Queeres L(i)eben

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Neues Projekt: Schule der Vielfalt

Der RosaLinde Leipzig e.V. ist mit einem neuen Angebot Teil des Bundesnetzwerks Schule der Vielfalt. Schulen in Leipzig und Umgebung können unter bestimmten Bedingungen Projektschulen werden und sich damit als queerfreundliche Orte auszeichnen lassen. Teilnehmende Projektschulen werden von uns in enger Kooperation dabei unterstützt, Themen rund um sexuelle Orientierungen und Geschlechtlichkeiten dauerhaft im Schulalltag zu verankern. Denn „Schule der Vielfalt“ möchte Schulen zu Orten machen, die auch für Schüler*innen, die z.B. lesbisch, schwul, bisexuell oder transgeschlechtlich sind, einen sichereren Lern- und Sozialraum bieten.

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Keine Chance für Hassgewalt! Anlaufstellen für von Hasskriminalität Betroffene LSBTTIQ* in Sachsen

Die LAG Queeres Netzwerk Sachsen und die Polizei Sachsen bieten einen gemeinsamen Infoflyer zu Hasskriminalität gegen LSBTTIQ* an. Ziele sind es, Anlaufstellen für Betroffene LSBTTIQ* zu vermitteln, Vertrauen zwischen Communities und Polizei aufzubauen und die Anzeigebereitschaft bei LSBTTIQ*-feindlichen Straftaten zu erhöhen. Der Flyer kann als PDF frei verfügbar heruntergeladen werden.

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Forderungen

Emanzipatorisch gegen Islamismus und Queerfeindlichkeit

Zusammen mit dem Gerede e.V. haben wir als RAA Sachsen am 21.05.2021 die Kundgebung „Emanzipatorisch gegen Islamismus & Queerfeindlichkeit“ anlässlich der Urteilsverkündung gegen den islamistischen Attentäter Abdullah A. mit einem Redebeitrag unterstützt. Für seinen am 04.10.2020 in Dresden begangenen homofeindlich & fundamentalistisch motivierten Messerangriff auf ein schwules Paar, bei dem ein Mensch starb und sein Partner schwer verletzt überlebte, wurde der Täter zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

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Queere Jugend in Sachsen – TransAktion – Infoaustausch zur Transidentität / Episode 1: ”Vorher”

Die erste Episode von „Queere Jugend in Sachsen“ ist online. Dort sprechen Henry und Noah über ihre Transidentität. Das Projekt entstand 2020 im Corona-Lockdown. Ziel war es, queere Jugendliche zu empowern und sie mit eigener Stimme kreativ zu Wort kommen zu lassen. Die Videos werden in Sachsen u.a. im Rahmen der Sensibilisierungsarbeit für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt.

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MONAliesA macht Medien. Feministische medienpädagogische Projekttage 2021

Die MONAliesA möchte im Projekt „MONAliesA macht Medien. Feministische medienpädagogische Projekttage 2021“ sechs feministische, medienpädagogische Projektwochenenden mit jungen Frauen aus sechs verschiedenen Städten aus dem Leipziger Umland und ländlichen Gegenden Sachsens durchführen. Die medienpädagogischen Formate thematisieren dabei geschlechtliche Gleichberechtigung und bieten den Teilnehmerinnen so die Möglichkeit, ihre Lebensrealität mit feministischen Wünschen und Utopien zu verschränken, gesellschaftliche Prozesse besser zu verstehen, sowie an der politischen Meinungsbildung teilzuhaben. Für drei von sechs vorgesehenen Wochenenden werden noch Träger gesucht, die das Projekt anspricht.

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Videopodcast Studio KFS.Gespräch – Folge #1: Gleichstellung in der Kommunalpolitik

In der ersten Folge des neuen Videopodcasts beschäftigt sich der Kommunalpolitische Forum Sachsen e.V. mit Gleichstellung in der Kommunalpolitik, die noch immer – und sogar vermehrt – von Männern dominiert wird. Soll sich daran etwas ändern, bedarf es mehr als nur Lippenbekenntnisse. Gleichstellung kann nur gelingen, wenn es als allumfassendes Thema Einzug in die Praxis der Kommunalpolitik hält. Über die Wege und Möglichkeiten, Hindernisse und Probleme ist der Verein im Gespräch mit Carolin Juler, Stadträtin in Chemnitz.

