23.04. – 25.09. | Zertifikatskurs: Kompetent im Diskurs um antimuslimischen Rassismus, Islam und Bildung | Erfurt und Leipzig oder online

ZEOK e.V. bietet im Rahmen seiner Arbeit als Partner im bundesweiten Kompetenznetzwerk „Islam- und Muslimfeindlichkeit“ ab April 2021 einen kostenfreien Zertifikatskurs für pädagogische Fachkräfte, auch in Ausbildung, und Multiplikator*innen an. Unter dem Titel „Kompetent im Diskurs um antimuslimischen Rassismus, Islam und Bildung“ stellt diese Qualifizierung in einer mehrmoduligen Seminarreihe Wissen und Reflexionsräume in den Themenbereichen vorurteilsbewusster Islambildung, Antidiskriminierungsarbeit und Auseinandersetzung mit antimuslimischen Rassismus zur Verfügung. Anmeldefrist: 15.03.2021.

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04.05. | Rechte Ideologien als Lifestyle-Produkt: der Erfolg von Influencer*innen auf Instagram & Co | Online

Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit wächst in den sozialen Medien eine erfolgreiche Szene von Influencer*innen der „Neuen Rechten“ heran. Auf verschiedenen Kanälen und durch eigene Werbevideos verbreiten sie eine Weltsicht, die auf Rassismus, Ungleichwertigkeit und Demokratiefeindschaft beruht. Anhand von Beispielen möchten wir diese Strategie und die dahinerstehende Ideologie aufzeigen, die Ästhetik und Codes kennenlernen, um auch im digitalen Raum Handlungsstrategien zu entwickeln, Debatten anzustoßen und gegen menschenverachtende Ansichten vorzugehen.

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06.05. | Fachtag „Alle im Blick?!“ | Leipzig

Kinder- und Jugendhilfe bedarf der Analyse von Verwirklichungs- und Anerkennungschancen der anvertrauten jungen Menschen. Diese hängen u.a. von Geschlecht, Religion, Alter und (sozialer) Herkunft ab und müssen in die pädagogische Arbeit einbezogen werden. Bereits zum dritten Mal versucht dieser Fachtag aus der Reihe Alle im Blick?! diesem Erfordernis gerecht zu werden.
Unter Perspektive der Intersektionalität [Verschränkung verschiedener Kategorien von Ungleichheit] werden innerhalb des Fachtags erneut die Dimensionen der Kategorie Geschlecht betrachtet.
Neben einem theoretischen Input zum Begriff der Intersektionalität in Verbindung zur Kinder- und Jugendhilfe werden die fünf Workshops (WS) praxisrelevante Themen aufgreifen und Raum zum gemeinsamen Arbeiten eröffnen. Hier spielen Körperinszenierung (WS 1), amouröse und sexuelle Vielfalt (WS 2), rassismuskritische Mädchen*arbeit (WS 3), vielfältige geschlechtliche Identitäten (WS 4) und zugeschriebene Behinderung (WS 5) eine Rolle.

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08.+09.06. | Verlernen erwünscht – Rassismuskritisch im Kontext Flucht und Migration | Naunhof

Um in der Migrationsgesellschaft pädagogisch professionell handeln zu können, braucht es einer vertieften Auseinandersetzung mit Rassismus und seine vielfältigen Erscheinungsformen. Häufig bleibt Rassismus unerkannt und beeinflusst so auch ungewollt und unbemerkt das Handlungsfeld Sozialer Arbeit. Das Seminar eröffnet den Raum dafür, die eigene pädagogische Praxis zu reflektieren. Auf dieser Basis sollen das Handeln gegen Rassismus gestärkt und Perspektiven für eine pädagogische Praxis eröffnet werden.

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17.06. | Unsäglich – Reflexionsraum für politisch korrekte Sprache | Chemnitz/Euba

Sprache ist ein wichtiges Instrument in der sozialpädagogischen Arbeit. Die Auseinandersetzung mit der Macht von Sprache und ihren möglichen Wirkungen ist daher insbesondere in diesem Kontext sinnvoll und wichtig. Bewusst oder unbewusst können mittels Worten Ungleichbehandlung und Ausgrenzung stattfinden. Gleichzeitig ist die Diskussion um politisch korrekte Sprache gesellschaftlich und emotional stark aufgeladen. Das Seminar lädt dazu ein, Argumente zwischen „Das sagt man nicht!“ und „Das wird man wohl noch sagen dürfen!“ kennenzulernen und sich mit Meinungen und Haltungen auseinanderzusetzen, die für eine gerechte und bewusste Sprache werben.

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