15. – 30.01. | 2. Jugendmigrationskonferenz | Online

Was haben unsere Handys mit Flucht und Migration zu tun? Wie steht es um die aktuelle EU-Asylpolitik? Welche Formen von Rassismus gibt es? Warum ist es so schwierig, über ihn zu reden oder zu bekämpfen? Und vor allem: Was können wir tun? Auf der 2. JuMigra 2021 geht es um die globalen Ursachen von Flucht und Migration, unterschiedlichen Mechanismen von Rassismus sowie Handlungsmöglichkeiten mit dem Ziel, Ungleichheiten abzubauen. In Form von Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden werden Aspekte aus den vier Themenbereichen „Koloniales Erbe“, „Flucht und Migration“, „Institutioneller Rassismus“ sowie „EU-Asylpolitik“ behandelt. Außerdem werden zwei Empowerment-Workshops angeboten.

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04.02. | Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten | Online

Alice Hasters ist eine Schwarze Frau mit einem weißen Elternteil. In Ihrem Alltag sieht sie sich oft mit unangenehmen Fragen konfrontiert: »Aber wo kommst du wirklich her?«, »Kannst du überhaupt Sonnenbrand bekommen?«. Jede Frage, die auf ihre „wirkliche“ Herkunft zielt, lässt sie die Ausgrenzung spüren. Anhand persönlicher Erfahrungen spiegelt Hasters die vielfältigen Lebenssituationen, in denen Black and Indigenous People of Color (BIPOC) Diskriminierung täglich erleben. Ihr Buch ist eine Aufforderung an weiße Menschen, sich ihrer unreflektierten Gedanken, Äußerungen und Verhaltensweisen gegenüber BIPOC bewusst zu werden – denn selbst freundlich gemeinte Kommentare offenbaren tiefsitzenden Rassismus. Wenn weiße Menschen verstehen lernen, was jene Sätze beim Gegenüber auslösen, haben wir endlich eine Grundlage über Rassismus zu sprechen. Erst dann begreifen wir, dass es nicht um Sprachregelungen oder Verbote geht, sondern um respektvollen Umgang in einer vielfältigen Gesellschaft. Rassismus ist nicht nur der Skinhead mit Springerstiefeln, er lauert verborgen in jedem Menschen – es wird Zeit, dass wir darüber sprechen.

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Leider abgesagt! 26.02. | Chemnitzer Friedenstag – Michael Kraske: „Der Riss“ | Chemnitz

Michael Kraske wird aus seinem Buch „Der Riss“ lesen (Otto Brenner Preis 2020), im Vortrag aber auch auf die aktuellen Entwicklungen von Corona-Leugnern und Querdenkern eingehen. Im Gespräch soll darüber nachgedacht werden, wie Brücken gebaut werden können, anstatt die Spaltungen zu vertiefen.

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