
bände das? Oder sind sie, da mit staatlichen Mitteln gefördert, zu derselben partei-
politischen Neutralität verpflichtet, die für den Staat gilt?

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Opferberatung Support veröffentlicht Jahresstatistik zu rechtsmotivierter Gewalt in Sachsen 2024

328 rechtsmotivierte Angriffe zählten die Beratungsstellen SUPPORT des RAA Sachsen e.V. im Jahr 2024 – ein deutlicher Anstieg um 32 % im Vergleich zum Vorjahr – mindestens 446 Menschen waren direkt betroffen von den Gewalttaten.

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EFBI-Jahrbuch „Demokratie in Sachsen 2024“ erschienen!

Mit den Beiträgen zum Stand der Demokratie 2024 in diesem Buch soll die Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit informiert und die demokratische Politik gestärkt werden. Es ist die vierte Ausgabe des Jahrbuchs des EFBI und in ihm berichten neben Forscher_innen des Instituts wieder Expert_innen aus der Zivilgesellschaft sowie Wissenschaftler_innen anderer Forschungseinrichtungen über verschiedene Entwicklungen in den letzten Jahren. Außerdem gibt es einen journalistischen und einen künstlerischen Beitrag.

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Broschüre „Jugendarbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen – Herangehensweisen und Empfehlungen“

Im Rahmen des Modellprojekts „ReMoDe – Regional und Mobil für Demokratie“ wurde eine Abschlussbroschüre veröffentlicht, die die wesentlichen Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche und konstruktive Jugendarbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen zusammenfasst.

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Veröffentlichung der Broschüre “Leipziger Zustände 2025”

Die Dokumentationsplattform chronik.LE freut sich, die neunte Ausgabe der Broschüre “Leipziger Zustände” zu präsentieren. Diese alle zwei Jahre erscheinende Broschüre bietet auf 112 Seiten einen umfassenden Überblick über rechte Strukturen und Diskriminierung im Raum Leipzig.

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