Juristische Auseinandersetzung durch unseren gemeinsamen Artikel mit dem EFBI „Vernetzt und etabliert: Unternehmerisches Engagement…“
Spendenaufruf des VVN-BdA Sachsen e.V. als Träger des Rechercheprojekts 15° Research aus Görlitz. Dieses wird aufgrund eines gemeinsamen Policy Papers mit dem Else-Frenkel-Brunswik-Institut an der Universität Leipzig zum Einfluss einiger Unternehmer auf die rechte Szene in Ostsachsen verklagt.
WeiterlesenPressemeldung zum Angriff auf einen Chemnitzer Jugendclub
Gjulner Sejdi, Vorsitzender von Romano Sumnal – Verband der Roma und Sinti in Sachsen, äußert sich entsetzt über einen gewaltsamen Angriff auf einen Chemnitzer Jugendclub. Der Vorfall geschah bereits am 9. Juni, wurde aber erst jetzt bekannt.
WeiterlesenUnterstützung für Menschen und Kommunen statt rechter Narrative
Ausgerechnet am 30. Jahrestag des rassistischen Brandanschlags in Solingen fordert Ministerpräsident Michael Kretschmer eine weitere Verschärfung des Grundrechts auf Asyl und damit eine Änderung der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Bereits in der Vorwoche hatte er eine Kürzung der Asylbewerberleistungen ins Spiel gebracht. Mit Blick auf den ohnehin seit Monaten rauer und populistischer werdenden Diskurs über Geflüchtete, der sich auch in einem Anstieg der Angriffe auf Geflüchtetenunterkünfte widerspiegelt, zeigt sich der DSM fassungslos gegenüber derartige Forderungen durch den Sächsischen Ministerpräsidenten. Es erinnere an die Jahre Anfang der 1990er Jahre und an 2015/2016, als jeweils das Grundrecht auf Asyl weiter ausgehöhlt wurde, damit weniger Schutzsuchende nach Deutschland kommen.
WeiterlesenVernetzung und aktuelle Entwicklungen in der rechten Telegram-Szene Sachsens
Im neuen Digital Report blickt das Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI) auf thematische Verschiebungen sowie (versuchte) Schwerpunktsetzungen. Außerdem beinhaltet dieser Report zwei vertiefende Analysen, die durch Experten der Amadeu-Antonio-Stiftung erstellt wurden.
WeiterlesenStellungnahme: Regenbogenflagge in Wurzen verbrannt
Am vergangenen Wochenende haben bisher Unbekannte die Regenbogenfahne am Wurzener Stadthaus gestohlen und anschließend verbrannt. Der Stadtverwaltung Wurzen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1000 EUR. Als Organisierende des IDAHIT* in Wurzen 2023 verurteilen der RosaLinde Leipzig e.V. und das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. in Wurzen diese Straftaten scharf. Sie sind Ausdruck einer queerfeindlichen Haltung, die sich gegen gesellschaftliche Vielfalt richtet und queere Menschen in Wurzen marginalisiert und bedroht.
Weiterlesenmiteinander füreinander – Podcast zur Widerstandsgeschichte der Rom*nja und Sint*ezze während des Nationalsozialismus – Eine Interviewreise
Mit Mut, Entschlossenheit und enormem Kraftaufwand widersetzten sich zahlreiche tschechoslowakische Rom*nja und Sint*ezze dem Nationalsozialismus. Als Partisan*innen organisierten sie sich in Widerstandsgruppen und kämpften gemeinsam gegen die NationalsozialistInnen. Auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik und der Slowakei bildete sich der Widerstand der Rom*nja-Partisan*innen vor allem in den Wäldern. Dieser Podcast soll Geschichten erzählen, Geschichten, die am Ende alle im Fokus auf den Widerstand zusammenlaufen, den die tschechoslowakischen Rom*nja Partisan*innen „Miteinander und Füreinander“ bestritten haben.
WeiterlesenStellungnahme: Veröffentlichung der Statistik rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Jahr 2022 durch den VBRG e.V.
OFEK e.V. – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung nimmt Stellung zur Veröffentlichung der Statistik rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Jahr 2022 durch den VBRG e.V. und plädiert für eine Weiterentwicklung und den Ausbau der sich in den letzten Jahren verstärkenden Forschung, der zivilgesellschaftlichen Sensibilisierung und der community-basierten Unterstützung. Zudem fordert OFEK e.V.: „Die Deutungsmacht über antisemitische Gewalt soll jedoch stärker bei jüdischen Organisationen und Jüdinnen_Juden liegen, was lange Zeit nicht in diesem Ausmaß möglich war – und auch heute von vielen bekämpft wird.“
WeiterlesenAuf der Straße und im Parlament: Der rechte Medienaktivist „WeichreiteTV“
Am Mittwoch, dem 10.05.2023, steht in der Sitzung des Kreistags des Landkreises Leipzig die Neuwahl eines Mitglieds (sowie eines Stellvertreters) des Jugendhilfeausschusses an. Zur Wahl steht der AfD-Abgeordnete Sebastian Weber. Dieser ist als rechter Medienaktivist unter dem Namen „WeichreiteTV“ auf der Straße unterwegs und begleitet wohlwollend rechtes Protestgeschehen.
WeiterlesenRechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Deutschland 2022 – Jahresbilanzen der Opferberatungsstellen
Die Opferberatungsstellen im VBRG haben ihre Bilanzen zum Ausmaß rechter, rassistischer und antisemitisch motivierter Gewalt im Jahr 2022 veröffentlicht.
Weiterlesen„Auf den Spuren regionaler Geschichte“. Neue Broschüre zu den Todesmärschen 1945 im Muldental
Die Broschüre „Auf den Spuren regionaler Geschichte“ ist aus der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Thema „Todesmärsche in der Region“ entstanden. Mit Hilfe der Broschüre ist es möglich eine Route der Todesmärsche 1945 zwischen Borsdorf und Wurzen selbstständig abzufahren und sie enthält diverse Informationen zu den einzelnen Gedenkstationen.
WeiterlesenStudie veröffentlicht! Ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Südwestsachsen
Am 5. Mai 2023 veröffentlicht der RAA Sachsen e.V. in Kooperation mit dem Chemnitzer Verein ASA-FF eine Konzeptions- und Machbarkeitsstudie für ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Südwestsachsen. Die Studie schlüsselt auf, wie ein Dokumentationszentrum inhaltlich konzipiert werden kann, welcher organisatorische Rahmen dafür notwendig ist und wie die vorgeschlagene Ansiedlung in Zwickau und Chemnitz gelingen kann.
WeiterlesenPressemitteilung des tvBUNT 03.05.2023
In seiner Pressemitteilung vom 03. Mai 2023 ruft das Netzwerk für Vielfalt und Toleranz im Landkreis Bautzen, tvBUNT, alle Schulleiterinnen, Lehrerinnen und Schülerinnen auf, ein kritisches Auge auf die Verbindungen zum rechtsextremen Milieu von an Schule tätigen Personal zu werfen.
WeiterlesenSpendenaufruf – zweite Scheibe im BRuNI zerstört!
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen wurde die Scheibe des Bring und Nimm Ladens BRuNI in Plauen mutwillig zerstört. Spende jetzt, um das ehrenamtlich gestemmte Projekt zu erhalten!
WeiterlesenPodcast-Folge 21: Digitaler Faschismus
In der aktuellen Folge des Podcasts von chronik.LE widmet sich der Rolle von sozialen Medien in politischen Kontexten. Im Gespräch mit Holger Marcks von der BAG „Gegen Hass im Netz“ geht es darum, wie soziale Medien die politische Kommunikation und Wahrnehmung verändern. Über Logiken, die dabei vor allem der Rechten in die Hände spielen. Und darum, was man dem entgegensetzen kann.
WeiterlesenGäste der European Cultural Foundation nach Clubbesuch beleidigt, angegriffen und schwer verletzt
Am 25. März 2023 wurden Gäste der European Cultural Foundation in Chemnitz beleidigt, angegriffen und teilweise schwer verletzt. Auf dem Rückweg einer Party wurden sie von mehreren Personen angesprochen, als „Zecken“ beleidigt und eine Person durch Schläge verletzt. Als Opferberatung SUPPORT des RAA Sachsen e.V. kritisieren, dass die Tat von verschiedenen Stellen nicht öffentlich als rechtsmotiviert eingeordnet wird.
WeiterlesenSupport-Statistik: Rechtsmotivierte, rassistische und antisemitische Gewalt in Sachsen 2022
2022: Opferberatungsstellen in Sachsen zählen 205 rechtsmotivierte Angriffe, von denen mindestens 314 Menschen direkt betroffen waren. Nach zwei durch die Corona-Pandemie geprägten Jahren, normalisierte sich das gesellschaftliche Leben zwar wieder, aber rechtes Protestmilieu beeinflusst weiterhin das politische Klima. Zum Jahresende spielte die Aufnahme Geflüchteter eine verstärkte Rolle. In sächsischen Schwerpunktregionen ist eine gewalttätige rechte Raumnahme zu beobachten.
