05.03. | Die Treuhand: Systematische Ursachen der Zerstörung des DDR-Erbes | Online

Die Treuhandanstalt sah ihre Aufgabe damals darin, die Betriebe der DDR, die nach der Währungsunion im Juni 1990 riesige Verluste schreiben, so schnell als irgend möglich zu verkaufen. Damit man den „ganzen Salat“, wie der bis 1991 als Treuhand-Chef arbeitende Detlev Carsten Rohwedder (1932 bis 1991) formulierte, loszuwerden. So wurden die Kombinate zerschlagen und potentielle Käufer durften sich die Filetstücke aussuchen. Unter teils dubiosen Umständen verscherbelt die Treuhand rund 50.000 Immobilien, knapp 10.000 Firmen und mehr als 25.000 Kleinbetriebe. Bei der Veranstaltung des NDK am 05. März geht es um folgende Fragen: War die Wirtschaft der DDR wirklich am Ende? Wer traf die Entscheidung zur Schließung hunderter Betriebe? Welche Rolle spielte die Treuhand, die heute als personifizierte Übel der Wende wahrgenommen wird und welche Alternativen hätte es gegeben?

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09.03. | Meine Freiheit? Deine Freiheit? Demokratische Zumutungen in Zeiten von Corona | Online

Die Maßnahmen gegen das Coronavirus haben auch in Deutschland dazu geführt, dass Grundrechte teilweise massiv eingeschränkt wurden – mit dem Ziel andere Rechte wie etwa das Recht auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit (Art. 2) zu schützen. Im Workshop erleben und diskutieren wir diese demokratischen Dilemmata anhand von Übungen aus dem erfahrungsbasierten Bildungsansatz des Programms „Mehr als eine Demokratie // Betzavta“ des ADAM Instituts Jerusalem.

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11.03. | Werkstatt Inklusion! Barrierefrei im Netz | Online

Das Jahr 2020 brachte in Folge der Corona-Pandemie einen Digitalisierungsschub, so dass viele Kultureinrichtungen auf ihrer Homepage, in den Sozialen Medien oder via Livestream präsenter geworden sind. Dadurch rückt die digitale Barrierefreiheit stärker in den Fokus der Arbeit.
In dem Werkstattgespräch diskutieren wir zum Thema „Barrierefrei im Netz“ möglichst praxisnah die gewonnenen Erfahrungen, Fragen, Probleme und Lösungsmöglichkeiten. Im Gespräch und mit jeweils einem Input unterstützen uns Johannes Fischer (dzb lesen) von der Überwachungsstelle für Barrierefreiheit von Informationstechnik in Sachsen und die Informatikerin Ria Weyprecht (digitalwert – Agentur für digitale Wertschöpfung) als ExpertInnen. Anmeldefrist: 04. März 2021.

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16.02. – 16.03. | Online-Events zum Thema Fake News | Online

In Zeiten von Querdenken-Demos, sich rasant verbreitenden Fake News und dem „Lügenpresse”-Vorwurf ist es wichtiger denn je, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Spreu vom Weizen zu trennen. Wenn ihr euch fragt, was ihr gegen Fake News tun könnt oder welche politischen Motive hinter ihrer Verbreitung stecken, seid ihr herzlich eingeladen, an einem der Workshops von spreu X weizen teilzunehmen. In beiden Workshops habt ihr Raum, um euch über eure Erfahrungen mit Fake News auszutauschen und Handlungsoptionen gegen ihre Verbreitung zu erarbeiten.

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12.+13.+19.03. | Haltung zeigen! Argumentationstraining gegen diskriminierende Äußerungen / Online-Seminar in 3 Modulen | Online

In diesem Seminar geht es um Sensibilisierung für diskriminierende und menschenverachtende Äußerungen, gleich in welchem Kontext. Es geht darum, sich der eigenen Haltung bewusst zu werden und diese in unterschiedlichen Kontexten angemessen zeigen zu können. Im Seminar werden die folgenden Fragen erarbeitet: Was hat das Thema mit mir zu tun? Wie entstehen Vorurteile? Ab wann sind Aussagen diskriminierend? Wie kann ich mich als Betroffene/als Nicht-Betroffene verhalten und gleichzeitig wertschätzend bleiben? Welche Strategien gibt es im Umgang mit menschenverachtenden Äußerungen?