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Über uns

Neu im TolSax | SAfT e.V. – Solidarische Alternativen für Taucha

Wir freuen uns total, eine neue Initiative im TolSax begrüßen zu können! Die engagierten Menschen von SAfT e.V. – Solidarische Alternativen für Taucha setzen sich für ein solidarisches und vielfältiges Miteinander in Taucha ein, einer Kleinstadt im Landkreis Nordsachsen. Mit Bildungs- und Kulturveranstaltungen will SAfT zur Belebung der demokratischen Kultur beitragen. Die Initiative informiert u.a. über rechte Symboliken und Argumentationsstrategien. Sie steht Betroffenen von rechter Gewalt in und um Taucha solidarisch zur Seite und sensibilisiert für deren Perspektive.

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Leitfaden für die Praxis – LSBTI*-sensibler Gewaltschutz für Geflüchtete

Der vom Familien- und Sozialverein des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland e.V. herausgegebene Leitfaden richtet sich an die Mitarbeitenden der Geflüchtetenunterkünfte der Bundesländer und Kommunen. Mit konkreten Handlungsempfehlungen, Checklisten und Formulierungsvorschlägen bietet er Fachkräften Hinweise zur praktischen Umsetzung der Vorgaben zum Schutz LSBTI-Geflüchteter der deutschen „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“.

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Analyse

Pressemitteilung / Gewalt- und Diskriminierungserfahrung von LSBTI* Geflüchteten in Sachsen

Das Projekt „borderless diversity – Grenzenlose Vielfalt“, des Gerede e.V., Verein für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Dresden, hat Daten über die Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von geflüchteten LSBTI* in Sachsen veröffentlicht. Im Zeitraum von April bis Juni 2020 wurden 73 gültige Datensätze erfasst. Die Untersuchung zeigt, dass fast 70 Prozent der Befragten in Sachsen Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihrer geschlechtlichen Identität, ihres Geschlechts bzw. ihrer Herkunft erlebt haben. Um Gewalt und Diskriminierung von geflüchteten LSBTI*-Personen vorzubeugen, wird dringend empfohlen, die geschilderten Erfahrungen ernst zu nehmen, die sächsischen Beratungsstellen zu stärken und Gesprächsbereitschaft gegenüber den Betroffenen zu zeigen und intersektionale (d.h. u.a. mehrsprachig, rassismuskritisch und lsbti*sensible) Angebote und Zugängen zu Angeboten zu schaffen. Die Ergebnisse der Erhebung wurden am 16.12.2020 vorgestellt und können unter refugees@gerede-dresden.de angefordert werden.

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Forderungen

Dresden: Entsetzen nach homosexuellenfeindlichem Attentat – Strafverfolgungsbehörden müssen LSBTIQ-feindliche Motivation einbeziehen

Am 04. Oktober wurde in der Dresdner Innenstadt ein schwules Paar von einem mutmaßlichen Islamisten angegriffen. Dabei wurde einer der Männer des Paares getötet, der anderen schwer verletzt. Trotz erster Anzeichen für ein homosexuellenfeindliches Tatmotiv schweigen Polizei, Staatsanwaltschaft und Innenministerium zu einem möglichen LSBTIQ-feindlichen Hassverbrechen. Mittlerweile hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.

„Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) verurteilt die Terrortat in Dresden aufs Schärfste. Wir sind in Gedanken bei dem Partner des Ermordeten und den Hinterbliebenen. Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans-, intergeschlechtliche und queere (LSBTIQ) Menschen werden angegriffen, weil LSBTIQ*-feindliche Ideologien sich hartnäckig in unserer Gesellschaft halten. Es ist unverständlich, weshalb die Strafverfolgungsbehörden und das Innenministerium in Sachsen zu dem möglichen homosexuellenfeindlichen Tatmotiv schweigen“, erklärt Tom Haus aus dem Landesvorstand des LSVD Sachsen.

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Vielfalt in Städten und Gemeinden. Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ruft zur Teilnahme an der Bürgermeisterwahl auf

Ab dem 20. September beginnen in über 20 sächsischen Gemeinden und Städten wie Chemnitz oder Zwickau die Bürgermeister*innen-Wahlen. Der LSVD Sachsen ruft alle Wahlberechtigten auf, sich über die Kandidat*innen zu informieren, ihr aktives Wahlrecht zu nutzen und für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander in Städten und Gemeinden zu stimmen. In Chemnitz hat der LSVD alle demokratischen Kandidat*innen zum Wahlcheck-Interview gebeten und diese veröffentlicht.

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