WeiterlesenOpferberatung Support veröffentlicht Statistik rechtsmotivierter Gewalt in Sachsen 2022
Das Projekt Opferberatung »SUPPORT« des RAA Sachsen e.V. hat seine Statistik für das Jahr 2022 veröffentlicht. Demnach gab es mindestens jeden zweiten Tag einen rechtsmotivierter Angriff in Sachsen im vergangenen Jahr. Von den insgesamt 205 Angriffen waren mindestens 314 Menschen direkt betroffen. Das entspricht einem Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Schwerpunktregionen sind weiterhin die Großstädt und die Landkreise Nordsachsen, Zwickau und Bautzen. Rassismus ist weiterhin das häufigste Tatmotiv. Es gibt eine merkliche Zunahme von Angriffen auf LGBTIQ* Personen. 2022 gab es zwei Brandanschläge auf Geflüchtetenunterkünfte.
WeiterlesenSpendenaufruf – Vandalismus im BRuNI
Bei BRuNI, dem solidarischen BRING&NIMM Laden des colorido e.V. in Plauen, wurde die Scheibe eingeschlagen. Hier werden, seitdem der Verein direkt nach dem Angriff auf die Ukraine zu Spenden aufgerufen hatte, mittlerweile verschiedenste Hilfsgüter an alle, die Hilfe brauchen, ausgegeben. Alle bekommen dort ausnahmslos Hilfe. Nun benötigt der ausschließlich ehrenamtlich aufgestellte colorido e.V. selbst Unterstützung. Helft mit Eurer Spende, die Vereinsarbeit und auch den Erhalt des BRuNI zu stemmen!
WeiterlesenVermittler*innen für die Satelliten der Ausstellung „Offener Prozess“ gesucht!
Die Satelliten der Ausstellung Offener Prozess werden vom 01.06.2023 bis zum 15. Juli 2023 im Jugend- und Kulturzentrum Theater Variabel Olbernhau und Jugend- & Kulturzentrum Alte Brauerei Annaberg e.V. zu sehen sein. Für die Kunstvermittlung der Ausstellungsinhalte ist der ASA-FF e.V. auf der Suche nach Vermittler*innen. Zur Vorbereitung auf die Vermittlung wird ein zweiteiliger Workshop angeboten.
WeiterlesenStärkung politischer Bildung zur Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Verschwörungsideologien für Träger der politischen Bildung in Transformationsregionen
Die Bundeszentrale für politische Bildung fördert die Entwicklung und Durchführung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen zur Stärkung der Kompetenz im Wissen und Umgang mit Verschwörungsideologien von Trägern der politischen Bildung in Transformationsregionen oder strukturschwachen Räumen, insbesondere im ostdeutschen Raum. Das Projekt kann frühestens ab dem 01.10.2023 beginnen und sollte bis zum 31.12.2024 abgeschlossen sein (Anm.: Abhängig von der Verfügbarkeit zukünftiger Haushaltsmittel könnte diese Förderung auf eine dreijährige Förderung verlängert werden). Die Zuwendung beträgt bis zu 100.000 € pro Projekt. Antragsberechtigt sind rechtsfähige Träger mit nachweisbarer Erfahrung auf dem Feld der politischen Bildung. Beantragt werden können zum einen Sachausgaben für die jeweiligen Projekte, aber auch projektbezogene Personalausgaben sind im Zuwendungsumfang enthalten. Die Mitteilung über die Bewilligung erfolgt in den Sommermonaten. Antragsfrist: 25. April 2023.
WeiterlesenBildungsagenda NS-Unrecht. Ausschreibungen 2023
Auch 2024 (vorbehaltlich eines entsprechenden Beschlusses des Deutschen Bundestages als Haushaltsgesetzgeber) wird die Stiftung EVZ weitere Projekte, die durch den antragsstellenden Projektträger mit Sitz in Deutschland, ggf. zusammen mit Projektpartnern innerhalb oder außerhalb Deutschlands, entwickelt und durchgeführt werden, fördern. Die Antragssumme muss mind. 250.000€ betragen (Einbringung von Dritt- und Eigenmitteln erwünscht, aber keine Förderbedingung). Übernommen werden Personal- und Sachkosten (inklusive Honorare für z.B. künstlerische Leistungen) sowie 5 bis maximal 10 Prozent Verwaltungskosten. Es können Kosten sowohl der antragstellenden Organisation als auch bei beteiligten Partnerorganisationen gefördert werden. Aktuell läuft eine Ausschreibung, die auf die vier Förderschwerpunkte der Bildungsagenda NS-Unrecht – „Bilden in kulturellen Räumen“, „Bilden in digitalen Lernräumen“, „Transfer“ und „Europa“ – ausgerichtet ist. Projektlaufzeit: max. 24 Monate, frühester Beginn im 1. Quartal 2024. Einreichungsfrist für Antragsskizzen in allen Schwerpunkten: 07. Mai 2023.
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