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12.03. | Podium: War ja nicht so gemeint! – Rassismus im Alltag begegnen und an der Wurzel packen. Beispiel Plauen | Online

Der colorido e.V. aus Plauen veranstaltet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus eine Online-Podiumsdiskussion mit einleitendem Vortrag von Hoa Mai Trần zum Thema Rassismuskritik. In Kooperation mit dem Bündnis gegen Rassismus und dem riesa efau – Kultur Forum Dresden. Anmeldung per Mail bis 11.03.2021.

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17.03. | Workshop „Anti-Rassismus“ | Online

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus wird der Politische Jugendring Dresden am 17. März seinen neuen digitalen Workshop zum Thema „Anti-Rassismus“ durchführen, der sich an Jugendliche und junge Erwachsene richtet: „Wir setzen wir uns mit Rassismus in unserer Gesellschaft auseinander, geben Input zu Grundlagen und wichtigen Begriffen oder dem Phänomen des Kolonialismus, finden heraus, wo rassistische Klischees in unserem Alltag verankert sind, und reflektieren vorhandene Privilegien von Weißen Menschen.“ Neben dem Austausch über eigene Erfahrungen bekommen die Jugendlichen auch die Möglichkeit über Handlungsoptionen zu diskutieren.

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17.03. | Grundlagen Migration, Flucht, Asyl – global und regional | online

Für alle, die Geflüchtete unterstützen, ist Grundlagenwissen zu Flucht und Asyl sehr hilfreich.
Der Kulturbüro Sachsen e.V. informiert über Fluchtgründe, aktuelle Fluchtbewegungen weltweit, Grundlagen zum Asylverfahren in Deutschland sowie Teilhabemöglichkeiten Asylsuchender. Dabei werden gängige Falschannahmen in den Blick genommen und belastbare Fakten vermittelt. Anmeldeschluss: 08.03.2021.

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19.03. | Nein, das sehe ich anders! Von toxischen Narrativen in der Migrationsdebatte und wie wir ihnen begegnen können | Online

Für alle, die Geflüchtete unterstützen, ist Grundlagenwissen zu Flucht und Asyl sehr hilfreich.
Der Kulturbüro Sachsen e.V. informiert über Fluchtgründe, aktuelle Fluchtbewegungen weltweit, Grundlagen zum Asylverfahren in Deutschland sowie Teilhabemöglichkeiten Asylsuchender. Dabei werden gängige Falschannahmen in den Blick genommen und belastbare Fakten vermittelt. Anmeldeschluss: 08.03.2021.

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20.03. | „Meine Mutti ist Abteilungsleiter. Jeden Morgen steht sie ihren Mann.“ | Online

„Vom Frauenbild in der DDR“ – ein Vortrag mit Sabrina Zachanassian, die intensiv nachgeforscht und nachgefragt hat. Waren DDR-Frauen tatsächlich so emanzipiert, wie es von offizieller Seite oft verkündet wurde? Wie war das Bild der Frau in der DDR, welche reale gesellschaftliche (und politische) Stellung hatte sie? Wo hatte Emanzipation ihre Grenzen? Was blieb davon und was hat sich im Vergleich zu heute gewandelt?

