19.04. | Was tun gegen Verschwörungserzählungen in der Schule? | Online

Um Schulen zur Verbreitung von Verschwörungserzählungen eine Orientierung zu geben, haben die Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e. V. und die Amadeu Antonio Stiftung eine Broschüre zusammengestellt. Diese wollen wir Ihnen am 19. April 2021 18 – 19:30 Uhr mit einem „Webtalk“ vorstellen und mit weiteren Gästen zum Thema ins Gespräch kommen.

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19.04. | Vortrag: Keine Schlussstriche. Jugendarbeit nach dem NSU | Online

Die Mitglieder des NSU-Kerntrios haben sich u.a. in einem Thüringer Jugendclub kennengelernt. Welchen Beitrag leistete die Jugendarbeit in der Transformationsgesellschaft zur Entstehung, Stärkung und gesellschaftlichen Akzeptanz der Neonazi-Szene? Und vor allem: Welche Konsequenzen zieht die Jugendarbeit daraus nach der Selbstenttarnung des NSU? Der Vortrag gibt einen Einblick in die Prozesse von Selbstkritik und Aufarbeitung, die Antifaschist*innen, Sozialarbeiter*innen und Jugendliche in Sachsen begonnen haben. Außerdem bietet er Raum für Fragen und Diskussion. Anmeldefrist: 16.04.2021.

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20.04. | Pädagogische Arbeit mit (rechtsorientierten) Jugendlichen | Wurzen oder Online

Pädagog*innen sind mit einem breiten Spektrum an Verhalten junger Menschen konfrontiert: beginnend bei gedankenlosen antisemitischen Witzen in der Peergroup, Musik, hitzigen Diskussionen, bis hin zu klar politisch motivierter Gewalt. Eine aus unserer Sicht dieses weite Spektrum darstellende Beschreibung, bietet das von Kurt Möller entwickelte Modell der Pauschalisierenden Ablehnungskonstruktionen. Ausgehend von diesem theoretischen Ansatz stellen Antje Schneider und Sacscha Rusch Kommunikations- und Handlungsansätze für Jugendarbeiter*innen vor.

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21.04. | Rechtsterroristische Online-Subkulturen | Online

In plattformübergreifenden Online-Netzwerken hat sich eine rechtsterroristische Subkultur entwickelt, die popkulturelle Elemente adaptiert und sich eigener Codes, Bilder und Sprache bedient. In der Veranstaltung stellen wir die Ergebnisse zu „Rechtsterroristische Online-Subkulturen – Analysen und Handlungsempfehlungen“ der Amadeu Antonio Stiftung vor. Eingeladen ist Thilo Manamann, Mitarbeiter der Stiftung und Koordinator der Analyse.

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23.04. – 25.09. | Zertifikatskurs: Kompetent im Diskurs um antimuslimischen Rassismus, Islam und Bildung | Erfurt und Leipzig oder online

ZEOK e.V. bietet im Rahmen seiner Arbeit als Partner im bundesweiten Kompetenznetzwerk „Islam- und Muslimfeindlichkeit“ ab April 2021 einen kostenfreien Zertifikatskurs für pädagogische Fachkräfte, auch in Ausbildung, und Multiplikator*innen an. Unter dem Titel „Kompetent im Diskurs um antimuslimischen Rassismus, Islam und Bildung“ stellt diese Qualifizierung in einer mehrmoduligen Seminarreihe Wissen und Reflexionsräume in den Themenbereichen vorurteilsbewusster Islambildung, Antidiskriminierungsarbeit und Auseinandersetzung mit antimuslimischen Rassismus zur Verfügung. Anmeldefrist: 15.03.2021.

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06.05. | Fachtag „Alle im Blick?!“ | Leipzig

Kinder- und Jugendhilfe bedarf der Analyse von Verwirklichungs- und Anerkennungschancen der anvertrauten jungen Menschen. Diese hängen u.a. von Geschlecht, Religion, Alter und (sozialer) Herkunft ab und müssen in die pädagogische Arbeit einbezogen werden. Bereits zum dritten Mal versucht dieser Fachtag aus der Reihe Alle im Blick?! diesem Erfordernis gerecht zu werden.
Unter Perspektive der Intersektionalität [Verschränkung verschiedener Kategorien von Ungleichheit] werden innerhalb des Fachtags erneut die Dimensionen der Kategorie Geschlecht betrachtet.
Neben einem theoretischen Input zum Begriff der Intersektionalität in Verbindung zur Kinder- und Jugendhilfe werden die fünf Workshops (WS) praxisrelevante Themen aufgreifen und Raum zum gemeinsamen Arbeiten eröffnen. Hier spielen Körperinszenierung (WS 1), amouröse und sexuelle Vielfalt (WS 2), rassismuskritische Mädchen*arbeit (WS 3), vielfältige geschlechtliche Identitäten (WS 4) und zugeschriebene Behinderung (WS 5) eine Rolle.

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25.05. | Jugendkulturen in der DDR und Jugendpolitik der SED-Diktatur | Online

Die Leipziger Fotografin Christiane Eisler und die Politikwissenschaftlerin Dr. Steffi Lehmann richten den Blick auf jugendliche Subkulturen in der DDR im Allgemeinen und thematisieren die Jugendpolitik der SED-Diktatur. Christiane Eisler begleitete die Jugendszenen der DDR vor allem in den 1980er Jahren fotografisch und durfte als eine der wenigen in einem Jugendwerkhof fotografieren.Dr. Steffi Lehmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V. in Chemnitz, legte 2018 eine umfassende Studie über die Jugendpolitik der SED-Diktatur vor.

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