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21.-26.03. | Let’s talk about gender – digital international YOUTH Exchange | Online

In der trinationalen Jugendbegegnung „Let’s talk about gender“ wollen der Politische Jugendring Dresden e. V. mit der deutschen Jugend in der Ukraine und AIESEC Schweden mit einer deutsch-schwedisch-ukrainischen Gruppe das Thema „Gender“ in seinen verschiedenen Aspekten diskutieren. So sollen Felder beleuchtet werden, in denen Genderfragen zu Diskriminierung und Ungleichbehandlung führen. Dies soll sowohl die individuelle als auch die gesellschaftliche sowie die institutionelle Ebene einschließen. Welche Rollenbilder spielen hierbei eine Rolle? Wie können diese bewusst gemacht werden, um künftig daraus resultierende Diskriminierung zu verhindern?

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23.+25.03. | Grenzenlos solidarisch? Wege zu kraftvollen Formen solidarischen Handelns | Online

Im Online-Workshop des Roter Baum Leipzig e.V. beschäftigen wir uns mit dem Spannungsfeld zwischen Solidarität und Selbstaufgabe. Wir setzen uns mit unseren eigenen Erfahrungen von Macht und Ohnmacht in diesem Feld auseinander und erkunden gemeinsam Wege zu einer Solidarität, in der wir mit unseren Grenzen und unserer Freude am Miteinander vorkommen.

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23.03. | Fachtag Beteiligung in Schule…und alle machen, was sie wollen? | Online

Beteiligung im Kontext Schule ist mehr als die gemeinsame Wahl der Wandfarbe im Klassenzimmer. Wenn Beteiligung ein fester Bestandteil des Unterrichts wird, weicht Leistungsdruck eigener Motivation und Unterrichtsstoff entwickelt sich zum spannenden Forschungsprojekt. Mit den Erfahrungen spannender Referent*innen geht es auf dem Fachtag um Konzepte und Methoden für erfolgreiche Beteiligung im Kontext Schule. Darüber hinaus bietet der Fachtag zahlreiche Möglichkeiten, mit Kolleg*innen in Austausch zu kommen, Erfahrungen zu teilen und Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.

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24.03. | Digitaler Austausch zu Bildung in Zeiten von Corona: Transformatives Lernen mit Herz, Hand und Kopf auch digital | Online

Wie kann ein Online-Raum ein mutiger, offener Raum für alle Beteiligten sein? Welche interaktiven Methoden helfen, Menschen auch im digitalen Raum jenseits der kognitiven (Kopf-)Ebene anzusprechen und auch körperliche und emotionale Momente des Lernens anzuregen? Diese und weitere Fragen wird beim digitalen Austausch zu Bildung in Zeiten von Corona diskutiert.

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25.03. | Die AfD und die Jugend – Wie die Rechtsaußenpartei die Jugend- und Bildungspolitik verändern will | Online

Das Instrument der „Kleinen und Großen Anfragen“ in den Parlamenten aufgreifend hat Prof. Hafeneger mit einem Team das Handeln der AfD analysiert. In den Blick genommen werden u.a. allgemeine Fragen zur Jugend; Jugendarbeit; politische Bildung und Demokratieförderung/Extremismusprävention; Schule; Lebensweisen; das Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe; Gender etc. Diese parlamentarischen Anfragen der AfD müssen als Teil einer größeren Handlungsstrategie verstanden und eingeordnet werden, welche als Interventionsgeschehen zu beobachten ist. Auch mit diesen damit verbundenen Formen, Arenen und Akteuren haben sich Hafeneger und Andere auseinandergesetzt und Erfahrungen aus dem Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe zusammengetragen und Betroffene zu Wort kommen lassen. Es ist zu erkennen, dass diese völkisch orientierte Partei mit ihren demokratiegefährdenden und menschenfeindlichen Positionen Einfluss in der Zivilgesellschaft, in Wohlfahrtsverbänden,
Kirche, Sport oder eben auch der Sozialen Arbeit im Allgemeinen gewinnt. Daher wird diese Veranstaltung auch der Frage nachgehen, welche Notwendigkeiten, Strategien und Handlungskompetenzen sowohl von der Zivilgesellschaft als auch den demokratisch agierenden politischen Verantwortungstragenden dringend zu erwarten sind sowie welche konkrete Stärkung und Unterstützung es bedarf. Wie können sowohl Betroffene als auch die Demokratische selbst geschützt und gestärkt werden in Anbetracht einer stetigen Denunziation, Stigmatisierung derselben?

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26.03. | Sächs. Jugendhilfeausschüsse in der aktuellen Legislatur | Online

Mit dieser Veranstaltung möchte die Evangelische Akademie Sachsen dazu einladen, außerhalb regulärer Jugendhilfeausschusssitzungen auf Landes- oder Landkreisebene miteinander in einem Fachaustausch und gegenseitiger Beratung die eigene Arbeit in den Jugendhilfeausschüssen zu stärken und im Interesse der sächsischen Kinder und Jugendlichen überregional zu vernetzen. Dabei soll auch um Ihre Erwartungen und Möglichkeiten gehen, wie der Austausch verbandsübergreifend verstetigt werden kann.
Seien Sie eingeladen, an diesem Austausch teilzunehmen und mitzuwirken.

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27.03. | Handlungs- und Argumentationsstrategien gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus | Online

Vorurteile, Diskriminierung und Demokratiefeindlichkeit können uns überall begegnen – auf der Arbeit, im Sportverein, im Stadtviertel oder in der eigenen Familie. Oft werden ganze Bevölkerungsgruppen in ein schlechtes Licht gerückt. Dann wird zum Beispiel pauschal allen Menschen, die aus ihrem Heimatland geflohen sind oder allen Muslimen unterstellt, es ginge eine Bedrohung von ihnen aus. Im Workshop des Kulturbüro Sachsen e.V. werdet Ihr euch damit befassen mit welchen Strategien Ihr solchen Verhaltensweisen begegnen könnt. Wir werden uns austauschen, was wir diesen Debatten entgegensetzen können, unter welchen Bedingungen wir mit Einzelpersonen ins Gespräch kommen können – und wann nicht. Dazu werden wir zu neonazistischen und rassistischen Organisationen grundlegend informieren und Handlungs- und Argumentationsstrategien vorstellen. Zudem werden wir mit praktischen Übungen gemeinsam Handlungsoptionen für Situationen aus Ihrem Alltag erarbeiten.

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19.04. | Lesung aus Max Mannheimers „Spätes Tagebuch“ | Wurzen

Der Schauspieler und Regisseur Michael Stacheder liest aus Max Mannheimers „Spätes Tagebuch“. Max Mannheimer hat alles durchlitten, was einem Menschen in dem von den Deutschen entfesselten Inferno zustoßen konnte: Demütigung, Vertreibung, Internierung im Ghetto, Tod fast der ganzen Familie in der Gaskammer, Arbeitslager und KZ, Hunger, Krankheit und Misshandlung. Wie durch ein Wunder hat er die Hölle überlebt. Mannheimer sprach lange nicht über das, was er erlebt hatte. Erst, als er irrtümlich seinen Tod nahe glaubte, entschloss er sich, für die Nachgeborenen das Erlittene festzuhalten.

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23.04. – 25.09. | Zertifikatskurs: Kompetent im Diskurs um antimuslimischen Rassismus, Islam und Bildung | Erfurt und Leipzig oder online

ZEOK e.V. bietet im Rahmen seiner Arbeit als Partner im bundesweiten Kompetenznetzwerk „Islam- und Muslimfeindlichkeit“ ab April 2021 einen kostenfreien Zertifikatskurs für pädagogische Fachkräfte, auch in Ausbildung, und Multiplikator*innen an. Unter dem Titel „Kompetent im Diskurs um antimuslimischen Rassismus, Islam und Bildung“ stellt diese Qualifizierung in einer mehrmoduligen Seminarreihe Wissen und Reflexionsräume in den Themenbereichen vorurteilsbewusster Islambildung, Antidiskriminierungsarbeit und Auseinandersetzung mit antimuslimischen Rassismus zur Verfügung. Anmeldefrist: 15.03.2021.

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